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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn wir mit den Fortschritten bei der Gebäudesanierung und beim Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht zufrieden sein dürfen – hier bewegt sich immer noch deutlich mehr als im Bereich Mobilität. Dort müssen wir konstatieren: Seit bald 30 Jahren Stagnation. Deswegen haben sich KEA und ZSW gemeinsam die Frage gestellt: „Mobilität für morgen: Was können Kommunen heute tun?“ und dies mit den verkehrspolitischen Sprechern der Fraktionen im baden-württembergischen Landtag diskutiert.

Gerade in einer Industrieregion wie Baden-Württemberg ist die Abwärmenutzung ein wichtiger Klimaschutzansatz. Wärmenetze eignen sich ideal dazu, Abwärme aufzunehmen und zu Wärmekunden zu transportieren. Dänemark macht uns vor, dass Wärmenetze noch viel intensiver genutzt werden können als bei uns. Dänische Beispiele stellen wir nächste Woche bei unserer Tagung mit Workshop vor.

Photovoltaik lohnt sich wieder! Damit diese Erkenntnis überall angekommt, werden KEA und Solar Cluster BW gemeinsam die regionalen Netzwerke Photovoltaik unterstützen, die in den kommenden Monaten ihre Arbeit aufnehmen. Gefördert vom Land wollen wir gemeinsam für die Solarstromerzeugung werben.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Geschäftsführer
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

P.S.: Aktuelle Hinweise zum Datenschutz finden Sie am Ende des Newsletters.

Inhalt

+ Rückblick: Energiepolitisches Forum
Was können Kommunen in Baden-Württemberg heute tun, um morgen eine nachhaltige Mobilität zu ermöglichen? Zu diesem Thema luden die KEA und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) am 8. Mai zur Diskussion in den Hospitalhof Stuttgart ein. Der Rückblick ist nun online.
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+ Quick-Checks zu Energieeffizienz in Kommunen
Drei Schnelltests der KEA-Kompetenzzentren schaffen einen Überblick zu kommunalem Klimaschutz, Energiemanagement und Contracting.
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+ KEA koordiniert Solaroffensive im Land
Seit dem 1. Juni 2018 vernetzt die KEA landesweite Aktivitäten zum Ausbau der Solarenergie. Im Rahmen der Solaroffensive möchte die Landesregierung die Potenziale der Solarenergie noch besser ausschöpfen.
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+ Energiewendetage Baden-Württemberg 2018
Bei zahlreichen Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen Tür können sich Interessierte vor Ort über die Energiewende informieren. Auch die Kompetenzzentren der KEA und Zukunft Altbau laden ein. 
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+ Ideenwettbewerb gestartet
Vom 17. bis 27. Januar 2019 findet die erste Deutsch-Französische Energiewendewoche statt. Die KEA ist Kooperationspartner.  
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+ Erfolgreich netzwerken: Treffen der Klimaschutzmanager
Über 120 Klimaschutzbeauftragte und Klimaschutzmanager kamen am 16. Mai 2018 in Mannheim zum fünften länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zusammen. Ein ausführlicher Rückblick sowie Vorträge und Fotos sind nun online.
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+ Energiesparen: Materialsammlung für Kitas
Das Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA hat für Kindertageseinrichtungen einen Bildungs- und Informationsordner zu Klimaschutz und Energiesparen zusammengestellt. Multiplikatoren können den Ordner jetzt bestellen. 
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Jetzt bewerben: Contracting-Preis für Wohnbauprojekte
Bauträger, Projektentwickler, kommunale Wohnbaugesellschaften und Unternehmen der Wohnungswirtschaft können sich mit ihren Bauprojekten noch bis 28. September für den Contracting-Preis BW 2018 bewerben.
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+ Last Minute: 12. Contracting-Kongress in Stuttgart
Wie sich die Energiedienstleistung Contracting nutzen lässt, zeigt der 12. Contracting-Kongress am 14. Juni in Stuttgart. Heute am 7. Juni endet die Anmeldefrist.
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Contracting4KMU: Hier werden Sie gefunden
Das Kompetenzzentrum Contracting hat eine interaktive Baden-Württemberg-Karte online gestellt, in der Interessierte den passenden Anbieter für ihr Energieeffizienz-Projekt finden.
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+ Deutsch-dänischer Dialog Wärmenetze gestartet
Das Kompetenzzentrum Wärmenetze der KEA beteiligt sich am Deutsch-Dänischen Dialog Wärmenetze Baden-Württemberg. An der Auftaktveranstaltung am 11. Juni können Kurzentschlossene auch ohne Anmeldung teilnehmen.
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+ interCOGEN 2018: Information, Beratung und Austausch
Auch 2018 steht das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der KEA auf der interCOGEN wieder Rede und Antwort.  
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+ Solarthermie und KWK in Mehrfamilienhäusern
Am 26. Juni laden das Energieberatungszentrum Stuttgart und das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der KEA zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. 
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+ Zukunft Altbau auf der Landesgartenschau Lahr 2018
Unter dem Motto wächst.lebt.bewegt. blüht die Blumenstadt Lahr auf. Auch das Informationsprogramm Zukunft Altbau mischt von 18. bis 29. Juli wieder mit.  
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+ ECOfit: Jetzt auch für Kleinbetriebe
Ab sofort werden ECOfit-Konvois im Zuge von Pilotprojekten zur Förderung zugelassen, bei denen alle Teilnehmer jeweils maximal 20 Mitarbeitende beschäftigen.
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+ Forschungsprojekt: ACE Asset class Energieeffizienz
Wie können Energieeffizienzprojekte attraktiver für externe Finanzierer werden? Antworten auf diese Frage suchen seit September 2017 die KEA, das Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF).
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+ Best-Practice im Klimaschutz: Singen am Hohentwiel
In dieser Rubrik stellen wir Kommunen vor, die ein besonderes Engagement beim Klimaschutz aufzeigen. Diesmal: Die Große Kreisstadt Singen am Hohentwiel.
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+ Datenschutz
Am 25. Mai trat die neue Datenschutzverordnung (DSGVO) der EU in Kraft. Wichtige Hinweise zu Ihrem Newsletter-Abonnement.  
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Veranstaltungen

