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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn das Jahr 2015 bereits fünf Wochen alt ist, wünsche ich Ihnen auf diesem Wege heute noch alles Gute. Ich hoffe, Sie sind gut gestartet und konnten über die Feiertage viel Kraft für Ihre Vorhaben tanken.

Unser Newsletter erreicht Sie wie gewohnt vierteljährlich. Vielleicht erhalten Sie ihn aber auch zum ersten Mal und möchten ihn zukünftig regelmäßig beziehen? Dann melden Sie sich doch unter TOP 1 an. Als Energieagentur des Landes Baden-Württemberg informieren wir Sie über Fördermöglichkeiten, nachahmenswerte Projekte, Weiterbildungen oder Veranstaltungen, den European Energy Award und vieles mehr aus dem Land.

2015 haben wir einiges mit Ihnen vor: So können Sie sich beispielsweise in unserer KEA-Akademie weiterbilden, unsere vielen verschiedenen Veranstaltungen besuchen oder auf unsere Unterstützung bei Ihren individuellen Klimaschutzprojekten setzen.

Ein spannendes Jahr steht uns bevor: Packen wir's gemeinsam an!

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

 

Inhalt

 

+ KEA-Newsletter – Mit einem Klick zum Abo

Vierteljährlich informieren wir einen breiten Interessentenkreis über Energieeffizienz und die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie als neuen Abonnenten begrüßen dürfen. Um weiterhin Informationen von uns zu erhalten, bitten wir Sie, unseren Newsletter zu abonnieren: KEA-Newsletter   


+ SolnetBW – Solare Wärmenetze Baden-Württemberg

Am 3. Februar hat die KEA im Rahmen des Projekts SolnetBW gemeinsam mit ihren Projektpartnern einen nachmittäglichen Expertenworkshop in Stuttgart veranstaltet. Thema war: "Solarthermische Großanlagen für Biomasse-Nahwärmenetze".
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+ Neues Angebot der KEA – Einstiegsberatung für Bioenergiedörfer

Viele Dörfer, Teilorte oder Weiler im Land werden bisher im Wesentlichen mit fossilen Energieträgern oder Nachtstromspeicheröfen beheizt. Steigende Heizkosten einerseits und die Verfügbarkeit erneuerbarer Alternativen andererseits sind Gründe, in diesen Siedlungen intensiv Beheizungsinitiativen zu prüfen. Die KEA bietet jetzt genau das mit ihren Kurzstudien an.
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Klimahaus Baden-Württemberg – Auftakt in Karlsruhe

Am 28. November 2014 wurde das Gütesiegel „Klimahaus Baden-Württemberg“ in Karlsruhe erstmals vergeben. Die KEA war als Initiator mit vor Ort.
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+ KEA-Akademie – Jahresprogramm und Ausbildungsstart

Auch 2015 bietet die KEA im Rahmen ihrer Akademie eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an. Das aktuelle Jahresprogramm steht online zum Download bereit. Und wer die Ausbildung zum energiemanager kommunal® 2015 in Angriff nehmen möchte, sollte sich zügig anmelden: Sie startet bereits in wenigen Wochen.
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+ Best-Practice – Plochingen: Vom Einsteiger zum Aufsteiger

Mit kommunalem Energiemanagement hat 2006 alles angefangen – heute ist Plochingen eine Vorbild-Kommune in Sachen Klimaschutz.
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+ Klimaschutz-Plus – KEA bewertet Modellprojekte

Im Rahmen des Landesförderprogramms Klimaschutz-Plus bewertet die KEA im Auftrag des Umweltministeriums seit vielen Jahren auch Förderanträge für modellhafte Vorhaben.
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+ fifty-fifty-Projekte – KEA berät interessierte Kommunen

Sogenannte Einsparbeteiligungsprojekte – oder auch: fifty-fifty-Projekte – von Kommunen mit Schulen oder auch Kindertagesstätten werden durch die Kommunalrichtlinie des Bundes mit bis zu 65 Prozent gefördert. Die KEA steht Gemeinden, Städten und Landkreisen bei der Antragsstellung zur Seite.
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+
Erfolgreich – Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“ 

An dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg 2014 neu ins Leben gerufenen Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“ haben sich 24 der 44 Land- und Stadtkreise beteiligt. Ein großer Anfangserfolg! Die KEA war in der Jury vertreten.
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+ Jetzt vormerken – Contracting-Kongress und Kommunaler Klimaschutzkongress

