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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor der Sommerpause möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere aktuellen Aktivitäten geben. So bieten wir im Rahmen unserer KEA-Akademie ein neues Inhouse-Seminar für Führungskräfte und Gemeinderäte an, die sich umfassend über die Themen Energiewandel, Klimaschutz, geeignete Maßnahmen und deren komplexen Zusammenhänge informieren möchten.

Außerdem geben wir Ihnen einen Ausblick auf unsere Veranstaltungen im Herbst und schauen zurück auf den erfolgreichen Contracting-Kongress im vergangenen Mai.

Lesen Sie doch einmal rein!

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und einen schönen Sommer.

Ihr
Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur 
Baden-Württemberg GmbH

Inhalt

 

+ KEA-Akademie – Neues Seminarangebot

Damit Gemeinderäte und Führungskräfte sich im Dschungel der Energiewende zurechtfinden, bietet die KEA-Akademie ein neues Seminar an. Hierbei werden Energiefragen beleuchtet, die besonders im Hinblick auf kommunale Entscheidungen zentral sind. Außerdem gibt es letzte freie Plätze im Schulungszyklus zum energiemanager kommunal®.
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Heute schon vormerken – KEA-Veranstaltungen im Herbst

Direkt nach der Sommerpause geht es mit zahlreichen Veranstaltungen weiter, die wir für Sie als Veranstalter oder Kooperationspartner durchführen. Merken Sie sich diese Termine bereits heute vor: First Experts Meeting (Annex 61), Landeskongress Energetische Stadtentwicklung, Parlamentarischer Abend und Ecomobil.
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Contracting-Offensive – Erste Ergebnisse vorgestellt

Die KEA setzt im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums die Contracting-Offensive des Landes um. Am 9. Juli 2013 wurden die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase präsentiert. Der Abschlussbericht soll im Herbst 2013 folgen.
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Contracting-Kongress – Nachlese

Am 8. Mai veranstaltete die KEA zum siebten Mal den Contracting-Kongress, der mit rund 120 Teilnehmern gewohnt gut besucht war. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung steht nun zum Download bereit.
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+ Erfahrungsaustausch – Kommunale Klimaschutzmanager treffen sich

Von den Erfahrungen der Kollegen profitieren – das war das Ziel des 2. landesweiten Erfahrungsaustauschs der kommunalen Klimaschutzmanager, den die KEA im Juni dieses Jahres in Stuttgart organisiert hat.
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Ergebnisbericht – Deutsch-französisches Treffen

Ende März tauschten sich im Stuttgarter Rathaus deutsche und französische Fachleute über die aktuellen Herausforderungen im Energiebereich der beiden Länder aus. Wie im vergangenen Newsletter (02/2013) angekündigt, ist die Zusammenfassung nun online verfügbar.
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+ Best Practice – Nahwärme für Ersingen

Ersingen – ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Kämpfelbach – baut seit diesem Jahr ein Nahwärmenetz auf und versorgt damit private und öffentliche Gebäude mit der Abwärme einer nahegelegenen Biogasanlage. Sowohl die konsequente Umsetzung der Empfehlungen aus einer Machbarkeitsstudie als auch die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft machen Kämpfelbach-Ersingen zu einer Best-Practice-Kommune.
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+ Zukunft Altbau – Freie Termine des Energiemusterhauses

Bereits seit März dieses Jahres tourt das Energiemusterhaus durch Baden-Württemberg und motiviert Bürger im Land, ihr Haus energetisch zu sanieren. Das Musterhaus kann über Zukunft Altbau gebucht werden. Für 2013 gibt es noch freie Termine.
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+ Zukunft Altbau – Veranstaltungsherbst

Auf verschiedenen Messen wird das Team von Zukunft Altbau gemeinsam mit Energieberatern aus der jeweiligen Region sanierungswillige Altbaubesitzer und solche, die es werden wollen, informieren.
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+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick 

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.
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KEA-Akademie – Neues Seminarangebot

Damit Gemeinderäte und Führungskräfte sich im Dschungel der Energiewende zurechtfinden, bietet die KEA-Akademie ein neues Seminar an. Hierbei werden Energiefragen beleuchtet, die besonders im Hinblick auf kommunale Entscheidungen zentral sind. Außerdem gibt es letzte freie Plätze im Schulungszyklus zum energiemanager kommunal®.

