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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr ist noch jung und ich wünsche Ihnen – auch im Namen des gesamten KEA-Teams – alles Gute verbunden mit viel Gesundheit und Energie für neue Projekte. 2014 wird ein spannendes Jahr: Uns erwartet unter anderem die EEG-Novelle auf Bundesebene oder das neue EWärmeG auf Landesebene. Und überall sind Sie gefragt! 

Unser Newsletter erreicht Sie wie gewohnt vierteljährlich. Vielleicht erhalten Sie ihn aber auch zum ersten Mal und möchten ihn zukünftig regelmäßig beziehen? Dann melden Sie sich doch unter TOP 1 an. Als Energieagentur des Landes Baden-Württemberg informieren wir Sie über Fördermöglichkeiten, interessante Projekte, Weiterbildungen oder Veranstaltungen, den European Energy Award und vieles mehr aus dem Land.

Kommunen sollen einen zentralen Beitrag zur Energiewende leisten. Viele sind bereits dabei und engagieren sich – bei knappen Kassen ist das nicht immer einfach. Contracting kann bei energetischen Sanierungen der kommunalen Gebäude die Lösung sein. Wie das funktioniert, thematisiert unser 8. Contracting-Kongress am 14. Mai in Stuttgart. Die Anmeldung ist online möglich.

Außerdem geht es in diesem Newsletter um den 20. Geburtstag der KEA, die Verleihung des European Energy Awards durch Umweltminister Franz Untersteller, um das Jahresprogramm der KEA-Akademie und schließlich um die Nationale Klimaschutzinitiative, die Fördermittel für Kommunen bereit hält.

Lesen Sie doch einmal rein!

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre. 

Ihr

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur 
Baden-Württemberg GmbH

 

Inhalt

 

+ KEA-Newsletter – mit einem Klick zum Abo

Vierteljährlich informieren wir einen breiten Interessentenkreis über Energieeffizienz und die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als neuen Abonnenten begrüßen dürfen. Um weiterhin Informationen über die KEA zu erhalten, bitten wir Sie, Ihr Newsletter-Abonnement zu bestätigen:
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8. Contracting-Kongress  jetzt online anmelden

Am 14. Mai veranstaltet die KEA den 8. Contracting-Kongress. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag und Ingenieurkammer Baden-Württemberg sowie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag findet der Kongress im GENO-Haus Stuttgart statt. Die Anmeldung erfolgt online.
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Klimaschutz mit System – Neues Förderprogramm des Umweltministeriums

Noch bis einschließlich 30. Mai 2014 können sich Kommunen mit Projektskizzen für Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beim baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft bewerben. Der Höchstbetrag der Förderung beträgt 3.000.000 Euro je Maßnahme. Die KEA prüft die Anträge und nimmt an der Jurysitzung teil.
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+ BMU-Kommunalrichtlinie – KEA unterstützt bei Antragsstellung und Umsetzung

Seit 1. Januar 2014 können Städte, Gemeinden und Landkreise wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Die KEA unterstützt Kommunen von der Antragstellung bis zur konkreten Umsetzung von Maßnahmen.
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+ Klimaschutzkonzepte – was kommt danach?

Immer mehr Kommunen verfügen über ein integriertes Klimaschutzkonzept und stehen vor der Herausforderung, die entwickelten Maßnahmen so effizient wie möglich umzusetzen. Die KEA gibt Hilfestellung.
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+ KEA-Akademie – Jahresprogramm 2014

Auch 2014 bietet die KEA-Akademie ein umfangreiches Seminarprogramm an. Das Jahresprogramm steht online zum Herunterladen bereit. Einige Schulungen sind bereits ausgebucht, bei anderen sind noch Kapazitäten frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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+ KEA-Akademie – "energiecoach Fifty-Fifty-Projekte" jetzt auch für kommunale Mitarbeiter

Bisher war die Ausbildung zum „energiecoach Fifty-Fifty-Projekte“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regionaler Energieagenturen vorbehalten. Nun können sich auch Vertreter von Gemeinden, Städten und Landkreisen ausbilden lassen und somit sogenannte Energieeinspar-Beteiligungsprojekte durchführen.
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+ Forschungsvorhaben – KEA sucht kommunale Sanierungsprojekte

Die KEA leitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Forschungsprojekt „Entwicklung von Energiedienstleistungen als Geschäftsmodell für die Umsetzung integraler energetischer Gebäudesanierungskonzepte im Nichtwohngebäude-Bestand“ (EDLIG). Hierfür werden kommunale Sanierungsprojekte gesucht.
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European Energy Award – Landkreis Sigmaringen ist 50. eea-Kommune in Baden-Württemberg

Der Landkreis Sigmaringen hat am 3. Dezember 2013 als 50. Kommune im Land den European Energy Award (eea) erhalten. Das europäische Klimaschutzlabel für Städte, Gemeinden und Landkreise wurde für die effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien und Erfolge beim Energiesparen verliehen. 
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Verleihung des European Energy Award – Veranstaltung am 18. März in Kornwestheim