Zwei große Veranstaltungen in Baden-Württemberg werfen ihre Schatten voraus: Der 9. Contracting-Kongress der KEA und der Kommunale Klimaschutzkongress des Umweltministeriums.
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+ Zukunft Altbau – Treffpunkt Energieberatung

Im Jahr 2015 wird es viele Neuerungen für Hausbesitzer geben. Eine kompetente Auskunft dazu und zu weiteren Themen rund um die Altbausanierung finden Besucher in den kommenden Monaten am „Treffpunkt Energieberatung“ von Zukunft Altbau auf diversen Messen.
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+
Verlängert – Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen

Die Finanzierung der bei der KEA angesiedelten Stelle für die „Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen“ ist für zwei weitere Jahre gesichert.
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+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst. 
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SolnetBW – Solare Wärmenetze Baden-Württemberg

Am 3. Februar hat die KEA im Rahmen des Projekts solnetBW gemeinsam mit ihren Projektpartnern einen nachmittäglichen Expertenworkshop in Stuttgart veranstaltet. Thema war: "Solarthermische Großanlagen für Biomasse-Nahwärmenetze".

Ziel der Veranstaltung war es, zu zeigen, wie große solarthermische Anlagen in Biomasseheizwerke eingebunden werden können. Rund 30 Betreiber und Planer von Biomasse-Heizwerken diskutierten mit Experten aus Deutschland und Dänemark.

Vorträge
Die Vorträge stehen auf den  Internetseiten der KEA zum Herunterladen bereit.

Hintergrund des SolnetBW-Projekts
Vor dem Hintergrund des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landesregierung soll das Verbundvorhaben SolnetBW die Marktbereitung und Ausbaudynamik bei solaren Wärmenetzen in Baden-Württemberg vorantreiben. Hierfür wird das Projekt im Rahmen des Programms BWPLUS des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert. SolnetBW richtet sich an Kommunen, Wärmeversorger und Energiegenossenschaften, aber auch an lokale Energieinitiativen aus Baden-Württemberg, die mit dem Gedanken spielen, Wärmenetze aufzubauen und dabei Solarenergie einsetzen möchten.

Im Rahmen der Markteinführungsinitiative, die ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist, wird es vor allem im Verlauf des Jahres 2015 sowie im ersten Quartal 2016 eine ganze Reihe von Veranstaltungen geben, in denen gezielt verschiedene Akteure angesprochen werden, die beim Aufbau solarer Wärmenetze eine Rolle spielen.

Projektpartner sind neben der KEA das Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme, das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart, der AGFW Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. sowie die Hamburg Institut Research gGmbH.

Weitere Informationen zum Projekt: www.solnetbw.de

Ansprechpartner bei der KEA für Bioenergie & Nahwärme ist Helmut Böhnisch.

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Neues Angebot der KEA – Einstiegsberatung für Bioenergiedörfer

Viele Dörfer, Teilorte oder Weiler im Land werden bisher im Wesentlichen mit fossilen Energieträgern oder Nachtstromspeicheröfen beheizt. Steigende Heizkosten einerseits und die Verfügbarkeit erneuerbarer Alternativen andererseits sind Gründe, in diesen Siedlungen intensiv Beheizungsinitiativen zu prüfen. Die KEA bietet jetzt genau das mit ihren Kurzstudien an.

Im Südwesten sind in den vergangenen Jahren über 50 Bioenergiedörfer entstanden, in denen ein Großteil der Gebäude über ein Nahwärmenetz regenerativ beheizt wird. Basis der Energieerzeugung sind oft Biogasanlagen, manchmal aber auch Hackschnitzelkessel, auch in Kombination mit Solarthermieanlagen.

Ein wichtiger Schritt während der Vorbereitungsphase für ein Bioenergiedorf ist die Klärung der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit. Diese Studie muss bei Baukosten von oft über einer Million Euro die Sicherheit geben, dass das geplante Projekt langfristig tragfähig ist. Die Kosten einer Machbarkeitsstudie im fünfstelligen Bereich sind jedoch speziell für kleine Gemeinden eine hohe Eintrittsschwelle.

Neues Angebot der KEA: Kurzstudien
Aus diesem Grunde bietet die KEA neuerdings Kurzstudien zur Nahwärmeversorgung an. In diesen Studien wird geprüft, wie hoch die Wärmedichten in einem Nahwärmenetz ausfallen würden. Die Wärmedichte ist der auf die Trassenlänge des Netzes bezogene Wärmebedarf aller Abnehmer. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Förderung des Baus von Nahwärmenetzen im Marktanreizprogramm des Bundes.

