Wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.
KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

der kommunale Klimaschutz in Baden-Württemberg nimmt deutlich Fahrt auf: Städte, Gemeinden und Landkreise engagieren sich zunehmend, um ihre Klimaziele zu erreichen. Inzwischen nehmen die 100. Kommune und der 20. Landkreis an der europäischen Klimaschutzzertifizierung European Energy Award, kurz: eea, teil.  

Auch die energetische Sanierung von Schulen könnte bald Fortschritte machen. Die kürzlich gestartete Kampagne „Effizienz macht Schule“ des KEA-Kompetenzzentrums Contracting und der kommunalen Verbände im Land erklärt Schulträgern, wie sie ihre Gebäude nahezu ohne eigene Investitionsmittel auf den neuesten energietechnischen Stand bringen.

Mehr dazu und welche weitere Unterstützung Sie für Ihre Klimaschutzmaßnahmen in Anspruch nehmen können, erfahren Sie in diesem Newsletter. Oder besuchen Sie uns am 16. September auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg in Stuttgart.

Und zum Schluss noch eine Meldung in eigener Sache: Im Herbst geht die KEA vollständig in Landeseigentum über. Für uns bedeutet dies, dass wir unabhängig von kommerziellen Aufträgen agieren und dank der gesicherten Finanzierung allen Interessierten kostenfreie Informations- und Wissensangebote zur Verfügung stellen können. Sie profitieren somit weiterhin vom Fachwissen unserer Kompetenzzentren und unseren unabhängigen Leistungen.

Einen schönen Sommer und viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen


Ihr Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

+ Klimaschutzlabel eea: 100. Kommune und 20. Landkreis im Südwesten machen mit
Immer mehr Kommunen und Landkreise nehmen an der europäischen Klimaschutzzertifizierung European Energy Award (eea) teil. Dieses überlegte Vorgehen beim Klimaschutz zahlt sich auch in Form diverser Fördergelder aus.
weiterlesen...

+ Länderübergreifender Erfahrungsaustausch: Treffen der kommunalen Klimaschutzmanager
Am 30. Mai fand im Mannheim das Netzwerktreffen der kommunalen Klimaschutzmanager statt. Experten aus drei Bundesländern diskutierten über  aktuelle Klimaschutzthemen und stellten neue Projekte vor.
weiterlesen...

+ Klima imPuls BW: Einstieg in den kommunalen Klimaschutz leicht gemacht
Das Programm Klima imPuls BW unterstützt kleine und mittelgroße Kommunen in Baden-Württemberg beim systematischen Einstieg in den Klimaschutz. Kommunen können die Förderung des Bundes für das Beratungsangebot noch bis zum 30. September beantragen.
weiterlesen...

+ Kosten senken im Verbund: Kommunale Energieeffizienz-Netzwerke machen es möglich
In kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken (kEEn) können Kommunen in Baden-Württemberg Einsparpotenziale ihrer Liegenschaften jetzt noch leichter erschließen. Welche kEEn es gibt und welche in Planung sind, zeigt Ihnen unsere Übersichtskarte.
weiterlesen...

+ Sanierung von Schulgebäuden: Kampagne „Effizienz macht Schule“ gestartet – neuer Flyer erschienen
Das Kompetenzzentrum Contracting zeigt Schulträgern im Land, wie sie  Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen fast ohne eigene Investitionen über Contracting-Projekte umsetzen können.
weiterlesen...

+ InEECo-Förderprogramm: Erste Gelder ausgeschüttet – Video zu Projekt in Pfinztal veröffentlicht
Das von der KEA durchgeführte EU-Projekt InEECo reicht Zuschüsse für die Implementierung von Energie-Contracting-Vorhaben aus. Die ersten sechs der daraus geförderten Projekte haben nun die Umsetzungsphase erreicht. Ein neues Video stellt das Contracting-Projekt in Pfinztal vor.
weiterlesen...

+ Hochwertige Energieberatung: Beratungsleitlinie veröffentlicht
Das bei der KEA angesiedelte Informations- und Motivationsprogramm Zukunft Altbau hat gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Leitlinie entwickelt, um die Qualität von Energieberatungen zu standardisieren und zu verbessern. Gebäudeeigentümer sollen so von einer ganzheitlichen, branchenübergreifenden und neutralen Beratung profitieren.
weiterlesen...