+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen im Überblick
Hier haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen bis September zusammengefasst.
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Rückblick: Energiepolitisches Forum

Foto: ZSW

Was können Kommunen in Baden-Württemberg heute tun, um eine nachhaltige Mobilität für morgen zu schaffen? Zu diesem Thema luden die KEA und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) am 8. Mai zur Diskussion in den Hospitalhof Stuttgart ein. Rund 120 beruflich und privat Interessierte folgten der Einladung.

Beim diesjährigen Energiepolitischen Forum diskutierten auf dem Podium die verkehrs- bzw. energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen Daniel Renkonen MdL (Grüne), Thomas Dörflinger MdL (CDU), Martin Rivoir MdL (SPD) und Jochen Haußmann MdL (FDP). Zunächst stellten der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller MdL und der Verkehrsminister Winfried Hermann MdL Ansätze der Landesregierung vor. Anschließend beleuchteten Dr. Volker Kienzlen, der Geschäftsführer der KEA, und Prof. Dr. Frithjof Staiß als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW in einem gemeinsamen Impulsvortrag die verschiedenen Facetten des Themas. Sie stellten die bundes- und landesweiten Sektorziele im Klimaschutz, politische und technische Fehlentwicklungen im Bereich der Mobilität sowie bewährte Anreizmaßnahmen vor, aber auch Restriktionen.

Der Umweltminister unterstrich die Dringlichkeit des Themas: In Baden-Württemberg stammten im Jahr 2016 ein Drittel der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr – und hatten bis dahin gegenüber 1990 um elf Prozent zugenommen anstatt deutlich zu sinken, so Minister Untersteller. Die Ziele für 2030 stellte Verkehrsminister Hermann vor: Den Anteil des öffentlichen Nachverkehrs zu verdoppeln, jedes fünfte Auto klimaneutral anzutreiben, den Kfz-Verkehr in Städten um ein Fünftel zu senken und jeden zweiten Weg mit dem Rad oder zu Fuß zurückzulegen. Beide Politiker wiesen allerdings darauf hin, dass wesentliche Rahmenbedingungen für den Verkehrssektor in Brüssel und Berlin gestaltet würden.

Das Publikum diskutierte fleißig mit: Nicht zu vergessen sei bei der Diskussion um Elektromobilität, dass rund 50 Prozent aller Bahnstrecken in Baden-Württemberg noch mit Dieselloks befahren würden, so ein Teilnehmer. Dass in der jungen Generation angeblich ein Wertewandel stattfinde, sah eine Schülerin anders: „In meinem Freundeskreis wollen immer noch alle ein eigenes Auto“.

Zum ausführlichen Rückblick mit Impressionen

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Quick-Checks zu Energieeffizienz in Kommunen

Wo steht unsere Kommune aktuell in Sachen Klimaschutz? Lässt sich unser Energiemanagementsystem noch verbessern? Lohnt sich Energie-Contracting für mich? Kommunen, die die Energieeffizienz ihrer Liegenschaften optimieren oder generell mit dem Klimaschutz vorankommen wollen, haben viele Fragen.

Drei neue Quick-Checks der Kompetenzzentren Kommunaler Klimaschutz, Energiemanagement und Contracting unterstützen Kommunen bei ihrer Arbeit. Nach der Bearbeitung bekommen baden-württembergische Kommunen erste Antworten und können sich unverbindlich beraten lassen. Bei der kostenfreien Initialberatung besprechen sie mit den Expertinnen und Experten das Ergebnis. Die Quick-Checks sind eine gemeinsame Initiative der KEA-Kompetenzzentren und der kommunalen Landesverbände in Baden-Württemberg – dem Gemeindetag, dem Städtetag und dem Landkreistag.