Elf Städte und Gemeinden sowie acht Landkreise werden am 18. März 2014 mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Die offizielle Preisübergabe durch Umweltminister Franz Untersteller findet dieses Jahr in Kornwestheim statt.
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+ KEA-Kooperationsveranstaltungen – Dreiländertreffen der Klimaschutzmanager

Gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes hat die KEA am 18. Februar 2014 kommunale Klimaschutzmanager zu einem Erfahrungsaustausch in Mannheim eingeladen.
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+ Woche der Sonne – KEA unterstützt Aktionswoche

Seit 30. Januar 2014 können sich Interessierte für die Woche der Sonne anmelden. Vom 9. bis 18. Mai sollen bundesweit Veranstaltungen über Solarstrom, Solarwärme und Heizen mit Pellets stattfinden. Die KEA unterstützt die Veranstaltung als Partner und ruft Kommunen und Unternehmen zur Teilnahme auf.
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+ BICO2BW – Bilanzierungstool für Kommunen 

BICO2BW heißt das Werkzeug zur CO2-Bilanzierung für Kommunen in Baden-Württemberg. Wie es eingesetzt wird, lernen derzeit Mitarbeiter regionaler Energieagenturen. Sie können den Kommunen qualifizierte Unterstützung bei der Erstellung einer CO2-Bilanz bieten. Die Schulungen werden vom IFEU-Institut durchgeführt, das das Tool im Auftrag des Landesumweltministeriums entwickelt hat. 
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+ Zukunft Altbau – Wettbewerb für Studierende

Das Landesprogramm Zukunft Altbau sucht das beste mobile Energiesparhaus. Hierfür hat Zukunft Altbau einen Wettbewerb für Studierende der Fachrichtungen Architektur oder Ingenieurwissenschaften an baden-württembergischen Hochschulen ins Leben gerufen. Abgabetermin für die Entwürfe ist der 16. Juli 2014.
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Zukunft Altbau – Veranstaltungen bis April

Alle Fragen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung beantworten Experten von Zukunft Altbau auf diversen Fach- und Verbrauchermessen im Land, beispielsweise im Rahmen des „Treffpunkts Energieberatung“ auf der Haus|Bau|Energie in Tuttlingen.
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+ 20 Jahre KEA  unser Jubiläum

1994 wurde die Landesenergieagentur KEA gegründet. Zum 20. Geburtstag blicken wir zurück, aber vor allem nach vorne. In jedem Newsletter fassen die Kolleginnen und Kollegen eines Fachbereichs zusammen, was ihre Arbeit für sie bedeutet. Den Anfang macht das Team „Energiemanagement“.
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+ KEA-Team – Verstärkung im Sekretariat

Gleich zwei neue Mitarbeiterinnen sind seit Januar Teil des KEA-Teams. Hier werden sie kurz vorgestellt.
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+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst. 
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KEA-Newsletter – mit einem Klick zum Abo

Vierteljährlich informieren wir einen breiten Interessentenkreis über Energieeffizienz und die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als neuen Abonnenten begrüßen dürfen. Um weiterhin Informationen über die KEA zu erhalten, bitten wir Sie, Ihr Newsletter-Abonnement zu bestätigen: 
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8. Contracting-Kongress – jetzt online anmelden

Am 14. Mai veranstaltet die KEA den 8. Contracting-Kongress. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag und Ingenieurkammer Baden-Württemberg sowie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag findet der Kongress im GENO-Haus Stuttgart statt. Die Anmeldung erfolgt online.  

Der 8. Contracting-Kongress richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen, sozialer Einrichtungen, aus Handwerk und Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsverwaltungen.

Ziel ist es, Contracting als Effizienz- und Einsparwerkzeug näher vorzustellen, aktuelle Projekte zu präsentieren und kundenorientierte Lösungen aufzuzeigen. Eine Begleitausstellung bietet ergänzend zu den Vorträgen die Möglichkeit, mit Contracting-Fachleuten der KEA und Contracting-Anbietern ins Gespräch zu kommen.

Programm
Zunächst wird ein Überblick über Contracting im bundesdeutschen Kontext gegeben, im Anschluss daran werden aktuelle Ansätze auf dem Contracting-Markt aufgezeigt. Umweltminister Franz Untersteller wird über den Standpunkt der Landesregierung hinsichtlich Contracting und Energieeffizienz referieren.

In vier Fachforen werden Projekte einzelner Branchen vorgestellt, Einsparpotenziale, spezifische Hürden und erprobte Vorgehensweisen besprochen sowie Fragen der Teilnehmer diskutiert. Die Foren richten sich an (1) Gemeinden, Städte und Landkreise, (2) Gewerbe und Industrie, (3) Wohnungsbaugesellschaften und -verwaltungen sowie (4) Sozial- und Pflegeeinrichtungen.

Der Programmentwurf steht hier zum Download bereit.

Anmeldung / Konditionen 
Eine Anmeldung ist bis 7. Mai 2014 erforderlich und  hier online möglich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 50,00 Euro zzgl. MwSt.
Bei einer Stornierung nach dem 7. Mai beträgt die Gebühr 50.00 Euro zzgl. MwSt.