Aus den Ergebnissen der Kurzuntersuchung, deren Kosten maximal 5.000 Euro betragen werden, können erste Schlussfolgerungen abgeleitet werden, die die Diskussion vor Ort weiter voranbringen. Sie ist die Grundlageeiner umfassenden Machbarkeitsstudie, in der beispielsweise verschiedene Entwicklungen der Anschlussdichte, Entwicklungen bei der Wärmedämmung der angeschlossenen Gebäude oder verschiedene Preisentwicklungen geprüft werden.

Betreiber von Wärmenetzen können etwa Kommunen, Genossenschaften, Stadtwerke oder Landwirte sein. Der Bau von Nahwärmesystemen gibt den Kommunen die Möglichkeit, auch andere wichtige Zukunftsthemen wie das schnelle Internet anzugehen, da die Netzgestaltung in der Regel eins zu eins übereinstimmt.

Ansprechpartner bei der KEA für Bioenergie & Nahwärme ist Helmut Böhnisch.

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Klimahaus Baden-Württemberg – Auftakt in Karlsruhe

Am 28. November 2014 wurde das Gütesiegel „Klimahaus Baden-Württemberg“ in Karlsruhe erstmals vergeben. Die KEA war als Initiator mit vor Ort.

Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Start der Kampagne „Karlsruher Klimahäuser“ wurde das Gütesiegel von KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen und dem Karlsruher Umweltbürgermeister Klaus Stapf an die ersten drei Gebäudeeigentümer vergeben. Ausgezeichnet wurden ein Neubau einer Passivhaus-Doppelhaushälfte in Rüppurr, die umfassende energetische Sanierung eines mehr als einhundert Jahre alten Einfamilienhauses in Grötzingen sowie die mustergültige Sanierung eines Mehrgeschosswohnungsbaus der Volkswohnung im Rintheimer Feld.

Flankiert wurde die Auftaktveranstaltung von Pressevertretern lokaler und regionaler Medien. Die Grundidee des Projektes, energetische Sanierungen im Straßenbild sichtbar und damit zum Gesprächsthema zu machen, trägt damit die ersten Früchte.

Auch in anderen Kommunen, beispielsweise dem Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen, ist die Kampagne inzwischen gestartet. Mit dem Klimahaus Baden-Württemberg bietet die KEA nun allen Kommunen im Land ein Werkzeug an, um die Effizienzpotenziale im privaten Gebäudebereich zu erschließen. Über die Kommunalrichtlinie des Bundes kann die Kampagne in Verbindung mit der Neueinstellung oder Weiterbeschäftigung eines Klimaschutzmanagers sogar gefördert werden. 

Weitere Informationen zum Projekt stehen an dieser Stelle bereit.

Ansprechpartner bei der KEA für das „Klimahaus Baden-Württemberg“ ist
Matthias Rauch.

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KEA-Akademie – Jahresprogramm und Ausbildungsstart

Auch 2015 bietet die KEA im Rahmen ihrer Akademie eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an. Das aktuelle Jahresprogramm steht online zum Download bereit. Und wer die Ausbildung zum energiemanager kommunal® 2015 in Angriff nehmen möchte, sollte sich zügig anmelden: Sie startet bereits in wenigen Wochen.

energiemanager kommunal®

Ab dem 25. März können sich kommunale Mitarbeiter wieder zum energiemanager kommunal ausbilden lassen. Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmern die unterschiedlichen Instrumente des kommunalen Energiemanagements nahezubringen. Hierzu gehört die Einführung eines computergestützten monatlichen Verbrauchscontrollings, die Optimierung der vorhandenen Anlagentechnik und die Schulung von Betriebspersonal. Weiterhin lernen sie, Gebäudenutzer für den sorgsamen Umgang mit Energie zu sensibilisieren und damit zum sparsameren Nutzerverhalten zu animieren. Ein weiteres Element der Ausbildung ist die Erstellung und Präsentation von Energieberichten sowie die Erarbeitung von Grobanalysen von investiven Maßnahmen.

Die Kosten für die Schulung und die Arbeitszeit des energiemanagers kommunal refinanzieren sich über die Energiekosteneinsparungen. Eine Teilnahme am Ausbildungslehrgang ist daher für die Kommune eine wirtschaftliche Investition, mit der sich der Kommunalhaushalt nachhaltig entlasten und gleichzeitig das Klima schützen lässt.

