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KEA

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn Frost und Schnee offensichtlich noch auf sich warten lassen – der Advent naht. Da wird es höchste Zeit, Sie ein letztes Mal in diesem Jahr über den Klimaschutz im Südwesten zu informieren.

Zunächst aber die globale Perspektive: Die Ergebnisse des Weltklimagipfels in Paris im Dezember werden auch Klimamanager und Energieberater in Baden-Württemberg betreffen: Beim Energiepolitischen Forum am 8. Dezember in Stuttgart diskutieren die KEA und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit Parlamentariern über die Auswirkungen von Paris für die Landespolitik.

Viel Neues haben wir in dieser Ausgabe zu berichten: Neue KEA-Struktur, neue Förderrunden der Kommunalrichtlinie, neue Projekte, kommende Veranstaltungen und ein Rückblick.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und schon jetzt einen guten Start ins Jahr 2016!

Ihr

Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Geschäftsführer KEA Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-Württemberg GmbH

 

Inhalt

+ Kompetenzzentren – neue Aufgaben für KEA
Die Landesregierung hat der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg weitere Aufgaben übertragen: Information und Wissenstransfer an Kommunen und Firmen sollen durch den Aufbau von Kompetenzzentren ausgebaut werden.
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+ Kommunalrichtlinie – Bundesförderung neu aufgelegt
Die KEA berät Antragsteller in Baden-Württemberg auch bei der Neuauflage der Kommunalrichtlinie: Städte, Gemeinden und Landkreise sowie weitere Einrichtungen können bis Ende März 2016 Förderanträge für Klimaschutzprojekte einreichen.
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+ Energieeffizienz – zwei kommunale Netzwerke gestartet
Die KEA ist Initiator der ersten beiden, vom Bund geförderten Projekte dieser Art in Baden-Württemberg. Städte und Gemeinden können in kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken besonders leicht, wirtschaftlich und nachhaltig Einsparpotenziale erschließen.
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+ Klimaschutz-Plus – noch bis 30. November Anträge einreichen
Klimaschutz-Plus für Kurzentschlossene: Bis Montag, 30. November 2015 können Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen, kirchliche Einrichtungen oder andere Besitzer von Nichtwohngebäuden im Beratungsprogramm letzte Anträge auf Förderung stellen. Anträge von gemeinnützigen Vereinen werden sogar noch bis zum 31. März 2016 entgegengenommen; das gilt auch für investive Vorhaben. Die KEA und die L-Bank beantworten Fragen und unterstützen bei der Antragsstellung.
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+ Nachlese – Kommunaler Klimaschutzkongress 2015 in Esslingen
Rund 200 Teilnehmer diskutierten am 15. Oktober in Esslingen über den kommunalen Klimaschutz. Nach einem Grußwort des Umweltministers Franz Untersteller sprachen Referenten aus Forschung und Verwaltung über aktuelle Herausforderungen, neue Wege und die Rolle der Öffentlichkeitsarbeit.
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+ TANDEM - deutsch-französische Partnerschaften für die lokale Energiewende
Klimaschutz und die Umsetzung der Energiewende auf lokaler Ebene sind Themen, die immer stärker auf der politischen Agenda deutscher und französischer Kommunen vertreten sind. Das TANDEM-Projekt bietet Kommunen aus beiden Ländern die einmalige Gelegenheit, durch einen Austausch und die Bildung von Klimaschutzpartnerschaften gemeinsam die Energiewende voranzubringen. Am 27. und 28. Oktober fand in Ettlingen das zweite Projekttreffen statt.
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+
Umfrage – Energiespar-Contracting noch wenig genutzt
Die Dienstleistung Energiespar-Contracting für öffentliche Liegenschaften ist inzwischen bei den meisten Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und Banken bekannt. Doch nur die wenigsten waren bisher an konkreten Projekten beteiligt. Das hat eine Umfrage der KEA ergeben.
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+ BioVill – KEA berät Bioenergiedörfer
Die KEA beteiligt sich mit ihrer Kompetenz an dem internationalen Bioenergiedörfer-Projekt BioVill. Ein Bioenergiedorf macht die Bürger unabhängig von Energieimporten, da die Energie vor der eigenen Haustür erzeugt wird. In den energieautarken Kommunen bleiben die Ausgaben für Energie vor Ort und fließen nicht in ferne Regionen ab.
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+ Familie & Heim – Treffpunkt Energieberatung noch bis 22. November
Noch bis zum 22. November informiert das Team von Zukunft Altbau die Besucher der „Familie und Heim“ in Stuttgart zu energetischer Gebäudesanierung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien.
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+ Energiepolitisches Forum – bis 2. Dezember anmelden und mitdiskutieren
Unsere alljährliche Podiumsdiskussion mit Parlamentariern richtet diesmal den Blick auf den Weltklimagipfel in Paris. Kommen Sie am 8. Dezember um 19 Uhr in Stuttgart mit den energiepolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen ins Gespräch.
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+ Call for participation – Contracting-Kongress 2016 mitgestalten