+ Gelungene Gebäudesanierungen: Zeigen Sie uns Ihr Projekt!
Sie haben kürzlich ein Wohn- oder Nichtwohngebäude energetisch saniert? Zukunft Altbau sucht Ihre erfolgreichen Sanierungsprojekte. Präsentieren Sie Ihr gelungenes Sanierungsprojekt für Nachahmer.
weiterlesen...

+ KEA: Bald reine Landesgesellschaft
Im Herbst geht die KEA vollständig in Landeseigentum über. Kommunen, Unternehmen und andere Interessierte profitieren dank gesicherter Finanzierung noch mehr als bisher von unseren kostenlosen Leistungen.
weiterlesen...

+ Erdwärme erfolgreich nutzen: Neue Broschüre erklärt Gebäudeeigentümern, wie das geht
Erdwärmesonden hatten in den vergangenen Jahren aufgrund einzelner Schadensfälle einen schweren Stand in Baden-Württemberg. Die gesetzlichen Vorgaben für ihre Errichtung wurden zugunsten höherer Sicherheit inzwischen jedoch erheblich verbessert. Eine neue Broschüre des Landes beantwortet jetzt Fragen und klärt Missverständnisse auf.
weiterlesen...

+ Zweiter ECOfit-Konvoi nimmt Arbeit auf
Fünf Unternehmen im Landkreis Göppingen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ihr Umweltmanagement auf Vordermann zu bringen und ihre Energie- und Wasserkosten zu senken. Über das Programm ECOfit vergibt die KEA Fördermittel des Landes für diesen Konvoi.
weiterlesen...

+ Vormerken: KEA mit neuem Auftritt am 16. September auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg
Wir zeigen erfolgreiche Projekte, weisen auf erweiterte Fördermöglichkeiten hin und bieten Ihnen den Austausch mit KEA-Energie- und Klimaschutzexperten: Besuchen Sie uns nach den Sommerferien auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg in Stuttgart.
weiterlesen...

+ „Nahwärme kompakt“: KEA lädt zur Fachtagung am 28. September nach Karlsruhe
Die Fachtagung „Nahwärme kompakt“ informiert über neue Entwicklungen in der leitungsgebundenen Wärmeversorgung. Seit dem 1. Juli fördert das BAFA Modellprojekte.
weiterlesen...

+ Kraft-Wärme-Kopplung in Wohnungsunternehmen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Am 29. Juni fand in Stuttgart die Veranstaltung „ KWK in Wohnungsunternehmen“ statt. Veranstalter und Teilnehmer diskutierten über Möglichkeiten und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb von KWK-Anlagen.
weiterlesen...

Veranstaltungen

+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen im Überblick
Hier haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen der kommenden Monate zusammengefasst.
weiterlesen...

Grafik: KEA

Klimaschutzlabel eea: 100. Kommune und 20. Landkreis im Südwesten machen mit

Immer mehr Kommunen und Landkreise nehmen an der europäischen Klimaschutzzertifizierung European Energy Award (eea) teil. Dieses überlegte Vorgehen beim Klimaschutz zahlt sich auch in Form diverser Fördergelder aus.

Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg zeigen immer mehr Engagement beim Klimaschutz. Seit kurzem nimmt mit der Stadt Horb am Neckar bereits die 100. Kommune im Südwesten an der europäischen Klimaschutzzertifizierung European Energy Award (eea) teil. Zudem nutzt inzwischen der 20. Landkreis das Qualitätsmanagementsystem: Anfang Juli 2017 erhielt der Landkreis Waldshut die Förderzusage. Ein solches Vorgehen zahlt sich aus, da dadurch alle Potenziale systematisch ausgeschöpft werden können. Vom Landesförderprogramm Klimaschutz-Plus gibt es eine Anschubförderung von 10.000 Euro für die eea-Teilnahme. Die Antragstellung ist bis 30.11.2017 möglich.

