KEA

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die zweite Jahreshälfte neigt sich bereits ihrem Ende entgegen – Zeit für uns, Sie darüber zu informieren, mit welchen Themen und Projekten sich das KEA-Team seit unserem letzten Newsletter im Juli beschäftigt hat.

Ausgezeichnet – Die KEA erhielt den EU-Preis European Energy Service Award (EESA) für besonders herausragende Leistungen im Bereich Contracting.

Gefördert – Vereine können seit Oktober über das Förderprogramm „Klimaschutz-Plus“ des Landes Gelder für die energetische Sanierung ihrer Gebäude beantragen.

Konzipiert – Die Gemeinde Bittelbronn wird zum Bioenergiedorf. Die KEA hat die Machbarkeitsstudie zum Projekt erstellt.

Ausgebucht – Wir haben einen Rückblick auf unseren Schulungssommer für Sie zusammengestellt.

Unterwegs – Sowohl auf dem Energietag als auch beim Klimaschutzkongress war die KEA vor Ort und informierte über ihre Tätigkeitsfelder.

Zukunft Altbau – Der „Treffpunkt Energieberatung“ auf der Oberrheinmesse in Offenburg und der Familie & Heim in Stuttgart lockt zahlreiche interessierte Besucher an den Messestand des Landesprogramms.

Vorgemerkt – Und zum guten Schluss finden Sie die wichtigsten Termine im Überblick.

Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr

 

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

 

+ Ausgezeichnet – KEA erhält EU-Preis European Energy Service Award (EESA)

Für die seit Jahren richtungweisende Arbeit in den Bereichen Energieliefer- und Energieeinspar-Contracting hat die KEA am 13. September den European Energy Service Award (EESA) erhalten. Der Preis wird jährlich von der European Energy Service Initiative (EESI) verliehen.
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+ Gefördert – Neuer Baustein für Vereine im Programm Klimaschutz-Plus

Nachdem Ende des Jahres 2009 das Programm „Umweltschutz in Vereinen“ der Baden-Württemberg Stiftung weggefallen ist, klaffte in der Energie-Förderlandschaft für Vereine eine Lücke. Diese konnte nun teilweise geschlossen werden.
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+ Konzipiert – KEA erstellt Machbarkeitsstudie für Bioenergiedorf Bittelbronn

Bioenergiedörfer sind in Baden-Württemberg zwar noch längst nicht die Regel, allerdings werden es immer mehr. Insgesamt neun Stück gibt es im Land – bald gehört auch das rund 600 Einwohner starke Bittelbronn dazu. KEA-Mitarbeiter Helmut Böhnisch hat in seiner Machbarkeitsstudie aufgezeigt, wo die Chancen für die Gemeinde liegen.
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+ Ausgebucht – Schulungssommer bei der KEA war ein voller Erfolg

Ob energiemanager kommunal®, energiecoach kommunal®, energiecoach Standby-Projekte® oder energiecoach Fifty-Fifty-Projekte® - die KEA bietet eine Reihe interessanter Ausbildungen an, die durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ganz oder zum Teil gefördert werden. Höchste Zeit für einen Blick zurück auf den erfolgreichen Schulungssommer.
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+ Unterwegs – KEA zeigt Flagge auf wichtigen Veranstaltungen im Lande

Am 25. September fand auf dem Stuttgarter Schlossplatz der diesjährige Energietag statt – die KEA war im Landespavillon vertreten und trotzte zusammen mit den anderen Ausstellern dem grauen Regenwetter. Und auch der Klimaschutzkongress am 14. Oktober in Böblingen war eine erfolgreiche Veranstaltung – eine Nachlese.
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+ Zukunft Altbau – „Treffpunkt Energieberatung“ wieder ein großer Erfolg

Der „Treffpunkt Energieberatung“ zieht auch in diesem Jahr wieder viele Messebesucher an den Stand von Zukunft Altbau. Nach der Oberrheinmesse Offenburg im Oktober folgt nun die Verbrauchermesse Familie & Heim in Stuttgart vom 13. bis 21. November.
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+ Vorgemerkt – Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir die Termine der KEA für Sie zusammengefasst.
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Ausgezeichnet – KEA erhält EU-Preis European Energy Service Award (EESA)

Für die seit Jahren richtungweisende Arbeit in den Bereichen Energieliefer- und Energieeinspar-Contracting hat die KEA am 13. September den European Energy Service Award (EESA) erhalten. Der Preis wird jährlich von der European Energy Service Initiative (EESI) verliehen.