Energieeffizienz-Expertenliste der dena
Die Veranstaltung wird mit 3 Unterrichtseinheiten gemäß Fortbildungskatalog für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrages in der Energieeffizienz-Expertenliste angerechnet.

Partner
Der Contracting-Kongress wird unterstützt durch den Gemeindetag, den Städtetag, den Landkreistag und die Ingenieurkammer Baden-Württemberg sowie durch die Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und den Baden-Württembergischen Handwerkstag.

Medienpartner sind der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg sowie das  handwerk magazin.

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Klimaschutz mit System – Neues Förderprogramm des Umweltministeriums

Noch bis einschließlich 30. Mai 2014 können sich Kommunen mit Projektskizzen für Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beim baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft bewerben. Der Höchstbetrag der Förderung beträgt 3.000.000 Euro je Maßnahme. Die KEA prüft die Anträge und nimmt an der Jurysitzung teil.

Die Landesregierung unterstützt mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ Gemeinden, Städte und Landkreise, die auf systematischer Grundlage einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine „systematische Grundlage“ ist ein bereits erarbeitetes Klimaschutzkonzept oder die Teilnahme am European Energy Award (eea). Noch bis einschließlich 30. Mai 2014 können sich Kommunen mit diesen Voraussetzungen mit Projektskizzen beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg bewerben. Im Anschluss daran prüft die KEA die eingegangenen Bewerbungen, ehe die Experten-Jury Ende Juli entscheidet, welche Kommunen einen Förderantrag bei der L-Bank einreichen können.

Förderfähig sind alle Maßnahmen des kommunalen Klimaschutzes, die den Ausstoß von Treibhausgasen in der Kommune selbst verringern oder mit denen der durch den Energieverbrauch in der Kommune andernorts verursachte CO2-Ausstoß vermindert wird. Auch Maßnahmen, die reduzierte CO2-Emissionen von Privathaushalten durch private Investitionen oder durch Veränderungen im Alltagsverhalten zum Ziel haben, werden gefördert. Die Maßnahmen müssen aus dem vorhandenen Klimaschutzkonzept abgeleitet bzw. im Rahmen des eea-Prozesses entwickelt worden sein. 

Die Förderung je Maßnahme bzw. Maßnahmenkombination beträgt zwischen 100.000 und 3.000.000 Euro. Der Fördersatz für Investitionen beträgt in der Regel 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, bei nicht-investiven Maßnahmen bis zu 70 Prozent.

Mit Mitteln des Programms sollen vor allem ambitionierte Ziele des kommunalen Klimaschutzes unterstützt werden, die sich von Standardmaßnahmen unterscheiden. Vorrangig werden deshalb Projekte berücksichtigt, die mit einem Zuschuss aus laufenden Förderprogrammen des Umweltministeriums nicht realisiert werden könnten.

Gelungene Kombinationen von mehreren aufeinander abgestimmten Maßnahmen eines Antragstellers werden ebenfalls vorrangig gefördert. 

Hintergrund: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Operationellen Programms für das Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ in Baden-Württemberg 2014-2020. Diese Fördergelder können durch Mittel aus dem Landeshaushalt Baden-Württemberg ergänzt werden.Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Teilnahme sind dem Teilnahmeaufruf und dem Programmflyer zu entnehmen. Beide Dokumente können  von den Internetseiten des Umweltministeriums heruntergeladen werden. 

Ansprechpartner im Umweltministerium ist  Thilo Blennemann

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BMU-Kommunalrichtlinie – KEA unterstützt bei Antragsstellung und Umsetzung

Seit 1. Januar 2014 können Städte, Gemeinden und Landkreise wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Die KEA unterstützt Kommunen von der Antragstellung bis zur konkreten Umsetzung von Maßnahmen.

Mit der Kommunalrichtlinie fördert das Bundesumweltministerium (BMU) sowohl die Entwicklung integrierter Klimaschutzkonzepte und -teilkonzepte als auch die konkrete Umsetzung einzelner Klimaschutzmaßnahmen. Kleinere Kommunen werden mit der Einstiegsberatung bei der Entwicklung einer Strategie unterstützt, wie Klimaschutz in der Verwaltung verankert werden kann. Ein weiterer wesentlicher Baustein für den kommunalen Klimaschutz sind die kommunalen Klimaschutzmanager. Im Rahmen der novellierten Richtlinie können sie verstärkt Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Umsetzung von Klimaschutzkonzepten in Anspruch nehmen. 

Förderquoten
Für integrierte Klimaschutzkonzepte, die Durchführung einer Einstiegsberatung oder die Schaffung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement werden bis zu 65 Prozent der Kosten vom Bund übernommen. Für Teilkonzepte beträgt die Förderquote bis zu 50 Prozent. Weiterhin sind investive Maßnahmen in den Bereichen Nachhaltige Mobilität und Klimaschutztechnologien förderfähig.

KEA unterstützt Kommunen
Klimaschutzkonzepte haben das Ziel, CO2-Minderungspotenziale aufzuzeigen und zu erschließen. Sie dienen als Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen und sind darüber hinaus ein Kontrollwerkzeug, anhand dessen die gesetzten Ziele überprüft werden können. Zentrale Inhalte sind Energie- und CO2-Bilanzen, die Ermittlung von Potenzialen zur Energieeinsparung, das Aufzeigen konkreter Maßnahmen nebst Strategien zu deren Umsetzung sowie ein Controlling-Konzept.