Seminar für Entscheider
Energiewende, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Photovoltaik, KWK, Strompreisbremse und vieles mehr: Energiefragen füllen die Tagespresse und haben auf viele kommunale Entscheidungen Einfluss. Doch die Zusammenhänge sind komplex und die kommunalen Handlungsmöglichkeiten nicht immer klar.

Die KEA-Akademie bietet hierfür ein Seminar an, das sich speziell an die Führungskräfte der Verwaltung oder eine Gemeinderatsklausur richtet. Hier werden Energiefragen diskutiert und Handlungsmöglichkeiten für die jeweilige Kommune erarbeitet. Angelegt ist das Angebot je nach Themenumfang und -schwerpunkte als Tages- oder Mehrtagesseminar, das wahlweise vor Ort in den Kommunen oder in der KEA-Akademie in Karlsruhe durchgeführt werden kann.

Überschrift und Rahmen der Veranstaltung richten sich nach den aktuellen Bedürfnissen der Kommunen. Für die Seminarleitung arbeitet die KEA mit Dr. Klaus Heidler zusammen. Er ist Geschäftsführer der Solar Consulting GmbH und hat als Physiker mit langjähriger Erfahrung im Energiesektor nicht nur ein profundes Verständnis für Energiefragen, sondern verfügt auch über langjährige Moderations- und Mediationserfahrung.

Weitere Informationen zu Seminar: hier  

energiemanager kommunal®
Am 18. September startet eine weitere Ausbildungsreihe zum energiemanager kommunal®. An insgesamt sechs Terminen bildet KEA-Bereichsleiter Claus Greiser kommunale Mitarbeiter zum Energiemanager aus.

Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmern die unterschiedlichen Instrumente des kommunalen Energiemanagements nahezubringen. Hierzu gehören die Einführung eines computergestützten monatlichen Verbrauchscontrollings, die Optimierung der vorhandenen Anlagentechnik und die Schulung von Betriebspersonal. Weiter lernen die Seminarbesucher, Gebäudenutzer zum sorgsamen Umgang mit Energie zu sensibilisieren und damit zum sparsameren Nutzerverhalten zu animieren. Ein weiteres Element der Ausbildung ist die regelmäßige Erstellung von Energieberichten.

Die Kosten betragen 3.317 € inkl. MwSt. Die Ausbildung wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg mit einem Fördersatz von 40 % der Bruttokosten (1.327 €) bezuschusst. Ein Förderantrag muss nicht gestellt werden. Die Abwicklung erfolgt über die KEA.

Weitere Informationen zum Seminar: hier    

KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer dadurch einen klaren Mehrwert, dass die Inhalte sich auf KEA-spezifische Themen beziehen und dadurch einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergegeben werden. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.

Weitere Informationen zur KEA-Akademie: hier 

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Heute schon vormerken – KEA-Veranstaltungen im Herbst

Direkt nach der Sommerpause geht es mit zahlreichen Veranstaltungen weiter, die wir für Sie als Veranstalter oder Kooperationspartner durchführen. Merken Sie sich diese Termine bereits heute vor: First Experts Meeting (Annex 61), Landeskongress Energetische Stadtentwicklung, Parlamentarischer Abend und Ecomobil.

First Experts Meeting (Annex 61), Darmstadt
Um das Thema Contracting auch international bekannter zu machen, hat die KEA gemeinsam mit Experten aus den USA ein Forschungsvorhaben mit Akteuren aus acht europäischen Ländern unter dem Dach der Internationalen Energieagentur IEA initiiert. Im Rahmen des neuen sogenannten „IEA-Annex 61: Development and Demonstration of Financial and Technical Concepts for Deep Energy Retrofits of Government/Public Buildings and Building Clusters“ findet vom 9. bis 11. September 2013 in Darmstadt das „First Experts Meeting“ statt.
Downloads: Agenda und Anmeldung

Landeskongress Energetische Stadtentwicklung, Stuttgart
Am 10. Oktober 2013 veranstaltet die KEA gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Sanierungs- und Entwicklungsträger Baden-Württemberg sowie der Arbeitsgemeinschaft der Bausparkassen den Landeskongress „Energetische Stadtentwicklung“. Ziel der Veranstaltung ist es, all denjenigen eine gemeinsame Plattform zu bieten, die als Akteure das Thema quartiersbezogene und klimagerechte Stadtsanierung voranbringen oder sich informieren möchten. Am Kongress werden auch hochrangige Vertreter der zuständigen Landesministerien teilnehmen. Der Landeskongress „Energetische Stadtentwicklung“ richtet sich an die kommunalen Entscheidungsträger im Land, an Vertreter der Wohnungswirtschaft, an Architekten und Planer sowie an Landes- und sonstige Verbände und Bausparkassen.
Weitere Informationen stehen hier online bereit.

