KEA

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

kurz vor der Sommerpause erhalten Sie heute noch unseren aktuellen Newsletter. Hierin erfahren Sie, welche Veränderungen es im Förderprogramm Klimaschutz-Plus gibt und welche neuen Wege wir zusammen mit einer Vielzahl von Projektpartnern in der Contracting-Offensive gehen.

Außerdem gibt es wieder eine Reihe Themen, die wir Ihnen ans Herz legen möchten, so zum Beispiel die Schulungstermine der KEA-Akademie. Oder unser Best-Practice-Projekt: In diesem Newsletter erfahren Sie, wie die Gemeinde Dotternhausen ihre Bürgerinnen und Bürger durch Nahwärme versorgen möchte.

Lesen Sie doch einmal rein! 

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und wünsche Ihnen einen schönen Sommer.

Ihr
Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur 
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

 

+ Klimaschutz-Plus – Veränderungen in der aktuellen Förderrunde 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat Ende Mai das Förderprogramm Klimaschutz-Plus wieder für Anträge geöffnet. Um die Handhabung zu vereinfachen, wurden einige Änderungen vorgenommen. 
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+ Contracting-Offensive gestartet – KEA übernimmt Geschäftsführung

Am 17. Juli ist die „Contracting-Offensive Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft offiziell an den Start gegangen. Die KEA übernimmt die Geschäftsführung der Landesinitiative. 
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+ KEA-Akademie – Nächste Schulungsrunden starten im Herbst 

Nach der Sommerpause bietet die KEA-Akademie wieder verschiedene Tages- und Mehrtagesseminare an, zu denen Sie sich bereits heute anmelden können.
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+ Best-Practice – Dotternhausen und die Nahwärme 

Die rund 1.900 Einwohner große Gemeinde Dotternhausen liegt im Zollern-Alb-Kreis und hat sich 2008 erstmals mit dem Thema Nahwärmeversorgung auseinandergesetzt. Im Folgenden wurden Überlegungen angestellt, wie die in einem Biomassekraftwerk erzeugte Wärme über ein Nahwärmenetz in der gesamten Gemeinde genutzt werden kann. Anfang 2012 waren bereits rund 50 Prozent der versendeten Vorverträge mit positiver Rückmeldung bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Die KEA hat im Auftrag der Gemeinde eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt. 
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+ Qualitätssicherung „Standby“-Projekte – Einfach mal abschalten 

Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen hat die KEA in der ersten Jahreshälfte gute Noten für Standby-Unterrichtseinheiten zum richtigen Umgang mit Elektrogeräten vergeben. In den durch das Programm Klimaschutz-Plus des Umweltministeriums geförderten Standby-Projekten wird Kindern und Jugendlichen wertvolles Wissen in Sachen Energieeinsparung vermittelt.
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+ Jetzt anmelden – Kommunaler Klimaschutzkongress in Aalen 

Am 8. Oktober veranstaltet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg den „Kommunalen Klimaschutzkongress“. Zu Gast ist das UM dieses Jahr in Aalen. Die Anmeldung ist ab sofort über die KEA-Internetseiten möglich.
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+ Jetzt schon vormerken – Zukunft Altbau und KEA auf dem Energietag 2012 

Am 22. und 23. September finden in Baden-Württemberg die jährlichen Energietage statt. Über 140 Städte und Gemeinden haben sich bisher mit Aktionen angemeldet. Die KEA wird gemeinsam mit dem Informationsprogramm Zukunft Altbau am 22. September im Landespavillon auf dem Stuttgarter Schlossplatz anzutreffen sein.
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+ Rückblick TRION-Seminar – KEA schult Interessierte zum Thema Energiemanagement 

Am 15. Juni fand im Rahmen der TRION-Weiterbildungsreihe „Energieeffizientes Bauen und Gebäudemanagement“ eine Veranstaltung der KEA zum Thema „Kommunales Energiemanagement – Kosten sparen und Klima schützen“ in St. Louis bei Basel statt. Ein Rückblick.
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+ Zukunft Altbau – Rückblick: Tag der Offenen Tür im Umweltministerium