Die KEA unterstützt Kommunen sowohl bei der Antragsstellung als auch bei der Erstellung von Klimaschutzkonzepten und deren Umsetzung.

Weitere Informationen stehen  an dieser Stelle bereit.
Ansprechpartner bei der KEA ist  Harald Bieber.

Hintergrund: Kommunalrichtlinie
Die Kommunalrichtlinie ist Teil der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ des BMU. In diesem Rahmen initiiert und fördert das BMU seit 2008 zahlreiche Projekte, mit denen Energie effizienter genutzt und Emissionen reduziert werden können. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Ausführliche Informationen sind beim Projektträger Jülich und beim Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz verfügbar. 

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Klimaschutzkonzepte – Was kommt danach?

Immer mehr Kommunen verfügen über ein integriertes Klimaschutzkonzept und stehen vor der Herausforderung, die entwickelten Maßnahmen so effizient wie möglich umzusetzen. Die KEA gibt Hilfestellung.

Die Erfahrung zeigt: Nach der Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts geht die Arbeit erst richtig los. Ob mit oder ohne eigens für die Umsetzung eingestellten Klimaschutzmanager: Alle Aktivitäten rund um den Klimaschutz sollen vorangetrieben, die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit angestoßen und die Vernetzung der Akteure intensiviert werden. Nicht zuletzt muss der Stand der Umsetzung dokumentiert und evaluiert werden. Für viele Kommunen stellt das eine echte Herausforderung dar.

Die KEA verfügt über einen 20-jährigen Erfahrungsschatz im Bereich des kommunalen Klimaschutzes und steht den Kommunen daher nicht nur bei der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts zur Seite, sondern auch während der Umsetzungsphase. 

Unterstützt werden können Kommunen von der KEA beispielsweise bei der

    - Beantwortung von punktuellen Fragen („Hotline-Funktion“),
    - Vernetzung mit anderen Kommunen und Ansprechpartnern,
    - Erarbeitung eines Aktionsplans für die nächsten zwei bis fünf Jahre 
      aufgrund des im Klimaschutzkonzept entwickelten Maßnahmenkatalogs,
    - Beantragung von Fördergeldern, insbesondere im Rahmen der Nationalen
      Klimaschutzinitiative (z. B. Teilkonzepte, ausgewählte
      Klimaschutzmaßnahme) und des KfW-Programms Nr. 432 „Energetische
      Stadtsanierung“,
    - Konzeption und Moderation von Veranstaltungen, z. B. verwaltungsinterne
      Workshops und Schulungen,
    - Durchführung von Arbeitsgruppentreffen mit externen Akteuren,
      Bürgerkonferenzen, Klausurtagungen oder Exkursionen,
    - Entwicklung und Begleitung von konkreten Maßnahmen und
      weiterführenden Projekten, z. B. Erstellung von Klimaschutzteilkonzepten
      für die Bereiche kommunale Liegenschaften, Mobilität oder Industrie- und
      Gewerbegebiete,
    - Optimierung des kommunalen Energiemanagements,
    - Erarbeitung von verwaltungsinternen Leitlinien,
    - Entwicklung von Konzepten für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation,
    - Begleitung einer Bau- und Sanierungsinitiative,
    - Begleitung von Contracting-Projekten,
    - Erstellung von Wärmeatlanten, Nahwärmestudien und Quartierskonzepten,
    - Evaluierung, CO2-Bilanzierung sowie
    - Moderation und Prozessberatung beim European Energy Award.

In vielen Fällen können die Kosten für diese Leistungen im Rahmen der Kommunalrichtlinie des BMU mit bis zu 65 Prozent gefördert werden.

Informationen / konkretes Angebot
Ansprechpartner bei der KEA ist  Harald Bieber

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KEA-Akademie – Jahresprogramm 2014

Auch 2014 bietet die KEA-Akademie ein umfangreiches Seminarprogramm an. Das Jahresprogramm steht online zum Herunterladen bereit. Einige Schulungen sind bereits ausgebucht, bei anderen sind noch Kapazitäten frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. 

Angeboten werden mehrtägige energiecoach- und energiemanager-Ausbildungen sowie Tagesseminare unter anderem zu den Themen „Nutzersensibilisierung“, „Einführung eines Energieverbrauchscontrollings“ oder zum Förderprogramm Klimaschutz-Plus.

Die Ausbildungen und Seminare richten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gemeinden, Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg, regionalen Energieagenturen, Stadtwerken, Unternehmen, Ingenieurbüros, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Gemeinderatsmitglieder, Parteien sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Download
Das Jahresprogramm mit allen Angeboten und Terminen kann  von den Internetseiten der KEA-Akademie heruntergeladen werden.

KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer dadurch einen klaren Mehrwert, dass die Inhalte sich auf KEA-spezifische Themen beziehen und so einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergegeben werden. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können. 

