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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

die Fördertöpfe des Bundes sind so gut gefüllt wie noch nie, und immer mehr Akteure vor Ort möchten etwas bewegen. Die nächste gute Nachricht besagt, dass der Bund fossil befeuerte Heizkessel angeblich nicht mehr finanziell unterstützen will. Die Energiewende ist inzwischen auf der Arbeitsebene angekommen. Viele kleine Projekte und Aktivitäten zeigen nicht nur, dass und wie die Energiewende umgesetzt werden kann, sie bewirken in ihrer Summe auch echte Fortschritte.

Das Tempo der Energiewende ist jedoch immer noch zu langsam. Denn neben den Erfolgsmeldungen stocken viele Klimaschutzbemühungen: Der Ölpreis bleibt auf niedrigem Niveau und Einsparinvestitionen an Gebäuden sowie die Nutzung von Sonne, Holz und Umweltwärme lassen sich oft nur mit der Zukunftsfähigkeit dieser Investitionen begründen. Der Verkehrssektor emittiert mehr CO2 als je zuvor und Elektroautos erobern nur langsam die Straße.

Auf Landrat und Sachbearbeiterin, Bürgermeisterin und Klimaschutzmanager, Geschäftsführer und Mitarbeiterin, Lehrerin und Schüler, Eltern und Kinder wartet also noch einiges an Arbeit. Wie die KEA Sie bei Ihren Bemühungen für Ihre lokale Energiewende unterstützt, erfahren Sie in diesem Newsletter. Insbesondere die Kompetenzzentren nehmen deutlich Fahrt auf!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

+ „Kommunaler Klimaschutz hat viele Gesichter“ – neue Videos online
Die Begeisterung und das Engagement kommunaler Akteure und regionaler Energieagenturen für den kommunalen Klimaschutz sind jetzt in kurzen Videos zu sehen. Energiekompetenz BW hat die Originaltöne eingefangen. Lassen Sie sich auf unserem YouTube-Kanal von der Vielfalt der Beiträge inspirieren.
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Contracting

+ 11. Contracting-Kongress der KEA – am 17. Mai in Stuttgart
Für die energetische Sanierung größerer Gebäude ist Contracting ein sinnvolles Mittel: Planung, Finanzierung, Umsetzung und Begleitung des Prozesses erfolgen durch einen Dritten. Wie Contracting auch im Land der Häuslebauer und Sparfüchse weiter vorankommen kann, erfahren Interessierte beim 11. Contracting-Kongress der KEA am 17. Mai.
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+ Contracting4KMU – Veranstaltung speziell für kleinere Betriebe
Contracting für kleine und mittlere Unternehmen sowie Genossenschaften? Ja! Das Kompetenzzentrum Contracting der KEA unterstützt sie bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen für kleinere Projekte. Wie das genau geht, erfahren Interessierte bei einem Seminar in Emmendingen am 11. Mai.
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+ Neues Contracting-Netzwerk für Projektentwickler
Contracting soll nach Wunsch der Landesregierung ein standardisiertes und etabliertes Verfahren bei der energetischen Sanierung größerer Gebäude werden. Damit sich alle am Projekt Beteiligten ihr Know-how möglichst schnell aneignen können, hat das Kompetenzzentrum Contracting nun ein Netzwerk für Projektentwickler ins Leben gerufen.
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Wärmenetze

+ Wärmenetze: Neue regionale Initiativen trafen sich erstmals
Auch im Wärmesektor will Baden-Württemberg die Energiewende vorantreiben. Mit seinem Förderprogramm Energieeffiziente Wärmenetze fördert das Umweltministerium den Aufbau von Informations- und Erstberatungsstellen. Beim ersten Netzwerktreffen kamen am 22. Februar Vertreter aus zwölf Landesregionen zusammen.
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+Zukunftsweisende Konzepte beim 2. Forum Solare Wärmenetze am 30. Mai in Stuttgart
Neue Projekte, der aktuelle politische Rahmen, Fördermöglichkeiten und die Verfügbarkeit von Freiflächen: Themen für das 2. Forum Solare Wärmenetze gibt es reichlich. Das Umweltministerium lädt am 30. Mai nach Stuttgart ein.
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Förderung

+ European Energy Award: Teilnahme im ersten Jahr kostenfrei und mehr Neuigkeiten
118 Städte, Gemeinden und Landkreise Baden-Württembergs beteiligen sich inzwischen am European Energy Award (eea). Neben der Landesförderung von 10.000 Euro machen Neueinsteiger jetzt im ersten Jahr kostenlos mit. Im Februar erhielten die ausgezeichneten Kommunen ihre Zertifikate.
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+ TANDEM: Bund verlängert Förderung deutsch-französischer Klimaschutzpartnerschaften
Städte und Gemeinden in Deutschland und Frankreich können im Rahmen des Projekts TANDEM ihre Zusammenarbeit bei der Energiewende fortsetzen. Das Umweltbundesamt in Deutschland und die französische Energiebehörde ADEME bewilligten eine neue zweijährige Projektphase. Neue Partnerschaften sind erwünscht.
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Wissen