Parlamentarischer Abend, Stuttgart
Am 6. November 2013 veranstaltet die KEA zusammen mit dem ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung den dritten Parlamentarischen Abend. Diskutiert wird in diesem Jahr, inwieweit sich die Bundestagswahl auf die Energiewende im Land auswirkt. Neben Umweltminister Franz Untersteller haben die energiepolitischen Sprecher der Regierungsparteien ihr Kommen zugesagt.
Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der KEA.

Ecomobil, Offenburg
Am 13. und 14. November 2013 ist die KEA Kooperationspartner der Ecomobil 2013. Die Schwerpunktthemen der kommenden Veranstaltung sind in diesem Jahr die Energieinfrastruktur und die Elektromobilität. Planen und gestalten im ländlichen Raum sowie die Stadt- und Verkehrsplanung werden dabei im Vordergrund stehen.
Näheres unter www.ecomobil-offenburg.de.   

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Contracting-Offensive – Erste Ergebnisse vorgestellt

Die KEA setzt im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums die Contracting-Offensive des Landes um. Am 9. Juli 2013 wurden die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase präsentiert. Der Abschlussbericht soll im Herbst 2013 folgen.

Zum Ende der ersten Arbeitsphase haben sich die Teilnehmer der Contracting-Offensive Baden-Württemberg über die in den Arbeitsgruppensitzungen erarbeiteten Ergebnisse informiert, die inhaltlichen Grundzüge eines Abschlussberichts abgestimmt sowie über mögliche nächsten Schritte für die Fortentwicklung von Energie-Contracting verständigt. Dabei waren sich die Vertreter der Arbeitsgruppen „Öffentliche Liegenschaften“, „Industrie/Gewerbe“ und „Private Liegenschaften“ einig, dass ein zentrales Element des Abschlussberichts eine sogenannte „Roadmap Contracting“ sein soll. Diese soll die wesentlichen Empfehlungen aus den drei Arbeitsgruppen beinhalten. Der Abschlussbericht inklusive Roadmap soll im Herbst 2013 folgen.

Unterstützt wird die Contracting-Offensive auch von Umweltminister Franz Untersteller, der nicht nur im Rahmen des Contracting-Kongresses ihre Wichtigkeit betonte, sondern auch das Anfang Juli präsentierte Zwischenergebnis lobte. Die bisherige Arbeit der Contracting-Offensive sei gründlich und zielgerichtet. Er gehe davon aus, dass die Empfehlungen und Zielsetzungen der verschiedenen Arbeitsgruppen nach der Sommerpause weiterverfolgt und, sofern möglich, umgesetzt würden.

Auch Rüdiger Lohse, Contracting-Bereichsleiter bei der KEA, betonte die fruchtbare und harmonische Arbeit aller wesentlichen Marktakteure. Dies zeige, dass ein sehr großes Interesse an der Weiterentwicklung des Marktes bestehe. Für die wesentlichen Hemmnisse seien sehr gute Lösungsansätze erarbeitet worden, die nun final abgestimmt und dann in eine Roadmap übertragen, priorisiert und anschließend in einer Arbeitsphase weiter präzisiert werden müssten.

Hintergrund
Seit Mitte Juli 2012 haben sich Vertreter von Verbänden, Kammern, Finanzinstituten und der öffentlichen Verwaltung in mehreren Sitzungen mit den Möglichkeiten des Contractings in Baden-Württemberg auseinandergesetzt. Dabei wurden die drei Bereiche „Öffentliche Liegenschaften“, „Industrie/Gewerbe“ und „Private Liegenschaften“ in getrennten Arbeitsgruppen behandelt. Unter anderem haben sich die Arbeitsgruppen auch mit der Verbesserung der praktischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Contracting befasst. Ziel der Contracting-Offensive ist es, Energie-Contracting insgesamt attraktiver zu machen und es als Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand stärker zu nutzen.