Contracting-Bereichsleiter Rüdiger Lohse wurde stellvertretend für die KEA in der Kategorie „Best Energy Service Promoter“ ausgezeichnet. In Gegenwart der EU-Kommissarin für Klimaschutz Connie Hedegaard nahm er zusammen mit KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen den Preis von EU-Kommissionsvertreter Paolo Bertoldi in Brüssel entgegen. 

Dr. Volker Kienzlen und Rüdiger Lohse freuten sich über die Auszeichnung: „Unser Ziel ist es, dass durch stete Weiterentwicklung der Contractingmodelle immer mehr Kommunen ihre Liegenschaften über Contracting energetisch sanieren und die Anlagen effizient betrieben werden. Dass wir dafür nun auch auf höchster europäischer Ebene Anerkennung erhalten, bestätigt und motiviert uns für unsere zukünftigen Aufgaben.“ In ihrer Begründung hob die Jury darauf ab, dass die KEA inzwischen europaweit eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Einparcontracting-Projekten mit regionaler Biomasse und bei der Verbreitung von Einsparcontracting-Projekten in mittleren und kleineren Kommunen inne hat. Dabei übernimmt sie die Rolle der Mittlerin zwischen den Energiedienstleistern und den kommunalen Verwaltungen: Kommunen wird projektbezogene praktische Unterstützung bei der Vorbereitung, Ausschreibung und Umsetzung von Contracting-Projekten angeboten. Inzwischen kann die KEA auf die Erfahrung aus 16 Einspar- und über 20 Energieliefercontracting-Projekten zurückgreifen.

Presseinformation zum Download

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Gefördert – Neuer Baustein für Vereine im Programm Klimaschutz-Plus

Nachdem Ende des Jahres 2009 das Programm „Umweltschutz in Vereinen“ der Baden-Württemberg Stiftung weggefallen ist, klaffte in der Energie-Förderlandschaft für Vereine eine Lücke. Diese konnte nun teilweise geschlossen werden.

Seit Oktober werden Vereine wieder bei ihren Klimaschutzmaßnahmen unterstützt – nun allerdings im Rahmen des bewährten Förderprogramms „Klimaschutz-Plus“. Insgesamt stehen für die Energieeffizienzinvestitionen an Vereinsheimen oder Turnhallen 400.000 Euro bereit. Gefördert werden bis zu 40 Prozent der Investitionen, maximal jedoch 50.000 Euro. Die Mittel aus der Glücksspirale werden vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr bereitgestellt.

Wie in den übrigen Programmteilen von „Klimaschutz-Plus“, können Anträge in drei Bereichen gestellt werden: Im CO2-Minderungsprogramm werden investive Maßnahmen an Gebäuden (baulicher Wärmeschutz, technische Gebäudeausrüstung, regenerative Wärmeerzeugung, Blockheizkraftwerke) gefördert. Im Beratungsprogramm werden Zuschüsse für integrale Energiediagnosen von Gebäuden gewährt. Und im Programmteil für Modellprojekte können besonders innovative, mit Mehrkosten behaftete Vorhaben eine Unterstützung erhalten.

Die Systematik der Förderung im CO2-Minderungsprogramm entspricht dem innovativen und zugleich bewährten Grundgedanken von „Klimaschutz-Plus“: Jede über die Lebensdauer einer Maßnahme vermiedene Tonne CO2 wird mit einem Zuschuss von 50 Euro belohnt. Daneben greifen relative (maximal 40 % der förderfähigen Investitionen) und absolute (maximal 50.000 Euro) Obergrenzen. Förderungen von weniger als 5.000 Euro werden nicht ausgezahlt (Bagatellgrenze).

Gefördert werden kleine und mittlere Vereine mit einer Jahresbilanzsumme (bzw. jährlichen Einnahmen) von bis zu 10 Mio. Euro und eigenen Gebäuden. Da das Programm aus der Glücksspirale gespeist wird, gelten klare Anforderungen an die gemeinnützige Verwendung der Mittel: Die Förderung muss dem ideellen Vereinszweck zu Gute kommen. Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe (z. B. öffentliche Gaststätte) oder der Bereich Vermögensverwaltung dürfen nur einen vernachlässigbaren Anteil (< 10 %) an der Fläche der Gebäude bzw. an den Einnahmen des Vereins ausmachen. Zudem dürfen keine anderen öffentlichen Mittel in Anspruch genommen werden (Kumulierungsverbot).

