KEA

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem zweiten Newsletter möchten wir Sie - vorerst noch in unregelmäßiger Abfolge - weiterhin über unsere eigenen Aktivitäten auf dem Laufenden halten.

Über Ihr Interesse an unserer Tätigkeit freuen wir uns. Für weitere Fragen zu den Themen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

Inhalt


Neuauflage Klimaschutz-Plus-Förderprogramm 2010


Das seit 2002 regelmäßig aufgelegte und hinsichtlich seiner Ergebnisse und seiner Effizienz sehr erfolgreiche Förderprogramm Klimaschutz-Plus wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr auch 2010 wieder ausgeschrieben. Wie bisher werden in den drei Programmteilen investive Klimaschutzmaßnahmen an Gebäuden (CO2-Minderungsprogramm), Energieberatungen (Beratungsprogramm) sowie modellhafte Vorhaben (Modellprojekte) gefördert.
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 KEA bietet Schulung „Energiemanager kommunal“ – Marktanalyse als Grundlage

45 Städte und 106 Gemeinden sind dem Aufruf des Städte- und Gemeindetags gefolgt und haben der KEA Ansprechpartner, die für eine telefonische Befragung zur Verfügung standen, benannt. Auf Basis dieser Marktanalyse hat die KEA ein Schulungskonzept für kommunale Mitarbeiter entwickelt. Diese sollen mit einem Teil Ihrer Arbeitszeit (10 bis 20%) Energiemanagement in den eigenen Liegenschaften einführen.
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Contracting-Kongress für Kommunen am 18. Mai in Stuttgart

In vielen Kommunen wird angesichts leerer Kassen die dringend notwendige Sanierung von Rathäusern und Schulen zurückgestellt. Wie der Sanierungsstau in Städten und Gemeinden aufgelöst werden kann, zeigt am 18. Mai im Stuttgarter Haus der Wirtschaft ein Kongress von Städtetag, Landkreistag und Gemeindetag Baden-Württemberg mit der Landesenergieagentur KEA.
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Zukunft Altbau - Herbstforum 2010

Am 17. November 2010 findet das 12. Herbstforum Altbau im Forum der Handwerkskammer in Stuttgart statt.
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Neuauflage Klimaschutz-Plus-Förderprogramm 2010

Das seit 2002 regelmäßig aufgelegte und hinsichtlich seiner Ergebnisse und seiner Effizienz sehr erfolgreiche Förderprogramm Klimaschutz-Plus wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr auch 2010 wieder ausgeschrieben. Wie bisher werden in den drei Programmteilen investive Klimaschutzmaßnahmen an Gebäuden (CO2-Minderungsprogramm), Energieberatungen (Beratungsprogramm) sowie modellhafte Vorhaben (Modellprojekte) gefördert. ...
Auch das 2009 nicht ausgeschriebene Allgemeine CO2-Minderungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kirchliche Einrichtungen kann in diesem Jahr wieder aufgelegt werden. Der Fördersatz von 50 € pro vermiedener Tonne CO2 bleibt erhalten. Die Förderung ist auf 20 % der Investitionen, maximal 400.000 € bei Kommunen und 15 %, maximal 100.000 €, bei KMU und Kirchen begrenzt. Gegenüber dem Vorjahr ergeben sich die folgenden Änderungen: Die Errichtung von Anlagen zur Wärmeerzeugung auf der Basis von regenerativen Energieträgern (Holzpellets, Wärmepumpen, Solarwärme) wird aufgrund der Förderangebote des Bundes nicht mehr unterstützt. Die Förderung für BHKW-Anlagen, die keine Vergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten, wird aufgrund der unsicheren Perspektiven des Mini-KWK-Förderprogramms des Bundes hingegen beibehalten und wieder auf Anlagen ab einer elektrischen Leistung von 15 Kilowatt ausgeweitet. Ebenfalls bestehen bleibt - neben der Förderung für die Erstellung integraler Energiediagnosen - die Förderung für die Neugründung von kreisweit tätigen Energieagenturen sowie für die Teilnahme von Kommunen am european energy award® (eea) im Kommunalen Beratungsprogramm. Neu in diesen Programmteil aufgenommen wurden Förderungen für die Durchführung von Einsparbeteiligungsprojekten („Fifty-fifty“) in Schulen und Kindergärten sowie für Unterrichtseinheiten zum Thema Stand-by-Verbrauch. Diese Leistungen werden von den regionalen Energieagenturen angeboten. Daneben soll in fünf Kommunen pilothaft die Einführung eines Systems zur Verwaltungsinternen Refinanzierung von Energieeinsparinvestitionen (ViRE) unterstützt werden. Die Förderbedingungen, Antragsformulare und weitere Informationen zum Programm finden sich unter:
 www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de