Zu den Quick-Checks:
Quick-Check Kommunaler Klimaschutz
KEM.check
Quick-Check Contracting

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KEA koordiniert Solaroffensive im Land

Foto: KEA/Beate Schade

Seit dem 1. Juni 2018 vernetzt die KEA landesweite Aktivitäten zum Ausbau der Solarenergie. Im Rahmen der Solaroffensive möchte die Landesregierung die Potenziale der Solarenergie noch besser ausschöpfen.

Ab sofort trägt die KEA zusammen mit Solar Cluster BW dazu dabei, die regionalen Photovoltaik-Netzwerke im Land bestmöglich zu unterstützen. Alle an Photovoltaik Interessierten können sich künftig auf einer Internetseite informieren, aber auch Informationen austauschen: Neben einer zentralen Portalseite wird für jedes regionale Netzwerk eine eigene Seite sowie ein interner Bereich als „Sharing-Plattform“ eingerichtet. Im engen Austausch mit den Initiativen entstehen voraussichtlich auch ein Experten-Pool, Dossiers, Flyer und Leitfäden. Auch ein Online-PV-Rechner und FAQ sollen Hilfestellung geben. Außerdem plant die KEA Austausch- und Vernetzungsveranstaltungen. Sie sollen dem direkten Erfahrungsaustausch über Hemmnisse und erfolgreiche Lösungen dienen. In den bereits etablierten Solarbranchentag wird die Solaroffensive ebenfalls eingebunden.

Gemeinsam die Sonnenenergie voranbringen
Zur Unterstützung des Photovoltaik-Ausbaus holt die KEA auch die wichtigen Multiplikatoren in Baden-Württemberg ins Boot – auf der Anbieter- ebenso wie auf der Nachfrageseite: Hersteller, Installateure und Energieberater sowie Kommunen, die Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und die Industrie.

Ihre Ansprechpartnerin: Martina Riel, martina.riel(at)kea-bw.de

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Energiewendetage Baden-Württemberg 2018

Foto: KEA/Martin Stollberg

In Baden-Württemberg wird das dritte Septemberwochenende wieder ganz im Zeichen der Energiewende stehen. Unter dem Motto „Was tun? Was tun!“ machen lokale Veranstalter am 15. und 16. September die Energiewende im ganzen Land erlebbar und begreifbar. Bürgerinnen und Bürger können sich rund um die Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Elektromobilität Informationen und Tipps holen. Am 15. September präsentieren sich die Kompetenzzentren der KEA und Zukunft Altbau im attraktiven Zelt auf dem Stuttgarter Schlossplatz und freuen sich auf Besucherinnen und Besucher.

Mitmachen: Aktionen, Projekte, Messen und Tage der offenen Tür
Alle diejenigen, die an der Mitgestaltung der Energiewendetage interessiert sind oder selbst eine Veranstaltung durchführen wollen, werden vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft organisatorisch unterstützt. So können die Akteure auf der Internetseite der Energiewendetage kostenfreies Material herunterladen. Die Anmeldung von Aktionen ist ebenfalls dort möglich. Hier sind auch Ideen und Anregungen für informative und publikumswirksame Veranstaltungen und deren erfolgreiche Umsetzung eingestellt.

Weitere Informationen

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Ideenwettbewerb gestartet

Der Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar steht im kommenden Jahr auch im Zeichen des Klimaschutzes: Vom 17. bis 27. Januar 2019 findet die erste Deutsch-Französische Energiewendewoche statt. Die KEA ist Kooperationspartner. Im Rahmen dieser Aktionswoche, die das Klima-Bündnis und Energy Cities koordinieren, sind Kommunen und Verbände aus beiden Ländern eingeladen, kreative, einfach umzusetzende und öffentlichkeitswirksame Klimaschutzaktionen durchzuführen.

Als Unterstützung dieser Aktionen haben das Klima-Bündnis und Energy Cities einen Ideenwettbewerb für die besten Klimaschutzaktionen ausgeschrieben – KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen ist Jurymitglied. Beteiligen können sich alle Gebietskörperschaften, Verbände und Organisationen in Frankreich und Deutschland, die im Januar 2019 an der Deutsch-Französischen Energiewendewoche teilnehmen möchten. Die Gewinner werden mit bis zu 6.000 Euro unterstützt. Einsendeschluss für den Ideenwettbewerb ist der 6. Juli 2018.

Save the date: Konferenz in Paris

Die zwanzig besten Vorschläge werden auf der Konferenz „Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich“ am 5. und 6. September 2018 in Paris ausgezeichnet. Die Veranstaltung ermöglicht den Austausch mit französischen und deutschen Pionierregionen, den Vergleich von Ansätzen und Methoden beider Länder und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Umsetzung der lokalen Energiewende auf.

Video Ideenwettbewerb
Aktion vorschlagen
Konferenz vormerken

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Erfolgreich netzwerken: Treffen der Klimaschutzmanager

Foto: Energieagentur RLP/Dagmar Schneider

Über 120 Klimaschutzbeauftragte und Klimaschutzmanager kamen am 16. Mai in Mannheim zum fünften länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zusammen. Ein ausführlicher Rückblick sowie Vorträge und Fotos sind nun online.

