KEA


Sehr geehrte Damen und Herren,

das Frühjahr steht bei der KEA im Zeichen der Veranstaltungen: Melden Sie sich heute doch zum Contracting-Kongress am 16. oder zum Parlamentarischen Abend am 22. Mai an. Oder lesen Sie nach, was die Referenten im Rahmen des Kongresses „Wege zur klimaneutralen Kommune“ am 30. März präsentiert haben.

Außerdem gibt es wieder eine Reihe Themen, die wir Ihnen ans Herz legen möchten, so zum Beispiel ein neues Angebot der KEA: „Planungsbegleitung und Qualitätssicherung für die Passivhaus-Bauweise“. Oder unsere Best-Practice-Kommune: In diesem Newsletter stellen wir Ihnen das Klimaschutzkonzept der Stadt Pforzheim vor.

Lesen Sie doch einmal rein!

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Ihr
Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

 

+ 6. Contracting-Kongress – Heute noch die letzten Plätze sichern 

Am 16. Mai 2012 veranstaltet die KEA den 6. Contracting-Kongress, der von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller eröffnet wird. Themenschwerpunkte sind – zusätzlich zu den drei Praxisbeispielen – die Gestaltung des Handwerkercontractings und die Integration der Gebäudehülle. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – nur wenige Plätze sind noch frei.
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+ Parlamentarischer Abend – 22. Mai 2012 

Aufgrund der enormen Resonanz 2011 findet in Stuttgart erneut ein Parlamentarischer Abend statt, den die KEA zusammen mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) veranstaltet. Zusammen mit den energiepolitischen Sprechern der Regierungsparteien wird die Frage diskutiert: Energiewende in Baden-Württemberg – wo stehen wir?   
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+ Weiterbildungsreihe von TRION – das Energienetzwerk der trinationalen Metropolregion Oberrhein

Am 14. Juni veranstaltet die KEA im Rahmen der TRION-Weiterbildungsreihe „Energieeffizientes Bauen und Gebäudemanagement“ das Seminar „Kommunales Energiemanagement – Kosten sparen und Klima schützen“ in St. Louis. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, es sind nur noch wenige Plätze frei.   
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+ Best-Practice – Das Klimaschutzkonzept der Stadt Pforzheim

„Pforzheim, sonnenklar!“ – unter diesem Motto bündelt die rund 120.000 Einwohner große Stadt am Rande des Nordschwarzwalds ihre Klimaschutzaktivitäten. Grundlage dafür ist ein integriertes Klimaschutzkonzept, das Pforzheim seit Anfang des Jahres den Weg weist. Ein klarer Fall für die Best-Practice-Kommune in diesem Newsletter! 
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+ Neu bei der KEA – Planungsbegleitung/Qualitätssicherung für Passivhaus-Bauweise

Viele öffentliche Bauten, aber auch Gebäude der kommunalen Wohnungswirtschaft müssen aktuell oder in naher Zukunft energetisch saniert werden. Hierbei spielen gesetzliche Anforderungen, steigende Energiekosten und Klimaschutzziele eine wichtige Rolle. Die KEA bietet planungs- und baubegleitenden Qualitätssicherung von Passivhaus-Neubauten sowie von energetisch hocheffizienten Sanierungen („Faktor-10-Sanierungen“) an.
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+ Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ – Zweite Stufe 
 

Am 12. März wurden in Stuttgart neun Kommunen von Umweltminister Franz Untersteller mit Preisen aus dem Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ ausgezeichnet. Die innovativen Maßnahmen der Kommunen wurden mit insgesamt 2,4 Millionen Euro Preisgeld honoriert.
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+ KEA-Akademie – Jahresprogramm 2012 
 

Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energiewissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Hier haben wir die aktuellen Termine zusammengefasst.
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+ Nachlese – KEA-Kongress „Wege zur klimaneutralen Kommune“ 

Am 30. März hat die KEA in Stuttgart im Rahmen der Messe CEP® Clean Energy & Passivehouse den Kongress „Wege zur klimaneutralen Kommune“ veranstaltet. Eine Nachlese.
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+ Zukunft Altbau – Termine 

Das Team von Zukunft Altbau ist in den nächsten Wochen auf zwei Veranstaltungen anzutreffen: Zum einen veranstaltet das Landesprogramm in Waldshut einen Praxisdialog, zum anderen wird es sich beim Tag der Offenen Tür des Umweltministeriums präsentieren. 
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 + Service für Kommunen – Umfassender Terminkalender auf der KEA-Internetseite 