+ Energiepolitisches Forum von ZSW und KEA – ein Resümee
Welche Geschäftsmodelle gibt es für die Energiewende? Mit diesem Thema befassten sich die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen  am 23. März beim sechsten energiepolitischen Forum. Eingeladen hatten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und die KEA. Lesen Sie das Resümee.
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+ Nachhaltiger Lebensstil und Suffizienz: Info-Pool bei Energiekompetenz BW
Suffizienz: Der Begriff taucht immer häufiger in Debatten um Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf. Er meint: nur so viel wie nötig. Wie solch ein nachhaltiger Lebensstil aussehen kann, hat das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz aktuell zusammengestellt.
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+ Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung: Webinare vermitteln Wissen
Zum inzwischen dritten Mal führt das Kompetenzzentrum am 11. Mai ein Webinar in der Reihe „Kraft-Wärme-Kopplung in Baden-Württemberg“ durch. Gerne laden wir Sie dazu von 11:45 bis 12:45 Uhr ein. Das Thema lautet: „KWK: Anlagenoptimierung und Administration“.
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+ Anschlussunterbringung von Flüchtlingen – Positionspapier zu energetischen Aspekten
Auch bei der Unterbringung von Geflüchteten sollten Kommunen auf eine energetisch hochwertige Ausführung der Gebäude achten. Die wichtigsten Überlegungen und Empfehlungen dazu hat die KEA in einem kompakten Positionspapier zusammengefasst.
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+ Was schafft eine Kilowattstunde Strom oder Wärme? Videos geben jetzt online Antwort
Der Nutzen, der aus einer Kilowattstunde Strom gezogen werden kann, ist Inhalt eines an eine KEA-Postkarte angelehnten Videos. Das Entsprechende für eine Kilowattstunde Wärme zeigt eine weitere Animation. Energie- und Klimaschutzmanager, regionale Energieagenturen und andere Interessierte können die Clips künftig in ihrem eigenen Namen nutzen.
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+ Immer aktuell: KEA-Kompetenzzentrum pflegt jetzt kommunalen Pressespiegel
Einen neuen Service bietet das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA jetzt an: Eine einschlägige Sammlung von Pressebeiträgen über Kommunen. Auf der Homepage finden sich aktuelle Meldungen zum Themenbereich Energie und Klimaschutz. Das Mitwirken ist erwünscht!
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Gute Beispiele

+ Best Practice: der Rhein-Neckar-Kreis
Der Rhein-Neckar-Kreis hat bei seinen Klimaschutzaktivitäten Fahrt aufgenommen. Das zahlt sich aus: Die Kreisbilanz für das Jahr 2013 zeigt, dass sich die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 2010 bereits um rund zwei Prozent reduziert hatten. Die Aktivitäten des Kreises reichen von einer systematisch-strukturellen Positionierung des Themas Klimaschutz bis zu konkreten Umsetzungsmaßnahmen.
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Veranstaltungen

+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick
Hier haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen der kommenden Monate zusammengefasst.
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Foto: KEA

„Kommunaler Klimaschutz hat viele Gesichter“ – neue Videos online

Die Begeisterung und das Engagement kommunaler Akteure und regionaler Energieagenturen für den kommunalen Klimaschutz sind jetzt in kurzen Videos zu sehen. Energiekompetenz BW hat die Originaltöne eingefangen. Lassen Sie sich auf unserem YouTube-Kanal von der Vielfalt der Beiträge inspirieren.

Kommunaler Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die sich auf alle Bereiche der Kommunalpolitik wie Mobilität, Stadtentwicklung oder Städtebau auswirkt. Unter dem Titel „Kommunaler Klimaschutz hat viele Gesichter – Impulse aus Baden-Württemberg“ ist jetzt ein Kurzfilm mit beispielhaften Statements begeisterter Akteure erschienen. Anlässlich der Verleihung des European Energy Award im Februar 2017 in Friedrichshafen hat das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA unter anderem den Umweltminister, einige Bürgermeister, zwei Klimaschutzmanagerinnen, einen Stadtwerkevertreter und Geschäftsführer regionaler Energieagenturen zu Wort kommen lassen. Hier finden Sie den motivierenden Kurzfilm und die ausführlichen Interviews.