Die Ausbildung gliedert sich in zwei Teile: Schulung und Vor-Ort-Betreuung (Coaching). Die modular aufgebaute Schulung verteilt sich dabei auf sechs Tage.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.kea-akademie.de  

Jahresprogramm
Außerdem bietet die KEA-Akademie auch 2015 wieder mehrtägige energiecoach-Ausbildungen sowie Tagesseminare unter anderem zu den Themen „Nutzersensibilisierung“, „Einführung eines Energieverbrauchscontrollings“ oder zum Förderprogramm Klimaschutz-Plus und zu kommunalen Passivhausprojekten an.

Die Angebote richten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gemeinden, Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg, regionalen Energieagenturen, Stadtwerken, Unternehmen oder Ingenieurbüros sowie an Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Gemeinderatsmitglieder, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder andere Mandatsträger.

Download
Das Jahresprogramm mit allen Angeboten und Terminen  steht hier zum Download bereit.

KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer einen klaren Mehrwert, weil sich die Inhalte auf KEA-spezifische Themen beziehen. Dadurch werden einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergegeben. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.

Ansprechpartner für die KEA-Akademie ist Claus Greiser.

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Best-Practice – Plochingen: Vom Einsteiger zum Aufsteiger

Mit kommunalem Energiemanagement hat 2006 alles angefangen – heute ist Plochingen eine Vorbild-Kommune in Sachen Klimaschutz.

Den ersten Schritt in Richtung systematischen Klimaschutz ging die Stadt Plochingen mit ihren rund 14.000 Einwohnern im Jahr 2006 mit der Einführung des kommunalen Energiemanagements. Gemeinsam mit der KEA wurde damals der Grundstein für die immer noch andauernde Reduzierung des Energieverbrauchs der kommunalen Liegenschaften gelegt. Seit 2010 führt Plochingen das Energiemanagement an 23 kommunalen Liegenschaften eigenständig, und vor allem erfolgreich, durch: Der Heizenergiekennwert verringerte sich seit 2004 (Referenzjahr) um 27 Prozent, der Wasserverbrauchskennwert um 18 Prozent und der Stromverbrauchskennwert um zwei Prozent.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Kommune war hierbei die Entscheidung, einen Energiemanager einzustellen. 2010 übernahm Thomas Silberhorn diese Aufgabe und forcierte damit den Klimaschutz in Plochingen. So initiierte er gemeinsam mit der KEA beispielsweise die Sanierung kommunaler Gebäude mittels Energiespar-Contracting. Herzstück des Contracting-Pakets ist das Blockheizkraftwerk (BHKW) im Gymnasium, das das ganze mittlere Schulzentrum und das städtische Hallenbad mit Wärme und Strom aus klimafreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung versorgt. Beachtlich ist, dass das wärmegeführte BHKW  den Wärmebedarf der versorgten Gebäude zu 48 Prozent und den Strombedarf zu 65 Prozent deckt. Der Restbedarf an Wärme- und elektrischer Energie wird durch Fernwärme und Ökostrom gedeckt.

Außerdem wurden im Rahmen des Contracting-Projektes 17 Heizzentralen saniert. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurden neue Heizverteiler, Regelventile, Hocheffizienzpumpen und eine moderne Regelungstechnik mit Verbindung zur zentralen Gebäudeleittechnik installiert. Durch die Gebäudeleittechnik ist eine flexible Anpassung bei Nutzungsänderungen sowie ein schnelles Eingreifen und Fehleranalyse im Störungsfall möglich. Ergänzend hierzu sanierte die Kommune viele ihrer Beleuchtungs- und Lüftungsanlagen: Überall, wo es möglich war, wurden die Lüftungsanlagen mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet.

Die Stadt Plochingen zeigt, dass kommunaler Klimaschutz Schritt für Schritt in den Alltag der Kommune integriert und konsequent verfolgt werden kann. So konnten über Jahre Kosten eingespart, neue Chancen eröffnet und so ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

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Klimaschutz-Plus – KEA bewertet Modellprojekte

Im Rahmen des Landesförderprogramms Klimaschutz-Plus bewertet die KEA im Auftrag des Umweltministeriums seit vielen Jahren auch Förderanträge für modellhafte Vorhaben.

Als „Modellprojekte“ werden Vorhaben eingestuft, die einen innovativen Charakter aufweisen, das Stadium der Forschung und Entwicklung jedoch bereits hinter sich gelassen haben. Förderwürdige Maßnahmen sollten über die Standards der in den CO2-Minderungsprogrammen definierten Richtlinien hinausgehen und zudem besonders öffentlichkeitswirksam sein.