Wer auf dem Laufenden sein möchte, welche Veranstaltungen in Baden-Württemberg zu den Themenfeldern „Energie“ und „Klimaschutz“ stattfinden, ist auf den Internetseiten der KEA richtig. Hier finden Sie alle uns bekannten Termine in der Übersicht.
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+ Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick 

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine der KEA für Sie zusammengefasst. 
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6. Contracting-Kongress – Heute noch die letzten Plätze sichern

Am 16. Mai 2012 veranstaltet die KEA den 6. Contracting-Kongress, der von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller eröffnet wird. Themenschwerpunkte sind – zusätzlich zu den drei Praxisbeispielen – die Gestaltung des Handwerkercontractings und die Integration der Gebäudehülle. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – nur wenige Plätze sind noch frei. 

Der diesjährige KEA-Contracting-Kongress findet am 16. Mai im Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart statt und steht unter dem Motto „Kommunale Energiewende mit Contracting“. In zahlreichen Vorträgen werden Fachleute über die aktuelle Situation am Markt berichten, über die Gestaltung eines Handwerkercontractings und über die Integration der Gebäudehülle referieren. Vertreter dreier baden-württembergischer Kommunen werden zusammen mit Vertretern des jeweiligen Contracting-Anbieters über ihre Projekte sprechen, nachmittags finden Workshops zu den Themen „Vergaberecht“ und „Wirtschaftlichkeit“ statt.

Eröffnet wird der Kongress von Energie- und Umweltminister Franz Untersteller, dessen Beitrag den Titel „Mit den Kommunen zur Energiewende“ trägt.


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Parlamentarischer Abend – 22. Mai 2012

Aufgrund der enormen Resonanz 2011, findet in Stuttgart erneut ein Parlamentarischer Abend statt, den die KEA zusammen mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) veranstaltet. Zusammen mit den energiepolitischen Sprechern der Regierungsparteien wird die Frage diskutiert: Energiewende in Baden-Württemberg – wo stehen wir?  

Vor rund einem Jahr hat die grün-rote Landesregierung in Stuttgart ihren Dienst angetreten. Die Energiewende stand und steht dabei ganz oben auf ihrer Agenda. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der KEA und des ZSW soll die Frage gestellt werden: 

Energiewende in Baden-Württemberg – wo stehen wir?

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller wird ein Grußwort sprechen. Im Anschluss daran folgen Impulsreferate von Prof. Dr. Frithjof Staiß (ZSW), Dr. Volker Kienzlen (KEA) sowie Bürgermeister Alexander Uhlig (Stadt Pforzheim). Zusammen mit den energiepolitischen Sprechern aller im Landtag vertretenen Fraktionen soll eine offene und konstruktive Diskussion entstehen.

Die Daten im Überblick:
Datum: 22. Mai 2012
Uhrzeit: 19.00 Uhr (Einlass um 18.30)
Dauer: ca. 2 Stunden
Ort: Otto Borst-Saal, Haus der Geschichte, Stuttgart 

Eine Anmeldung bis 15. Mai ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


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Weiterbildungsreihe von TRION – das Energienetzwerk der trinationalen Metropolregion Oberrhein

Am 14. Juni veranstaltet die KEA im Rahmen der TRION-Weiterbildungsreihe „Energieeffizientes Bauen und Gebäudemanagement“ das Seminar „Kommunales Energiemanagement – Kosten sparen und Klima schützen“ in St. Louis. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, es sind nur noch wenige Plätze frei.

In den Seminaren sollen den Teilnehmern Inhalte über Energieeffizienz in Gebäuden vermittelt werden. Dabei ist die Fortbildung vor allem durch ihren grenzüberschreitenden Charakter geprägt: Die einzelnen Themen werden jeweils aus deutscher, französischer und schweizerischer Sicht betrachtet. Ziele der Veranstaltungen sind die Verbesserung der Zusammenarbeit der Fachleute in der Region Oberrhein, der Abbau interkultureller Hemmnisse, die Förderung gemeinsamer Projekte und die grenzüberschreitende Erschließung der Märkte.