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KEA-Akademie – „energiecoach Fifty-Fifty-Projekte“ jetzt auch für kommunale Mitarbeiter

Bisher war die Ausbildung zum „energiecoach Fifty-Fifty-Projekte“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regionaler Energieagenturen vorbehalten. Nun können sich auch Vertreter von Gemeinden, Städten und Landkreisen ausbilden lassen und somit sogenannte Energieeinspar-Beteiligungsprojekte durchführen.  

Ziel der Ausbildung zum „energiecoach Fifty-Fifty-Projekte“ ist es, an Schulen und Kindertageseinrichtungen Energieeinspar-Beteiligungsprojekte zu initiieren und erfolgreich durchführen zu können.

Fifty-Fifty-Projekte
Fifty-Fifty-Projekte – oder: Energieeinspar-Beteiligungsprojekte – haben das Ziel, nicht investive Energieeinspar-Potenziale durch Verhaltensänderungen bzw. durch den bewussten Umgang mit Energie zu erschließen. Die Grundidee hierbei ist, die Nutzer an den Kosteneinsparungen des Trägers der Einrichtung zu beteiligen. Konkret bedeutet dies, dass sich Schule und Schulträger die eingesparte Summe beispielsweise im Verhältnis 50 zu 50 teilen. Oftmals investieren die Schulen diese Gelder wieder in energetisch sinnvolle Projekte, z. B. in eine eigene Solaranlage.

Neben den energetischen Verbrauchs- und Kosteneinsparungen durch einen bewussten Umgang mit Energie und Wasser werden durch die Multiplikatorwirkung über die Kinder und Jugendlichen, aber auch durch das Lehrerkollegium, Verhaltensänderungen nachhaltig in der Gesellschaft verankert. 

Erfahrungen aus  Energieeinspar-Beteiligungsprojekten zeigen, dass hierbei Einsparungen von zehn bis 15 Prozent erreicht werden können. Allerdings ist hierfür eine fachliche Begleitung unabdingbar. Um ein solches Projekt fördern zu lassen – beispielsweise durch das Landesprogramm „Klimaschutz-Plus“ oder die „Nationale Klimaschutzinitiative“ – muss ein solches Projekt in Baden-Württemberg durch einen „energiecoach Fifty-Fifty-Projekte“ begleitet werden.

Die KEA bietet hierzu am 19. und 20. März 2014 eine zweitägige Ausbildung an.

Eine Anmeldung ist erforderlich und  hier möglich. 

Fragen zur Schulung und zu Energieeinspar-Beteiligungsprojekten beantwortet
 Horst Fernsner.

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Forschungsvorhaben – KEA sucht kommunale Sanierungsprojekte

Die KEA leitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Forschungsprojekt „Entwicklung von Energiedienstleistungen als Geschäftsmodell für die Umsetzung integraler energetischer Gebäudesanierungskonzepte im Nichtwohngebäude-Bestand“ (EDLIG). Hierfür werden kommunale Sanierungsprojekte gesucht.

Im Rahmen des vom BMWi geförderten Forschungsprojektes EDLIG erfasst die KEA Daten von möglichst umfassenden Gebäudesanierungen öffentlicher Nichtwohngebäude aus den letzten ein bis fünf Jahren. Der Fokus liegt dabei auf der Erfassung von Daten zur technischen Gebäudeausrüstung, der Gebäudehülle und der Energieverbräuche. Die bevorzugten Gebäudenutzungen sind Schulen (mit und ohne Sporthallen) sowie Verwaltungsgebäude.

Ziel der Datenerhebung ist u. a., bis 2016 einen Leitfaden für die integrale Sanierung von Nichtwohngebäuden zu erstellen. 

Um auf einen möglichst breiten Datenbestand zurückgreifen zu können, bittet die KEA, passende Sanierungsprojekte in den  hier hinterlegten Fragebogen einzutragen und zurückzusenden. Nach einer ersten Auswertung wird die KEA ggf. ein weiteres Mal auf die entsprechenden Kommunen zugehen. 

Informationen zum Projekt und zur Datenerfassung gibt  Hanna Appelt

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European Energy Award – Landkreis Sigmaringen ist 50. eea-Kommune in Baden-Württemberg

Der Landkreis Sigmaringen hat am 3. Dezember 2013 als 50. Kommune im Land den European Energy Award (eea) erhalten. Das europäische Klimaschutzlabel für Städte, Gemeinden und Landkreise wurde für die effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien und Erfolge beim Energiesparen verliehen. 

Im prämierten Landkreis Sigmaringen leben rund 130.000 Einwohner. Seit 2011 haben Politik und Verwaltung intensiv an einer erfolgreichen eea-Zertifizierung gearbeitet. Die Öffentlichkeit wurde zusätzlich durch regelmäßige Energietage und Energieforen einbezogen. Die direkte Beteiligung des Landkreises an der Energieagentur erleichterte den gesamten Zertifizierungsprozess; das dortige Know-how kam dem Energieeffizienzvorhaben unmittelbar zugute. Der Kreis erhielt 73,2 Prozent der möglichen Punkte und ist damit nicht weit von einer Gold-Zertifizierung entfernt.

