Wirtschaftlichkeit von Energiesparmaßnahmen
In der Regel ist es sinnvoll, den Wärmeschutz gegenüber den gesetzlichen Mindestanforderungen wesentlich zu verbessern. Da Dämmaßnahmen eine Lebensdauer von zumindest 30 Jahren haben, sind Dämmstoffdicken deutlich oberhalb der Mindestanforderungen wirtschaftlich. Typische Dämmstoffstärken an der Fassade sind heute 15 cm und im Dach 25 bis 30 cm (WLG 040). Die gilt gleichermaßen beim Neubau und der Sanierung bestehender Gebäude.
Bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit sind verschiedene Fragestellungen möglich. Zum einen ist die Amortisationszeit ein üblicher Bewertungsmaßstab. Bei Maßnahmen mit unterschiedlicher Lebensdauer empfiehlt sich jedoch zu prüfen, welche Maßnahme im Laufe der erwarteten Lebensdauer die niedrigsten Gesamtkosten aufweist. Vielfach hat das Verhältnis zwischen Strom- und Wärmepreisen Einfluss auf das Untersuchungsergebnis. Sowohl bei Wärmepumpen als auch bei Kraft-Wärmekopplung spielt dies eine zentrale Rolle.