Beispiele für eventuell förderwürdige Vorhaben sind die Nutzung von Abwärme etwa aus industriellen Prozessen oder Abwasser, die Errichtung von größeren Nichtwohngebäuden im Passivhausstandard oder ambitionierte energetische Sanierungen von Nichtwohngebäuden; die Liste ist offen.

Für die Beantragung gilt ein zweistufiges Verfahren: Im ersten Schritt ist eine kurze, aussagekräftige Projektskizze zu erstellen, auf deren Basis das Umweltministerium gegebenenfalls sein Interesse an dem Vorhaben signalisiert. Bei einem positiven Signal ist der konkrete Projektantrag einzureichen, der von der KEA geprüft wird. Bei gegebener Transparenz und Förderfähigkeit legt die KEA dem UM eine Förderempfehlung vor. Da erfahrungsgemäß mehrere Kommunikations- und Arbeitsschritte nötig sind, um einen Antrag zur Entscheidungsreife zu bringen, ist bei einer geplanten Antragstellung zu beachten, dass ausreichende Vorlaufzeiten eingeplant werden. Zudem werden nur Vorhaben gefördert, die aus Sicht des Antragstellers mit Mehrkosten behaftet, das heißt, über die Lebensdauer der Maßnahme betrachtet unwirtschaftlich sind.

Informationen zum Förderprogramm: www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de   

Die KEA steht interessierten Antragstellern bei Fragen zur Verfügung.
Ansprechpartner ist Dr.-Ing. Martin Sawillion.

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fifty-fifty-Projekte – KEA berät interessierte Kommunen

Sogenannte Einsparbeteiligungsprojekte – oder auch: fifty-fifty-Projekte – von Kommunen mit Schulen oder auch Kindertagesstätten werden durch die Kommunalrichtlinie des Bundes mit bis zu 65 Prozent gefördert. Die KEA steht Gemeinden, Städten und Landkreisen bei der Antragsstellung zur Seite.

fifty-fifty-Projekte bieten Kommunen die Möglichkeit, habhafte Energie- und Kosteneinsparungen zu erzielen, den Klimaschutz im Bildungsbereich zu verankern und ihrer Vorbildrolle gerecht zu werden. Bislang haben erst wenige Landkreise und Städte aus Baden-Württemberg diese attraktive Förderung in Anspruch genommen. Dies ist umso verwunderlicher, als in den im Ländle beinahe flächendeckend vorhandenen regionalen Energieagenturen Berater zur Verfügung stehen, die von der KEA zu diesem Thema eigens geschult wurden und die Kommunalverwaltungen somit sehr effizient bei der Abwicklung derartiger Projekte unterstützen können.

Erste Informationen zu fifty-fifty-Projekten bietet das KlimaNet

Interessierte Kommunen wenden sich an ihre regionale Energieagentur oder die KEA.

Eine Übersicht über die regionalen Energieagenturen steht an dieser Stelle bereit.

Ansprechpartner bei der KEA ist Dr.-Ing. Martin Sawillion.

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Erfolgreich – Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“

An dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg 2014 neu ins Leben gerufenen Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“ haben sich 24 der 44 Land- und Stadtkreise beteiligt. Ein großer Anfangserfolg! Die KEA war in der Jury vertreten.

Im Dezember 2014 zeichnete Umweltminister Franz Untersteller die Gewinnerkommunen des Wettbewerbs „Leitstern Energieeffizienz“ (LINK: www.leitstern-energieeffizienz-bw.de) aus. Hierzu zählten der Landkreis Göppingen, der Rems-Murr-Kreis und der Landkreis Böblingen sowie der Landkreis Calw und die Städte Heidelberg und Karlsruhe. Alle weiteren Teilnehmer können sich aus Sicht der KEA ebenfalls als Gewinner fühlen, da sie ihre Anstrengungen und Erfolge einer transparenten Bewertung unterziehen.

Auch im Jahr 2015 soll der Wettbewerb ausgeschrieben werden – dabei soll der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Strombereich liegen. Der Wettbewerb trägt zur Transparenz im Bereich kommunaler Klimaschutz bei und erhöht – parallel zu umfassenden Managementsystemen wie dem European Energy Award (eea) oder Klimaschutzkonzepten – die Motivation, beim kommunalen Klimaschutz systematisch und zielgerichtet vorzugehen. Viele Stadt- und Landkreise haben ihre Wettbewerbsunterlagen mit Hilfe ihrer regionalen Energieagentur zusammengestellt; der Bewerbungsaufwand wird über das Klimaschutz-Plus-Programm des UM honoriert.