Die Förderbedingungen und Antragsformulare sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie - als neuen, eigenständigen Programmteil - unter www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de. Anträge können bis zum 30. Juni 2011 bei der KEA eingereicht werden.

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Konzipiert – KEA erstellt Machbarkeitsstudie für Bioenergiedorf Bittelbronn

Bioenergiedörfer sind in Baden-Württemberg zwar noch längst nicht die Regel, allerdings werden es immer mehr. Insgesamt neun Stück gibt es im Land – bald gehört auch das rund 600 Einwohner starke Bittelbronn dazu. KEA-Mitarbeiter Helmut Böhnisch hat in seiner Machbarkeitsstudie aufgezeigt, wo die Chancen für die Gemeinde liegen.

Sich weitgehend autark aus eigenen Quellen mit Energie versorgen: Das ist das Ziel der Bioenergiedörfer, die ihren Namen daher haben, da der größte Teil ihres Energiebedarfs aus Biomasse erzeugt wird. Auch Bittelbronn, ein Stadtteil von Haigerloch, möchte so schnell wie möglich diesen Titel tragen – und hat die KEA deshalb mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Mit einer solchen Studie berät und unterstützt die KEA, insbesondere Bioenergie-Bereichsleiter Helmut Böhnisch, Kommunen und Bürgerinitiativen. Das Ergebnis lautet: Bittelbronn kann es schaffen.

Im Mittelpunkt der Machbarkeitsstudie von Bittelbronn standen Vor-Ort-Begehungen, intensive Gespräche und Analysen. Dabei arbeitete Helmut Böhnisch heraus, ob und wie Bittelbronn zum Bioenergiedorf werden kann:

Die Wärmebedarfsberechnung erfolgte auf der Grundlage des Gebäudebestands. Die dafür erforderlichen Daten wurden von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt. Wichtig bei der Erstellung der Studie war außerdem, nicht nur den heutigen Wärmebedarf zu betrachten, sondern auch der Tatsache Rechnung zu tragen, dass zukünftig immer mehr Gebäude wärmegedämmt werden und damit der Wärmebedarf abnehmen wird. Für alle technischen Varianten wurde eine Wirtschaftlichkeitsrechnung durchgeführt. Diese beinhaltet auch einen Vollkostenvergleich der jährlichen Heizkosten zwischen konventioneller Ölheizung und Nahwärme. Die Nahwärme ist dann vorteilhaft, wenn sich genügend Hausbesitzer an das Nahwärmenetz anschließen. Die Konzeption des Nahwärmenetzes orientierte sich also an dem Ziel, den ganzen Ort mit Wärme versorgen zu können. Bestandteil der Studie war zudem noch eine Bilanz der Treibhausgase.

Sowohl bei den Zwischenpräsentationen als auch bei der Schlusspräsentation wurden vier verschiedene Versorgungsmöglichkeiten vorgestellt sowie Empfehlungen ausgesprochen und diskutiert: 1) Heizzentrale am Ortsrand, ohne Klärschlammtrocknung, 2) Heizzentrale in 500 m Entfernung bei der Biogasanlage, ohne Klärschlammtrocknung, 3) Heizzentrale am Ortsrand, mit Klärschlammtrocknung, 4) Heizzentrale in 500 m Entfernung bei der Biogasanlage, mit Klärschlammtrocknung.
Am Ende entschieden sich der Gemeinderat und die Vertreter der eigens gegründeten Genossenschaft für die Variante 2. Dass die Initiative zur Gründung der Genossenschaft in Bittelbronn aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger kommt, ist nicht selten. Mit viel Engagement setzen sie sich für ihre Gemeinde ein und tragen so zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie bei – oft über die Generationengrenzen hinaus.

Mit der Entscheidung der Genossenschaft, eine Biogasanlage zu bauen, steht Bittelbronn ganz in der Tradition anderer Bioenergiedörfer, denn in der Regel wird die Wärmeversorgung primär durch den Einsatz von Bioenergie, auch in Kombination mit anderen erneuerbaren Energien, gedeckt. Die Biogasanlage speist den erzeugten Strom in das Stromnetz des regionalen Netzbetreibers und die Wärme in das neu zu errichtende Nahwärmenetz ein. Die dabei anfallende Wärmeenergie sorgt ganzjährig für warmes Wasser und warme Häuser. In Bittelbronn sollen so bereits 2011 die ersten Häuser am Netz sein, 2012 dann – so der Plan – 60 bis 70 weitere. Für die Anfangsphase wird eine Anschlussquote von 70 % angestrebt, die im Laufe der Jahre noch gesteigert werden soll. Damit wird ein Großteil der rund 600 Einwohner von Energieimporten und steigenden fossilen Energiepreisen unabhängig, da die Energie direkt vor der eigenen Haustür erzeugt wird. Und: Da die Ausgaben für Energie vor Ort bleiben, werden Landwirte, Forstwirte, Handwerker und die Bauindustrie in der Region gestärkt.

