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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

in wenigen Wochen beginnen in Baden-Württemberg die Ferien und wir nähern uns damit in großen Schritten der Sommerpause. Vor dem wohlverdienten Urlaub möchten wir Sie noch einmal über aktuelle Klimaschutzthemen informieren.

Am 1. Juli ist die Novelle des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) in Kraft getreten. Die KEA hat im Auftrag des Landesumweltministeriums ein Excel-Tool für all diejenigen entwickelt, die zukünftig mit der Umsetzung des Gesetzes zu tun haben. Wo Sie dieses Tool herunterladen können, lesen Sie in diesem Newsletter.

Weitere Themen: Schulungstermine der KEA-Akademie, Rückblicke auf den Contracting-Kongress und das Netzwerktreffen der Klimaschutzmanager, Neues zum deutsch-französischem Projekt TANDEM und vieles mehr.

Lesen Sie doch einmal rein. Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

 

Inhalt

 

+ EWärmeG – Seit 1. Juli gelten neuen Regelungen

Am 1. Juli 2015 ist in Baden-Württemberg die Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) in Kraft getreten. Der Pflichtanteil für Wärme aus Sonne, Holz oder Umweltwärme in bestehenden Wohngebäuden wurde von zehn auf 15 Prozent angehoben. Eine weitere fundamentale Änderung im Gesetz betrifft private und öffentliche Nichtwohngebäude: Für sie gilt das Gesetz ab sofort auch.
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+ Nachlese – Contracting-Kongress

Rund 200 Teilnehmer informierten sich am 22. Juni in Stuttgart über das Thema Contracting. In insgesamt 24 Vorträgen erläuterten Experten, wie das Effizienzinstrument Contracting funktioniert, wann es sinnvoller Weise zum Einsatz kommen kann und wie sich der Markt aktuell auf diesem Gebiet entwickelt.
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+ KEA-Akademie – Schulungen für Contracting-Projektentwickler und kommunale Mitarbeiter

Ab dem 17. September können sich Projektentwickler für Contracting im Rahmen der Richtlinie „Förderung von Beratungen zum Energiespar-Contracting“ von der KEA ausbilden lassen. Und am 23. September startet die neue Schulungsrunde für kommunale Mitarbeiter zum energiemanager kommunal®, für die noch Plätze frei sind.
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+
Zukunft Altbau – Sanierung(s)Mobil on Tour

Seit Juni ist das neue Sanierung(s)Mobil auf Tour durch Baden-Württemberg und kann von Interessierten gebucht werden. Das Thema „energetische Altbausanierung“ wird auf nur wenigen Quadratmetern anschaulich präsentiert. Das Landesprogramm Zukunft Altbau übernimmt die Koordination des Mobils im Auftrag des Umweltministeriums.
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+ Neuer KEA-Flyer – Klimahaus Baden-Württemberg

Druckfrisch erschienen ist ein Projektflyer zur Kampagne „Klimahaus Baden-Württemberg“. Er richtet sich an alle Kommunen in Baden-Württemberg und informiert in bekanntem Format über das noch junge Gütesiegel und die Leistungen der KEA.
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+ Vormerken – Nahwärme kompakt am 24. September in Karlsruhe

Im September lädt die KEA zu ihrer Nachmittagsveranstaltung „Nahwärme kompakt“ nach Karlsruhe ein. Schwerpunkt in diesem Jahr: Solare Wärmenetze – ein wichtiger Baustein der Wärmewende. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
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+ Vormerken – Kommunaler Klimaschutzkongress 2015 am 15. Oktober in Esslingen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet am 15. Oktober gemeinsam mit der Stadt Esslingen und der KEA den Kommunalen Klimaschutzkongress 2015. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
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+ TANDEM – Treffen für deutsche und französische Kommunen

Seit 2014 unterstützt das Projekt TANDEM die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und französischen Städten vor dem Hintergrund der deutschen Energiewende bzw. der französischen Transition énergétique. Das nächste Treffen deutscher und französischer Kommunen findet an den Tagen 27. und 28. Oktober in Ettlingen statt. Die KEA ist Projektpartner.
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Klimaschutzmanager – Länderübergreifender Erfahrungsaustausch 

Beim zweiten länderübergreifenden Treffen der kommunalen Klimaschutzmanagern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am 30. Juni hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und sich über aktuelle Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene zu informieren.
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+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst. 
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EWärmeG – Seit 1. Juli gelten neuen Regelungen

Am 1. Juli 2015 ist in Baden-Württemberg die Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) in Kraft getreten. Der Pflichtanteil für Wärme aus Sonne, Holz oder Umweltwärme in bestehenden Wohngebäuden wurde von zehn auf 15 Prozent angehoben. Eine weitere fundamentale Änderung im Gesetz betrifft private und öffentliche Nichtwohngebäude: Für sie gilt das Gesetz ab sofort auch.