Am 22. Juni 2016 findet der 10. Contracting-Kongress in Stuttgart statt. Interessierte können bis 26. November im Rahmen des „Call for participation" ihre Projekte einreichen und diese auf der Veranstaltung vorstellen. Außerdem können sich Unternehmen in der Begleitausstellung präsentieren.
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+ Kostenlos – Weiterbildung Energiespar-Contracting
Im Rahmen des EU-Projektes EnPC INTRANS (Capacity Building on Energy Performance Contracting in European Markets in Transition) können Interessierte kostenlos an einer Fortbildung zum Energiespar-Contracting teilnehmen. Die Fortbildung wird vom 23. bis 25. Februar 2016 in Bratislava stattfinden. Reise- und Unterkunftskosten werden über das Projekt abgedeckt.
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+ Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick
Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.
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Kompetenzzentren – neue Aufgaben für KEA

Die Landesregierung hat der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg weitere Aufgaben übertragen: Information und Wissenstransfer an Kommunen und Firmen sollen durch den Aufbau von Kompetenzzentren ausgebaut werden.

KEA baut Kompetenzzentren auf
In den Zukunftsfeldern Kommunaler Klimaschutz, Energiemanagement, Contracting und Wärmenetze soll die KEA am Standort Karlsruhe nach und nach Kompetenzzentren für Kommunen und Unternehmen aufbauen. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert die zusätzlichen Aktivitäten. Ziel ist, den Klimaschutz im Land auf breiter Front zu beflügeln. Langfristig will das Land 100 Prozent der Gesellschaftsanteile der KEA übernehmen und und das Know-how der Mitarbeiter vollständig für sich nutzen.

Zukunft Altbau auch für Nichtwohngebäude
Die Änderungen stärken die KEA in den Feldern Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die neuen Kompetenzzentren werden den Markt beobachten, Informationsmaterialien erstellen und verbreiten, Veranstaltungen organisieren, kostenfreie Impulsberatungen anbieten, Qualifizierungsangebote anstoßen sowie Netzwerke aufbauen und pflegen. Parallel dazu sollen die Aktivitäten des bereits etablierten Programms Zukunft Altbau ausgebaut und auf Nichtwohngebäude erweitert werden.

Zentrale Anlaufstelle für alle Interessenten

„Hiervon wird sowohl das Land profitieren, aber auch die Kommunen und unsere Unternehmen werden den Sachverstand der KEA in Zukunft noch zielgerichteter in Anspruch nehmen können“, sagt Umweltminister Franz Untersteller. KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen verspricht: „Über die Kompetenzzentren werden wir unser in Projekten gewonnenes Know-how allen Interessenten verfügbar machen.“ Kommunen, kirchlichen Einrichtungen, Unternehmen oder anderen Interessenten steht die KEA in der auf zumindest zwei Jahre angelegten Übergangszeit in gewohnter Weise mit kostenpflichtigen Beratungsleistungen zur Verfügung.