Zielgruppen sind Architekten, Ingenieure, Energieberater, Bauträger sowie Verwaltungsangestellte aus Elsass, Baden, Südpfalz und Nordwestschweiz.

Am 14. Juni bietet die KEA als Partnerorganisation des TRION-Netzwerks das Seminar „Kommunales Energiemanagement – Kosten sparen und Klima schützen“ in St. Louis an. Dipl.-Ing. Claus Greiser erläutert in einer theoretischen Einführung die Potenziale und Methoden des Energiemanagements: Energieverbrauchscontrolling, Anlagenoptimierung, Hausmeisterschulung und Nutzersensibilisierung. Im Anschluss werden Praxiserfahrungen aus den drei Ländern vorgestellt. Der Austausch zwischen den Teilnehmern steht dabei im Vordergrund. 

Die Teilnahme ist für Partnerorganisationen von TRION, öffentliche Verwaltungen, Kommunen sowie die Mitglieder der TRION-Kompetenzdatenbank kostenlos. Für andere Teilnehmer beträgt die Teilnahmegebühr 80 Euro. 

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es sind nur noch wenige Plätze frei!

Weitere Informationen, alle Termine im Überblick sowie die Möglichkeit zur Anmeldung:  www.trion-climate.net.


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Best-Practice – Das Klimaschutzkonzept der Stadt Pforzheim

„Pforzheim, sonnenklar!“ – unter diesem Motto bündelt die rund 120.000 Einwohner große Stadt am Rande des Nordschwarzwalds ihre Klimaschutzaktivitäten. Grundlage dafür ist ein integriertes Klimaschutzkonzept, das Pforzheim seit Anfang des Jahres den Weg weist. Ein klarer Fall für die Best-Practice-Kommune in diesem Newsletter! 

Ausgangssituation
Bereits 2009 wurden seitens der Stadt erste Schritte in Sachen Klimaschutzkonzept unternommen. Den Verantwortlichen war klar, dass ernsthafte Fortschritte im kommunalen Klimaschutz nur durch systematisches Vorgehen erreichbar sein würden. Der Gemeinderat beschloss 2010, ein solches Konzept erarbeiten zu lassen – rund zwei Jahre später wurde das Ergebnis dann verabschiedet.  

Klimaschutzkonzept – was sind die Ziele?
Ein Klimaschutzkonzept soll der Kommune eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen in Sachen Klimaschutz bieten. Es zeigt auf, welche Ergebnisse in einem festgelegten Zeitraum erzielt werden können, wenn anstelle vieler unkoordinierter Einzelaktionen ein grundlegendes Konzept verfolgt und umgesetzt wird. Ein solches Konzept erfasst nicht nur den unmittelbaren Einflussbereich von Stadtverwaltung und Kommunalpolitik, sondern bezieht auch zahlreiche weitere Akteure mit ein: Unternehmen, Handwerksbetriebe, Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Hochschulen, Verbände oder Vereine. Eine möglichst breite Partizipation sorgt für Akzeptanz und schafft so die Grundlage für eine möglichst weitgehende Umsetzung des Konzepts.

In Pforzheim wurde 2010 beschlossen, diesen Weg zu gehen. Damals lag der gesamte CO2-Ausstoß im Stadtgebiet bei 904 kt pro Jahr. Nach vielen Gesprächen, Datenerhebungen und -auswertungen wurde als Ziel festgehalten, diese Emissionen bis 2030 um rund 40 Prozent zu reduzieren. Diese Zielsetzung ist zwar realistisch, aber durchaus ehrgeizig und nur dann erreichbar, wenn alle Handlungsoptionen energisch verfolgt werden. 

Maßnahmenkatalog als Basis
Basis für die geplanten Reduzierungen ist ein umfassender Maßnahmenkatalog, der über 80 Maßnahmen beinhaltet; diese wurden hinsichtlich Klimaschutzbeitrag, Machbarkeit und Kosten/Nutzen-Verhältnis bewertet. Die Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Verkehr, Windenergie, Fernwärme, kommunales Energiemanagement, Bauen und Sanieren sowie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. So wird im Konzept beispielsweise vorgeschlagen, eine „Leitlinie Energie“ zu etablieren, das kommunale Energiemanagement personell zu stärken, ein Programm zur Nutzersensibilisierung in öffentlichen Liegenschaften umzusetzen oder Energiesparprojekte an Schulen durchzuführen. Die Teilnahme am European Energy Award® wird ebenso empfohlen wie die Schaffung einer Stelle für einen Klimaschutzmanager, der die Aktivitäten der Stadt im Klimaschutz steuern und voranbringen soll. 