Weitere Auskünfte per E-Mail gibt Rüdiger Lohse.

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Contracting-Kongress – Nachlese

Am 8. Mai veranstaltete die KEA zum siebten Mal den Contracting-Kongress, der mit rund 120 Teilnehmern gewohnt gut besucht war. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung steht nun zum Download bereit.

Neben den Grußworten von KEA-Geschäftsführer Dr.-Ing. Volker Kienzlen und BWHT-Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel referierte Umweltminister Franz Untersteller über den „Neuen Schub für die Energiewende durch Contracting“. Im Anschluss daran sprach Dr. Stefan Thomas vom Wuppertal Institut über die Energieeffizienz im deutschen und europäischen Kontext.

Je drei Foren und Workshops für die Zielgruppen „Kommunen“, „Unternehmen“ und „Wohnungsbaugesellschaften“ rundeten das umfangreiche Informationsangebot ab.

Die Vorträge zum Kongress stehen auf den Internetseiten der KEA zum Download bereit. Außerdem gibt es hier eine ausführliche Nachlese zur Veranstaltung.
 
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Erfahrungsaustausch – Kommunale Klimaschutzmanager treffen sich

Von den Erfahrungen der Kollegen profitieren – das war das Ziel des 2. landesweiten Erfahrungsaustauschs der kommunalen Klimaschutzmanager, den die KEA im Juni dieses Jahres in Stuttgart organisiert hat.

Rund 35 Klimaschutzmanager aus ganz Baden-Württemberg haben sich am 13. Juni zum Erfahrungsaustausch getroffen. Ziel der bereits zum zweiten Mal stattfindenden Veranstaltung war zum einen die Information über aktuelle Rahmenbedingungen. Zum anderen ging es vielen Teilnehmern aber auch darum, sich über Projekte und Erfahrungen auszutauschen.

So erfuhren die anwesenden Klimaschutzmanager, wie und wo sie sich in Baden-Württemberg aus- und weiterbilden können, welche Unterstützung das „Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz“ (SK:KK) für sie bietet und inwieweit das Agenda-Büro der LUBW Partner für gemeinsame Workshops sein könnte. Im Weiteren wurde das Bundesprojekt „Klimaschutzdialog“ vorgestellt, bei dem das ifeu-Institut unter anderem einen Weiterbildungskurs für Klimaschutzmanager erarbeitet.

Abschließend wurden Ideen zu „Öffentlichkeitsarbeit“, „Klimaschutz und Wirtschaft“, „CO2-Bilanz/Controlling“ oder „Netzwerk/Fortbildung“ gesammelt und teilweise bereits diskutiert.

Künftig sollen die landesweiten Treffen zwei Mal jährlich stattfinden. Der nächste Termin ist für Herbst dieses Jahres geplant.

Weitere Auskünfte zum Erfahrungsaustausch gibt Harald Bieber. Kommunale Mitarbeiter mit Zuständigkeit für den Klimaschutz können sich bei ihm auch in den E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen.

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Ergebnisbericht – Deutsch-französisches Treffen

Ende März tauschten sich im Stuttgarter Rathaus deutsche und französische Fachleute über die aktuellen Herausforderungen im Energiebereich der beiden Länder aus. Wie im vergangenen Newsletter (02/2013) angekündigt, ist die Zusammenfassung nun online verfügbar.

Unter dem Motto "Energiewende vs. Transition énergétique" fand im März eine deutsch-französische Begegnung statt. Geladen hatten neben der KEA auch das Klima-Bündnis gemeinsam mit Energy Cities und der Landeshauptstadt Stuttgart. Ziel der Veranstaltung war die Betrachtung der aktuellen Herausforderungen im Energiebereich sowie der Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Ländern. Rund 60 Delegierte haben dabei Kommunen, Fachverbände und Institutionen aus Deutschland und Frankreich vertreten.

Die deutsche Zusammenfassung steht ab sofort hier zum Download bereit.
 