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KEA bietet Schulung „Energiemanager kommunal“ - Marktanalyse als Grundlage

45 Städte und 106 Gemeinden sind dem Aufruf des Städte- und Gemeindetags gefolgt und haben der KEA Ansprechpartner, die für eine telefonische Befragung zur Verfügung standen, benannt. Auf Basis dieser Marktanalyse hat die KEA ein Schulungskonzept für kommunale Mitarbeiter entwickelt. Diese sollen mit einem Teil Ihrer Arbeitszeit (10 bis 20%) Energiemanagement in den eigenen Liegenschaften einführen. ...

Fazit der Marktanalyse
Die Marktanalyse zeigt auf, dass es für das Energiemanagement noch ein großes Potenzial vor allem bei den Gemeinden gibt. Viele Städte und Gemeinden stehen dem Konzept der Schulung eines vorhandenen kommunalen Mitarbeiters offen gegenüber.

Das Ausbildungskonzept
Die Teilnehmer lernen unterschiedliche Instrumente des kommunalen Energiemanagements kennen. Hierzu gehört die Einführung eines computergestützten monatlichen Verbrauchscontrollings, die Optimierung der vorhandenen Regelungstechnik und die Schulung von Betriebspersonal.
Weiterhin lernen sie, Gebäudenutzer zum sorgsamen Umgang mit Energie zu sensibilisieren und damit zum sparsameren Nutzerverhalten zu animieren. Ein weiteres Element der Ausbildung ist die kontinuierliche Erstellung und Präsentation von Energieberichten, sowie im Rahmen von Grobanalysen Vorschläge für investive Maßnahmen zu unterbreiten.

Die Schulung und Arbeitszeit des »Energiemanager kommunal« refinanzieren sich über die Energiekosteneinsparungen selbst. Eine Teilnahme am Ausbildungslehrgang zum »Energiemanager kommunal« ist daher für die Kommune eine wirtschaftliche Investition, mit der sich der Kommunalhaushalt nachhaltig entlasten und gleichzeitig das Klima schützen lässt.
Die Teilnehmer profitieren von der über 10 jährigen Praxiserfahrung der KEA mit kosteneffizientem Energiemanagement in der Kommune.

Die Methode
Die Ausbildung gliedert sich grundsätzlich in zwei Teile: Schulung und Vor-Ort Betreuung (Coaching). Die modular aufgebaute Schulung verteilt sich dabei auf 5 Schulungstage:
- Organisation des Energiemanagements in der Verwaltung
- Aufbau eines Energiecontrollings
- Anlagenbetrieb optimieren
- Energieberichte erstellen und präsentieren
- Nutzersensibilisierung und Verträge

Nach jedem Modul haben die Teilnehmer die Aufgabe, das Erlernte in den eigenen Liegenschaften umzusetzen.
Die individuelle Vor-Ort-Betreuung erfolgt in Kooperation mit den zuständigen Energieagenturen der Region. Diese stellen mit einem abrufbaren Kontingent von bis zu 40 Arbeitsstunden qualifizierte Energieberater zur Verfügung.
Das zweigliedrige Konzept der Ausbildung garantiert eine einmalige Kombination aus allgemeiner Qualifizierung und individueller Problemlösung vor Ort.
Zudem treffen sich die Teilnehmer zweimal jährlich zu einem interkommunalen Erfahrungsaustausch.

Zielgruppe
Der Ausbildungslehrgang richtet sich an kommunale Mitarbeiter in Baden-Württemberg, die für den Energieverbrauch in den Liegenschaften zuständig sind (Energie- und Umweltbeauftragte, Haustechnikleiter, Facility-Manager). An die Ausbildung anschließend sollen die Teilnehmer das professionelle Energiemanagement in ihren Liegenschaften mit ca. 10 bis 20% ihrer Arbeitszeit einführen.
Eine technische Vorbildung ist nicht Voraussetzung. Ein Verständnis für technische Zusammenhänge sollte jedoch vorhanden sein. Wichtig ist die gute Kommunikationsfähigkeit.