Weitere wichtige Ziele der Stadt Pforzheim sind beispielsweise:
 Verdoppelung der Sanierungsrate bei Gebäuden durch ein Bündel von Einzelmaßnahmen
 Ausbau und Optimierung der Fernwärmeversorgung
 Prüfung des Standorts „Büchenbronner Höhe“ für Windenergienutzung
 Vernetzung der Beratungsangebote für  Industrie und Gewerbe 
 Verbesserung des Modal Split durch Optimierung des ÖPNV und Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Radverkehr

Pforzheim ist auf dem richtigen Weg in Sachen Klimaschutz – das Konzept gibt hierzu wichtige Impulse und zeigt konkrete Handlungsfelder und -maßnahmen auf. 

Weitere Informationen über das Pforzheimer Klimaschutzkonzept:
  www.pforzheim.de


Mehr Informationen über die Leistungen der KEA im Bereich Klimaschutzkonzepte:
  Harald Bieber


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Neu bei der KEA – Planungsbegleitung/Qualitätssicherung für Passivhaus-Bauweise

Viele öffentliche Bauten, aber auch Gebäude der kommunalen Wohnungswirtschaft, müssen aktuell oder in naher Zukunft energetisch saniert werden. Hierbei spielen gesetzliche Anforderungen, steigende Energiekosten und Klimaschutzziele eine wichtige Rolle. Die KEA bietet planungs- und baubegleitenden Qualitätssicherung von Passivhaus-Neubauten sowie von energetisch hocheffizienten Sanierungen („Faktor-10-Sanierungen“) an. 

Absehbare Verschärfungen der gesetzlichen Anforderungen, aber auch stetig steigende Energiekosten und nicht zuletzt das Erreichen der Klimaschutzziele erfordern verstärkte Anstrengungen, um ein weitaus höheres Niveau der Energieeffizienz als bisher üblich zu erreichen. Eine exzellente energetische Sanierung von Gebäuden sollte also ein wesentliches Teilziel einer ganzheitlichen Energie- und Klimaschutzkonzeption von Kommunen sein. 

Das Angebot einer planungs- und baubegleitenden Qualitätssicherung von Passivhaus-Neubauten sowie von energetisch hocheffizienten Sanierungen („Faktor-10-Sanierungen“) der KEA hat zum Ziel, öffentliche und private Bauherren zu ermutigen, sich für diese innovative Bauform zu entscheiden. Zugleich soll so der Wissenstand der Bauschaffenden verbessert und bestehende Unsicherheiten ausgeräumt werden. Die wichtigsten Aspekte dabei sind:

 Betriebskostensenkungen von bis zu 90% bei Bestandsgebäuden
 Zukünftige Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie schon heute erfüllt
 Verbesserung von Behaglichkeit und Raumluftqualität
 Beitrag zum Klimaschutz
 Vorbildwirkung öffentlicher Gebäude 
 Stärkung des Know-how von Planern und Ausführenden

Die Qualitätssicherung erfolgt in Form einer Begleitung des Projekts durch einen Architekten mit Passivhaus-Erfahrung. Die wichtigsten Fixpunkte der Begleitung sind:

 Machbarkeitsstudie im Vorfeld als Entscheidungshilfe für die Auftraggeber (optional)
 Erste Planungsbesprechung mit Architekt und Fachingenieuren
 Besprechung und -überprüfung von Detaillösungen
 Baustellenauftaktbesprechung mit allen bis dahin beauftragten Firmen
 Anwesenheit beim Blower-Door-Test 
 Ggf. Begleitung der Einweisung von Nutzern bzw. Hausmeister

Der begleitende Architekt steht gleichzeitig als Ansprechpartner für konstruktive Fragen des verantwortlichen Planers zur Verfügung. 

Sollten die am Bau beteiligten Handwerker nicht über Passivhauserfahrung verfügen, empfiehlt sich, sie schon in der Ausschreibung zu einer Schulung zu verpflichten. Die Handwerker sollen durch die gemeinsame Schulung die Wichtigkeit ihrer Zusammenarbeit bei dieser komplexen Bauaufgabe kennenlernen. Handwerkerschulungen übernimmt die KEA bei einer Mindestteilnehmerzahl von vier Personen.