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Best Practice – Nahwärme für Ersingen

Ersingen – ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Kämpfelbach – baut seit diesem Jahr ein Nahwärmenetz auf und versorgt damit private und öffentliche Gebäude mit der Abwärme einer nahegelegenen Biogasanlage. Sowohl die konsequente Umsetzung der Empfehlungen aus einer Machbarkeitsstudie als auch die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft machen Kämpfelbach-Ersingen zu einer Best-Practice-Kommune.

Bereits seit 2009 beschäftigt das Thema Nahwärmeversorgung die Gemeinde Kämpfelbach im Enzkreis. Grund dafür ist, dass der im Teilort Ersingen ansässige Landwirt Theo Heckmann in seiner Biogasanlage Strom erzeugt, die dadurch entstandene Wärme (jährlich ca. 2,5 Millionen kW/h) aber ungenutzt an die Umgebung abgibt. Dies wollten die Gemeinde und der Landwirt ändern, weshalb 2010 ein erster konkreter Anlauf in Richtung Wärmenutzungskonzept gestartet wurde, das allerdings aus verschiedenen Gründen nicht zur Umsetzung gelangte. Vorgesehen war damals der Bau einer Wärmeleitung vom Standort der Biogasanlage bis zu den Ausläufern des Kirchbergs, um dort die Schulgebäude, das Hallenbad und die Sporthalle mit Wärme zu versorgen.

2011 nahm die Gemeinde einen neuen Anlauf mit dem Ergebnis, dass eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde, die die KEA durchführte. Hierzu zählte eine Wärmebedarfsberechnung für einen Teil der öffentlichen Gebäude und Wohnhäuser von Ersingen, die Aufstellung von Wärmebedarfsszenarien über einen Zeitraum von 20 Jahren, die Ausarbeitung eines Konzepts für das Nahwärmenetz, die Auslegung und Dimensionierung der Anlagentechnik für das zusätzliche Heizhaus sowie eine Energieflussberechnung. Des Weiteren wurden eine umfassenden Wirtschaftlichkeitsrechnung und eine Emissionsbilanz der Treibhausgase vorgenommen.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie, die insgesamt die Nahwärmeversorgung von 61 Wohnhäusern sowie acht kommunalen und kirchlichen Liegenschaften mit 14 Einzelgebäuden umfasste, präsentierte die KEA ihre Ergebnisse und sprach eine Empfehlung aus, der die Gemeinderäte folgten. Kämpfelbach treibt damit nicht nur den Klimaschutz aktiv voran, sondern beweist darüber hinaus einmal mehr, dass auch kleine Kommunen einen großen Beitrag zur Energiewende leisten können.

Ergänzend zur ursprünglichen Idee aus 2010, nur öffentliche Gebäude anzuschließend, werden nun auch Privatgebäude angeschlossen. Grund: Das zunächst für die Nahwärmeversorgung ausgesuchte Versorgungsgebiet in Ersingen ist so strukturiert, dass bei der Versorgung der öffentlichen Gebäude die Hauptleitungen des Wärmenetzes genau die gleiche Länge aufweisen, wie beim zusätzlichen Anschluss von Wohnhäusern. Für jedes zusätzlich angeschlossene Wohngebäude kommen deshalb lediglich die relativ kurze Hausanschlussleitung und eine Hausübergabestation hinzu. Daraus folgt, dass die Erweiterung der Gruppe der Wärmeabnehmer vom Prinzip her zu einem günstigeren wirtschaftlichen Ergebnis der Nahwärmeversorgung führt. Weiter sollen in der ersten Entwicklungsphase Kirche und Bürgerhaus zunächst nicht mit angeschlossen werden, da die Zuleitungen zu lang und dadurch die Wärmeverluste zu hoch wären. Ebenfalls auf Empfehlung der KEA entsteht in Ersingen nun eine zusätzliche Heizzentrale, die zur Versorgungssicherheit der privaten Haushalte beiträgt.