Zum 25-jährigen Jubiläum des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft öffnete der Hausherr Minister Franz Untersteller am 14. Juli erstmals die Türen für die Bürgerinnen und Bürger. Das Team von Zukunft Altbau war ebenfalls vor Ort.
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+ Zukunft Altbau – Informationsmaterial für Multiplikatoren 

Zukunft Altbau hält für Gebäudeenergieberater und -beraterinnen sowie für Vertreter aus Handwerk, Planung, Verbänden und Energieagenturen eine große Anzahl an Informationsmaterialien bereit. Ein neuer InfoFolder gibt einen Überblick über das Angebot. 
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 + Nachwuchsförderung – Praktikum oder Abschlussarbeit bei der KEA 

Die KEA bietet interessierten Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, mehrwöchige Praktika, Studien- oder Abschlussarbeiten zu absolvieren. Das Angebot ist vielfältig. 
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 + Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick 

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine der KEA für Sie zusammengefasst. 
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Klimaschutz-Plus – Veränderungen in der aktuellen Förderrunde

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat Ende Mai das Förderprogramm Klimaschutz-Plus wieder für Anträge geöffnet. Um die Handhabung zu vereinfachen, wurden einige Änderungen vorgenommen. 

So wurde die Antragstellung und -bearbeitung durch ein kompaktes Excel-Formular, verstärkte Vorgaben und Pauschalierungen sowie durch den Verzicht auf Angebote o. ä. deutlich gestrafft. Kommunen, die ihre regionale Energieagentur direkt, regelmäßig und substanziell finanziell unterstützen, werden mit einem Bonus belohnt: Ihre maximal mögliche Förderung erhöht sich von 20 auf 30 Prozent. Im Allgemeinen CO2-Minderungsprogramm sind zudem aktuell noch (reichlich) Mittel verfügbar; Anträge von kleinen und mittleren Unternehmen, kirchlichen Einrichtungen oder anderen Eigentümern oder Besitzern von Nichtwohngebäuden werden von der KEA gerne entgegengenommen.  

Weitere Informationen zum Programm unter:  www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de  

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Contracting-Offensive gestartet – KEA übernimmt Geschäftsführung

Am 17. Juli ist die „Contracting-Offensive Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft offiziell an den Start gegangen. Die KEA übernimmt die Geschäftsführung der Landesinitiative.  
 
Um die Energiewende in Baden-Württemberg noch konsequenter voranzubringen, ist Contracting eine zentrale Energiedienstleistung. So formulierte das Ministerialdirektor Helmfried Meinel bei der Auftaktveranstaltung zur „Contracting-Offensive Baden-Württemberg“ am 17. Juli in Stuttgart. Ziel dieser Offensive ist es, das Sanierungs- und Finanzierungsinstrument Contracting bekannter und noch besser zu machen. Hier sollen alle Beteiligten an einen Tisch kommen und Contracting somit in den Fokus unterschiedlicher Zielgruppen rücken. Erfahrungen sollen gebündelt, Hemmnisse abgebaut und Abläufe vereinfacht werden. Koordiniert wird die Initiative durch die KEA.
 
Um diese Ziele möglichst weitgehend zu erreichen, werden zukünftig drei Arbeitsgruppen die jeweiligen Belange von Kommunen, Wirtschaft und Privatpersonen bearbeiten, um für alle Zielgruppen eine verständliche und passende Lösung zu finden. Gerade den letztgenannten Personenkreisen ist das Finanzierungsinstrument nur selten ein Begriff.
 
Hintergrundinformation
 
Beim Anlagen-Contracting betreibt der Contractor beispielsweise einen Heizkessel über einen definierten Zeitraum und refinanziert sich durch den Verkauf der erzeugten Nutzenergie an den Kunden. Beim weiter gehenden Einspar-Contracting werden zum Beispiel außerdem Leuchten getauscht, Lüftungsanlagen erneuert oder eine neue Regelungsanlage eingebaut. Der Contractor setzt die Maßnahmen eigenverantwortlich um und refinanziert sich durch die zuvor vertraglich garantierten Einsparungen. 