Überreicht wird der eea im März 2014 in Kornwestheim durch Umweltminister Franz Untersteller. Dort werden auch alle anderen im Jahr 2013 zertifizierten Kommunen gewürdigt. (Siehe nachfolgende Meldung)

Aktuell werden im Landkreis rund 40 Prozent des Stromverbrauchs durch regenerative Energien gedeckt – bundesweit sind es nur knapp 25 Prozent. Vorbildliche Beispiele im Strom- und Wärmebereich sind die kreiseigene Photovoltaik-Großanlage auf der Kreismülldeponie Ringgenbach, die Verbrennung des dortigen Deponiegases zur Trocknung von Hackschnitzeln und deren Einsatz in der Heizzentrale des Landratsamtes. Kreiseigene Liegenschaften, u. a. die Schulen, wurden energetisch saniert und Geothermie zur Beheizung und Kühlung des Anbaus am Landratsamt eingesetzt.

Den Weg in eine nachhaltige Zukunft beschreiten bereits viele Kommunen in Baden-Württemberg. Am Qualitätsmanagementsystem eea nehmen derzeit insgesamt 74 Städte und Gemeinden sowie 15 Landkreise teil, 50 davon sind nun zertifiziert.

Erfüllen die teilnehmenden Kommunen nach einem mehrjährigen Prozess die Bedingungen, erhalten sie die Auszeichnung. Auf dem Weg dahin untersuchen die akkreditierten Berater, in Baden-Württemberg sind das in der Regel Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen, systematisch die Energieeffizienz der Kommunen, bewerten die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen und zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf. Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem eea-Label ist der Punktestand, den die teilnehmenden Städte, Gemeinden und Landkreise durch ihre Maßnahmen erreichen. Werden 50 Prozent der möglichen Punkte erlangt, erhalten Kommunen den European Energy Award. Bei 75 Prozent werden die Kommunen mit dem eea in Gold ausgezeichnet. In Baden-Württemberg haben dies bereits die Gemeinde Wiernsheim, die Städte Lörrach, Ravensburg, Friedrichshafen und Bad Schussenried sowie der Landkreis Ravensburg und der Enzkreis geschafft.

Die KEA koordiniert die eea-Aktivitäten im Land. Die Teilnahme von Städten, Gemeinden und Landkreisen wird durch das Programm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit voraussichtlich 10.000 Euro finanziell gefördert. Anfragen und Anträge nimmt die KEA entgegen.

Ansprechpartnerin bei der KEA ist  Claire Mouchard.

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Verleihung des European Energy Award – Veranstaltung am 18. März in Kornwestheim

Elf Städte und Gemeinden sowie acht Landkreise werden am 18. März 2014 mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Die offizielle Preisübergabe durch Umweltminister Franz Untersteller findet dieses Jahr in Kornwestheim statt.

An der Preisverleihung werden die Gemeinden Baienfurt, Dürmentingen, Karlsbad, Kißlegg und Meckenbeuren, die Städte Konstanz, Kornwestheim, Lörrach, Mengen, Ulm und Waiblingen sowie die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalkreis teilnehmen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg lädt gemeinsam mit der eea-Landesgeschäftsstelle KEA am 18. März die Preisträger zur offiziellen Verleihung nach Kornwestheim ein. Umweltminister Franz Untersteller wird die Preise und Urkunden überreichen.

Das detaillierte Programm steht hier bereit.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter  kea_veranstaltungen(at)kea-bw.de

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KEA-Kooperationsveranstaltung – Dreiländertreffen der Klimaschutzmanager

Gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes hat die KEA am 18. Februar 2014 kommunale Klimaschutzmanager zu einem Erfahrungsaustausch in Mannheim eingeladen.

Vorträge vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu), ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH sowie dem Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) gaben hierbei Einblicke in die aktuellen Entwicklungen im kommunalen Klimaschutz. 

Im Anschluss daran präsentierten verschiedene Klimaschutzmanager aus den drei Bundesländern ihre Projekte und boten Raum zur Diskussion und zum Austausch.

Interessierte kommunale Klimaschutzmanager aus Baden-Württemberg, die noch nicht im Verteiler der KEA sind, können sich gerne bei  Harald Bieber melden.

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Woche der Sonne – KEA unterstützt Aktionswoche

Seit 30. Januar 2014 können sich Interessierte für die Woche der Sonne anmelden. Vom 9. bis 18. Mai sollen bundesweit Veranstaltungen über Solarstrom, Solarwärme und Heizen mit Pellets stattfinden. Die KEA unterstützt die Veranstaltung als Partner und ruft Kommunen und Unternehmen zur Teilnahme auf.

In diesem Jahr dreht sich bei der Woche der Sonne alles um das Sparpotenzial von Solarenergie und Pellets. Unter dem Motto „Pellets und Solar sparen Träume wahr“ informieren vom 9. bis 18. Mai bundesweit Veranstaltungen über Solarstrom, Solarwärme und das Heizen mit Pellets. Teilnehmen kann jeder, der eine eigene Veranstaltung durchführen möchte. Unterstützt werden die Veranstalter mit professionellen Informationsmaterialien und einer neu aufgelegten Ausstellung. Neu ist außerdem die Möglichkeit der Online-Buchung von Werbeplakaten mit den Kampagnenmotiven. 

