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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

für das noch junge Jahr 2013 wünsche ich Ihnen – auch im Namen des gesamten KEA-Teams – alles Gute verbunden mit viel Gesundheit und Energie für neue Projekte.

Unser Newsletter erreicht Sie heute wie gewohnt vierteljährlich. Vielleicht erhalten Sie ihn aber auch zum ersten Mal und Sie möchten ihn zukünftig regelmäßig beziehen? Dann melden Sie sich doch unter TOP 1 einfach mit einem Klick dafür an. Wir bieten Ihnen Informationen rund um das Thema Energieeffizienz in Baden-Württemberg, also hoffentlich genau das, was Sie anspricht und interessiert.

2013 starten wir wieder mit vielen interessanten Projekten, mit einigen neuen Gesichtern im Team und mit viel Elan für den Klimaschutz. Lesen Sie, wie bisher weniger aktive Kommunen das BMU-Förderprogramm für Klimaschutzkonzepte in Anspruch nehmen können, besuchen Sie den Bürgermeistertag der CEB® Clean Energy Building oder informieren Sie sich, welche Seminare und Schulungen die KEA-Akademie für Sie und Ihre Kollegen bereit hält.

Lesen Sie doch einmal rein!

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und eine gute Zeit.

Ihr
Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur 
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

 

+ KEA-Newsletter – Abonnieren Sie ihn mit einem Klick

Vierteljährlich informieren wir einen breiten Interessentenkreis über Energieeffizienz und die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als Abonnement-Nutzer begrüßen dürfen. Um weiterhin Informationen über die KEA zu erhalten, bitten wir Sie, Ihr Newsletter-Abonnement zu bestätigen: KEA-Newsletter.


+ BMU-Programm – Förderung von Klimaschutz-Einsteigern im Rahmen der Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums beinhaltet seit 2013 erstmals die Förderung von Beratungsleistungen für Kommunen, die am Beginn ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Bis zu 15 Arbeitstage werden durch einen Zuschuss in Höhe von 65 % gefördert. Die KEA unterstützt Kommunen bei den ersten Schritten im Klimaschutz und bietet Hilfe bei der Antragsstellung an.
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+ Klimaneutrale Kommune – Wettbewerbsfrist: 31. Januar 2013

Noch bis Ende Januar können Kommunen ihre Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ bei der KEA einreichen. Träger des Wettbewerbs ist das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, das Fördergelder in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung stellt.
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+ KEA-Akademie – Jahresprogramm 2013

Auch 2013 bietet die KEA eine Vielzahl interessanter Tagesseminare und Ausbildungszyklen an. Das brandneue Jahresprogramm der KEA-Akademie kann online heruntergeladen werden.
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+ Vormerken – Unterwegs mit der KEA

Am 7. Februar findet in Stuttgart im Rahmen der CEB® Clean Energy Building (vormals CEP) erstmals ein Bürgermeistertag statt, den die KEA als Kooperationspartner mit Vorträgen unterstützt. Am 19. und 20. März stehen die Themen „Energiewende“ vs. „Transition énergétique“ im Fokus einer deutsch-französischen Veranstaltung. Auch den 8. Mai sollten Sie sich rot im Kalender markieren: Denn dann veranstaltet die KEA den 7. Contracting-Kongress.
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+ Best-Practice – Aalen schafft Klima 

„Aalen schafft Klima“ – unter diesem Motto treibt die baden-württembergische Kommune den Umwelt- und Klimaschutz zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern voran. Grundlage für viele Aktionen und Maßnahmen war und ist ein integriertes Klimaschutzkonzept, das der Stadt den Weg weist. „Aalen schafft Klima“ – und ist damit die Best-Practice-Kommune dieses Newsletters.
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+ KEA international – Potenzialanalyse für Vukovar-Srijem in Kroatien

Wie wichtig der internationale Austausch auf Ebene des Klimaschutzes ist, wurde einmal mehr deutlich, als KEA-Mitarbeiter Dr. Martin Sawillion mit einer Delegation des baden-württembergischen Umweltministeriums unter Leitung von Minister Franz Untersteller im Spätsommer zu Fachgesprächen in die kroatische Hauptstadt Zagreb reiste. 2013 erstellt die KEA für die kroatische Region Vukovar-Srijem nun eine Potenzialanalyse.
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+ Beendet– Förderprogramm HuW-EFRE geschlossen