Für bestehende Büro- und Verwaltungsgebäude, Hotels, Schulen oder andere öffentliche Gebäude bestehen wie bei Wohnhäusern nun 14 Optionen, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Darunter sind auch Alternativen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Optionen können miteinander kombiniert werden.

Auch Eigentümer von Nichtwohngebäuden müssen das Gesetz erst befolgen, wenn ein Tausch der Heizanlage erfolgt. Bereits in der Vergangenheit ergriffene Maßnahmen können angerechnet werden, sofern sie den heutigen technischen Anforderungen entsprechen. Liegt eine unzumutbare Härte vor, ist im Einzelfall eine Befreiung von der gesetzlichen Verpflichtung möglich.

Ausnahmen
Von dem Gesetz ausgenommen sind Produktions- und Lagerhallen von Industrie und Gewerbe, bei denen der überwiegende Teil der Nettogrundfläche der Fertigung, Produktion, Montage und Lagerung dient. Denn diese haben einen niedrigeren Wärmebedarf im Vergleich zu anderen Gebäuden, verfügen oft über nutzbare Abwärme und müssen häufig intensiv gelüftet werden. Gebäudetypen, für die  auch die Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV nicht gelten, müssen die Gesetzesbestimmungen ebenfalls nicht erfüllen.

Enorme Einsparpotenziale
Die wirtschaftlichen Einsparpotenziale in Nichtwohngebäuden sind enorm: Sie liegen vor allem im Heizenergieverbrauch sowie im Stromverbrauch für Beleuchtung, Lüftung und Klimatisierung. Wenn durch Sanierungsmaßnahmen die Einsparpotenziale genutzt werden, sinken die Energiekosten deutlich. Gleichzeitig erhöhen sich der Wert sowie die Nutzungsqualität der Immobilie, und es wird ein Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Gelingen der Energiewende geleistet.

Weitere Informationen: Umweltministerium
Weitere Informationen hält das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg bereit.

Hilfestellungen
Auf den Internetseiten des Ministeriums steht auch das von der KEA entwickelte Excel-Tool für Fachhandwerker, Energieberater und Architekten zum Download bereit. Darüber hinaus steht es auch an dieser Stelle auf der KEA-Internetseite zur Verfügung.

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Nachlese – Contracting-Kongress

Rund 200 Teilnehmer informierten sich am 22. Juni in Stuttgart über das Thema Contracting. In insgesamt 24 Vorträgen erläuterten Experten, wie das Effizienzinstrument Contracting funktioniert, wann es sinnvoller Weise zum Einsatz kommen kann und wie sich der Markt aktuell auf diesem Gebiet entwickelt.

Im Plenum sprachen am Vormittag neben Umweltminister Franz Untersteller die BMWI-Vertreterin Daniela Fietze, Vollrad Kuhn von Energy Consulting und KEA-Contracting-Bereichsleiter Rüdiger Lohse. Sechs Foren mit Praxisbeispielen rundeten die Veranstaltung ab.

Mehr Energieeffizienz durch Contracting
Umweltminister Franz Untersteller betonte die Wichtigkeit von Contracting für das Gelingen der Energiewende: Ein Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sei unumgänglich, so der Minister. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, müsse Contracting zukünftig noch stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Er begrüßte die bisherigen Anstrengungen aller Beteiligten sowie die teils neuen Fördermöglichkeiten und bekräftigte, dass der Contracting-Markt weiter gestärkt werden müsse und dass Baden-Württemberg hier mit gutem Beispiel vorangehen wolle. Viele Gebäudeeigentümer zögerten, die nötigen Investitionen im Gebäudebereich vorzunehmen. Gründe hierfür seien Amortisationszeiten, Mangel an Personalressourcen oder fehlendes Know-how. Auch die Abschätzung der Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienzvorhaben sei für viele Verantwortliche schwierig. Dem gegenüber stünden jedoch erfahrene Projektentwickler, die dazu beitrugen, Hemmnisse abzubauen und ihr langjähriges Wissen weiterzugeben. Der Kongress biete eine wichtige Plattform, die Bekanntheit von Contracting als sinnvolles Mittel zur Steigerung der Sanierungsquote zu erhöhen.