Der eea ist ein Programm für die umsetzungsorientierte Energie- und Klimaschutzpolitik des Landes Baden-Württemberg. Seit 2006 können Städte und Gemeinden im Südwesten an dem Zertifizierungsprozess teilnehmen, Landkreise seit 2010. Der eea unterstützt die kommunalen Klimaschutzexperten bei der Arbeit: Mit seiner Hilfe erfassen, bewerten und überprüfen sie regelmäßig die Klimaschutzmaßnahmen. Kommunen strukturieren und intensivieren damit ihre Klimaschutzaktivitäten. Die eea-Landesgeschäftsstelle im Südwesten ist bei der KEA angesiedelt. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Weitere Informationen zum eea finden Sie hier: www.kea-bw.de/eea.  

 nach oben   

Grafik: KEA

Länderübergreifender Erfahrungsaustausch: Treffen der kommunalen Klimaschutzmanager

Am 30. Mai fand im Mannheim das Netzwerktreffen der kommunalen Klimaschutzmanager statt. Experten aus drei Bundesländern diskutierten über  aktuelle Klimaschutzthemen und stellten neue Projekte vor.

Bereits zum vierten Mal fand das Netzwerktreffen der kommunalen Klimaschutzmanager als länderübergreifender Erfahrungsaustausch statt. Rund 90 Klimaschutzexperten aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kamen am 30. Mai 2017 in Mannheim zusammen, um sich über die aktuellen Entwicklungen im kommunalen Klimaschutz auszutauschen und neue Projekte vorzustellen. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Entwicklung innovativer Kommunikationsstrategien, die E-Mobilität, die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen und die interkommunale Zusammenarbeit im kommunalen Energiemanagement. Im Rahmen von Impulsvorträgen und Thementischen beleuchteten und diskutierten die Fachleute unterschiedliche Ansätze für diese Themen.

Städte, Gemeinden und Landkreise leisten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele. Dabei spielen Klimaschutzmanager und -managerinnen eine zentrale strategische Rolle. Das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA und die Energieagentur Rheinland-Pfalz organisierten das Netzwerktreffen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.energiekompetenz-de.de. Einen Beitrag des SWR über das Treffen finden Sie hier: https://swrmediathek.de

 nach oben

Grafik: KEA

Klima imPuls BW: Einstieg in den kommunalen Klimaschutz leicht gemacht

Das Programm Klima imPuls BW unterstützt kleine und mittelgroße Kommunen in Baden-Württemberg beim systematischen Einstieg in den Klimaschutz. Kommunen können die Förderung des Bundes für das Beratungsangebot noch bis zum 30. September beantragen.

Kleine Kommunen stehen vor der großen Herausforderung, Klimaschutz auf lokaler Ebene umzusetzen. Wie ihnen der Einstieg in nachhaltige Klimaschutzaktivitäten gelingen kann, zeigt das Programm Klima imPuls BW. Es basiert auf der Förderung des Bundesumweltministeriums (BMUB) für sogenannte Einstiegsberatungen. Damit erhalten interessierte Kommunen fundierte fachliche Unterstützung bei geringem finanziellem Aufwand. Die Teilnahme am Programm wird im Rahmen der Kommunalrichtlinie des BMUB mit bis zu 65 Prozent bezuschusst. Interessierte Kommunen können die Förderung noch bis zum 30. September 2017 beantragen, 2018 voraussichtlich wieder ab dem 1. Januar.

Den Kommunen zeigt die Beratung eine systematische Vorgehensweise im kommunalen Klimaschutz auf. Ziel ist, dass die Kommune eigenständig geeignete Klimaschutzmaßnahmen identifiziert und entwickelt. Dabei lernen sie konkrete Handlungsmöglichkeiten kennen, insbesondere in den Handlungsfeldern kommunale Liegenschaften, Energieerzeugung, Verkehrsentwicklung, Stadtplanung bzw. Siedlungsentwicklung, kommunale Beschaffung sowie für die Öffentlichkeitsarbeit als wichtige Querschnittsaufgabe. Die Beratungsleistung erbringen in erster Linie Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen im Land, die hierfür eine spezielle Weiterbildung besucht haben.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.energiekompetenz-bw.de/kommunaler-klimaschutz/angebote/klimaimpuls-bw/

 nach oben

Karte: KEA

Kosten senken im Verbund: Kommunale Energieeffizienz-Netzwerke machen es möglich

In kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken (kEEn) können Kommunen in Baden-Württemberg Einsparpotenziale ihrer Liegenschaften jetzt noch leichter erschließen. Welche kEEn es gibt und welche in Planung sind, zeigt Ihnen unsere Übersichtskarte.