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KEA-Akademie – Nächste Schulungsrunden starten im Herbst

Nach der Sommerpause bietet die KEA-Akademie wieder verschiedene Tages- und Mehrtagesseminare an, zu denen Sie sich bereits heute anmelden können.
 
Passivhausstandard für kommunale Liegenschaften, 16. Oktober 2012
In diesem Tagesseminar werden die Prinzipien der hochenergieeffizienten Bauweise erläutert sowie anhand von Detailzeichnungen und Baustellenfotos diskutiert und vertieft. Praxisbeispiele zeigen, wo Schwierigkeiten auftreten und wie sie vermieden bzw. korrigiert werden können. Es wird insbesondere die Wichtigkeit einer fachübergreifenden Denk- und Arbeitsweise dargelegt.  
Weitere Informationen:  Passivhausstandard
 
Kommunale Wärmeplanung/Bioenergiedörfer, 12. Dezember 2012
Die Teilnehmer dieser Veranstaltung sollen vermittelt bekommen, welche Rolle die Nahwärme in Zukunft im Wärmesektor spielt. Dabei stehen die Grundlagen (Wärmebedarf und dessen Entwicklung) zur Realisierung von Nahwärmekonzepten mit erneuerbaren Energien und dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung im Vordergrund.
Weitere Informationen:  Wärmeplanung/Bioenergiedörfer 
 
energiemanager kommunal®
Die am 19. September startende Schulungsrunde zum energiemanager kommunal® ist bereits ausgebucht. Voraussichtlich wird es Anfang 2013 ein weiteres Angebot geben. Bei Interesse melden Sie sich gerne schon heute bei  Claus Greiser. 
 
KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer dadurch einen klaren Mehrwert, dass die Inhalte sich auf KEA-spezifische Themen beziehen und wir einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergeben. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.
Weitere Informationen unter:  www.kea-akademie.de 

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Best-Practice – Dotternhausen und die Nahwärme

Die rund 1.900 Einwohner große Gemeinde Dotternhausen liegt im Zollern-Alb-Kreis und hat sich 2008 erstmals mit dem Thema Nahwärmeversorgung auseinandergesetzt. Im Folgenden wurden Überlegungen angestellt, wie die in einem bestehenden Biomassekraftwerk erzeugte Wärme über ein Nahwärmenetz in der gesamten Gemeinde genutzt werden kann. Anfang 2012 waren bereits rund 50 Prozent der versendeten Vorverträge mit positiver Rückmeldung bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Die KEA hat im Auftrag der Gemeinde eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt. 
 
Am Anfang stand ein Ingenieurwettbewerb: 2008 schrieb die Gemeinde unter dem Titel „Energiekonzeption Dotternhausen“ einen solchen Wettbewerb aus. Schwerpunkt war die Konzepterstellung für den Eigenbetrieb eines Nahwärmenetzes. Das Ergebnis des Wettbewerbs war der Bau eines solchen Netzes ausgehend vom bestehenden Biomassekraftwerk der Firma juwi. Bau und Betrieb des Netzes sollte als Eigenbetrieb der Gemeinde umgesetzt werden. Zur Realisierung des Konzepts unterstützte die Clean-Energy GmbH die Gemeinde als Projektentwickler.
 
Im Rahmen dieses Projektes erstellte die KEA eine Wirtschaftlichkeitsanalyse und sprach verschiedene Empfehlungen für ein optimales Gelingen des Nahwärmeprojektes aus. Rahmenbedingung war, dass ein Großteil der durch das juwi-Holzheizkraftwerk produzierten Wärme dem benachbarten Pelletierwerk zur Trocknung zur Verfügung gestellt werden muss. Damit bleibt für das Nahwärmenetz nur ein kleiner Teil, der für private Haushalte eingespeist werden kann. Die jährliche Wärmemenge, Höchstleistung und Verteilung der Menge über das Jahr sowie die Auslegung der technischen Anlagen für die Wärmeübergabe und der gesamte Wärmebedarf im Versorgungsgebiet waren Grundlage für die Analyse. Wesentlich war weiterhin die Frage nach der Entwicklung der Anschlussquote. 
 