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft koordinierte die KEA das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierte Förderprogramm „Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien“. Wegen Ausschöpfung der Mittel wurde die Förderung nun eingestellt.
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+ KEA-Team – Neue Kollegen bereichern die KEA

Gleich drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen seit November das KEA-Team in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die regionalen Energieagenturen, Sekretariat und Förderprogramme. Hier werden sie kurz vorgestellt.
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+ Zukunft Altbau – Unterwegs in Baden-Württemberg

Auch 2013 ist das Informationsprogramm Zukunft Altbau im Land unterwegs, um zusammen mit seinen Netzwerkpartnern Bürgerinnen und Bürger für eine Altbausanierung zu motivieren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Fachmessen in Baden-Württemberg.
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+ Service für Kommunen – Umfassender Terminkalender auf der KEA-Internetseite

Wer auf dem Laufenden sein möchte, welche Veranstaltungen in Baden-Württemberg zu den Themenfeldern „Energie“ und „Klimaschutz“ stattfinden, ist auf den Internetseiten der KEA richtig. Hier finden Sie alle uns bekannten Termine in der Übersicht.
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+ Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick 

Damit Sie keine wichtigen KEA-Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.
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KEA-Newsletter – Abonnieren Sie ihn mit einem Klick

Vierteljährlich informieren wir einen breiten Interessentenkreis über Energieeffizienz und die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als Abonnement-Nutzer begrüßen dürfen. Um weiterhin Informationen über die KEA zu erhalten, bitten wir Sie, Ihr Newsletter-Abonnement zu bestätigen:
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BMU-Programm – Förderung von Klimaschutz-Einsteigern im Rahmen der Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums beinhaltet seit 2013 erstmals die Förderung von Beratungsleistungen für Kommunen, die am Beginn ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Bis zu 15 Arbeitstage werden durch einen Zuschuss in Höhe von 65 % gefördert. Die KEA unterstützt Kommunen bei den ersten Schritten im Klimaschutz und bietet Hilfe bei der Antragsstellung an.

Besonders kleine und mittelgroße Kommunen profitieren von der BMU-Förderung. Sie erhalten einen fachlich fundierten Einstieg in den kommunalen Klimaschutz. Der große Vorteil: Der finanzielle Aufwand ist überschaubar, denn der Eigenanteil der Kommunen bewegt sich im Rahmen von rund 2.500 bis 4.000 Euro.

Die KEA bietet für den Einstieg in Klimaschutzaktivitäten ein breites Angebot, hilft darüber hinaus aber auch bei der Beantragung der Fördergelder.

Leistungen der KEA bei der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes:

  • Bestandsaufnahme (bisherige Aktivitäten, Strukturen in der Kommune)
  • Know-how-Vermittlung und Vernetzung (Handlungsfelder im Klimaschutz, wesentliche Akteure etc.)
  • Erarbeiten von Zielsetzungen und Perspektiven
  • Aufzeigen von Handlungsoptionen zur Umsetzung
  • Gespräche mit Akteuren in der Kommune

Auch Teilkonzepte werden gefördert. Diese sind besonders dann sinnvoll, wenn spezielle Bereiche betrachtet werden oder ein bereits bestehendes Konzept ergänzt werden soll.

Weitere Informationen über das Förderprogramm: Projektträger Jülich 
Weitere Informationen über die Leistungen der KEA: Kommunale Klimaschutzkonzepte 

Ansprechpartner bei der KEA: Harald Bieber  

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Klimaneutrale Kommune – Wettbewerbsfrist: 31. Januar 2013

Noch bis Ende Januar können Kommunen ihre Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ bei der KEA einreichen. Träger des Wettbewerbs ist das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, das Fördergelder in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Die Ausschreibung des Wettbewerbs umfasst verschiedene Themenfelder, innerhalb derer verschiedene Umsetzungsmaßnahmen gefördert werden können. Die geplanten Maßnahmen müssen in eine langfristige kommunale Klimaschutzkonzeption eingebunden sein und innovative Elemente enthalten, die auf andere Kommunen übertragbar sein sollten. Ausgelobt ist eine Förderung von bis zu 50 % der Kosten, mindestens 50.000 Euro, maximal 500.000 Euro.
Die Bewerbungsunterlagen sollten einen Umfang von 15 Seiten nicht überschreiten und auf die in der Ausschreibung genannten Kriterien eingehen. In drei Größenklassen (< 10.000 Einwohner, 10.000 bis 50.000 Einwohner, > 50.000 Einwohner; Landkreise sind nicht antragsberechtigt) werden insgesamt bis zu acht Preisträger bestimmt. Die Bewerbungen werden von der KEA vorbewertet; die Entscheidung über die Preisträger trifft dann eine breit besetzte Jury unter dem Vorsitz des Umweltministeriums.