Weiter verwies Untersteller auf die Contracting-Offensive, in deren Nachgang etwa eine Best-Practice-Broschüre erstellt worden sei, die er druckfrisch präsentierte und die ab sofort über die Internetseiten des Umweltministeriums bestellt werden könne.

Weiter gab er bekannt, dass die KEA zukünftig als „Kompetenzzentrum Contracting“ die zentrale Anlaufstelle für Contracting-Interessierte ist.

Sechs Foren für mehr Information
Insgesamt bot die KEA sechs verschiedene Foren an, in denen sich die Teilnehmer informieren konnten. Während in Forum 1 verschiedene Finanzierungsmodelle vorgestellt und diskutiert wurden (beispielsweise Crowdfunding oder Finanzierungsmöglichkeiten für Bürgerbeteiligungen), befasste sich Forum 2 mit spezifischen Contracting-Anwendungen (etwa Beleuchtungs-Contracting oder Vermarktung von BHKW-Strom). Forum 3 richtete sich an Vertreter öffentlicher Einrichtungen (hier wurden Projekte aus Oberndorf und Pfinztal präsentiert). Welche Möglichkeiten Contracting für die Sektoren Industrie und Gewerbe bieten kann, war Thema des Forums 4, Pflege- und Sozialeinrichtungen kamen im Forum 5 auf ihre Kosten (unter anderem wurde hier das Best-Practice-Beispiel Bad Wimpfen präsentiert). Forum 6 richtete sich an Teilnehmer aus den Bereichen der Wohnungswirtschaft. Hier wurde unter anderem thematisiert, wie Contracting im vermieteten Wohnungsbestand zum Einsatz kommen kann.

Weitere Informationen
Alle Vorträge stehen zum Download auf den KEA-Internetseiten zur Verfügung. Dort wird in Kürze auch ein Tagungsband bereitstehen.

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KEA-Akademie – Schulungen für Contracting-Projektentwickler und kommunale Mitarbeiter

Ab dem 17. September können sich Projektentwickler für Contracting im Rahmen der Richtlinie „Förderung von Beratungen zum Energiespar-Contracting“ von der KEA ausbilden lassen. Und am 23. September startet die neue Schulungsrunde für kommunale Mitarbeiter zum energiemanager kommunal®, für die noch Plätze frei sind.

1) Mehrtägige Schulung für Projektentwickler im Bereich Contracting
Contracting ist eine Effizienzdienstleistung, die nicht nur die Planung und Implementierung von energieeffizienten Maßnahmen im Fokus hat, sondern auch deren Finanzierung, den optimierten Anlagenbetrieb und die Wartung. Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Richtlinie zur Förderung von Beratungen zum Energiespar-Contracting erlassen. Das Förderprogramm wird von der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut, für die Anerkennung als Contracting-Berater bietet die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH eine mehrtägige Schulung an.

In der Schulung werden die Grundlagen des Contractings, rechtliche Themen sowie die Finanzierungsmodelle vermittelt. Zudem wird anhand von Praxisbeispielen das Vorgehen, angefangen von der Potenzialanalyse über das Vergabeverfahren bis hin zum Vertragsmanagement, behandelt und auf wesentliche Fallstricke verwiesen. Die KEA wird ihre jahrelange Praxiserfahrung als unabhängiger Projektsteuerer in das Seminar einbringen.

Das Seminar richtet sich an Ingenieurbüros, Energieagenturen, Beratungsunternehmen etc., die sich als Projektentwickler beim BAFA listen lassen wollen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die KEA nachfolgend das Coaching der Projektentwickler gemäß der BAFA-Vorgaben übernimmt.