Seit dem 30. Januar können sich Interessierte unter  www.woche-der-sonne.de als Veranstalter anmelden.

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BICO2BW – Bilanzierungstool für Kommunen

BICO2BW heißt das Werkzeug zur CO2-Bilanzierung für Kommunen in Baden-Württemberg. Wie es eingesetzt wird, lernen derzeit Mitarbeiter regionaler Energieagenturen. Sie können den Kommunen qualifizierte Unterstützung bei der Erstellung einer CO2-Bilanz bieten. Die Schulungen werden vom IFEU-Institut durchgeführt, das das Tool im Auftrag des Landesumweltministeriums entwickelt hat.

Mit dem Bilanzierungstool BICO2BW können Kommunen in Baden-Württemberg mit überschaubarem Aufwand Energie- und CO2-Bilanzen erstellen. Diese Bilanzen sind ein zentraler Baustein des kommunalen Klimaschutz-Monitorings. 

Ziel einer kommunalen Energie- und CO2-Bilanz ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in einer Kommune darzustellen. Dabei wird aufgezeigt, welche Verbrauchsektoren und welche Energieträger die größten Anteile haben. Darauf aufbauend können Minderungspotenziale berechnet und Schwerpunkte bei der Maßnahmenplanung gesetzt werden. Werden die Bilanzen regelmäßig (ca. alle zwei bis drei Jahre) erstellt, können auch die Entwicklungen der Energieverbräuche und Emissionen abgebildet werden. Mit BICO2BW wird vor allem auch eine einheitliche Bilanzierungsmethodik festgelegt und so eine Vergleichbarkeit von Bilanzen verschiedener Kommunen überhaupt erst ermöglicht.

2012 wurde das Tool bereits in einer Pilotphase getestet – nun soll es mit Förderung des Umweltministeriums flächendeckend in Baden-Württemberg eingeführt werden; die Kommunen bekommen es kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zudem wird die Erstellung der Bilanz voraussichtlich weiterhin im Rahmen vom Programm Klimaschutz-Plus gefördert.

Zur Unterstützung der Kommunen wurden vom IFEU-Institut gemeinsam mit der KEA rund 30 Mitarbeiter regionaler Energieagenturen in Bilanzierungsmethodik und Anwendung des Tools geschult. Diese sollen zukünftig Ansprechpartner für die Städte, Gemeinden und Landkreise sein.

Die KEA stellt einen Großteil der benötigten Daten zentral zur Verfügung.

Ansprechpartner bei der KEA ist  Thomas Steidle.

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Zukunft Altbau – Wettbewerb für Studierende

Das Landesprogramm Zukunft Altbau sucht das beste mobile Energiesparhaus. Hierfür hat Zukunft Altbau einen Wettbewerb für Studierende der Fachrichtungen Architektur oder Ingenieurwissenschaften an baden-württembergischen Hochschulen ins Leben gerufen. Abgabetermin der Entwürfe ist der 16. Juli 2014.

Aufgabe der Studierenden-Teams ist es, ein mobiles Energiesparhaus zu entwerfen, das Hausbesitzern Lust auf die energetische Altbausanierung macht. Es soll Energiespartechnologien und die Nutzung erneuerbarer Energien attraktiv und praxisorientiert demonstrieren und dabei transportabel sein, um bei Ausstellungen und Open-Air-Veranstaltungen in den Kommunen des Landes vor Ort gezeigt werden zu können. Dabei schreibt Zukunft Altbau nicht nur den Entwurf aus: Das Gewinner-Team wird das Energiesparhaus auch realisieren. 

Rahmenbedingungen
Mobil ist das zentrale Stichwort: Das Energiesparhaus muss beispielsweise auf einen Anhänger passen und es soll leicht auf- und abbaubar sein. Entwürfe mit Grundriss, Ansichten und Schnitten sowie ein Modell im Maßstab 1:20 sind ebenfalls Teil der Ausschreibung. Das fertige Energiemusterhaus muss vom TÜV abgenommen und damit für den Straßenverkehr freigegeben werden. 

Von zentraler Bedeutung sind die im Haus integrierten Energietechniken. Neben einer Innen- und Außendämmung, Wärmeschutzfenstern und Verschattungssystemen könnte beispielsweise eine Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung vorgesehen sein. Gefordert wird ein modernes effizientes Heizungssystem, hocheffiziente Beleuchtungstechniken sollen ebenfalls Platz finden.

Das Haus wird ab April 2015 zu Banken, Handwerkern, Energieberater und Energieagenturen im Land auf Reisen gehen und Veranstaltungen zum Thema energetische Gebäudesanierung unterstützen 

Preisgelder
Eine hochrangige Jury kürt Ende Juli die Preisträger. Landesumweltminister Franz Untersteller wird ebenfalls mitwirken. Es winkt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.000 Euro für den besten Entwurf. Für die Erstellung des mobilen Musterhauses bis März 2015 erhält die siegreiche Hochschule eine pauschale Vergütung in Höhe von 65.000 Euro. 

Unterlagen
Alle Ausschreibungsbedingungen gibt es auf Anfrage bei Zukunft Altbau oder können von der  Internetseite heruntergeladen werden.