Im Fokus der Tagung standen aktuelle Entwicklungen wie die Verankerung des Klimaschutzes als kommunale Daueraufgabe, die nachhaltige Mobilität, die interkommunale Kooperation oder die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Mit dabei waren Fachleute aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. „Gefragt ist jetzt die Verstetigung des kommunalen Klimaschutzes“, sagte Harald Bieber, Leiter des Kompetenzzentrums Kommunaler Klimaschutz. „Ein fachlicher Austausch lohnt sich dafür sehr. Erfahrungsaustausch, persönliche Kontakte, Wissensvermittlung und Bündelung von Kompetenzen ist die Devise unserer regelmäßigen Treffen.“
In der Podiumsdiskussion mit Gudrun Heute-Bluhm (Städtetag Baden-Württemberg), Judith Utz (Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)), Martin Eggstein, (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft), Thomas Pensel (Energieagentur Rheinland-Pfalz) und Helmut Hentschel (Bundesverband Klimaschutz) thematisierten die Teilnehmenden Aufgaben des Klimaschutzes, Anforderungen an Klimaschutzmanager und deren Weiterentwicklungspotenziale sowie die Notwendigkeit einer besseren politischen Unterstützung für den kommunalen Klimaschutz.

In den Kommunen seien viele Entscheider noch zu wenig für das Thema Klimaschutz begeistert, hieß es. Das müsse sich ändern: Durch positive Beispiele gelungener Klimaschutzmaßnahmen und Einbindung und Begeisterung vieler Akteure durch Klimaschutzmanager und –beauftragte. Das würde dazu führen, dass die Akteure im Klimaschutz künftig mehr zusammenfinden, das Thema besser in den Kommunen verankert wird und der Klimaschutz als Ganzes durch mehr Projekte besser vorankommt.

Das Treffen hatten das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA und die Energieagentur Rheinland-Pfalz organisiert.

Ihr Ansprechpartner: Harald Bieber, harald.bieber@kea-bw.de
Zum Rückblick

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Energiesparen: Materialsammlung für Kitas

Durchblättern, aussuchen und loslegen: Das Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA hat für Kindertageseinrichtungen einen Bildungs- und Informationsordner zu Klimaschutz und Energiesparen zusammengestellt. Die Materialien können Erzieherinnen und Erzieher sofort und ohne weitere Hilfe einsetzen.

Die Inhalte richten sich an drei Zielgruppen: Die Erzieherinnen und Erzieher, die Kinder und die Eltern. Es finden sich Bastelanleitungen für Sonnenbackofen und Aufwindkraftwerk ebenso wie Energie-Detektivspiele und ein Ratgeber für energiesparende Lampen. Auch Empfehlungen für Lese- und Malbücher, Hörspiele und Theatervorführungen zum Thema dürfen nicht fehlen. Hintergrundinfos zu Umwelt- und Klimaschutz, Fortbildungsangebote und Leitfäden für Elterninfoabende runden den Ordner ab.

Ein Angebot für Multiplikatoren

Die Materialsammlung steht allen Multiplikatoren in Baden-Württemberg zur Verfügung. Das heißt, das Kompetenzzentrum Energiemanagement sendet auf Wunsch einen kostenlosen Musterordner beispielsweise an Träger von Kindertageseinrichtungen, an Klimaschutzmanagerinnen und Energiemanager. Diese vervielfältigen und verbreiten in Eigenregie die  Ordner und tragen dafür auch die Kosten. Der Multiplikator kann den Ordner etwa um ein Motivationsanschreiben und ein eigenes Deckblatt ergänzen. So kann er die Materialsammlung als eigenes „Produkt“ verbreiten. Brauchen Kitas Unterstützung bei Aktionen oder Projekttagen, können sie sich kostenfrei an Mitarbeiter von regionalen Energieagenturen wenden. Diese werden finanziert über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Umweltministeriums Baden-Württemberg.

Der Musterordner kann bestellt werden bei:
Astrid Khosrawani, Telefon (0721) 984 71 - 36, astrid.khosrawani(at)kea-bw.de

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Jetzt bewerben: Contracting-Preis für Wohnbauprojekte

Bauträger, Projektentwickler, kommunale Wohnbaugesellschaften und Unternehmen der Wohnungswirtschaft können sich mit ihren Bauprojekten noch bis 28. September für den Contracting-Preis BW 2018 bewerben. Er prämiert energieeffiziente Wohnbauten in Baden-Württemberg, bei denen die Dienstleistung Energie-Contracting zum Einsatz kam. Das Kompetenzzentrum Contracting der KEA und der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg haben die Auszeichnung in diesem Jahr auf Projekte energetisch sanierter Bestandsgebäude ausgeweitet. Die Preisverleihung richten KEA und BFW BW in der zweiten Novemberhälfte anlässlich der Fachveranstaltung ImmoLounge in Stuttgart aus. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Der Contracting-Preis BW würdigt neu errichtete oder energetisch sanierte Wohngebäude mit einer klimafreundlichen Energieversorgung, die in Zusammenarbeit mit Stadtwerken oder Energiedienstleistern entstanden sind. Er soll die Vorteile der Dienstleistung Contracting bekannter machen. Schirmherr der Auszeichnung ist der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller.