KEA-Mitarbeiter Helmut Böhnisch entwarf und prüfte unterschiedliche Wärmelieferszenarien und deren Wirtschaftlichkeit. Variante 1 betrachtete die schnelle Entwicklung des Netzes mit einer Anschlussquote von 80 Gebäuden im ersten Jahr, Variante 2 ging von 60 Gebäuden aus. Das Ergebnis: Die kostendeckenden Wärmelieferpreise variieren zwischen 11,2 und 13,0 Cent pro kWh. Im Vollkostenvergleich zwischen Nahwärme und einer neuen Ölheizung (kombiniert mit Solarthermie) steht auch im ungünstigsten Szenario die Nahwärme günstiger da als die Ölheizung (bei einem Ölpreis von 0,74 €/l netto).
 
Schließlich empfahl die KEA der Gemeinde, die Nahwärme zu präferieren, wies aber auch auf die damit verbundenen Schwierigkeiten und Optimierungsnotwendigkeiten hin. So seien aufgrund der Gemeindestruktur lange Leitungstrassen erforderlich, sodass pro Gebäude durchschnittlich 39,5 m Leitungen verlegt werden müssten. In Zahlen ausgedrückt bedeute dies eine Investition (Leitungen, Technik, Hausanschlüsse) von rund 3 Mio. Euro. Konkret sprach sich Böhnisch deshalb für eine Lösung mit Doppelrohren mit verstärkter Dämmung für das gesamte Netz aus. Weiter wies er darauf hin, dass es für den Nahwärmeabsatz gut wäre, wenn die Zahl der privaten Holzeinzelöfen abnehmen würde. Bei der Wärmelieferung sowie den technischen Anlagen sieht er noch Optimierungsmöglichkeiten. 
 
Aktuell befindet sich die Gemeinde in der Planungsphase des ersten Bauabschnitts. Hierbei werden die Leitungen so dimensioniert, dass eine Vollversorgung der Gemeinde mit Nahwärme möglich ist. Auf Anraten der KEA wird die Gemeinde Doppelrohre verlegen. Die Heizzentrale soll so dimensioniert werden, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann und die Pumpenkapazität so ausgelegt ist, dass alle Gebäude sicher versorgt werden können. Die Heizzentrale wird so geplant, dass eine Erweiterung des Netzes möglich ist. Nach aktuellem Stand können 84 Gebäude angeschlossen werden. Im September wird die Entwurfsplanung mit einer Kostenberechnung im Gemeinderat vorgestellt. 
 
Fakten
 
Durch das Nahwärmenetz werden nach aktuellem Stand 300.000 l Heizöl und 46.000 kWh Heizstrom durch Nahwärme aus regenerativen Energien ersetzt, wenn alle Wohngebäude anschließen. Die jährlichen Kosten von 360.000 bis 370.000 Euro für den Eigenbetrieb des Netzes werden durch den Wärmeverkauf abgedeckt. Grundlage sind hierbei eine jährliche Grundgebühr von 285,60 Euro brutto und ein Wärmepreis von 13,68 Cent brutto pro Anschluss. 
 
Vorteil Nahwärmenetz
 
In kleinen Gemeinden sind Nahwärmenetze häufig eine solide Lösung zur Wärmeversorgung von Gebieten, Teilorten oder gar der gesamten Kommune. Die Wertschöpfung bleibt dadurch in der Region und alle Nutzer können dauerhaft mit günstigen Energiekosten kalkulieren. Ein weiterer Pluspunkt: Private Hauseigentümer bekommen ein modernes Heizsystem und machen sich von Öl- und Gaspreisen unabhängig. Der Beitrag zum Klimaschutz und die nahezu CO2-neutrale Wärmeversorgung sprechen für sich. 
 