Im nächsten Schritt müssen möglichst viele Bürger motiviert werden, ihr Gebäude an das Nahwärmenetz anzuschließen. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde in Ersingen eine Energiegenossenschaft gegründet, die das neue Nahwärmenetz aufbaut und betreibt. Mittlerweile haben bereits etliche Hausbesitzer aus weiteren angrenzenden Straßen Interesse an einem Nahwärmeanschluss angemeldet. Hintergrund hierfür ist die Tatsache, dass anstelle eines Investors die Ersinger Bürger ihr Projekt gemeinschaftlich finanzieren und verwalten. Die „Bioenergie Ersingen eG“ bezieht ihre Wärme über die Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk des Landwirts Heckmann, der im Herbst 2014 bereits erste Gebäude mit Nahwärme versorgen soll. Das Modell der Bürgerenergiegenossenschaften wird immer beliebter und hat sich als hervorragende Gesellschaftsform für den Betrieb kleiner Nahwärmegebiete erwiesen.

Die Umsetzung des Nahwärmeprojekts lohnt sich für die Kommune nicht nur finanziell. Auch die Reduzierung der Treibhausgase ist enorm: Bis zu 93 % der CO2-Emissionen des ausgewählten Versorgungsgebiets können bei vollem Anschlussgrad im Vergleich zum Referenzjahr 2012 eingespart werden.

Informationen zu Machbarkeitsstudien per E-Mail gibt es bei Helmut Böhnisch.

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Zukunft Altbau – Freie Termine des Energiemusterhauses

Bereits seit März dieses Jahres tourt das Energiemusterhaus durch Baden-Württemberg und motiviert Bürger im Land, ihr Haus energetisch zu sanieren. Das Musterhaus kann über Zukunft Altbau gebucht werden. Für 2013 gibt es noch freie Termine.

Überall dort, wo das Energiemusterhaus von Zukunft Altbau hält, gibt es kostenfreie Erstberatungen durch qualifizierte Energieberater aus der jeweiligen Region. Hausbesitzer können beispielhaft sehen, wie Altbauten am besten energetisch saniert werden. Rund 20 bis 30 Orte im ganzen Land werden im Laufe des Jahres besucht. Das begehbare Haus im Kleinformat zeigt Komponenten zur Dämmung der Gebäudehülle, energiesparende Gebäudetechniken und erneuerbare Energien.

Das Energiemusterhaus ist ein Gemeinschaftsprojekt von Zukunft Altbau, den Sparkassen, der LBS Landesbausparkasse, der SV SparkassenVersicherung, der L-Bank und der Süwag Energie AG.

Wer das Musterhaus für eine Veranstaltung buchen möchte, findet hier ausführliche Informationen.
 
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Zukunft Altbau – Veranstaltungsherbst

Auf verschiedenen Messen wird das Team von Zukunft Altbau gemeinsam mit Energieberatern aus der jeweiligen Region sanierungswillige Altbaubesitzer und solche, die es werden wollen, informieren.

Oberrheinmesse 2013
Vom 28. September bis 6. Oktober findet in Offenburg die Oberrheinmesse statt. Zukunft Altbau ist mit einem „Treffpunkt Energieberatung“ vor Ort und informiert Altbaubesitzer zu allen Themen rund um das energetische Sanieren. Im Rahmen der Oberrheinmesse werden außerdem die „2. Energietage Offenburg“ veranstaltet. In Halle 1B dreht sich am Eröffnungswochenende alles um die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung. Das Klimafrühstück am 29. September widmet sich dieses Jahr dem Schwerpunkt „Sanierung“.

HAUS BAU ENERGIE Rottweil
Zeitgleich zur Oberrheinmesse ist das Team von Zukunft Altbau drei Tage auf der Haus Bau Energie in Rottweil. Vom 4. bis 6. Oktober geben Energieberater aus der Region Auskünfte zu allen Fragen in punkto Energiesparen.

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auf den Internetseiten von Zukunft Altbau.
 
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Vorgemerkt – KEA und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.

10. - 11. September 2013

First Experts Meeting (Annex 61), Darmstadt

28. September - 6. Oktober 2013

Oberrheinmesse 2013, Offenburg

4. - 6. Oktober 2013
HAUS BAU ENERGIE, Rottweil

10. Oktober 2013
Energetische Stadtentwicklung, Stuttgart

6. November 2013
Parlamentarischer Abend, Stuttgart

8. - 10. November 2013
HAUS BAU ENERGIE, Friedrichshafen

13. - 14. November 2013
Ecomobil, Offenburg

16. - 24. November 2013

Familie & Heim, Stuttgart

20. November 2013
Herbstforum Altbau, Stuttgart

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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