Zahlreiche Kommunen sind bereits heute beim Energiemanagement ihrer Liegenschaften erfolgreich. Das spart Kosten. Vor allem kleine Städte und Gemeinden mit geringen Ressourcen können in Baden-Württemberg nun noch leichter Energieeinsparpotenziale erschließen. Unterstützung dafür bekommen sie in kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken (kEEn). Gemeinsam mit anderen Kommunen schaffen sie sich dort einen einfachen Einstieg in das kommunale Energiemanagement, schöpfen nichtinvestive Einsparpotenziale aus und profitieren von den Erfahrungen der Nachbargemeinden.

Ein kommunales Energieeffizienz-Netzwerk kann einen Schatz heben: Es erschließt die Energieeffizienzpotenziale aller kommunalen Liegenschaften. Für die Kommune erhöht sich auf diese Weise kontinuierlich die Energieeffizienz ihrer Gebäude: Mit Energiemanagement lassen sich die Energiekosten um 15 bis 20 Prozent senken – auch ohne große Investitionen.

Vor rund eineinhalb Jahren wurden in Baden-Württemberg die ersten beiden Netzwerke gegründet. Inzwischen gibt es drei aktive Netzwerke, sechs weitere befinden sich im Aufbau. Eine Karte mit der Übersicht aller kEEn können Sie hier abrufen: www.energiekompetenz-bw.de/energiemanagement/karte/

 nach oben

Foto: KEA

Sanierung von Schulgebäuden: Kampagne „Effizienz macht Schule“ gestartet – neuer Flyer erschienen

Das Kompetenzzentrum Contracting zeigt Schulträgern im Land, wie sie Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen fast ohne eigene Investitionen über Contracting-Projekte umsetzen können.

Der Sanierungsbedarf in Schulen ist riesig. Den zuständigen Kommunen fehlen jedoch häufig die finanziellen Mittel, um die Gebäudehülle und die Energietechnik zu erneuern. Zudem werden die Einsparpotenziale von sanierten Liegenschaften häufig nicht vollständig genutzt. Die im Juni gestartete Kampagne „Effizienz macht Schule“ zeigt Kommunen, wie sie das Problem lösen können. Initiatoren der Kampagne sind das Kompetenzzentrum Contracting der KEA und die kommunalen Landesverbände Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag Baden-Württemberg. Ein Flyer zeigt jetzt auf einen Blick, was die Kampagne bietet.

Der neue Flyer informiert über das Beratungspaket, das die Kommunen dabei unterstützt, ihre Schulgebäude nahezu ohne eigene Investitionsmittel auf den neuesten energietechnischen Stand zu bringen. Energie-Contracting versetzt Kommunen in die Lage, Energieeffizienz und Lernkomfort in Schulen zu verbessern, ohne eigene Investitionen zu tätigen. Die Finanzierung, Planung, Umsetzung und Betriebsführung übernimmt ein Dritter. Informationen dazu gibt es jetzt beim KEA-Kompetenzzentrum Contracting, das viel Erfahrung gesammelt hat und Städte, Gemeinden und Landkreise neutral berät.

Der Flyer „Effizienz macht Schule“ steht zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.energiekompetenz-bw.de/contracting/effizienz-macht-schule/

 nach oben

Filmstill: KEA

InEECo-Förderprogramm: Erste Gelder ausgeschüttet – Video zu Projekt in Pfinztal veröffentlicht

Das von der KEA durchgeführte EU-Projekt InEECo reicht Zuschüsse für die Implementierung von Energie-Contracting-Vorhaben aus. Die ersten sechs der daraus geförderten Projekte haben nun die Umsetzungsphase erreicht. Ein neues Video stellt das Contracting-Projekt in Pfinztal vor.