Informationen zum Nahwärmenetzprojekt in Dotternhausen:
 www.dotternhausen.de
 
Informationen zum Thema Bioenergie und Nahwärme bei der KEA: 
 Helmut Böhnisch
 
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Qualitätssicherung „Standby“-Projekte – Einfach mal abschalten

Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen hat die KEA in der ersten Jahreshälfte gute Noten für Standby-Unterrichtseinheiten zum richtigen Umgang mit Elektrogeräten vergeben. In den durch das Programm Klimaschutz-Plus des Umweltministeriums geförderten Standby-Projekten wird Kindern und Jugendlichen wertvolles Wissen in Sachen Energieeinsparung vermittelt.
 
„Einfach mal abschalten“ lautet das Motto der Standby-Unterrichtseinheiten, für die Schulträger zusammen mit den regionalen Energieagenturen beim Klimaschutz-Plus-Programm Förderung beantragen können. Die stichprobenartigen Besuche der KEA im Rahmen einer Qualitätssicherung zeigten: Die durchgeführten Unterrichtseinheiten haben ein durchweg hohes fachliches und pädagogisches Niveau. Die Kinder und Jugendlichen erlernen in den Stunden theoretische und praktische Grundlagen zur Energieeinsparung und erfahren ganz nebenbei viel über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Insgesamt besuchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KEA zehn Schulen im Land. Ziel der Besuche war, einen Überblick über die Qualität und Vielfältigkeit der Projektumsetzung zu erhalten. 
 
Seit fünf Jahren koordiniert die KEA im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums das Projekt der Standby-Unterrichtseinheiten, das durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der regionalen Energieagenturen durchgeführt wird. Im Schuljahr 2011/2012 haben rund 1.000 Klassen aus 250 Schulen am Projekt teilgenommen. Über 20.000 Kindern und Jugendlichen wurde so ein sparsamer Umgang mit Energie vermittelt. Zehn Schulen wurden nun bei der Durchführung der Unterrichtseinheiten besucht; das Ergebnis liegt seit Juli vor: Insgesamt verlaufen die Unterrichtseinheiten sehr gut. Die regionalen Agenturen sind mit dem Thema Standby-Verbrauch vertraut und passen die pädagogische Umsetzung an die jeweilige Schulart und Klassenstufe an. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regel ihrem Wissensstand und Alter entsprechend gut und engagiert mit. Thematisch sprechen die Energieexperten der regionalen Energieagenturen in den Unterrichtseinheiten alle Fragen vom Treibhauseffekt über die Energiepolitik und die Stromerzeugung bis hin zu Leistung und Arbeit sowie konkreten Einsparmöglichkeiten an. 
 
In der ersten Stunde wird eine theoretische Einführung in das Thema gegeben, in der zweiten Einheit folgen praktische Übungen: Bei verschiedenen Elektrogeräten wird der Standby-Verbrauch gemessen, dokumentiert und im Klassenverband besprochen und bewertet. Die Unterrichtsstunden können somit als ein Schnellkurs in Sachen Energiewende von der Theorie bis zur praktischen Anwendung im Alltag betrachtet werden.
 
Weitere Informationen zum Förderprogramm:  Klimaschutz-Plus
 
Übersicht über die regionalen Energieagenturen:  www.kea-bw.de
 
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Jetzt anmelden – Kommunaler Klimaschutzkongress in Aalen

Am 8. Oktober veranstaltet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg den „Kommunalen Klimaschutzkongress“. Zu Gast ist das UM dieses Jahr in Aalen. Die Anmeldung ist ab sofort über die KEA-Internetseiten möglich.
 
Ein breites Themenangebot erwartet die Teilnehmer des Kommunalen Klimaschutzkongresses, den das Landesumweltministerium gemeinsam mit der Stadt Aalen und der KEA organisiert. Unter dem Motto „Energiewende konkret“ werden in Vorträgen und Foren unterschiedliche Themenschwerpunkt betrachtet. Im Forum „Kommunale Klimaschutzkonzepte“ wird Martin Sawillion von der KEA die Elemente zusammenfassen, die ein gutes Klimaschutzkonzept ausmachen. In zwei weiteren Foren werden Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sowie Energieeffizienz in Unternehmen näher beleuchtet.
 