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Foto: KEA / Jan Potente

11. Contracting-Kongress der KEA – am 17. Mai in Stuttgart

Für die energetische Sanierung größerer Gebäude ist Contracting ein sinnvolles Mittel: Planung, Finanzierung, Umsetzung und Begleitung des Prozesses erfolgen durch einen Dritten. Wie Contracting auch im Land der Häuslebauer und Sparfüchse weiter vorankommen kann, erfahren Interessierte beim 11. Contracting-Kongress der KEA am 17. Mai.

Contracting kann energetische Gebäudesanierungen im eigenen Gebäudebestand hervorragend voranbringen. In Vorträgen und Fachforen stellen Fachleute die aktuelle Marktsituation und viele Praxisbeispiele vor. Der Kongress findet am 17. Mai 2017 in Stuttgart im GENO-Haus statt.

Erwartet werden bis zu 200 Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Einrichtungen, Industrie- und Gewerbebetrieben, Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie Wohneigentümergemeinschaften, Wohnbaugesellschaften und Immobilienanbietern. Neben Umweltminister Franz Untersteller, der die Bedeutung von Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz hervorheben wird, wird Prof. Dr. Eberhard Jochem vom Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) die Chancen und Grenzen des Contractings beleuchten.
Darüber hinaus stehen wieder viele Praxisbeispiele auf dem Programm. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an „alte Hasen“, sondern ausdrücklich auch an interessierte Neueinsteiger. Die Kongressteilnahme kostet 50 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 10. Mai.

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Foto: Industrieblick

Contracting4KMU – Veranstaltung speziell für kleinere Betriebe

Contracting für kleine und mittlere Unternehmen sowie Genossenschaften? Ja! Das Kompetenzzentrum Contracting der KEA unterstützt sie bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen für kleinere Projekte. Wie das genau geht, erfahren Interessierte bei einem Seminar in Emmendingen am 11. Mai.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Energiespar-Contracting-Projekte in ihren Liegenschaften anstoßen möchten, bekommen kostenfrei Unterstützung. Das Kompetenzzentrum Contracting der KEA greift Interessierten unter die Arme, die etwa Gewerbe- und Industriebetriebe, Sozialeinrichtungen, Wohn- oder Verwaltungsgebäude auf den neuesten energetischen Stand bringen wollen. Auf seiner Homepage stehen kostenlose Kalkulationstools, ein Faltblatt, Vorträge sowie ein Mustervertrag zur Verfügung.

Will ein Unternehmen oder Liegenschaftseigentümer ein Pilotprojekt auf den Weg bringen, kann es mit dem Kompetenzzentrum Contracting direkt Kontakt aufnehmen. Des Weiteren unterstützt die KEA als neutrale Einrichtung Interessenten konzeptionell, zum Beispiel bei der Einbindung des Monitorings oder bei der Abstimmung mit Banken. Zudem referieren die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums gern zum Thema bei Veranstaltungen von Multiplikatoren.

Gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) bietet das Kompetenzzentrum Contracting ein Seminar am 11. Mai in Emmendingen an. Dort stellen sie erste Praxiserfahrungen aus kleineren Contracting-Projekten vor.

Beim Contracting übernimmt ein Dritter, der sogenannte Contractor, die Finanzierung der Investitionen und wird im Gegenzug an der Energiekosteneinsparung beteiligt. Als potentielle Contractoren kommen Handwerksbetriebe der Elektro- und Sanitärbranche, Energiegenossenschaften, Ingenieurbüros, Energieberater oder andere Gewerbebetriebe in Frage. Um die Finanzierungsrisiken zu mindern, hat die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg ein Bürgschaftsprogramm für Energiespar-Contracting in kleinen und mittleren Liegenschaften aufgesetzt, das den Einstieg in dieses attraktive Geschäftsfeld erleichtern soll.

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Foto: Colourbox.de

Neues Contracting-Netzwerk für Projektentwickler

Contracting soll nach Wunsch der Landesregierung ein standardisiertes und etabliertes Verfahren bei der energetischen Sanierung größerer Gebäude werden. Damit sich alle am Projekt Beteiligten ihr Know-how möglichst schnell aneignen können, hat das Kompetenzzentrum Contracting nun ein Netzwerk für Projektentwickler ins Leben gerufen.

Contracting ist ein noch (zu) selten genutztes Instrument, um größere energetische Gebäudesanierungen effizient und erfolgreich umzusetzen. Unter anderem mangelt es häufig an erfahrenen Projektentwicklern, die interessierte Gebäudeeigentümer bei der Umsetzung von Contracting-Projekten unterstützen können. Um Erfahrungen zu bündeln, baut das Kompetenzzentrum Contracting jetzt ein Netzwerk auf. Teilnehmen daran können selbstständige Berater, die Energie-Contracting als Projektentwickler anbieten. Weitere Informationen zum Netzwerk erhalten Sie auf der Homepage.