Mit dem Förderprogramm der „Initiative Energiespar- und Energieliefer-Contracting in öffentlichen Gebäuden“ (InEECo) unterstützt die Europäische Investitionsbank (EIB) die Projektierung von Energie-Contracting-Projekten. Jetzt werden Fördergelder für die ersten sechs Projekte in Baden-Württemberg ausgeschüttet, da diese die Umsetzungsphase erreicht haben. Auch das Contracting-Projekt der Gemeinde Pfinztal erhält im Rahmen von InEECo eine Gesamtförderung durch EIB und BAFA von rund 26.000 Euro. Wie das Vorhaben in Pfinztal umgesetzt wurde, zeigt ein Video von der Einweihungsfeier.

Das InEECo-Förderprogramm startete im April 2015 und läuft bis Ende 2018. Im Topf sind insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die KEA hat das Projekt entwickelt, um die Verbreitung von Contracting-Energiedienstleistungen im Südwesten zu beschleunigen.
Wer noch eine Förderung erhalten möchte, sollte aufgrund der durchschnittlichen Vorlaufzeit von rund einem Jahr noch 2017 mit der KEA Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt es bei der KEA oder auf der Projektseite www.ineeco.org.

 nach oben

Foto: Zukunft Altbau

Hochwertige Energieberatung: Beratungsleitlinie veröffentlicht

Das bei der KEA angesiedelte Informations- und Motivationsprogramm Zukunft Altbau hat gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Leitlinie entwickelt, um die Qualität von Energieberatungen zu standardisieren und zu verbessern. Gebäudeeigentümer sollen so von einer ganzheitlichen, branchenübergreifenden und neutralen Beratung profitieren.

Eine kompetente Energieberatung ist die Basis für eine erfolgreiche energetische Gebäudesanierung. Allerdings mangelt es einigen Beratungen an Qualität und Unabhängigkeit. Unser Kompetenzzentrum Zukunft Altbau hat nun mit seinen acht Kooperationspartnern eine Beratungsleitlinie für Sanierungswillige und Gebäudeenergieberater entwickelt. Die Leitlinie formuliert verbindliche Grundsätze zur Zusammenarbeit zwischen Energieberatern und Gebäudeeigentümern, um das Vertrauen zu stärken und die Qualität energetischer Sanierungen zu sichern.

Der Vorschlag des Netzwerkes umfasst Grundsätze zur Zusammenarbeit. Dazu gehören etwa die Verpflichtungen von Energieberatern, die Eigentümer ganzheitlich, branchenübergreifend, neutral und unabhängig zu beraten. Weiterhin gibt es einzelne technische Vorgaben, die ein zukunftsfähiges, ambitioniertes Sanierungsniveau sicherstellen. Gebäudeeigentümer sollen bei einer Energieberatung auf diese Grundsätze achten. Die Beratungsleitlinie ist seit April auf www.zukunftaltbau.de/leitlinie-energieberatung verfügbar. Kostenlose Informationen zur Leitlinie gibt es auch über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33.

 nach oben

Foto: Wohnprojekt in Stuttgart-Kaltental

Gelungene Gebäudesanierungen: Zeigen Sie uns Ihr Projekt!

Sie haben kürzlich ein Wohn- oder Nichtwohngebäude energetisch saniert? Zukunft Altbau sucht Ihre erfolgreichen Sanierungsprojekte. Präsentieren Sie Ihr gelungenes Sanierungsprojekt für Nachahmer.

Eine gute Wärmedämmung der Gebäudehülle, der Austausch der Heizungsanlage, eine geregelte Lüftung, die Nutzung erneuerbarer Energien – Zukunft Altbau sucht gelungene Sanierungen in Baden-Württemberg. In einer Sanierungs-Galerie stellen wir nach den Sommerferien Vorzeigeprojekte vor und berichten von Erfahrungen und Erfolgserlebnissen der Eigentümer. Machen Sie mit und senden Sie uns Ihre realisierten Projekte per E-Mail: gute-sanierungen(at)zukunftaltbau.de.