Nähere Informationen sowie die Ausschreibung können von den Internetseiten des Umweltministeriums heruntergeladen werden.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der vergangenen, ersten Wettbewerbsrunde steht hier als Download bereit.

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KEA-Akademie – Jahresprogramm 2013

Auch 2013 bietet die KEA eine Vielzahl interessanter Tagesseminare und Ausbildungszyklen an. Das brandneue Jahresprogramm der KEA-Akademie kann online heruntergeladen werden.

Angeboten werden mehrtägige energiecoach- und energiemanager-Ausbildungen sowie Tagesseminare mit verschiedenen Themenschwerpunkten aus dem Energiebereich. Angesprochen werden damit unter anderem kommunale Vertreter, Hausmeister oder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Stadtwerken.

Download des Jahresprogramms als PDF: hier

KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer dadurch einen klaren Mehrwert, dass die Inhalte sich auf KEA-spezifische Themen beziehen und wir einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergeben. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.
Weitere Informationen unter:  www.kea-akademie.de 

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Vormerken – Unterwegs mit der KEA

Am 7. Februar findet in Stuttgart im Rahmen der CEB® Clean Energy Building (vormals CEP) erstmals ein Bürgermeistertag statt, den die KEA als Kooperationspartner mit Vorträgen unterstützt. Am 19. und 20. März stehen die Themen „Energiewende“ vs. „Transition énergétique“ im Fokus einer deutsch-französischen Veranstaltung. Auch den 8. Mai sollten Sie sich rot im Kalender markieren: Denn dann veranstaltet die KEA den 7. Contracting-Kongress.

CEB® Clean Energy Building
Am Eröffnungstag der CEB® Clean Energy Building, dem 7. Februar 2013, laden die Veranstalter zum ersten Bürgermeistertag auf die Stuttgarter Messe ein. Unter dem Motto „Der moderne Bürgermeister – Projektmanager der Energiewende“ erfahren Interessierte unter anderem, wie sie mit dem European Energy Award den kommunalen Klimaschutz steuern können oder welche Fördermöglichkeiten das Programm Klimaschutz-Plus für sie bereithält. Best-Practice-Beispiele zeigen außerdem, was in Baden-Württemberg bereits geleistet wird und sollen zur Nachahmung anregen. Die KEA ist Kooperationspartner der Veranstaltung.

Die Teilnahme ist für Bürgermeister und Bürgermeisterinnen sowie für Kommunalvertreter kostenfrei; eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

„Energiewende“ vs. „Transition énergétique“
Vom 19. bis 20. März veranstaltet die KEA zusammen mit weiteren deutschen und französischen Partnern eine Begegnung von Kommunen aus Frankreich und Deutschland. Anlässlich des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrags sind kommunale Vertreterinnen und Vertreter herzlich eingeladen, Vorträgen renommierter Referenten zum Thema „Energiewende“ vs. „Transition énergétique“ zu folgen.

Weitere Informationen: www.energy-cities.eu

Contracting-Kongress
Am 8. Mai veranstaltet die KEA zum siebten Mal in Folge den jährlich stattfindenden Contracting-Kongress. Auch 2013 werden neben aktuellen Entwicklungen – besonders im Hinblick auf die baden-württembergische Contracting-Offensive – in bewährter Weise konkrete Projekte vorgestellt. Nachmittägliche Workshops bieten die Gelegenheit, verschiedene Themen zu vertiefen und zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es in Kürze auf den Internetseiten der KEA.

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Best-Practice – Aalen schafft Klima

„Aalen schafft Klima“ – unter diesem Motto treibt die baden-württembergische Kommune den Umwelt- und Klimaschutz zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern voran. Grundlage für viele Aktionen und Maßnahmen war und ist ein integriertes Klimaschutzkonzept, das der Stadt den Weg weist. „Aalen schafft Klima“ – und ist damit die Best-Practice-Kommune dieses Newsletters.