Über die Internetseiten der KEA ist eine Online-Anmeldung möglich: 
 www.kea-bw.de/events. Hier steht auch das Kongressprogramm als Download zur Verfügung. 
 
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Jetzt schon vormerken – Zukunft Altbau und KEA auf dem Energietag 2012

Am 22. und 23. September finden in Baden-Württemberg die jährlichen Energietage statt. Über 140 Städte und Gemeinden haben sich bisher mit Aktionen angemeldet. Die KEA wird gemeinsam mit dem Informationsprogramm Zukunft Altbau am 22. September im Landespavillon auf dem Stuttgarter Schlossplatz anzutreffen sein.
 
Seit 2007 veranstaltet das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern den Energietag. Ziel der Veranstaltung ist, die Bevölkerung für die Themen Energie sparen und erneuerbare Energien zu sensibilisieren und zu aktivieren.
 
Auch die KEA und Zukunft Altbau tragen ihren Teil dazu bei: Beide Teams nehmen am Samstag, dem 22. September, an der zentralen Veranstaltung auf dem Stuttgarter Schlossplatz teil.
 
Weitere Informationen unter:  www.energietag-bw.de
 
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Rückblick TRION-Seminar – KEA schult Interessierte zum Thema Energiemanagement

Am 14. Juni fand im Rahmen der TRION-Weiterbildungsreihe „Energieeffizientes Bauen und Gebäudemanagement“ eine Veranstaltung der KEA zum Thema „Kommunales Energiemanagement – Kosten sparen und Klima schützen“ in St. Louis bei Basel statt. Ein Rückblick.

Ziel des Seminars war es, den rund 30 deutsch- und französischsprachigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema „Kommunales Energiemanagement“ nahezubringen und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Ländern Deutschland, Frankreich und Schweiz herauszuarbeiten. 

KEA-Mitarbeiter Claus Greiser referierte vor Architekten, Ingenieuren und Verwaltungsangestellten aus dem Elsass, Baden und der Südpfalz über die Vorteile des kommunalen Energiemanagements: Es bündelt Maßnahmen und Strategien zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs und gehört beiderseits des Rheins zu den Pflichtaufgaben der Kommunen, die den Klimaschutz ernst nehmen. Zentrale Bestandteile sind die Energieverbrauchserfassungen und -auswertungen, Durchführung von Gebäudeanalysen, Planung und Koordination von Energieeinsparmaßnahmen, Motivationsprogramme für energiebewusstes Verhalten sowie Mitarbeiterschulungen.  

Im Anschluss wurden konkrete Beispiele aus Frankreich und Deutschland vorgestellt. Vertreter der Ortenauer Energieagentur, der ADEME Alsace sowie der Energieagentur Mulhouse berichteten über ihre Erfahrungen. Praxisbeispiele aus vier Kommunen lieferten den Input für einen abschließenden Workshop, in dem einige wichtige Punkte diskutiert wurden: Wie kann das kommunale Energiemanagement in der Region Oberrhein vorangetrieben werden? Welche Unterstützung ist hierfür nötig und welche Möglichkeiten bietet hier der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch? Wenn auch nicht alle Fragen abschließend geklärt werden konnten, lieferte das Seminar doch wichtigen Input für alle Teilnehmer.

Die Vorträge des Seminars, das die KEA als Partner des TRION-Netzwerks organisiert hat, stehen hier als Download bereit:  www.trion-climate.net (Seminar 4) 

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Zukunft Altbau – Rückblick: Tag der Offenen Tür im Umweltministerium

Zum 25-jährigen Jubiläum des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft öffnete der Hausherr Minister Franz Untersteller am 14. Juli erstmals die Türen für die Bürgerinnen und Bürger. Das Team von Zukunft Altbau war ebenfalls vor Ort.
 