Termine
17., 18., 23. und 24. September (Prüfungstermin am 25. September)

Informationen
Weitere Informationen zu den Inhalten und Kosten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung: www.kea-akademie.de

2) Mehrtägige Ausbildung zum energiemanager kommunal®
Ziel dieser Ausbildung ist, den Teilnehmern die unterschiedlichen Instrumente des kommunalen Energiemanagements nahezubringen. Hierzu gehört die Einführung eines computergestützten monatlichen Verbrauchscontrollings, die Optimierung der vorhandenen Anlagentechnik und die Schulung von Betriebspersonal. Weiterhin lernen sie, Gebäudenutzer zum sorgsamen Umgang mit Energie zu sensibilisieren und damit zum sparsameren Nutzerverhalten zu animieren. Ein weiteres Element der Ausbildung ist die kontinuierliche Erstellung und Präsentation von Energieberichten sowie im Rahmen von Grobanalysen Vorschläge für investive Maßnahmen zu unterbreiten.

Die Schulung und Arbeitszeit des energiemanagers kommunal® refinanzieren sich über die Energiekosteneinsparungen. Eine Teilnahme am Ausbildungslehrgang ist daher für die Kommune eine wirtschaftliche Investition, mit der sich der Kommunalhaushalt nachhaltig entlasten und gleichzeitig das Klima schützen lässt. Die Ausbildung wird durch das Umweltministerium finanziell gefördert.

Termine
23. September (+ 5 weitere Schulungstage)

Informationen
Weitere Informationen zu den Inhalten, den Kosten, der Förderung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung: www.kea-akademie.de

KEA-Akademie
Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stellt die KEA ihr Energie-Wissen im Rahmen von Ausbildungen und Tagesseminaren einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung. Die Veranstaltungen bringen für die Teilnehmer dadurch einen klaren Mehrwert, dass die Inhalte sich auf KEA-spezifische Themen beziehen und so einschlägige Erfahrungen aus nachweislich erfolgreichen Projekten weitergeben werden. Die Teilnehmer erhalten Unterlagen an die Hand, die sie im Weiteren bei sich vor Ort nutzen und einsetzen können.

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Zukunft Altbau – Sanierung(s)Mobil on Tour

Seit Juni ist das neue Sanierung(s)Mobil auf Tour durch Baden-Württemberg und kann von Interessierten gebucht werden. Das Thema „energetische Altbausanierung“ wird auf nur wenigen Quadratmetern anschaulich präsentiert. Das Landesprogramm Zukunft Altbau übernimmt die Koordination des Mobils im Auftrag des Umweltministeriums.

Das mobile Musterenergiehaus zeigt Energieeffizienztechniken für zukunftsfähige Altbauten und soll zur Sanierung motivieren. Es ist das Ergebnis eines studentischen Wettbewerbs, den Zukunft Altbau 2014 ausgeschrieben hatten, um das bisherige „Energiemusterhaus“ zu ersetzen. Das neue Sanierung(s)mobil wurde im Rahmen des Evangelischen Kirchentags Anfang Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – ab sofort steht es allen Interessierten zur Verfügung.

Ausgeliehen werden kann das neue Sanierung(s)mobil etwa von Banken, Verbänden, Energieagenturen und Firmen, die das Thema energetische Sanierung auf diesem Wege ihren Kunden näher bringen wollen. Die Kosten für das Sanierung(s)Mobil einschließlich eines qualifizierten Energieberaters betragen 850 Euro pro Tag.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Buchung usw. stehen an dieser Stelle bereit.
 
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Neuer KEA-Flyer – Klimahaus Baden-Württemberg

Druckfrisch erschienen ist ein Projektflyer zur Kampagne „Klimahaus Baden-Württemberg“. Er richtet sich an alle Kommunen in Baden-Württemberg und informiert in bekanntem Format über das noch junge Gütesiegel und die Leistungen der KEA.

Mit dem Klimahaus Baden-Württemberg bietet die KEA allen Kommunen in Baden-Württemberg ein passgenaues Werkzeug an, um die erheblichen Effizienzpotenziale im privaten Gebäudebereich zu erschließen. Teilnehmende Kommunen zeichnen gemäß KfW-Vorgaben sanierte Privatgebäude und Neubauten mit einem Gütesiegel in Form einer gut sichtbaren Hausnummer aus. Hierfür können sich Privatpersonen, Energieberater und Architekten ohne größeren Aufwand bei der Kommune bewerben.