Seit rund 20 Jahren fördert die 67.000 Einwohner große Stadt Aalen in Ostwürttemberg Energieeinsparmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien für eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Ihr erklärtes Ziel ist es, den Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden.

Bereits 1990 wurde in Aalen die Stelle eines Energiebeauftragten eingerichtet – seit 2011 gibt es zusätzlich einen Klimaschutzbeauftragen – der seitdem alle Klimaschutzmaßnahmen der Kommune koordiniert. So wurde 1993 ein umfassendes Energieeinspar-Contractingprojekt für alle größeren städtischen Gebäuden umgesetzt, Ende der 90er-Jahre Energietische mit Architekten und Handwerkern organisiert oder die Nutzung erneuerbarer Energien in städtischen Gebäuden obligatorisch festgelegt. Seit 2000 hat Aalen mit Hilfe eines kommunalen Energiemanagementsystems seine Verbräuche im Blick und nimmt seit 2006 erfolgreich am European Energy Award (eea) teil.

Ein weiterer Baustein ist in Aalen das integrierte Klimaschutzkonzept. Der Wunsch, den Umwelt- und Klimaschutz sowohl auf kommunaler Ebene als auch in der Bevölkerung zu verankern, war dann 2008 der Auslöser für die Beauftragung der KEA, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Dem Aalener Gemeinderat war es wichtig, mit möglichst vielen Akteuren ein ausgereiftes Konzept zu erarbeiten. Hierzu stellte die Stadt beim BMU im Rahmen der Klimaschutzinitiative einen Antrag, der mit einer Förderquote von 80 % bewilligt wurde.

Die Arbeiten am Konzept begannen im Februar 2009 mit der Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz für die Gemarkung Aalen. Im April kam eine Energiekommission aus Vertretern zahlreicher Akteursgruppen zu einem ersten Treffen zusammen, die im Anschluss  fortlaufend über die Ergebnisse der Ist-Analyse des lokalen Energiesystems und mögliche Handlungsschwerpunkte informiert wurde. Der Vorteil: Die Kommission erhielt frühzeitig einen Einblick in die möglichen Handlungsfelder und konnte aus lokaler Sicht wichtige Informationen und Weichenstellungen für die Bearbeitung einbringen. Diese Transparenz war und ist für die Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts von zentraler Bedeutung: Denn je früher die unterschiedlichen Interessen mit eingebracht werden können, desto größer ist die Chance, dass das Konzept nach seinem Abschluss auch wirklich „gelebt“ wird.

Die weitere Bearbeitung der Schwerpunktthemen erfolgte in enger Abstimmung mit Verwaltung, Akteursgruppen und Energiekommission. Hierzu wurden Workshops zu den Themen Stadtplanung, Fernwärmesystem, Einsatz erneuerbarer Energien, Mobilität, Energieeffizienz und Gebäudesanierung durchgeführt. Für Gewerbe- und Industriebetriebe wurde ein Energieeffizienznetzwerk organisiert, das durch Initialberatungen fortgesetzt wird.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Themenfeld Partizipation, Motivation und Kommunikation. Um zukünftig alle Klimaschutzaktivitäten in Aalen möglichst optimal und mit großer Wirkung präsentieren zu können, wurden ein Konzept für eine „Dachmarke Klimaschutz“ sowie entsprechende Medien entwickelt. Unter dem Motto „Aalen schafft Klima“ präsentiert die Stadt seitdem ihre Projekte, informiert über Aktivitäten, gibt Hilfestellung bei konkreten Fragen und veröffentlicht wichtige Termine.

Ausgezeichnet wurde Aalen für seine Klimaschutzaktivitäten bereits mehrfach: 2007 erhielt die Kommune den eea und seit 2010 trägt sie den Titel der Energie-Musterkommune. 2011 erfolgte dann die Re-Zertifizierung mit dem eea, was einmal mehr zeigt, dass sich langjähriges Engagement auszahlt.

Internetpräsenz der Stadt: „Aalen schafft Klima“ 
Informationen zur BMU-Förderung von Klimaschutzkonzepten (siehe auch TOP2 dieses Newletters): Projektträger Jülich  
Informationen zu Klimaschutzkonzepten bei der KEA: hier  
 
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KEA international – Potenzialanalyse für Vukovar-Srijem in Kroatien

Wie wichtig der internationale Austausch auf Ebene des Klimaschutzes ist, wurde einmal mehr deutlich, als KEA-Mitarbeiter Dr. Martin Sawillion mit einer Delegation des baden-württembergischen Umweltministeriums unter Leitung von Minister Franz Untersteller im Spätsommer zu Fachgesprächen in die kroatische Hauptstadt Zagreb reiste. 2013 erstellt die KEA für die kroatische Region Vukovar-Srijem nun eine Potenzialanalyse.