Ihre Ansprechpartner:
KEA: Rüdiger Lohse, ruediger.lohse(at)kea-bw.de 
BFW: Gerald Lipka, gerald.lipka(at)bfw-bw.de
Zur Auslobung und zum Bewerbungsformular

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Last Minute: 12. Contracting-Kongress in Stuttgart

Eine Möglichkeit, die Investitionskosten und die fachliche Planung von energetischen Sanierungen auszulagern, bietet die Energiedienstleistung Contracting. Wie sich dieses Instrument nutzen lässt, zeigt der 12. Contracting-Kongress des Kompetenzzentrums Contracting der KEA am 14. Juni in Stuttgart. In Fachvorträgen und Präsentationen stellen Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele vor.

Der Kongress findet im GENO-Haus statt, eine Teilnahme kostet 75 Euro plus Umsatzsteuer. Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Architektenkammer und dena (Deutsche Energieagentur) erkennen den Kongress als Fort- und Weiterbildung an.

Der Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg, Dr. Andre
Baumann, wird über die landespolitischen Entwicklungen sprechen. Ministerialrat Ulrich Benterbusch thematisiert die bundespolitischen Aspekte und stellt den Fahrplan der neuen Bundesregierung vor. Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist er für die Themen Wärme und Effizienz in Industrie und Haushalten zuständig.

Der Kongress bietet die Möglichkeit, sowohl mit den Referenten als auch mit den Anbietern in einen Dialog zu treten. Gebäudeeigentümer, Contractoren und Projektentwickler berichten in Fachvorträgen von Erfahrungen und Umsetzungsbeispielen. Wer ein konkretes Angebot für sein Sanierungsvorhaben sucht, wird im Ausstellerbereich bei einem der zahlreichen Stände fündig. Während des Kongress können sich Teilnehmer kostenlos zu ihrem Contracting-Projekt beraten lassen.

Programm (Anmeldung bis HEUTE 7. Juni)

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Contracting4KMU: Hier werden Sie gefunden

Das Kompetenzzentrum Contracting hat nun im Rahmen seiner Kampagne Contracting4KMU eine interaktive Baden-Württemberg-Karte online gestellt, in der Interessierte den passenden Anbieter für ihr Energieeffizienz-Projekt finden. Außerdem präsentiert eine "Gute Beispiele"-Karte erfolgreiche Projekte. Damit hilft das Kompetenzzentrum kleinen und mittleren Betrieben dabei, das Geschäftsfeld Contracting für sich zu erschließen. Für Auftraggeber sind diese Übersichten eine wertvolle Entscheidungshilfe auf dem Weg zu ihrem Contracting-Projekt.

Betriebe, die diese Energieeffizienz-Dienstleitung in ihrem Portfolio haben, können sich auch weiterhin nach fachlicher und redaktioneller Prüfung kostenfrei eintragen lassen.

Ihre Ansprechpartnerin: Konstanze Stein, konstanze.stein(at)kea-bw.de 
Anbieterdatenbank
Formular für neue Einträge

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Deutsch-dänischer Dialog Wärmenetze gestartet

Baden-Württemberg und Dänemark eint das Ziel, eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung zu entwickeln. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im November 2017 haben die jeweiligen Energieminister, Minister Franz Untersteller aus Baden-Württemberg und der dänische Minister Lars Christian Lilleholt eine verstärkte Zusammenarbeit initiiert. Das Kompetenzzentrum Wärmenetze der KEA beteiligt sich deshalb am Deutsch-Dänischen Dialog Wärmenetze Baden-Württemberg. Wärmenetze gelten in Dänemark als wichtiges Element für die grüne Transformation. Auch in Baden-Württembergs Integriertem Energie- und Klimaschutzkonzept zielen zahlreiche Maßnahmen darauf ab.

Beide Dialogpartner, Baden-Württemberg und Dänemark, möchten eine beidseitig vorteilhafte Kooperation fördern. Ziel ist es, Herausforderungen und mögliche Ansätze zur Förderung von Wärmenetzen zu adressieren. Geplant sind dieses Jahr - neben dem allgemeinen Austausch über regulatorische Rahmenbedingungen – Veranstaltungen, eine Besichtigungstour in Dänemark  und der Start eines direkten fachlichen Austauschs von Kommunen und Stadtwerken unterstützt durch einen dänischen Mentor.

Kooperationspartner in Baden-Württemberg sind die KEA, die regionalen Beratungsinitiativen Wärmenetze sowie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Dänische Kooperationspartner sind die dänische Energieagentur und die Dänische Botschaft Berlin. Unterstützt werden die Partner vom Branchenverband Danish Board of District Heating (DBDH).