Neuer Flyer und weitere Informationen
Der neue Flyer kann über den KEA-Shop bezogen werden. Weitere Information zum Projekt stehen an dieser Stelle bereit.

Ansprechpartner bei der KEA ist Matthias Rauch.

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Vormerken – Nahwärme kompakt am 24. September in Karlsruhe

Im September lädt die KEA zu ihrer Nachmittagsveranstaltung „Nahwärme kompakt“ nach Karlsruhe ein. Schwerpunkt in diesem Jahr: Solare Wärmenetze – ein wichtiger Baustein der Wärmewende. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Solare Wärmenetze gibt es in Baden-Württemberg bisher kaum – dabei ist klar: Ohne Wärmewende wird die Energiewende nicht gelingen. Inwieweit solarthermische Anlagen mit mehreren Tausend Quadratmetern eine Chance für den Klimaschutz im Allgemeinen und für Kommunen im Besonderen sind, wird im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung diskutiert und entsprechende Beispiele vorgestellt.

Datum & Ort
24. September 2015
13.00 - 17.15 Uhr
IHK Karlsruhe

Programm & Anmeldung
Der Download des Programms ist an dieser Stelle möglich. Dort steht auch das Online-Anmeldeformular bereit.

Teilnahmegebühr, Anmeldeschluss & Storno
Die Teilnahmegebühr beträgt 70,- Euro zzgl. MwSt.
Anmeldeschluss ist der 17.09.2015.
Bis einschließlich 17.09.2015 ist die Stornierung kostenfrei; danach wird die Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt.

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Vormerken – Kommunaler Klimaschutzkongress 2015 am 15. Oktober in Esslingen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet am 15. Oktober gemeinsam mit der Stadt Esslingen und der KEA den Kommunalen Klimaschutzkongress 2015. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Umweltminister Franz Untersteller wird den Kongress eröffnen und über die zunehmende Bedeutung des Klimaschutzes in Kommunen sprechen. Des Weiteren werden Best-Practice-Beispiele aus Gemeinden, Städten und Landkreisen vorgestellt. Ein weiteres Highlight ist die Präsentation der Ergebnisse aus dem Pilotprojekt des Landes "Nachhaltige Kommunalentwicklung – gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft“ durch Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Darüber hinaus wird im Rahmen des Kongresses ein Erfahrungsaustausch für Kommunen stattfinden, die am European Energy Award (eea) teilnehmen. Der Landesarbeitskreis Innovative Energienutzung in Gebäuden und Betrieben (LAK IEGB), der sein zehnjähriges Bestehen feiert, stellt zudem Lösungen zur effizienten dezentralen Wärmeversorgung vor.

Der Kongress richtet sich vornehmlich an Vertreter von Gemeinden, Städten und Landkreisen, ist jedoch auch für alle anderen Interessierten offen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig.

Datum & Ort
15. Oktober 2015 // 9.15 - 16.15 Uhr

Esslingen live - Kultur und Kongress GmbH
Neckar Forum Esslingen
Hauffstraße
73728 Esslingen am Neckar

Programm & Anmeldung
Der Download des Programms ist in Kürze an dieser Stelle möglich.
Dort steht ab sofort auch das Online-Anmeldeformular bereit.
Anmeldeschluss ist der 08.10.2015.

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TANDEM – Treffen für deutsche und französische Kommunen

Seit 2014 unterstützt das Projekt TANDEM die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und französischen Städten vor dem Hintergrund der deutschen Energiewende bzw. der französischen Transition énergétique. Das nächste Treffen deutscher und französischer Kommunen findet an den Tagen 27. und 28. Oktober in Ettlingen statt. Die KEA ist Projektpartner.

Am 27. Oktober findet zunächst ein Treffen der deutschen und französischen Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister statt. Am Tag darauf liegt der Fokus der Veranstaltung auf den deutschen und französischen TANDEM-Partnerschaften.

Die Teilnehmer haben in diesem Rahmen die Gelegenheit, sich sowohl mit ihrer jeweiligen Partnerstadt als auch mit weiteren Projektteilnehmern auszutauschen.