Die im Südosten Kroatiens gelegene Gespanschaft Vukovar-Srijem verfolgt das Ziel, ihre Energieerzeugungs-Potenziale erneuerbarer Energieträger zu erfassen, um entsprechende Projekte zur Ausschöpfung dieser Potenziale auf den Weg zu bringen. Unterstützt wird das Vorhaben durch die KEA, die eine vom baden-württembergischen Staatsministerium geförderte Analyse zur Nutzung erneuerbarer Energien erstellen wird.

Die Ergebnisse erster Untersuchungen zu den Biomassepotenzialen in der Landwirtschaft wurden 2012 abgeschlossen; nun sollen diese für die landwirtschaftliche Biomasse kritisch begutachtet, weiterentwickelt und auf die energetische Nutzung von Waldholz und gegebenenfalls Holz aus der Landschaftspflege erweitert werden. Dabei wird die KEA am Ende der Untersuchen Empfehlungen für die künftige Datenerfassung und -strukturierung aussprechen sowie anhand eines lokalen Beispiels eine GIS-gestützte Darstellung der Biomassepotenziale vorlegen.

Informationen über die Leistungen der KEA im Bereich Bioenergie finden Sie
hier.
 
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Beendet – Förderprogramm HuW-EFRE geschlossen

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft koordinierte die KEA das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierte Förderprogramm „Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien“. Wegen Ausschöpfung der Mittel wurde die Förderung nun eingestellt.

Seit Ende 2012 nimmt die KEA keine Anträge mehr für das Programm „Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien“ (HuW-EFRE) entgegen. Grund hierfür ist die Ausschöpfung der Mittel. Im Programm wurde in den vergangenen fünf Jahren die Errichtung von knapp 30 Holzhackschnitzelfeuerungsanlagen, einigen Wärmepumpenheizungsanlagen sowie einer größeren Solarwärmeanlage von Kommunen oder kleinen bis mittleren Unternehmen bezuschusst. Die Anlagenbetreiber konnten Fördermittel von rund 2,5 Millionen Euro in Empfang nehmen. Mit der Förderung waren hohe Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit und Effizienz der Anlagen verbunden.

Aufgrund des Wegfalls des Programms HuW-EFRE wird die Installation größerer Wärmepumpen und größerer Solarwärmeanlagen voraussichtlich wieder in die für das Frühjahr avisierte Neuauflage des Förderprogramms Klimaschutz-Plus aufgenommen, in dem den Planungen zu Folge weiterhin Holzpelletheizungen, BHKW-Anlagen, bauliche Maßnahmen an Gebäuden (Wärmeschutz), Sanierungsmaßnahmen an der technischen Gebäudeausrüstung von Nichtwohngebäuden sowie Maßnahmen zur Sanierung der Straßenbeleuchtung förderfähig sein werden. Investoren von Holzhackschnitzelfeuerungsanlagen können alternativ ggf. auf die Programme der KfW zurückgreifen.
 
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KEA-Team – Neue Kolleginnen und Kollegen bereichern die KEA

Gleich drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen seit November das KEA-Team in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die regionalen Energieagenturen, Sekretariat und Förderprogramme. Hier werden sie kurz vorgestellt.

Beate Schuricht unterstützt von der KEA aus die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der regionalen Energieagenturen in Baden-Württemberg. Die Diplom-Biologin wird den Agenturen aktuelle Informationen an die Hand geben und Presseinformationen, Energiespartipps oder Beiträge für die Gemeindeblätter formulieren. Außerdem stellt sie einen Materialpool zusammen und gibt Tipps für die Homepages.

Christiane Jüngling ergänzt seit Spätherbst das Sekretariat. Zusammen mit Monika Schorpp bildet sie nun das Vorzimmer-Team. Die Fachfrau für Büromanagement ist somit ebenfalls erste Anlaufstelle für unsere Kundinnen und Kunden.