Informationen zur Planungsbegleitung für Passivhaus-Bauweise: 
 Heike Wiest


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Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ – Zweite Stufe

Am 12. März wurden in Stuttgart neun Kommunen von Umweltminister Franz Untersteller mit Preisen aus dem Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ ausgezeichnet. Die innovativen Maßnahmen der Kommunen wurden mit insgesamt 2,4 Millionen Euro Preisgeld honoriert. 

Die Städte Freiburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Emmendingen, Horb, Lörrach und Staufen im Breisgau sowie die Gemeinden Allensbach und Aspach sind die neun Preisträger, die bereits Ende 2011 als Gewinner aus dem Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ hervorgegangen sind. Als Preis erhielten die Kommunen damals im ersten Schritt eine 70 %-ige Förderung des finanziellen Aufwands, der nötig war, in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde ein langfristig angelegtes Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen. Ziel dieser Konzepte sollte sein, aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit die Kommune bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral werden kann. Die Konzepte sollten auch aufzeigen, welche Maßnahmen für die Erreichung des Ziels notwendig sind und welche Kosten dabei auf die jeweilige Kommune zukommen. 

In der zweiten Stufe des Wettbewerbs werden nun ausgewählte Umsetzungsmaßnahmen der Preisträger vom Land gefördert. Minister Franz Untersteller vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft übergab am 12. März die Preisgelder für die innovativen Maßnahmen. Die KEA hat den Wettbewerb begleitet und die Konzepte sowie Maßnahmen einer Bewertung unterzogen.

So erhält Allensbach für ein neues Nahwärmenetz inklusive Energiespeicherkonzept 250.000 Euro, um den Wärmepreis auf ein attraktives Niveau senken zu können. 

Die Gemeinde Aspach wird bei der Einrichtung eines Nahwärmenetzes im Umfeld eines Großverbrauchers mit 190.000 Euro unterstützt. Das entspricht der Hälfte der Mehrinvestitionen gegenüber einer Standardlösung.

Die Sanierungsrate und -tiefe mittelfristig deutlich erhöhen – das möchte die Stadt Emmendingen. Für die geplante „Sanierungsoffensive“ im Modellstadtteil „Bürkle-Bleiche“ erhält sie 300.000 Euro vom Land. 

Freiburg erhält für sein Konzept der energetischen Stadtteilsanierung und für ein Mobilitätsmanagement-Projekt insgesamt 345.000 Euro. 

In Horb soll eine Biomasse-Vergasungsanlage mit einem sogenannten Schwebebett-Reaktor mit Stromerzeugung ältere Öl- und Gaskessel in einem bestehenden Nahwärmenetz ersetzen. Für die Realisierung sind 2,5 Millionen Euro veranschlagt; als „Klimaneutrale Kommune“ erhält die Stadt einen Zuschuss von 300.000 Euro.

Die Fächerstadt Karlsruhe überzeugte die Jury mit einem Paket von drei Projekten: Verdoppelung der Sanierungsrate in einem Modellstadtteil, Beratungspakete für Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Industrie sowie die Realisierung einer Absorptionskälteanlage beim Neubauvorhaben „GartenCarré“. In der Summe werden die Projekte vom Land mit 325.000 Euro bezuschusst.

290.000 Euro gingen an Lörrach. Damit möchte die Stadt unter anderem ein individuelles Beratungs- und Sanierungsbegleitungsprogramm für die Eigentümer der 100 privaten Immobilien der Stadt mit dem höchsten Energieverbrauch umsetzen. 

Ludwigsburg reichte ein Quartierskonzept für seine Innenstadt ein und plant eine umfassende Sanierung der denkmalgeschützten Karlskaserne mit Passivhauselementen. Außerdem liefert die Stadt Lösungsansätze für die Sanierung großer Gebäude von Wohneigentümergemeinschaften wie beispielsweise des „Elefanten“. 375.000 Euro erhält die Stadt für diese und weitere innovative Projekte.

Staufen überzeugte die Jury mit einer Kombination aus Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand und der Erweiterung eines Wohn- und Gewerbegebiets. 200.000 Euro erhielt die Stadt für die Mehrkosten, die durch die innovativen Anteile zustande kommen werden.