Ziel der Sammlung ist, Eigentümer von älteren Immobilien zu motivieren und zum Nachahmen zu bewegen. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie die Wärmewende und den Klimaschutz im Südwesten. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und beweisen Sie, dass es sich nicht nur finanziell lohnt, in einem zukunftsweisenden Wohlfühlhaus zu wohnen. Und ganz nebenbei machen Sie Werbung in eigener Sache.

 nach oben

KEA: Bald reine Landesgesellschaft

Im Herbst geht die KEA vollständig in Landeseigentum über. Kommunen, Unternehmen und andere Interessierte profitieren dank gesicherter Finanzierung noch mehr als bisher von unseren kostenlosen Leistungen.

Ab Ende Oktober 2017 wird die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg eine reine Einrichtung des Landes sein. Das Land, bereits Mehrheitsgesellschafter der KEA, übernimmt zu diesem Zeitpunkt auch die Gesellschaftsanteile, die bislang von verschiedenen Verbänden gehalten wurden. Ziel ist, das Fachwissen der Landesenergieagentur zu nutzen, um den kostenfreien, neutralen Wissenstransfer an Kommunen, Firmen und Gebäudeeigentümer zu beschleunigen. Die KEA wiederum kann dank der gesicherten Finanzierung wirtschaftlich unabhängig agieren und sich in Zukunft verstärkt dem Informations- und Wissenstransfer sowie öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen widmen. Die KEA und ihre Kompetenzzentren sind in den Zukunftsfeldern Kommunaler Klimaschutz, Energiemanagement, Contracting, Wärmenetze, Kraft-Wärme-Kopplung und Gebäudesanierung tätig.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert die Aktivitäten der KEA bereits seit 2016 zu einem großen Teil. Jetzt hat sie die gesamten Gesellschaftsanteile übernommen. Die Änderungen stärken die Landesenergieagentur in den Feldern Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die KEA und ihre sechs Kompetenzzentren beobachten den Markt, erstellen und verbreiten Informationsmaterialien, organisieren Veranstaltungen, bieten kostenfreie Impulsberatungen an, stoßen Qualifizierungsangebote an und pflegen und bauen Netzwerke auf. Neutrale Initialberatungen durch erfahrene Fachleute zum Erreichen der Klimaschutzziele stehen nach wie vor im Zentrum dieser Aktivitäten.

 nach oben

Foto: Umweltministerium Baden-Württemberg

Erdwärme erfolgreich nutzen: Neue Broschüre erklärt Gebäudeeigentümern, wie das geht

Erdwärmesonden hatten in den vergangenen Jahren aufgrund einzelner Schadensfälle einen schweren Stand in Baden-Württemberg. Die gesetzlichen Vorgaben für ihre Errichtung wurden zugunsten höherer Sicherheit inzwischen jedoch erheblich verbessert. Eine neue Broschüre des Landes beantwortet jetzt Fragen und klärt Missverständnisse auf.

Erdwärme ist eine erneuerbare Wärmequelle, die Hauseigentümern kostengünstige Wärme liefern kann. Die Beheizung von Gebäuden mit Hilfe von Erdwärmesonden hat in der Vergangenheit jedoch in Einzelfällen zu erheblichen Schäden an Gebäuden geführt. Um solche Vorfälle bei neuen Bauprojekten auszuschließen, informiert das Umweltministerium Baden-Württemberg jetzt in einer Broschüre über den Stand der Technik sowie über die Vorgaben bei Planung und Bau, die eine hohe Qualität der Anlagen sicherstellen. Die Infoschrift ist im Mai 2017 erschienen und wurde unter anderem von KEA-Fachleuten erstellt.