Für Spontane: Auftaktveranstaltung in Stuttgart

Zum Auftakt laden die Dialogpartner zu einer Konferenz und einem Vertiefungs-Workshop am 11. und 12. Juni nach Stuttgart ein: Dänische Partner und Expertinnen und Experten von Kommunen, Energieversorgern, Planern und Unternehmen diskutieren erfolgreiche Ansätze kommunaler Wärmeplanung sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen. Der Anmeldeschluss war am 4. Juni. Interessierte sind dennoch eingeladen, auch ohne Anmeldung zur kostenfreien Konferenz am 11. Juni zu kommen und sich direkt vor Ort zu registrieren.

Save the date
Auch die jährliche Fachtagung des Kompetenzzentrums „Nahwärme kompakt“ steht dieses Jahr im Zeichen des Deutsch-Dänischen Dialogs: Sie findet am 8. Oktober in Karlsruhe statt und wird am 9. Oktober von einem Workshop flankiert. Beide Veranstaltungen werden ebenfalls im Rahmen des Deutsch-Dänischen Dialogs Wärmenetze stattfinden.

Ihr Ansprechpartner: Helmut Böhnisch, helmut.boehnisch(at)kea-bw.de 
Programm

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interCOGEN 2018: Information, Beratung und Austausch

Foto: KEA/Martin Stollberg

Auch 2018 steht das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der KEA auf der interCOGEN wieder Rede und Antwort. Auf der Fachmesse für Kraft-Wärme-Kopplung präsentieren am 27. und 28. Juni in Karlsruhe Hersteller und Berater aktuelle technische Entwicklungen und Dienstleistungen rund um das Thema Kraft-Wärme-Kopplung. Das Kompetenzzentrum wird mit einem eigenen Stand vertreten sein und sich mit Experten am Beraterforum beteiligen.

Ihr Ansprechpartner: Florian Anders, florian.anders(at)kea-bw.de
Weitere Informationen

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Solarthermie und KWK in Mehrfamilienhäusern

Am 26. Juni laden das Energieberatungszentrum Stuttgart und das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der KEA zu einer gemeinsamen klimaschutz konkret-Veranstaltung nach Stuttgart ein. Experten berichten in Praxisbeispielen, wie KWK und Solarthermie in Kombination eine finanziell lukrative und technisch sinnvolle Lösung in Mehrfamilienhäusern sein können. Die kostenfreie Veranstaltung bietet die Möglichkeit, das Thema kennenzulernen und den Experten direkt Fragen zu stellen.

Programm und Anmeldung

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Zukunft Altbau auf der Landesgartenschau Lahr 2018

Foto: Zukunft Altbau

Unter dem Motto wächst.lebt.bewegt. blüht die Blumenstadt Lahr vom 12. April bis zum 14. Oktober 2018 auf. Auch das Informationsprogramm Zukunft Altbau mischt von 18. bis 29. Juli wieder mit.

Neben blühenden Höhepunkten bietet die Landesgartenschau eine kulturelle Programmvielfalt und traditionell den „Treffpunkt Baden-Württemberg“. Zukunft Altbau präsentiert sich dort zusammen mit  hochkarätigen Partnern wie der Architektenkammer Baden-Württemberg, e-mobil BW und dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten am Sanierung(s)Mobil neutrale Informationen zur energetischen Gebäudesanierung, konkrete Erstberatungen und erste Ansätze, welche Optimierungspotenziale das eigene Haus tatsächlich birgt.

Informationen zur Landesgartenschau 2018
Zur Nachlese 2017
Touretappen des Sanierung(s)Mobils

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ECOfit: Jetzt auch für Kleinbetriebe

ECOfit wendet sich als Einstiegsprogramm an Teilnehmende, die sich erstmalig strukturiert mit dem Umweltmanagement beschäftigen möchten. Von einem Projektträger koordiniert, bilden mindestens fünf bis maximal zehn Teilnehmer einen so genannten Konvoi. Ab sofort werden Konvois im Zuge von Pilotprojekten zur Förderung zugelassen, bei denen alle Teilnehmer jeweils maximal 20 Mitarbeitende beschäftigen.

In diesem speziellen Zuschnitt sind statt mindestens sechs Workshops nur vier durchzuführen. Die Förderbeträge bleiben unverändert. Diese Anpassung verringert den zeitlichen Aufwand für die Teilnehmenden und legt den Fokus auf kleinere Organisationen wie etwa Handwerksbetriebe.

Im Rahmen eines ECOfit-Projekts werden Kosteneinsparungen durch konkrete Maßnahmen im Umweltschutz aufgezeigt. Bei Workshops zu Themen wie Energieeinsparung, Abfallmanagement, Wassereinsatz, Luftreinhaltung sowie weiteren technischen Umweltaspekten und bei individuellen Vor-Ort-Terminen werden Potenziale erkundet, um Kosten zu senken und den Ressourceneinsatz zu optimieren. Die KEA ist die bewilligende Stelle.