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Grafik: Colourbox.de

Wärmenetze: Neue regionale Initiativen trafen sich erstmals

Auch im Wärmesektor will Baden-Württemberg die Energiewende vorantreiben. Mit seinem Förderprogramm Energieeffiziente Wärmenetze fördert das Umweltministerium den Aufbau von Informations- und Erstberatungsstellen. Beim ersten Netzwerktreffen kamen am 22. Februar Vertreter aus zwölf Landesregionen zusammen.

Träger der regionalen Initiativen sind in vielen Fällen die regionalen Energieagenturen, zum Teil aber auch andere Einrichtungen. Ihre Aufgabe ist die neutrale Information und die Beratung zum Thema Wärmenetze. Ziel der landesgeförderten Einrichtungen ist es, mehr Akzeptanz zu erzeugen und konkrete Vorhaben auf den Weg zu bringen.

Im Februar kam das Netzwerk der regionalen Initiativen erstmals zusammen. Diskutiert wurden Grundsatzfragen, so dass nun der Weg für eine konstruktive, erfolgreiche Arbeit geebnet ist. Eingeladen hatte das Kompetenzzentrum Wärmenetze der KEA. Leiter Helmut Böhnisch befand: „Wärmenetze stellen eine wichtige Option der zukünftigen Wärmeversorgung dar, die ein deutlich größeres Gewicht bekommen sollte. Die neu gegründeten regionalen Initiativen können Überlegungen und Projekte vor Ort weiter vorantreiben. Ich sehe die Einrichtungen auf einem guten Weg und freue mich auf die weitere gemeinsame Arbeit.“

Weitere Informationen


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Foto: Veranstalter

Zukunftsweisende Konzepte beim 2. Forum Solare Wärmenetze am 30. Mai in Stuttgart

Neue Projekte, der aktuelle politische Rahmen, Fördermöglichkeiten und die Verfügbarkeit von Freiflächen: Themen für das 2. Forum Solare Wärmenetze gibt es reichlich. Das Umweltministerium lädt am 30. Mai nach Stuttgart ein.

Bei der Veranstaltung stellen Marktakteure aktuelle Anlagenumsetzungen der solaren Nah- und Fernwärme vor. Fachreferenten berichten über zukunftsweisende Konzepte und Planungen im erneuerbaren Wärmenetzbereich. Drei Thementische bieten die Möglichkeit, mit Fachleuten über die Verfügbarkeit von Freiflächen, Fragen der Finanzierung und Förderung sowie technische Neuerungen bei solarthermischen Großanlagen zu diskutieren. Ergänzend können die Teilnehmer eine kleine Fachausstellung von Anbietern und Dienstleistern besuchen.

Sowohl das Fachpublikum als auch interessierte Anwender dürfen sich von der Veranstaltung angesprochen fühlen. Sie soll zur verstärkten Nutzung der Solarthermie und anderer erneuerbarer Energien in der kommunalen Wärmeversorgung beitragen. Organisatoren sind das Steinbeis-Forschungsinstitut Solites, der AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.) sowie die KEA. Die Schirmherrschaft trägt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das Veranstaltungsprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung stehen in Kürze auf der Homepage der KEA zur Verfügung.

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Foto: Umweltministerium / Jan Potente

European Energy Award: Teilnahme im ersten Jahr kostenfrei und mehr Neuigkeiten

118 Städte, Gemeinden und Landkreise Baden-Württembergs beteiligen sich inzwischen am European Energy Award (eea). Neben der Landesförderung von 10.000 Euro machen Neueinsteiger jetzt im ersten Jahr kostenlos mit. Im Februar erhielten die ausgezeichneten Kommunen ihre Zertifikate.

Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für Kommunen. Es dient dazu, in Kommunen Energie einzusparen, die Energie effizient zu nutzen und den Einsatz regenerativer Energien zu steigern. Das eea-Team erfasst die Klimaschutzaktivitäten der Kommune, bewertet, plant, steuert und überprüft sie regelmäßig. Städte, Gemeinden und Landkreise können die Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes so identifizieren und nutzen.

Das Land unterstützt die Beteiligung am eea mit pauschal 10.000 Euro aus dem Programm Klimaschutz-Plus. Die KEA fungiert als Landesgeschäftsstelle (www.kea-bw.de/eea). Eine Teilnahme macht Kommunen transparent, wo sie in puncto Klimaschutz stehen und in welchen Bereichen sie noch mehr erreichen können. Der systematische Einstieg in den Klimaschutz lohnt sich übrigens seit Anfang des Jahres 2017 besonders, denn die Teilnahme am eea ist nun im ersten Jahr kostenfrei.