Die Broschüre mit dem Titel „Erdwärmesonden: Erdwärme erfolgreich nutzen!“ greift 21 noch immer weit verbreitete Missverständnisse auf und stellt ihnen die Sachlage gegenüber. Zu den Vorbehalten gehören neben der Angst vor Schäden etwa die Befürchtungen, Erdwärmesonden könnten Erdbeben hervorrufen, das Genehmigungsverfahren sei kompliziert und aufwändig und es gebe zu wenig qualifizierte Bohrunternehmen. Die Verfasser listen auf, welche Vorschriften es zu beachten gibt, damit Qualitätsmängel und Folgeschäden bei der Errichtung und beim Betrieb von Erdwärmesonden ausgeschlossen werden.
Hier geht’s zum kostenlosen Download: https://um.baden-wuerttemberg.de

 nach oben

Foto: Meichle, CMC

Zweiter ECOfit-Konvoi nimmt Arbeit auf

Fünf Unternehmen im Landkreis Göppingen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ihr Umweltmanagement auf Vordermann zu bringen und ihre Energie- und Wasserkosten zu senken. Über das Programm ECOfit vergibt die KEA Fördermittel des Landes für diesen Konvoi.

Fünf Betriebe aus dem Landkreis Göppingen werden künftig mit systematischem Umwelt- und Energiemanagement ihre Kosten senken – und zwar gemeinsam. Über das Landesförderprogramm ECOfit kommen sie sogar in den Genuss von Fördermitteln. In ECOfit schließen sich fünf bis zehn Unternehmen zusammen und agieren ein Jahr lang im Verbund. Ziele sind die Prüfung der aktuellen umweltrechtlichen Anforderungen an die Unternehmen und die Reduzierung der Energie- und Wasserkosten. Die KEA betreut das Landesförderprogramm seit Juni 2016 und versendet die Förderbescheide.

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung am 22. Juni 2017 absolvierten die Unternehmen den ersten von insgesamt acht Workshops. Das auf Nachhaltigkeitsprojekte spezialisierte Beratungsbüro CMC Sustainability betreut die Betriebe während der Workshops und in individuellen Beratungsterminen. Am hiesigen ECOfit-Projekt nehmen die Unternehmen Dr. Erich Tretter Maschinenelemente, Elektro Heldele, Grüner Systemtechnik, Heinrich Weinbuch und Kräuterhaus Sanct Bernhard teil. Bei erfolgreicher Teilnahme werden sie im kommenden Jahr die Auszeichnung „ECOfit-Betrieb” erhalten. Projektträger ist der Landkreis Göppingen.

Mehr Informationen zu ECOfit: https://um.baden-wuerttemberg.de

 

 nach oben

Foto: Umweltministerium BW
Grafik: KEA

Vormerken: KEA mit neuem Auftritt am 16. September auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg

Wir zeigen erfolgreiche Projekte, weisen auf erweiterte Fördermöglichkeiten hin und bieten Ihnen den Austausch mit KEA-Energie- und Klimaschutzexperten: Besuchen Sie uns nach den Sommerferien auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg in Stuttgart.

So geht Klimaschutz im Südwesten: Auf den Energiewendetagen Baden-Württemberg präsentieren wir am 16. September in Stuttgart erfolgreiche Projekte der Energiewende im Land. Mit dabei sind die Kompetenzzentren der KEA und Zukunft Altbau. Unser Motto: Nachmachen erwünscht! Am neuen Messestand erfahren Sie auf 25 Quadratmetern, wie man Klimaschutz erfolgreich umsetzt und von Förderangeboten profitiert. Veranstalter der nunmehr elften Energiewendetage ist das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Im ganzen Land werden Kommunen, Institutionen, Initiativen und Privatpersonen für die Energiewende werben. Unser Ziel dabei: Wir wollen Menschen, Kommunen und Unternehmen informieren, motivieren und Nachahmer gewinnen.

Standort: Allee entlang der Bolzstraße, Ecke Königstraße (am Schlossplatz im Zentrum von Stuttgart).

Mehr Informationen unter www.energiekompetenz-bw.de und www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de.

 nach oben

Bild: KEA / Anna Schuricht

„Nahwärme kompakt“: KEA lädt zur Fachtagung am 28. September nach Karlsruhe

Die Fachtagung „Nahwärme kompakt“ informiert über neue Entwicklungen in der leitungsgebundenen Wärmeversorgung. Seit dem 1. Juli fördert das BAFA Modellprojekte.