Die regionalen Energieagenturen sowie die KEA werden den Wettbewerb weiterhin unterstützen und ermutigen auch die bisher noch nicht aktiven Kreise zur Teilnahme.

Ansprechpartner im Umweltministerium ist Harald Höflich.

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Jetzt vormerken – Contracting-Kongress und Kommunaler Klimaschutzkongress

Zwei große Veranstaltungen in Baden-Württemberg werfen ihre Schatten voraus: Der 9. Contracting-Kongress der KEA und der Kommunale Klimaschutzkongress des Umweltministeriums.

Contracting-Kongress
Der nunmehr 9. Contracting-Kongress findet in diesem Jahr am 22. Juni in Stuttgart statt. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Verwaltungen, Gewerbe und Industrie, Wohneigentümergemeinschaften und Wohnungsbaugesellschaften sowie Sozial- und Pflegeeinrichtungen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung stehen an dieser Stelle bereit.

Kommunaler Klimaschutzkongress
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft veranstaltet am 15. Oktober den Kommunalen Klimaschutzkongress in Esslingen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit auf den Internetseiten der KEA veröffentlicht, die den Kongress gemeinsam mit dem Ministerium organisiert.

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Zukunft Altbau – Treffpunkt Energieberatung

Im Jahr 2015 wird es viele Neuerungen für Hausbesitzer geben. Eine kompetente Auskunft dazu und zu weiteren Themen rund um die Altbausanierung finden Besucher in den kommenden Monaten am „Treffpunkt Energieberatung“ von Zukunft Altbau auf diversen Messen.

Regionale Gebäudeenergieberater geben nützliche Tipps und eine firmenneutrale Erstberatung zu allen Fragen einer energetischen Sanierung.

Wo?
In Karlsruhe auf der INVENTA im Bereich ECO BUILDING vom19. bis 22. Februar 2015. Weitere Infos unter www.zukunftaltbau.de.
 
In Tuttlingen auf der Messe Haus|Bau|Energie vom 6. bis 8. März 2015. Weitere Infos unter www.zukunftaltbau.de.
 
In Stuttgart auf der Messe Haus|Holz|Energie vom 10. bis 12. April 2015. Weitere Infos unter www.zukunftaltbau.de.

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Verlängert – Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen

Die Finanzierung der bei der KEA angesiedelten Stelle für die „Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen“ ist für zwei weitere Jahre gesichert.

Finanziert von einem Großteil der regionalen Energieagenturen im Land und dem Umweltministerium unterstützt Beate Schade seit Ende 2012 die 22 teilnehmenden Agenturen mit Presseinformationen, Energiespartipps, Newsletter-Vorlagen, aktuellen Informationen, Info-Mails und weiteren themenbezogenen Produkten. Die „Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen“ ist seither bei bei der KEA angesiedelt. Zum 1. Januar wurde die Stelle für die Jahre 2015 und 2016 verlängert und leicht aufgestockt.

Die regionalen Agenturen können dadurch weiterhin professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort betreiben. Gleichzeitig wird das sich entwickelnde Netzwerk der Energieagenturen in Baden-Württemberg gestärkt.

Ansprechpartnerin für die „Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für regionale Energieagenturen“ ist  Beate Schade.

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Vorgemerkt – KEA und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.

19. - 22. Februar 2015, Karlsruhe, Zukunft Altbau
INVENTA

6. - 8. März 2015, Tuttlingen, Zukunft Altbau
Messe Haus|Bau|Energie

11. März 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie

Seminar: Betriebliches Energiemanagement mod.EEM+

24. März 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie

Seminar: Passivhausstandard für kommunale Gebäude

Ab 25. März 2015 + fünf weitere Termine, Karlsruhe, KEA-Akademie
Ausbildungsbeginn zum energiemanager kommunal

26. März 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Seminar: Kommunikation, Organisation und Berichterstellung

10. - 12. April 2015, Stuttgart, Zukunft Altbau
Messe Haus|Holz|Energie

16. April 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Seminar: Einführung eines Energieverbrauchscontrollings

22. - 23. April, Karlsruhe, KEA-Akademie
Ausbildung zum energiecoach Fifty-Fifty Projekte

28. April 2015, Karlsruhe
Förderprogramme für kommunale Klimaschutzmaßnahmen (Klimaschutz-Plus u.a.)

22. Juni 2015, Stuttgart, GENO-Haus
9. Contracting-Kongress 2015

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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