Im Februar erhielten zwei Landkreise und 25 Städte und Gemeinden von Umweltminister Franz Untersteller ihre jüngst erworbenen eea-Zertifikate. Die Auszeichnungen gingen an den Ortenaukreis, die Städte Bruchsal, Hechingen, Kornwestheim, Ochsenhausen, Offenburg, Rottweil, Sigmaringen, Waldenbuch, Walldorf und Weingarten sowie die Gemeinden Amtzell, Baindt, Bodnegg, Engelsbrand, Gailingen am Hochrhein, Gutach (Schwarzwaldbahn), Oberteuringen, Rechberghausen, Vogt und Waldburg. Der Landkreis Ravensburg und die Städte Bad Schussenried, Friedrichshafen, Lörrach, Ravensburg und Wangen im Allgäu bekamen die Auszeichnung in Gold. Kurztexte über die diesjährigen Preisträger finden Sie an dieser Stelle.

Am 9. Mai findet in Schopfheim eine Informationsveranstaltung für interessierte Kommunen aus der Region statt. Weitere Informationen

Einen Überblick darüber, was sich im eea im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg getan hat, bietet der Jahresbericht 2016.

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Foto: TANDEM

TANDEM: Bund verlängert Förderung deutsch-französischer Klimaschutzpartnerschaften

Städte und Gemeinden in Deutschland und Frankreich können im Rahmen des Projekts TANDEM ihre Zusammenarbeit bei der Energiewende fortsetzen. Das Umweltbundesamt in Deutschland und die französische Energiebehörde ADEME bewilligten eine neue zweijährige Projektphase. Neue Partnerschaften sind erwünscht.

Auf der Agenda deutscher wie auch französischer Kommunen stehen der Klimawandel und die Energiewende sehr weit oben. Seit 2014 bietet das Projekt TANDEM ihnen die Gelegenheit, gemeinsam einen positiven Wandel in der kommunalen Energiepolitik herbeizuführen.

Das TANDEM-Team unterstützt einen regen Austausch über Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung ehrgeiziger Energie- und Klimaschutzstrategien und ermutigt die Kommunen zum Wissenstransfer. Entstandene Partnerschaften erhalten außerdem Unterstützung bei der Umsetzung erster Schritte bis hin zu Kooperationsprojekten und damit eine Grundlage für langfristige Kooperationen. Eine informative Broschüre, die unter anderem auf die vergangenen Projektjahre zurückblickt, steht an dieser Stelle  zur Verfügung.

Das Umweltbundesamt bewilligte nun eine zweite Projektphase. Während dieser sollen die individuelle Begleitung der TANDEM-Paare fortgesetzt, die Bildung weiterer Partnerschaften unterstützt sowie die Realisierung gemeinsamer Pilot- und Kooperationsprojekte vorangetrieben werden. Am 29. und 30. Juni findet eine Studienreise zum Thema „Energetische Quartierssanierung“ in die Grenzregion zwischen Karlsruhe und Straßburg statt. Darüber hinaus sind Webinare und die Veröffentlichung weiterer Themenpapiere geplant.

Die beiden Städtenetzwerken Energy Cities und Klima-Bündnis führen das Projekt TANDEM in Kooperation mit der KEA durch. Weitere Informationen: tandem-staedte.eu

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Foto: KEA / Ursula Rubenbauer

Energiepolitisches Forum von ZSW und KEA – ein Resümee

Welche Geschäftsmodelle gibt es für die Energiewende? Mit diesem Thema befassten sich die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen  am 23. März beim sechsten energiepolitischen Forum. Eingeladen hatten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und die KEA. Lesen Sie das Resümee.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche neuen und erfolgversprechenden Geschäftsmodelle im Rahmen der Energiewende bereits auszumachen sind und wie die Landespolitik diese unterstützen kann. An der sich anschließenden Podiumsdiskussion beteiligte sich  auch das Publikum mit Fragen und Beiträgen.

In seiner Begrüßung hatte Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium, auf die Chancen der Digitalisierung für die Energiewende  hingewiesen. Nach einem Tandem-Vortrag von ZSW-Geschäftsführer Prof. Dr. Frithjof Staiß und Dr. Volker Kienzlen von der KEA stellten die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen ihre Positionen dar. Abgeordnete der Grünen, von CDU, SPD und FDP waren anwesend, der Vertreter der AfD hatte krankheitsbedingt abgesagt.

Deutlich wurde, dass die Vermarktung von dezentral und erneuerbar erzeugtem Strom („Community-Geschäftsmodelle“) erleichtert werden sollte. In Bezug auf den Wärmesektor kristallisierte sich heraus, dass alle Beteiligten eine systematische kommunale Wärmeplanung nicht als Last, sondern als Daseinsvorsorge begreifen sollten, die Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommunen eröffnen. Redner wiesen hierzu auch auf die vom Bund in der Kommunalrichtlinie angebotene attraktive Förderung für Klimaschutzteilkonzepte zur integrierten Wärmenutzung hin.