Schulungsgebühr
Die Teilnehmergebühren betragen pro Teilnehmer 5.182 € inkl. MwSt.
Die Ausbildung wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg mit einem Fördersatz von 20% der Bruttokosten (1.036 €) bezuschusst.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an   Claus.Greiser(at)kea-bw.de


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Contracting-Kongress für Kommunen am 18. Mai in Stuttgart:

Kongress im Land informiert über Auswege aus dem Sanierungsstau bei öffentlichen Liegenschaften.

In vielen Kommunen wird angesichts leerer Kassen die dringend notwendige Sanierung von Rathäusern und Schulen zurückgestellt. Wie der Sanierungsstau in Städten und Gemeinden aufgelöst werden kann, zeigt am 18. Mai im Stuttgarter Haus der Wirtschaft ein Kongress von Städtetag, Landkreistag und Gemeindetag Baden-Württemberg mit der Landesenergieagentur KEA. ...
Gegenstand der Veranstaltung ist das Energie-Einspar-Contracting in öffentlichen Liegenschaften. Beim Contracting verpflichtet sich ein privater Investor, Energiesparmaßnahmen auf eigene Kosten durchzuführen und gibt eine Einspargarantie ab. Die Kommune delegiert das Risiko an den Contractor, spart Planungs-, Investitions- und Wartungskosten und profitiert von energetisch nachhaltig modernisierten Gebäuden. Der Kongress wendet sich an Bauämter von Kommunen und Kreisverwaltungen. Anmeldeunterlagen gibt es bei der KEA (auch als Download, siehe unten).
„Der veraltete und ineffiziente Anlagenbestand sowie mittelfristig steigende Energiekosten sind für Kommunen aktuelle Anreize, ihre Gebäudepools energetisch zu sanieren“, sagt Dr. Volker Kienzlen, Leiter der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. „Hohe Energiekosten von Liegenschaften strapazieren die Haushalte, klimaschädliche Treibhausgase belasten die Umwelt. Sind die Kassen leer, ist es jedoch schwierig, die nötigen Investitionen für die Sanierung bereitzustellen. Die Erfahrung lehrt außerdem, dass Anlagen, die in Eigenregie modernisiert wurden, weniger einsparen. Einen lohnenden Ausweg bietet hier das Energie-Einspar-Contracting.“
Ein Contractor übernimmt Planung, Finanzierung, Bau und garantiert über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren eine Energieeinsparung. Diese bekommt er als Einsparbetrag vergütet. Damit entsteht für die Vertragspartner eine Win-win-Situation: Mit dem Einsparbetrag refinanziert der Investor seine Kosten. Der Auftraggeber erhält sanierte Gebäude, spart Investitionen und Wartungskosten und muss sich nicht mehr um die modernisierten Anlagen kümmern. Zudem wälzt er das Risiko für den Einsparbetrag und die Finanzierung auf den Contractor ab. Nach der Vertragslaufzeit kommen die Einsparungen dem Auftraggeber zugute. Der Contractor wiederum hat mit der öffentlichen Hand einen verlässlichen Zahlungspartner. Die KEA unterstützt Verwaltungen mit Voruntersuchungen für Contracting-Projekte und begleitet die Vergabeverfahren.
Auf dem Kongress werden aktuelle Projekte durch Kommunalvertreter und Contractoren vorgestellt. Ausführlich wird in diesem Jahr das Vergabeverfahren beleuchtet. In zwei vertiefenden Workshops wird auf die Vorbereitung von Contracting-Projekten und deren wirtschaftliche Bewertung eingegangen.

Das Programm sowie die Anmeldeformulare stehen als  Download zur Verfügung.

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Zukunft Altbau - Herbstforum 2010

Am 17. November 2010 findet das 12. Herbstforum Altbau im Forum der Handwerkskammer in Stuttgart statt. …
Das Herbstforum Altbau ist eine der bedeutendsten Veranstaltungen für Baufachleute in Baden-Württemberg. Die Jahrestagung wendet sich an Gebäudeenergieberater und Vertreter von Verbänden, Kammern und Kommunen. Die Tagung wird vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr veranstaltet.

Wann:    17.11.2010, ganztägig

Wo:
       Forum Handwerkskammer Region Stuttgart
               Heilbronner Str. 43 
               70191 Stuttgart

Weitere Informationen über Zukunft Altbau gibt es
unter  http://www.zukunftaltbau.de oder dem
kostenfreien Beratungstelefon  08000/12 33 33.

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