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Ausgebucht – Schulungssommer bei der KEA war ein voller Erfolg

Ob energiemanager kommunal®, energiecoach kommunal®, energiecoach Standby-Projekte® oder energiecoach Fifty-Fifty-Projekte® - die KEA bietet eine Reihe interessanter Ausbildungen an, die durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ganz oder zum Teil gefördert werden. Höchste Zeit für einen Blick zurück auf den erfolgreichen Schulungssommer.

Ausgebucht waren die Veranstaltungen alle – daran konnten auch die heißen Sommertage im August nichts ändern. Zu den insgesamt vier – teils mehrtägigen – Kursen kamen 35 Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

Die Ausbildung zum energiemanager kommunal® richtet sich an kommunale Mitarbeiter, die beispielsweise im Rahmen der Einführung eines Energiemanagements in den städtischen Liegenschaften mit der Betreuung der verschiedenen Anlagen betraut werden. Die Nachfrage nach der fünftägigen Schulung war enorm. Das lag zum einen an der hohen Qualität der Wissensvermittlung nach dem eigens entwickelten KEA-KEM-Modell, aber auch daran, dass sie zu 40 % durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr gefördert wurden. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die KEA bemüht, diese Schulungen auch weiterhin inklusive Landesförderung anzubieten.

Zum energiecoach kommunal® können sich Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen ausbilden lassen, um anschließend kommunale Mitarbeiter vor Ort im Bereich des Energiemanagements kommunaler Liegenschaften schulen zu können. Regionale Energieagenturen konnten diesen Sommer so ihre Kompetenz im Schulungsbereich ausbauen und werden dadurch zukünftig den Städten und Gemeinden einen weiteren wichtigen Baustein als energiecoach kommunal® anbieten können, der dazu beiträgt, kommunale Haushalte zu entlasten.

Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen konnten sich diesen Sommer außerdem zum energiecoach Standby-Projekte® ausbilden lassen. Schulen im Land können sich über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für das Projekt „Standby“ bewerben, dessen Ziel es ist, zusammen mit dem  energiecoach Standby-Projekte® der regionalen Energieagentur Unterrichtsbesuche, Projekttage oder Nachmittagsveranstaltungen durchzuführen. Ziel der Ausbildung ist, energiespezifische Themen sowohl pädagogisch als auch fachlich aufbereiten und umsetzen zu können. Das Feedback zu den vergangenen Schulungen: 1 mit Sternchen.

Mit dem energiecoach Fifty-Fifty-Projekte® wurden in erster Linie die Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen angesprochen. Sie sollen nach der Ausbildung bei der KEA eigenständig so genannte Einsparbeteiligungsprojekte an Schulen durchführen können. Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv, was nicht nur an der ausführlichen Vermittlung der Inhalte lag, sondern auch an den umfassenden Schulungsunterlagen und der langjährigen Erfahrung des Referenten Horst Fernsner auf diesem Gebiet.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird es weitere Termine geben. Ansprechpartner bei der KEA ist Claus Greiser,  claus.greiser(at)kea-bw.de 

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Unterwegs – KEA zeigt Flagge auf wichtigen Veranstaltungen im Lande

Am 25. September fand auf dem Stuttgarter Schlossplatz der diesjährige Energietag statt – die KEA war im Landespavillon vertreten und trotzte zusammen mit den anderen Ausstellern dem grauen Regenwetter. Und auch der Klimaschutzkongress am 14. Oktober in Böblingen war eine erfolgreiche Veranstaltung – eine Nachlese.