Fachkundige Energieberater und Energieberaterinnen berieten am Stand von Zukunft Altbau über die verschiedenen Möglichkeiten der Gebäudedämmung, des Heizungstauschs, zum Einsatz von erneuerbaren Energien und über die finanziellen Fördermöglichkeiten. Umweltminister Franz Untersteller begrüßte dieses Engagement und freute sich über den regen Zuspruch im Rahmen des Tages der Offenen Tür am 14. Juli. 
 
Außerdem war die Veranstaltung für Zukunft Altbau und seine Partner Anlass, das fünfjährige Jubiläum seines Netzwerkes zu begehen. Das Netzwerk soll die energetische Sanierung von Wohnhäusern im Südwesten vorantreiben. Hauptbestandteile der Netzwerk-Arbeit sind die Information und Motivation der Hausbesitzer und die Qualifizierung der Fachleute. Kooperationspartner sind neben der Ingenieurkammer Baden-Württemberg die Architektenkammer Baden-Württemberg, der Baden-Württembergische Handwerkstag, das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN und der GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker Baden-Württemberg. Untersteller begrüßte die Vertreter und Vertreterinnen der Kooperationspartner; Claudia Rist von Zukunft Altbau zog gemeinsam mit den Partnern eine positive Zwischenbilanz.
 
Impressionen von der Veranstaltung:  www.zukunftaltbau.de
 
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Zukunft Altbau – Informationsmaterial für Multiplikatoren

Zukunft Altbau hält für Gebäudeenergieberater und -beraterinnen sowie für Vertreter aus Handwerk, Planung, Verbänden und Energieagenturen eine große Anzahl an Informationsmaterialien bereit. Ein neuer InfoFolder gibt einen Überblick über das Angebot. 
 
Seit fünf Jahren ist die Informationskampagne Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Land präsent. Dabei kommt der Gebäudesanierung ein immer höherer Stellenwert zu, da die Energiewende nur mit deutlich reduzierten Verbräuchen zu schaffen ist. 
 
Ein neuer InfoFolder zeigt, mit welchen Materialien das Landesprogramm Zukunft Altbau seine Multiplikatoren unterstützt:
 Zum einen stehen attraktive Energieberaterpakete und Informationsmaterialien zur Verfügung – so wird selbst der kleinste Unternehmensauftritt professionell und werbewirksam.  
 Zum anderen unterstützt das Landeslogo bei Kommunikationsmaßnahmen nachhaltig durch seine Bekanntheit und Glaubwürdigkeit. 
 Hinzu kommt, dass sich Zukunft Altbau zu einer bekannten und wirkungsvollen Kampagne etabliert hat – auch hier profitieren Multiplikatoren vom Wiedererkennungswert eines starken Markenimages.
 
Das gesamte Angebot im InfoFolder: PDF-Datei herunterladen
Detaillierte Informationen zu Zukunft Altbau:  www.zukunftaltbau.de   
 
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Nachwuchsförderung – Praktikum oder Abschlussarbeit bei der KEA

Die KEA bietet interessierten Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, mehrwöchige Praktika, Studien- oder Abschlussarbeiten zu absolvieren. Das Angebot ist vielfältig.
 
In den verschiedenen Arbeitsbereichen der KEA können Praktika absolviert oder Studien- und Abschlussarbeiten erarbeitet werden. Die aktuellen Ausschreibungen stehen online unter  www.kea-bw.de. Darüber hinaus sind Initiativbewerbungen und eigene Themenvorschläge jederzeit willkommen. 
 
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Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine der KEA für Sie zusammengefasst. 

22. September 2012 
Landesweiter Energietag, zentrale Veranstaltung in Stuttgart
 
29. September - 7. Oktober 2012
Oberrheinmesse 2012, Offenburg 
 
8. Oktober 2012 
Kommunaler Klimaschutzkongress, Aalen
 
14. November 2012
Herbstforum Altbau, Theaterhaus Stuttgart
 

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