Genossenschaften, die Erneuerbare-Energien-Anlagen errichten oder Wärmenetze betreiben, setzen bereits heute erfolgreiche Geschäftsmodelle der Energiewende um. Im Zusammenhang mit einer kommunalen Wärmeplanung können Genossenschaften auch mit dem Aufbau von Wärmenetzen auf Basis erneuerbarer Energien aktiv werden. Mögliche Geschäftsfelder für Genossenschaften im Bereich der Energieeffizienz stehen hingegen noch am Anfang und sollten daher besondere Unterstützung erhalten.

Unabhängig vom Genossenschaftsmodell kamen die Vorteile des Energiespar-Contractings zur Sprache. Eine Empfehlung: Um die finanziellen Auswirkungen von Investitionen besser abzubilden, sollten vergleichende Wirtschaftlichkeitsrechnungen auf der Basis der Lebenszykluskosten (life cycle costs, LCC) erstellt werden. Ob man dies (für Kommunen) zur Pflicht machen sollte, war allerdings umstritten.

Im Verkehrsbereich stand vor allem die fehlende Planungssicherheit für die Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Raum. Abschließend ging es um die Frage, ob im gesamten Energiesektor nicht öffentlich verfügbare Daten, beispielsweise zu Erdgasleitungen, offen gelegt und nutzbar gemacht werden sollten („open data“). Studien lassen erwarten, dass sich auf Basis solcher Daten ein Milliarden schwerer Markt entwickeln kann. Verschiedene Redner wiesen hierbei auf die notwendige Abwägung zwischen dem Nutzen neuer Dienstleistungen und den berechtigten Anforderungen des Datenschutzes hin.

Die Veranstaltung war mit über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Impressionen finden Sie hier.

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Foto: Colourbox.de

Nachhaltiger Lebensstil und Suffizienz: Info-Pool bei Energiekompetenz BW

Suffizienz: Der Begriff taucht immer häufiger in Debatten um Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf. Er meint: nur so viel wie nötig. Wie solch ein nachhaltiger Lebensstil aussehen kann, hat das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz aktuell zusammengestellt.

Welche Energiedienstleistungen, wieviel Energie benötigen wir wirklich? Müssen wir unseren Lebensstil ändern, und welche Lebensstile sind nachhaltig? Immer mehr Menschen und auch wissenschaftliche Einrichtungen gelangen zu der Überzeugung, dass Effizienzsteigerungen und der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht ausreichen werden, um die notwendigen Klimaschutzziele zu erreichen, solange wir an unseren hergebrachten Lebensstilen festhalten.

Der Begriff Suffizienz erscheint daher in den letzten Jahren vermehrt in Fachdebatten, Publikationen und Veranstaltungen. Suffizienz bedeutet aber nicht Entbehrung oder Mangel, sondern vielmehr den Verzicht auf Überfluss, eine Haltung der Genügsamkeit anstelle des „immer mehr“. Bei einer Veranstaltung diskutierte das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz das Thema bereits im letzten Jahr mit Interessierten.

Eine umfangreiche Auswahl an Veröffentlichungen der letzten Jahre und Links finden sich nun auf der Homepage. Die Materialien zeigen, dass die Etablierung nachhaltiger Lebensstile nicht nur Thema von Sonntagreden sein sollte. Sie kann in sehr konkreten Projekten umgesetzt und in den Alltag eines jeden von uns integriert werden. Erfolg auf breiter Ebene wird dem aber nur beschieden sein, wenn auch die Politik sich zu dem Thema bekennt und es ernsthaft verfolgt und entwickelt. Das Informationsangebot soll hierzu einen Beitrag leisten.

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Foto: Colourbox.de

Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung: Webinare vermitteln Wissen

Zum inzwischen dritten Mal führt das Kompetenzzentrum am 11. Mai ein Webinar in der Reihe „Kraft-Wärme-Kopplung in Baden-Württemberg“ durch. Gerne laden wir Sie dazu von 11:45 bis 12:45 Uhr ein. Das Thema lautet: „KWK: Anlagenoptimierung und Administration“.

Webinare stellen eine moderne und effiziente Möglichkeit dar, Informationen zu verbreiten und Erfahrungen auszutauschen. Ohne aufwändige Dienstreisen können Interessenten sich auf diesem Weg schlau machen. Das noch recht junge KEA-Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung unter der Leitung von Florian Anders nutzt das Format bereits regelmäßig, um Wissen über KWK-Anlagen zu verbreiten.