Auf der Fachtagung „Nahwärme kompakt“ am 28. September 2017 in Karlsruhe präsentiert das Kompetenzzentrum Wärmenetze der KEA neue nationale und internationale Erfahrungen mit der Planung und dem Betrieb von Wärmenetzen. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunen, Stadtwerke, Energiegenossenschaften, sonstige Betreiber von Anlagen und Wärmenetzen, Planer und Projektentwickler sowie an Forschungsinstitute. Fördergelder für Modellprojekte in diesem Bereich gibt es seit dem 1. Juli vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es winken bis zu 15 Millionen Euro pro Vorhaben.

Auf dem Programm der „Nahwärme kompakt“ stehen unter anderem Vorträge von Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Umweltministerium Baden-Württemberg, Johan Frey von einem dänischen Fernwärmeunternehmen, Dr. Martin Pehnt vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) sowie eine Podiumsdiskussion.

Die Anmeldung ist noch bis zum 21. September 2017 möglich, die Teilnahme kostet 75 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Das vorläufige Programm und die Anmeldung finden Sie online unter www.energiekompetenz-bw.de


 nach oben

Grafik: KEA

Kraft-Wärme-Kopplung in Wohnungsunternehmen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Am 29. Juni fand in Stuttgart die Veranstaltung „ KWK in Wohnungsunternehmen“ statt. Veranstalter und Teilnehmer diskutierten über Möglichkeiten und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb von KWK-Anlagen.

Am 29. Juni 2017 fand in Stuttgart eine gemeinsame Veranstaltung des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., der Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft GmbH und des Kompetenzzentrums KWK der KEA statt. Gemeinsam mit den rund 60 Teilnehmenden beleuchteten die Veranstalter und Referenten die Möglichkeiten, die mit dem Einsatz von KWK verbunden sind.

Als Vertreter des Umweltministeriums Baden-Württemberg richtete Staatssekretär Dr. Andre Baumann Grußworte an das Publikum. Florian Anders, Leiter des Kompetenzzentrums KWK der KEA, stellte in seinem Vortrag die Arbeit des Kompetenzzentrums vor. Zudem informierte er über die gleichnamige Kampagne „KWK in der Wohnungswirtschaft“, für die im Laufe der nächsten zwölf Monate vier Veranstaltungen im Land und vier Webinare geplant sind. Im Fokus der Kampagne sollen Vertreter der Wohnungswirtschaft stehen, die von ihren Best-Practice-Erfahrungen berichten. Weitere Vorträge über die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die steuerlichen und finanziellen Aspekte von KWK-Anlagen rundeten das Programm der Veranstaltung ab.


 nach oben

Vorgemerkt – KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Hier haben wir für Sie alle wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen der kommenden Monate zusammengefasst. Übrigens: Unseren Veranstaltungskalender finden Sie auch immer hier.

Energiewendetage Baden-Württemberg, 16.-17.09.2017, landesweit

Zukunft Altbau Praxisdialog, 20.09.2017, Offenburg

Weiterbildung zum Projektentwickler für Orientierungsberatung Energiespar-Contracting, 20.-21.09.2017, Kaiserslautern

Webinar: Contracting - das Dienstleistungsmodell für pfiffige Heizungsbauer, 26.09.2017, online

4. Fachtagung Nahwärme kompakt, 28.09.2017, Karlsruhe

Energietage Offenburg auf der Oberrheinmesse, 30.09.-08.10.2017, Offenburg

Baumesse Sinsheim, 20.-22.10.2017, Sinsheim

KWK-Tagung 2017, 25.10.2017, Stuttgart

Zukunft Altbau Praxisdialog, 26.10.2017, Stuttgart

19. Herbstforum Altbau, 22.11.2017, Stuttgart

Kommunaler Klimaschutzkongress, 29.11.2017, Stuttgart

 nach oben

Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

Newsletter abbestellen
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass seit dem 1. März 2006 laut der neuen Gesetzeslage E-Mail-Zusendungen und Newsletter nur noch mit dem Einverständnis der Empfänger zugesandt werden dürfen. Wir haben Sie bisher regelmäßig über unsere Aktivitäten per Mail informiert und hoffen, dass Sie auch weiterhin daran interessiert sind. Falls Sie jedoch keine weiteren Mails von uns wünschen, bitten wir Sie, sich unter folgendem Link aus dem Verteiler auszutragen: Newsletter abbestellen