Ziele des Treffens

  • Austausch mit der Partnerstadt bzw. Kontaktaufnahme für neue Partnerschaften
  • mit den Partnerstädten an bestehenden Projekten arbeiten oder neue Projektideen austauschen
  • Diskussion mit deutschen und französischen Fördergebern über Finanzierungsmöglichkeiten von gemeinsamen Projekten

Das Umweltbundesamt, die Deutsche Energie-Agentur (dena), die ADEME (Nationale Französische Energie-Agentur) und die Caisse des Dépôts, die das TANDEM-Projekt unterstützen, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Anmeldung
Die Anmeldung ist an dieser Stelle möglich.

Hintergrund: Was ist TANDEM?
Das von den beiden Städtenetzwerken Klima-Bündnis und Energy Cities durchgeführte und gemeinsam vom Umweltbundesamt und der französischen Energieagentur ADEME finanzierte Projekt bietet Kommunen aus Deutschland und Frankreich die Gelegenheit zum Austausch und zur Bildung einer Klimaschutzpartnerschaft.

Wie funktioniert TANDEM?
Kommunen, die am Projekt teilnehmen möchten, auf der Suche nach einem französischen Kooperationspartner sind oder Unterstützung für eine bereits bestehende Partnerschaft benötigen, können sich zunächst bei der KEA melden. Im weiteren Verlauf werden Kooperationen auf den Weg gebracht, aber auch Schulungen und Workshops angeboten.

Weitere Informationen
Nähere Informationen zu TANDEM stehen auf den Internetseiten der KEA und auf der internationalen Projektseite bereit.

Ansprechpartnerin bei der KEA ist Claire Mouchard.
 
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Klimaschutzmanager – Länderübergreifender Erfahrungsaustausch

Beim zweiten länderübergreifenden Treffen der kommunalen Klimaschutzmanagern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am 30. Juni hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und sich über aktuelle Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene zu informieren.

Die kommunalen Klimaschutzmanager sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Klimaschutzkonzepten. Neben der KEA und der Energieagentur Rheinland-Pfalz als Veranstalter nahmen auch Vertreter des IFEU-Instituts, des Service- und Kompetenzzentrums kommunaler Klimaschutz (SK:KK) und des Nachhaltigkeitsbüros der LUBW am Treffen teil. Um Konzepte umzusetzen, sind kluge, innovative Ansätze, transparente Öffentlichkeitsarbeit und ein breites Engagement aller Akteure wichtige Voraussetzungen, so das Fazit der Teilnehmer am Ende der Veranstaltung.

Nach einem informativen Vormittag mit Fachvorträgen über Energiemanagement in kommunalen Liegenschaften, den „Stuttgarter Sanierungsstandard“ und den Energieatlas Rheinland-Pfalz wurden an sechs Thementischen Fragen zu Bürgerbeteiligung, alternativen Wegen im Klimaschutz, Einführung von Energiesparmodellen an Schulen, zum Projekt „Klimaschutz-Kochen“, dem Nutzermotivationsprogramm der Stadt Mannheim sowie dem Carsharing-Projekt der Stadt Horb diskutiert.

Der länderübergreifende Austausch der Klimaschutzmanager soll im kommenden Jahr mit einem weiteren Netzwerktreffen fortgesetzt werden.

Ansprechpartner bei der KEA ist Harald Bieber.

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Vorgemerkt – KEA und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft-Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.

29. Juli bis 9. August 2015, Mühlacker, Zukunft Altbau
Gartenschau in Mühlacker

16. September 2015, Offenburg, Zukunft Altbau
Praxisdialog

Ab 17. September 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Ausbildung zum Contracting-Projektentwickler

Ab 23. September 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Ausbildung zum energiemanager kommunal

24. September 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Kommunikation, Organisation und Berichterstellung im Energiemanagement

24. September 2015, Karlsruhe, KEA
Nahwärme kompakt

26. September bis 4. Oktober 2015, Offenburg, Zukunft Altbau
Oberrheinmesse 2015

8. Oktober 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Einführung eines Energieverbrauchscontrollings

15. Oktober 2015, Esslingen, Umweltministerium, Stadt Esslingen, KEA
Kommunaler Klimaschutzkongress 2015

16. bis 18. Oktober 2015, Sinsheim, Zukunft Altbau
Bau- und Wohnmesse

28. Oktober 2015, Stuttgart, Zukunft Altbau
Praxisdialog

29. Oktober 2015, Karlsruhe, KEA-Akademie
Grundlagen und Optimierung von Heizungsanlagen

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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