Vorteile für Teilnehmer:

  • Einsparung von Kosten
  • Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit
  • Konkrete Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz
  • Solide Grundlage zur Einführung eines qualifizierten Umweltmanagementsystems

Mögliche Teilnehmer:
Unternehmen, Vereine, Kommunen und kommunale Einrichtungen, Schulen, Hochschulen, Universitäten, Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen und weitere Organisationen

Mögliche Projektträger:

  • Organisationen der Wirtschaft
  • Öffentlich-rechtliche Körperschaften, z. B. Kammern, Verbände, Innungen, Kommunen und Kirchen
  • Unternehmen und Vereine, wenn deren Gesellschafter ausschließlich aus öffentlich-rechtlichen Körperschaften bestehen

Förderung:

  • Bis zu acht Workshops mit maximal 1.000 Euro je Workshop
  • Für die Organisation und Durchführung eines Konvois 80 Prozent der nachgewiesenen Ausgaben, maximal 5.000 Euro
  • 400 Euro pro Teilnehmer für die abschließenden Ortsbegehungen
  • Die Zuwendung wird an den Projektträger ausbezahlt.

Ihr Ansprechpartner bei der KEA: Arno Maier, arno.maier(at)kea-bw.de  Informationen zum Programm

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Forschungsprojekt: ACE Asset class Energieeffizienz

Wie können Energieeffizienzprojekte attraktiver für externe Finanzierer werden? Antworten auf diese Frage suchen seit September 2017 die KEA, das Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Ziel des gemeinsamen Forschungsprojekts sind Standardisierungs- und Bündelungsansätze für Energieeffizienzmaßnahmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das noch bis Februar 2019 laufende Projekt.

Lösungen gemeinsam entwickeln
Contracting-Projekte haben die Schwierigkeit, dass ihre Risiken nicht immer korrekt eingeschätzt und minimiert werden können. Außerdem sind sie kleinteilig und haben deshalb häufig ein geringes Projektvolumen – aber dafür hohe Risiko- und Transaktionskosten. Zusammen mit wichtigen Akteuren entwickelt das Projektteam hierfür innovative Lösungsansätze.

Ihr Ansprechpartner bei der KEA: Rüdiger Lohse, ruediger.lohse(at)kea-bw.de 
Informationen zu ACE

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Best-Practice-Kommune: Singen am Hohentwiel

Die große Kreisstadt Singen liegt inmitten der ländlich geprägten Hegaulandschaft mit ihren von Burgen gekrönten Vulkanbergen, in unmittelbarer Nähe zum Bodensee. Die Stadtverwaltung stellt sich der Verantwortung, die Kommunen im Klimaschutz haben. Davon zeugen zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die in den letzten Jahren auf den Weg gebracht wurden. Aus der Erstellung eines Integriertes Klimaschutzkonzepts 2013 resultierte die Stelle eines Klimaschutzmanagers, die inzwischen unbefristet etabliert ist. Der European Energy Award dient den Verantwortlichen dazu, die selbstgesteckten Klimaziele auf systematische Weise zu erreichen. Singen strebt mittelfristig den eea®-Gold an.

Nachhaltiges Planen, Bauen und Wohnen
Für das Scheffelareal hat die Stadt Singen die Erarbeitung eines von der KfW geförderten Energetischen Quartierskonzepts beauftragt. Die Umsetzung des Quartierskonzepts soll zur CO2-Minderung und damit zum Klimaschutz in der Stadt beitragen. Außerdem erhofft sich die Kommune eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, indem weitgehend erneuerbare Energien eingesetzt werden. Die Bewohner profitieren von geringeren Energiekosten und verbessertem Wohnkomfort. Nicht zuletzt sollen sie sich künftig noch mehr mit ihrem Quartier identifizieren.

Hauseigentümerinnen und -eigentümer erhalten konkrete Sanierungsempfehlungen. Für die Beratung und die Sanierung stellt die Stadt Mittel aus dem mehrstufigen Beratungs- und Förderprogramm „Sanierungsimpuls Singen“ zur Verfügung. Die kommunale Verwaltung selbst geht mit gutem Beispiel voran: Bis 2030 möchte sie alle städtischen Gebäude energetisch saniert haben.

Mobilität neu denken
Welche Angebote brauchen die Bürger der Stadt, um künftig mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren? Als Beitrag zur Verkehrswende sucht die Stadt Singen Antworten auf diese und weitere Fragen. Nach Teilnahme am Fußverkehrscheck des Landes Baden-Württemberg im Jahr 2016 entsteht bis Frühjahr 2019 ein klimaschutzorientiertes Mobilitätskonzept  mit Hilfe eines Zuschusses aus der Nationalen Klimaschutzinitiative. Darin werden Maßnahmen wie etwa Fahrradstraßen, verlässliche Taktungen der Buslinien, andere Tarife im öffentlichen Nahverkehr, sichere Fahrradabstellplätze, Carsharing-Modelle und Elektro-Ladestationen entwickelt und hinsichtlich ihrer Klimaschutzwirkung priorisiert.

Auf Beschluss des Gemeinderates stellt die Stadt außerdem den eigenen Fuhrpark weitgehend auf E-Mobilität um. Vier E-Schnellladestationen sind im Stadtgebiet  in Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieversorger bereits installiert, weitere sind geplant.
 