Das Umweltministerium und die KEA werden die neun Gewinner weiterhin auf ihrem Weg begleiten.


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KEA-Akademie – Jahresprogramm 2012

Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energiewissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Hier haben wir die aktuellen Termine zusammengefasst. 

Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer einen klaren Mehrwert, da sich die Inhalte auf KEA-spezifische Themen beziehen und dadurch einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergeben werden. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.

Folgende Termine bietet die KEA-Akademie 2012 an:

20. Juni 2012: Einführung in die Antragstellung im Förderprogramm Klimaschutz-Plus
21. Juni 2012: energiecoach für Hausmeister
19. September 2012: energiemanager kommunal
16. Oktober 2012: Passivhausstandard für kommunale Liegenschaften
7./8. November 2012: energiecoach Fifty-Fifty Projekte
12. Dezember 2012: Kommunale Wärmeplanung/Bioenergiedörfer

Weitere Informationen und detaillierte Seminarbeschreibungen unter:  www.kea-akademie.de 


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Nachlese – KEA-Kongress „Wege zur klimaneutralen Kommune“

Am 30. März hat die KEA in Stuttgart im Rahmen der Messe CEP® Clean Energy & Passivehouse den Kongress „Wege zur klimaneutralen Kommune“ veranstaltet. Eine Nachlese.

In insgesamt acht Vorträgen beleuchteten die Referentinnen und Referenten unterschiedliche Aspekte, die auf dem „Weg zur klimaneutralen Kommune“ von Bedeutung sind. Rund 70 Teilnehmer informierten sich so über erfolgversprechende Maßnahmen, Hilfsmittel und Instrumente sowie über die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der kommunalen Energiewende. Besonderes Interesse fanden die Ausführungen von Prof. Detlef Kurth von der Hochschule für Technik aus Stuttgart zur Integration von Klimaschutzaspekten in die kommunale Planung am Beispiel von Ludwigsburg, der Vortrag von Birgit Schwegle, der Leiterin der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe in Bretten, zu ihren Aktivitäten im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien sowie die Darstellungen unseres Kollegen Helmut Böhnisch zur Konzeption und Bewertung von Nahwärmesystemen. 

Die KEA wir aktive Kommunen weiterhin bestmöglich unterstützen!


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Zukunft Altbau – Termine

Das Team von Zukunft Altbau ist in den nächsten Wochen auf zwei Veranstaltungen anzutreffen: Zum einen veranstaltet das Landesprogramm in Waldshut einen Praxisdialog, zum anderen wird es sich beim Tag der Offenen Tür des Umweltministeriums präsentieren. 

Über das „EWärmeG im Detail“ geht es am 28. Juni in Waldshut. Hier veranstaltet Zukunft Altbau in Zusammenarbeit mit der dortigen Bildungsakademie ab 16 Uhr einen Praxisdialog. Das Programm im Detail kann  hier heruntergeladen werden.

Am 14. Juli öffnet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg seine Türen. Interessierte bekommen einen Blick hinter die Kulissen und feiern gleichzeitig das 25jährige Jubiläum des Ministeriums. Zukunft Altbau wird mit einem Informationsstand vor Ort sein. Weitere Informationen gibt es  hier.


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Service für Kommunen – Umfassender Terminkalender auf der KEA-Internetseite

Wer auf dem Laufenden sein möchte, welche Veranstaltungen in Baden-Württemberg zu den Themenfeldern „Energie“ und „Klimaschutz“ stattfinden, ist auf den Internetseiten der KEA richtig. Hier finden Sie alle uns bekannten Termine in der Übersicht. 

Unter  www.kea-bw.de/aktuelles geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Termine in Baden-Württemberg. Gerne nehmen wir hier auch Ihre Veranstaltung auf. Sprechen Sie dazu unsere Kollegin  Leonie Kapitel an. 


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Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine der KEA für Sie zusammengefasst. 

16. Mai 2012
6. Contracting-Kongress, Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart

22. Mai 2012 
Parlamentarischer Abend, Haus der Geschichte Stuttgart

28. Juni 2012 
Praxisdialog Zukunft Altbau, Bildungsakademie Waldshut

14. Juli 2012 
Tag der Offenen Tür, Umweltministerium Stuttgart

14. November 2012
Herbstforum Altbau, Theaterhaus Stuttgart


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