Energietag
Zusammen mit dem Informationsprogramm Zukunft Altbau präsentierte sich die KEA am 25. September im Landespavillon. Interessierte Besucher wurden von Energieberatern und dem Zukunft Altbau-Team kompetent zur energetischen Gebäudesanierung beraten. Kommunale Vertreter, Partner und Bürger gleichermaßen konnten sich am Stand der KEA über aktuelle Projekte der Landesenergieagentur informieren. EU-Kommissar Günther Oettinger besuchte zusammen mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister den Landespavillon ebenso wie Umweltministerin Tanja Gönner. Außerdem wurde das Rahmenprogramm von der KEA mit einem 15minütigen Beitrag unterstützt. Zusammen mit dem Energie-Beratungs-Zentrum Stuttgart und zwei ausgebildeten Stromspar-Helfern stellte KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen das Projekt Stromspar-Check dem Stuttgarter Publikum vor.

Klimaschutzkongress
Rund 300 Klimaexperten, Politiker und kommunale Entscheidungsträger nahmen an der Veranstaltung in Böblingen teil, die 2010 unter dem Motto "Kommunaler Klimaschutz - Nach Kopenhagen wichtiger denn je!" stand. Diskutiert wurden vor allem die erfolgreichen Ansätze und Initiativen im Bereich des kommunalen Klimaschutzes. Umweltministerin Tanja Gönner hob in ihrer Eröffnungsrede das bisherige Engagement der Städte und Gemeinden im Land hervor. Sie seien auf dem richtigen Weg und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimavorsorge. Vor allem das kommunale Energiemanagement gewinne an Bedeutung.
Nach der Verleihung des Agenda-Anerkennungspreises "Klimaschutz" - ausgewählte Lokale Agendagruppen wurden für ihre ehrenamtlichen Initiativen ausgezeichnet - fanden am Nachmittag verschiedene Foren zu den Themen "CO2-freie Kommune", "Klimaschutz und Umweltbildung - Kindergarten, Schule und Jugend" und "Klimaschutz und Mobilität" statt.

Die Vorträge dieser Foren stehen ab sofort auf der Homepage der KEA zum Download bereit:  www.kea-bw.de

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Zukunft Altbau – „Treffpunkt Energieberatung“ wieder ein großer Erfolg

Der „Treffpunkt Energieberatung“ zieht auch in diesem Jahr wieder viele Messebesucher an den Stand von Zukunft Altbau. Nach der Oberrheinmesse Offenburg im Oktober folgt nun die Verbrauchermesse Familie & Heim in Stuttgart vom 13. bis 21. November.

Zum dritten Mal präsentierten die Messe Offenburg und Zukunft Altbau den „Treffpunkt Energieberatung“ auf der vom 25. September bis 3. Oktober stattfindenden Oberrheinmesse in Offenburg. Die Plattform bot neun Tage lang neutrale Informationen und kostenfreie Beratung rund um das Thema  energieeffiziente Gebäudemodernisierung. Regionale Partner waren die Ortenauer Energieagentur, die Handwerkskammer Freiburg und die Strategische Partnerschaft „Klimaschutz am Oberrhein e.V.“.

Und auch auf der Verbrauchermesse Familie & Heim in Stuttgart wird das erfolgreiche Modell fortgesetzt. Vom 13. bis 21. November werden rund 40 Gebäudeenergieberater aus der Region Stuttgart am Messestand von Zukunft Altbau (Messestand Halle 3/Stand Nr. 3B52) Fragen zur energetischen Sanierung und finanziellen Förderung beantworten. Veranstalter ist die Messe Stuttgart gemeinsam mit Zukunft Altbau. Partner sind die Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW), der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker e.V. (GIH), der Handwerkstag Baden-Württemberg (BWHT), das Deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN) und die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (IKBW).

Weitere Informationen über Zukunft Altbau, das Landesprogramm des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg, gibt es unter  www.zukunftaltbau.de oder dem kostenfreien Beratungstelefon 08000/12 33 33.

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Vorgemerkt – Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir die Termine der KEA für Sie zusammengefasst.

17. November 2010: Herbstforum Altbau
Im Forum der Handwerkskammer Stuttgart findet am 17. November das diesjährige Herbstforum Altbau statt. Die nunmehr 12. Fachtagung für Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Planer, Handwerker, Vertreter von Kammern und Verbänden wird von Zukunft Altbau veranstaltet und bietet auch 2010 wieder interessante Vorträge rund um das Thema Gebäudesanierung sowie Zeit zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie auf den Internetseiten von Zukunft Altbau:  www.zukunftaltbau.de

Weitere Termine
In unserem  Online-Veranstaltungskalender haben wir weitere Termine für Sie zusammen gestellt. Gerne nehmen wir hier auch Ihre Veranstaltungen auf. Bitte wenden Sie sich hierfür an Leonie Kapitel:  leonie.kapitel(at)kea-bw.de

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