Diesmal geht es um die Optimierung der Fahrweise von Blockheizkraftwerken sowie um die notwendigen Meldungen an das Hauptzollamt und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Wie in den Webinaren zuvor auch wird der ausgewiesene Fachmann Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum in Rastatt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Themen näher bringen. Weitere Informationen

Die beiden bisher in der Reihe durchgeführten Webinare wurden aufgezeichnet und stehen auf dem YouTube-Kanal von Energiekompetenz BW zur Verfügung.

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Foto: Colourbox.de

Anschlussunterbringung von Flüchtlingen – Positionspapier zu energetischen Aspekten

Auch bei der Unterbringung von Geflüchteten sollten Kommunen auf eine energetisch hochwertige Ausführung der Gebäude achten. Die wichtigsten Überlegungen und Empfehlungen dazu hat die KEA in einem kompakten Positionspapier zusammengefasst.

Rund ein Jahr nachdem die Zahl der ankommenden Flüchtlinge einen Höhepunkt erreicht hatte, leeren sich derzeit die Gemeinschaftsunterkünfte in Baden-Württemberg. Nun steht die Anschlussunterbringung vieler dieser Menschen auf der Agenda. Städte und Gemeinden sollten einige Grundsätze beachten, wenn sie entsprechende Kapazitäten schaffen, rät die KEA in einem kurzen Positionspapier.

Energetisch hochwertig bauen oder sanieren sollte auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen Prämisse sein. Langfristig entlastet dies das kommunale Budget. Auch allgemeine Grundsätze der Stadtentwicklung wie Nachverdichtung, eine soziale Durchmischung und die Nutzung von Leerständen finden sich in den kompakt formulierten Vorschlägen. Die Empfehlungen der KEA-Experten sind auf vier Seiten zusammengefasst und stehen zum Download bereit.

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Foto: KEA

Was schafft eine Kilowattstunde Strom oder Wärme? Videos geben jetzt online Antwort

Der Nutzen, der aus einer Kilowattstunde Strom gezogen werden kann, ist Inhalt eines an eine KEA-Postkarte angelehnten Videos. Das Entsprechende für eine Kilowattstunde Wärme zeigt eine weitere Animation. Energie- und Klimaschutzmanager, regionale Energieagenturen und andere Interessierte können die Clips künftig in ihrem eigenen Namen nutzen.

Wie lange kann ich mich föhnen, wie lange läuft der PC, wieviel Wäsche kann ich waschen mit einer Kilowattstunde Strom? Wieviel Gramm Steinkohle entspricht einer Kilowattstunde Wärme, wieviel Wasser kann ich mit dieser Energiemenge aufkochen und wie lange eine Schule beheizen? Postkarten der KEA stellen die Antworten für Verbraucher schon länger schematisch dar.

Diese hat die KEA nun zum Leben erweckt: Die Erklär-Videos sind ab sofort auf dem Youtube-Kanal von Energiekompetenz BW zu sehen und zu teilen:
1 Kilowattstunde Strom; 1 Kilowattstunde Wärme

Das Schöne daran: Klimaschutz-Akteure aus Baden-Württemberg können dieses Produkt kostenfrei für Informations- und Werbezwecke nutzen. Für den Selbstkostenpreis können sie die Videos mit ihrem eigenen Logo versehen lassen. Kontakt: ursula.rubenbauer(at)kea-bw.de

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Foto: Pixabay

Immer aktuell: KEA-Kompetenzzentrum pflegt jetzt kommunalen Pressespiegel

Einen neuen Service bietet das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA jetzt an: Eine einschlägige Sammlung von Pressebeiträgen über Kommunen. Auf der Homepage finden sich aktuelle Meldungen zum Themenbereich Energie und Klimaschutz. Das Mitwirken ist erwünscht!

Auf seiner Homepage stellt das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA seit einiger Zeit aktuelle Meldungen aus Kommunen zusammen, die das Themenfeld Energie und Klimaschutz betreffen. Obwohl die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, vermittelt sie schon jetzt einen guten Eindruck davon, „was in den Kommunen so läuft“. Die Rubrik wird dauerhaft gepflegt, lebt aber maßgeblich von aktiven Beiträgen aus Kommunen.


Haben Sie in Sachen Klimaschutz etwas unternommen, das die Presse aufgegriffen und dargestellt hat? Dann freuen wir uns über Ihre Beiträge: klimaschutz(at)energiekompetenz-bw.de


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Foto: AVR Energie

Best Practice: der Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis hat bei seinen Klimaschutzaktivitäten Fahrt aufgenommen. Das zahlt sich aus: Die Kreisbilanz für das Jahr 2013 zeigt, dass sich die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 2010 bereits um rund zwei Prozent reduziert hatten. Die Aktivitäten des Kreises reichen von einer systematisch-strukturellen Positionierung des Themas Klimaschutz bis zu konkreten Umsetzungsmaßnahmen.