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Zukunft Altbau – Veranstaltungen bis April

Alle Fragen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung beantworten Experten von Zukunft Altbau auf diversen Fach- und Verbrauchermessen im Land, beispielsweise im Rahmen des „Treffpunkts Energieberatung“ auf der Haus|Bau|Energie in Tuttlingen. 

Treffpunkt Energieberatung
Das Landesprogramm Zukunft Altbau bietet im Rahmen diverser Messen einen "Treffpunkt Energieberatung" an. Hier erhalten interessierte Besucher individuelle und neutrale Beratungen durch kompetente Energieberater der Region zu allen Fragen rund um das Thema energetische Sanierung von Wohngebäuden. 

Auf folgenden Messen findet der „Treffpunkt Energieberatung“ statt:

7. bis 9. März 2014 
Haus|Bau|Energie in Tuttlingen

11. bis 13. April 2014 
Haus|Holz|Energie in Stuttgart (inkl. Verleihung des Renovierer Award 2014)

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20 Jahre KEA – Jubiläum 2014

1994 wurde die Landesenergieagentur KEA gegründet. Zum 20. Geburtstag blicken wir zurück, aber vor allem nach vorne. In jedem Newsletter fassen die Kolleginnen und Kollegen eines Fachbereichs zusammen, was ihre Arbeit für sie bedeutet. Den Anfang macht das Team „Energiemanagement“.

Claus Greiser, Bereichsleiter
Mich begeistert immer wieder die konzeptionelle Arbeit: Aus einer ersten Idee ein Konzept zu entwickeln und das dann in die Umsetzung zu bringen ist toll! Als Teamaufgabe ist das besonders spannend.

Florian Anders, Energiemanagement
Wenn es darum geht, an Schulen Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren, was Energie bedeutet und wie sie diese einsparen können, bin ich sofort mit dabei. Außerdem beschäftige ich mich mit der Einführung von Energiemanagement-Systemen – so kann ich Unternehmen unterstützen, die sich Gedanken um ihren Verbrauch, die Kosten und die Umwelt machen. Mich fasziniert es, wenn aus Ideen und Überlegungen Projekte werden und am Ende ein vorzeigbarer Erfolg steht.

Horst Fernsner, Energiemanagement
Es ist schön zu sehen, dass es in der Energie- und Klimapolitik positive Entwicklungen gibt. Ich denke dabei beispielsweise an die Schwierigkeiten in einem Projekt zurück, in dem wir eine der ersten Solaranlagen geplant haben. Damals war das noch mühsam – und heute kann man solche Anlagen einfach beim Fachhändler bestellen. Es ist schon sehr spannend, was sich da getan hat. Die Arbeit bei der KEA ist für mich abwechslungsreich: Wir entwickeln Projektideen, setzen diese um und geben sie dann weiter. Zu sehen, wie aus der eigenen Idee dann Projekte entstehen und wie diese sich wiederum weiterentwickeln, nachdem wir sie „von der Leine“ gelassen haben, freut mich immer wieder aufs Neue. 

Astrid Khosrawani, Nutzersensibilisierungen
Ich finde es toll, dass ich mit Nutzersensibilisierungen andere Menschen motivieren kann, sich für Energieeffizienz an ihrem Arbeitsplatz einzusetzen und dies auch zu Hause umzusetzen.

Elena Kopaigorenko, Energiemanagement
Nach vielen Jahren bei der KEA finde ich es nach wie vor spannend, dass wir ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden und die dazu passenden Lösungen im Team erarbeiten können. Ich schätze es sehr, Teil eines Unternehmens zu sein, bei dem der Klimaschutz im Fokus steht, Energiemanagement zentrales Thema ist und in dem wir mit messbaren Erfolgen Kommunen unterstützen können. Es ist mir wichtig, dass wir auch zukünftig frische und saubere Luft genießen können.

Was mögen Sie an der KEA? 
Wir freuen uns über Anekdoten, Erfahrungen oder Glückwünsche für unsere Jubiläums-Website per  E-Mail.

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KEA-Team – Verstärkung im Sekretariat

Gleich zwei neue Mitarbeiterinnen sind seit Januar Teil des KEA-Teams. Hier werden sie kurz vorgestellt.

Die Europasekretärin Ingrid Hamann hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Ulla Martin im Januar das Sekretariat der KEA übernommen. Die beiden sind nun die ersten Ansprechpartnerinnen für unsere Kunden. Zu erreichen ist das Sekretariat wie gewohnt  per E-Mail und telefonisch unter 0721 / 984 71-0.

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Vorgemerkt – KEA und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.

6. - 8. März 2014, Stuttgart
CEB Clean Energy Building

7. - 9. März 2014, Tuttlingen
HAUS|BAU|ENERGIE Tuttlingen

18. März 2014, Kornwestheim
Verleihung des European Energy Award

11. - 13. April 2014, Freiburg
Gebäude.Energie.Technik 2014

11. - 13. April 2014, Stuttgart
HAUS HOLZ ENERGIE Stuttgart

14. Mai 2014, Stuttgart
8. Contracting-Kongress

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Leonie Kapitel | Dr. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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