Matthias Rauch ist Diplom-Geograph und berät vorrangig Antragsteller im Förderprogramm Klimaschutz-Plus. Insbesondere ist er Ansprechpartner für die Förderung der Unterrichtseinheiten zum Standby-Verbrauch von Elektrogeräten in Schulen. Darüber hinaus unterstützt er seine Kollegen bei der Betreuung des Wettbewerbs "Klimaneutrale Kommune".
 
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Zukunft Altbau – Unterwegs in Baden-Württemberg

Auch 2013 ist das Informationsprogramm Zukunft Altbau im Land unterwegs, um zusammen mit seinen Netzwerkpartnern Bürgerinnen und Bürger für eine Altbausanierung zu motivieren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Fachmessen in Baden-Württemberg.

Im ersten Halbjahr ist das Team des Landesprogramms zusammen mit Energieberatern und Energieberaterinnen aus den jeweiligen Regionen auf folgenden Messen anzutreffen:

  • 22. bis 24.02.2013: Haus Bau Energie, Radolfzell
  • 08. bis 10.03.2013: Haus Bau Energie, Tuttlingen
  • 12. bis 14.04.2013: Haus Holz Energie, Stuttgart
  • 17.04.2013: Energie – aber wie? Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Stuttgart
  • 26.06. bis 07.07.2013: Grünprojekt in Sigmaringen – Treffpunkt Baden-Württemberg zur Gartenschau, Sigmaringen

Darüber hinaus bietet Zukunft Altbau unter www.zukunftaltbau.de zahlreiche Informationsmaterialien für Sanierungswillige, die mit nur wenigen Klicks bestellt werden können. Ein interner Bereich für Energieberater und -beraterinnen ergänzt das Angebot ebenso wie ein Veranstaltungskalender und aktuelle Meldungen rund um das Thema energetische Altbausanierung. Reinklicken lohnt sich!
 
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Service für Kommunen – Umfassender Terminkalender auf der KEA-Internetseite

Wer auf dem Laufenden sein möchte, welche Veranstaltungen in Baden-Württemberg zu den Themenfeldern „Energie“ und „Klimaschutz“ stattfinden, ist auf den Internetseiten der KEA richtig. Hier finden Sie alle uns bekannten Termine in der Übersicht.

Unter www.kea-bw.de/veranstaltungen geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Termine in Baden-Württemberg. Außerdem finden Sie unter www.kea-bw.de/veranstaltungen/kea-veranstaltungen alle Termine der KEA.

Gerne nehmen wir hier auch Ihre Veranstaltung auf. Eine kurze E-Mail mit Angaben zu Datum, Ort, Titel und Veranstalter an Leonie Kapitel reicht aus.
 
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Vorgemerkt – KEA-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA-Veranstaltungen verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.


6. bis 7. Februar 2013
energiecoach Fifty-Fifty Projekte, KEA-Akademie Karlsruhe

7. Februar 2013
Bürgermeistertag, CEB® Clean Energy Building, Stuttgart

22. bis 24. Februar 2013
Zukunft Altbau auf der Haus Bau Energie, Radolfzell

Ab 27. Februar 2013

energiemanager kommunal, KEA-Akademie Karlsruhe

28. Februar 2013
Kommunikation, Organisation und Berichterstellung im Energiemanagement, KEA-Akademie Karlsruhe

7. März 2013
energiecoach für Hausmeister, KEA-Akademie Karlsruhe

8. bis 10. März 2013
Zukunft Altbau auf der Haus Bau Energie, Tuttlingen

13. März 2013
Förderprogramme für Kommunen (Klimaschutz-Plus u.a.), KEA-Akademie Karlsruhe

19. und 20. März 2013
„Energiewende“ vs. „Transition énergétique“, Stuttgart

21. März 2013

Einführung eines Energieverbrauchscontrollings, KEA-Akademie Karlsruhe

11. April 2013
Optimierung von Heizungsanlagen, KEA-Akademie Karlsruhe

12. bis 14. April 2013
Zukunft Altbau auf der Haus Holz Energie, Stuttgart

17. April 2013
Förderprogramme für Kommunen (Klimaschutz-Plus u.a.), KEA-Akademie Karlsruhe

23. April 2013
Passivhausstandard für kommunale Liegenschaften, KEA-Akademie Karlsruhe

8. Mai 2013
7. Contracting-Kongress, Stuttgart

26. Juni bis 7. Juli 2013
Zukunft Altbau beim Grünprojekt in Sigmaringen – Treffpunkt Baden-Württemberg zur Gartenschau, Sigmaringen

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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