Der im Nordwesten Baden-Württembergs gelegene Rhein-Neckar-Kreis umfasst 54 Kommunen mit rund 540.000 Einwohnern. Er ist damit der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg. Der Kreis hat 2013 ein eigenes Klimaschutzkonzept erarbeitet und nachfolgend zwei geförderte Klimaschutz-Manager eingestellt. Ebenfalls im Jahr 2013 ist der Kreis dem European Energy Award (eea) beigetreten; die Erstzertifizierung ist für das laufende Jahr geplant.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Landkreis mit 53 seiner 54 Kommunen eine Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz unterzeichnet hat. Diese beinhaltet unter anderem die Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz für jede Kommune, die als Grundlage und Ausgangspunkt für weitere Klimaschutzmaßnahmen dient. Aktuell wurden die Bilanzen fortgeschrieben. Sie können unter www.klimaschutz-rnk.de öffentlich eingesehen werden. Diese Erfassung und Darstellung sowie Fortschreibung einer kommunenscharfen kreisweiten CO2-Bilanz ist bundesweit bisher einmalig. Im Gegenzug verpflichten sich die Kommunen unter anderem dazu, bis 2020 ein eigenes Klimaschutzkonzept zu erstellen.

Im Jahr 2016 ist der Kreis dem zwischen dem Land und den kommunalen Landesverbänden geschlossenen Klimaschutzpakt beigetreten. Er hat sich damit einen Bonus für energetische Sanierungsmaßnahmen an Nichtwohngebäuden gesichert, die vom Landesprogramm Klimaschutz-Plus gefördert werden. Am landesweiten Wettbewerb Leitstern Energieeffizienz hat der Kreis in allen drei vergangenen Jahren teilgenommen. Er belegte stets einen Platz in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes, so im Jahr 2015 Rang 6.

Derzeit werden mit dem Neubau der Louise-Otto-Peters-Schule in Passivhausbauweise neue Maßstäbe für das eigene Handeln gesetzt. Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein klimaneutrales Gebäude, das über das Jahr gesehen mehr Energie produziert als verbraucht. Mit der Teilnahme am Modellprojekt „Bildungsbauten im Effizienzhausplus-Standard“ ist die Schule die erste Bildungseinrichtung in diesem vom Bundesbauministerium aufgesetzten Förderprogramm (http://www.forschungsinitiative.de/louise-otto-peters-schule/).

Zudem betreibt der Rhein-Neckar-Kreis eine Vielzahl von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken; nennenswert ist hier das von der Eigengesellschaft AVR Energie GmbH betriebene Biomasseheizkraftwerk in Sinsheim. Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 1,3 Megawatt bei einer Wärmeleistung von 6 Megawatt ging bereits 2011 in Betrieb.

Auch außerhalb der Kreisverwaltung ist der Rhein-Neckar-Kreis gut aufgestellt: Mit der KliBA, der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH stehen dem Kreis erfahrene Beratungskapazitäten zur Verfügung. Das Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e. V. (UKOM) in Heidelberg hat sich beispielsweise als Projektträger für ECOfit-Konvois engagiert.

Marius Weis, Klimaschutzmanager im Landratsamt, kommentiert die weiteren Zielsetzungen so: „Gegenüber dem Basisjahr 2010 möchten wir bis 2020 eine Reduktion der CO2-Emissionen um 20 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent erreichen. Mit der energetischen Sanierung der kreiseigenen Liegenschaften, insbesondere Beleuchtungssanierungen, oder dem Aufbau eines Energiemanagements nehmen wir unsere Vorbildfunktion wahr. Auch die Sensibilisierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für klimafreundliches Handeln ist fester Bestandteil unseres Aufgabengebiets.“


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Vorgemerkt: KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Im Folgenden haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen der kommenden Monate zusammengefasst:

Info-Veranstaltung zum European Energy Award, 09.05.2017, Schopfheim
KWK-Webinar: Anlagenoptimierung und Administration, 11.05.2017, online
• Info-Veranstaltung: Contracting für Handwerksunternehmen und
   Energiegenossenschaften
, 11.05.2017, Emmendingen
11. Contracting-Kongress, 17.05.2017, Stuttgart
• Info-Veranstaltung: Kommunale Energieeffizienznetzwerke, 24.05.2017,    Ravensburg
Netzwerktreffen der Klimaschutzmanager, 30.05.2017, Mannheim
2. Forum Solare Wärmenetze, 30.05.2017, Stuttgart

… und nach der Sommerpause:
Energiewendetage Baden-Württemberg, 16.-17.09.2017, landesweit
4. Fachtagung Nahwärme kompakt, 28.09.2017, Karlsruhe
19. Herbstforum Altbau, 22.11.2017, Stuttgart
Kommunaler Klimaschutzkongress, 29.11.2017, Stuttgart

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann | Dr. Martin Sawillion

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