Modellprojekt an Grundschule
An der Singener Waldeckschule hat auf Initiative und mit Unterstützung der Umweltschutzstelle 2017 das Projekt „Mobilitätsmanagement Waldeckschule“ begonnen: Ein Team aus Schulleitung, Lehrern, Eltern, Schülern und Fachleuten aus der Stadtverwaltung kümmert sich um die Frage: Wie können wir es schaffen, dass wieder mehr Kinder zu Fuß in die Schule kommen? Eigentlich sind die Schulbezirke so gewählt, dass alle Schüler den Weg in maximal 20 Minuten bewältigen könnten. Laut Befragungen wird jedoch über ein Viertel der Grundschulkinder morgens und mittags gefahren. Dies entspricht jeweils circa 115 Autos. Dabei liegt die durchschnittlich gefahrene Strecke bei 1,4 Kilometern. Daraus lässt sich ein gemittelter jährlicher CO2-Ausstoß von circa 1,6 Tonnen pro gefahrenes Schulkind errechnen. Zudem gefährdet das enorme Verkehrsaufkommen die Sicherheit der Kinder; Anwohner leiden unter Lärm und Behinderungen.

Das Projekt soll den Fußweg wieder attraktiver machen. Parallel wird der Autoverkehr in seine verkehrsrechtlichen Schranken verwiesen. So ist etwa das Gehwegparken vor der Schule künftig nicht mehr möglich. Die Maßnahmen reichen von der Partizipation und Aufklärung der Eltern über entsprechende Unterrichtsbausteine in den Schulklassen bis zur praktischen Verkehrserziehung. Zentrales Element ist ein Schulwegeplan mit Hinweisen, auf welcher Strecke die Schüler, auch in Laufgruppen,
sicher zu Fuß in die Schule gelangen. Die Erfahrungen aus dem „Modell Waldeckschule“ sollen im Anschluss an weitere Singener Schulen  übertragen werden.

Hand in Hand
Bei der Klimaschutzarbeit arbeitet die Stadt Singen intensiv mit Nachbarkommunen und Partnern aus der Bodenseeregion zusammen, unter anderem mit Radolfzell und Konstanz, Schaffhausen, Feldkirch, Bregenz und Lindau. Das bürgerschaftliche Engagement ist seit 1999 über die Lokale Agenda 21 in Singen fest verankert. So genannte Klimabotschafter präsentieren sich auf einer eigenen Internetseite, um mit gutem Beispiel und in kleinen Schritten voranzugehen.

Eine enge Kooperation mit der Wirtschaft wird angestrebt. Jährlich treffen sich Vertreter der Stadt und der Singener Großunternehmen zum „Runden Tisch Klimaschutz“.  Beim regelmäßig stattfindenden Klimagipfel lädt die Stadt dieses Jahr am 26. Juni Unternehmerinnen und Unternehmern ein, unter dem Motto „Wirtschaft und Klimaschutz im Dialog“ Strategien und praktische Maßnahmen zu diskutieren.

Klimaanpassung
Auch die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels beschäftigen die Verantwortlichen. So wird derzeit im Rahmen des Landesprogramms KLIMOPASS untersucht, wie sich der erhöhte Druck in der Bodenseeregion, Wohnungen zu bauen mit einem gesunden Stadtklima verträgt. Singen gehört zu den ersten kleineren Städten, für die eine solche Klimaanalyse erstellt wird.

Energie und Klimaschutz in Singen
Klimagipfel 2018
Klimabotschafter Singen

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Datenschutz

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Vorgemerkt – KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Hier haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen bis September 2018 zusammengefasst. Übrigens: Unseren Veranstaltungskalender finden Sie auch immer hier.

Wärmewende konkret: Auftakt zum Deutsch–Dänischen Dialog Wärmenetze, 11. und 12. Juni 2018, Stuttgart

Weiterbildung für Projektentwickler im Rahmen der Richtlinie „Förderung von Beratungen zum Energiespar-Contracting“, 11. bis 26. Juni 2018, Karlsruhe

klimaschutz_konkret: Nutzung von Erdwärme für die Gebäudeheizung,
13. Juni 2018, Buchen

12. Contracting-Kongress, 14. Juni 2018, Stuttgart

Die digitale Effizienzwende voran bringen, 18. Juni 2018, Stuttgart

Energie-Controlling, Fernüberwachung und Anlagenoptimierung, 21.06.2018, Stuttgart

klimaschutz_konkret: Solarthermie und Kraft-Wärme-Kopplung in Mehrfamilienhäusern, 26. Juni 2018, Stuttgart

Effizienzdienstleistungen: Königsweg zur Umsetzung technischer Gebäudemodernisierungen,
17. Juli 2018, Stuttgart

Zukunft Altbau auf der Landesgartenschau, 18. bis 29. Juli 2018, Lahr

Energiewendetage: KEA-Stand auf dem Schlossplatz Stuttgart, 15. und 16. September 2018, landesweit/Stuttgart

Energiespar-Contracting (ESC), 28. September 2018, Stuttgart

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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