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Kommunalrichtlinie – Bundesförderung neu aufgelegt

Die KEA berät Antragsteller in Baden-Württemberg auch bei der Neuauflage der Kommunalrichtlinie: Städte, Gemeinden und Landkreise sowie weitere Einrichtungen können bis Ende März 2016 Förderanträge für Klimaschutzprojekte einreichen.

Kommunaler Klimaschutz hat viele Vorteile:

  • Er steigert die Lebensqualität der Bewohner,
  • verringert die Energiekosten
  • und belebt die lokale Wirtschaft.

Mehrere Millionen Euro Fördergeld des Bundesumweltministeriums (BMUB) stehen für diesen Zweck zur Verfügung. Im Oktober startete die Förderrunde für die nächsten sechs Monate: Anträge können noch bis zum 31. März 2016 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Wer darf einen Antrag stellen?

  • Kommunen
  • kulturelle Einrichtungen
  • kommunale Unternehmen
  • Werkstätten für behinderte Menschen
  • Religionsgemeinschaften
  • Träger von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen

Was wird gefördert?
Eine kostenfreie Erstberatung erhalten Interessierte von den neu geschaffenen Kompetenzzentren der KEA. Förderfähig sind die Einstiegsberatung, die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und -teilkonzepten bis hin zur Durchführung von Energiesparmodellen in Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen. Auch für investive Maßnahmen und die Beschäftigung von Klimaschutzmanagern gibt es Geld.

Die Förderbedingungen sind in der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ – kurz: Kommunalrichtlinie – festgelegt.

Ansprechpartner bei der KEA ist Harald Bieber

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Energieeffizienz – zwei kommunale Netzwerke gestartet

Die KEA ist Initiator der ersten beiden, vom Bund geförderten Projekte dieser Art in Baden-Württemberg. Städte und Gemeinden können in kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken besonders leicht, wirtschaftlich und nachhaltig Einsparpotenziale erschließen.

Ein Netzwerk mit acht Kommunen befindet sich im Enzkreis, ein weiteres ist über den gesamten Südwesten verteilt. Vorbild der kommunalen Netzwerke sind betriebliche Energienetzwerke, die bereits seit einigen Jahren bestehen und beträchtliche Erfolge zu verzeichnen haben. Das Prinzip heißt: Von anderen Teilnehmern lernen.

Die Vorteile für Kommunen

  • 70-prozentige Förderung von energietechnischen Beratungsleistungen.
  • Verbesserung der Energieeffizienz insbesondere bei Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur (z.B. Wasserver- und Abwasserentsorgung).
  • Fachvorträge/Schulungen von Experten.
  • Moderierter Erfahrungsaustausch, bei der Überwindung praktischer Probleme voneinander lernen und/oder Maßnahmen bündeln.
  • Reduktion der bei der Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen anfallenden Transaktionskosten.
  • Nutzung einer elektronischen Netzwerkplattform.

Die KEA als idealer Partner

  • Umsetzungsorientiert
  • Wirtschaftliche Bewertung der Einsparpotenziale (Interne Verzinsung, Kapitalwert, Amortisationszeit)
  • Jährliches Monitoring
  • Aufbau eines Informationsnetzwerks
  • Glaubwürdige und authentische PR-Arbeit

Auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz
Die KEA plant, weitere Energieeffizienznetzwerke für Kommunen im gesamten Land zu initiieren. Interessierte Kommunen, aber auch andere Akteure (Kliniken, Heime, Bäder etc.) können sich gerne melden. Die Experten der Landesenergieagentur werden zusammen mit den Kommunen geeignete Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauchs identifizieren und die Umsetzung von Einsparzielen, die sich die Netzwerkteilnehmer selbst setzen, begleiten.

Ansprechpartner bei der KEA ist Claus Greiser

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Klimaschutz-Plus – noch bis 30. November Anträge einreichen

Klimaschutz-Plus für Kurzentschlossene: Bis Montag, 30. November 2015 können Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen, kirchliche Einrichtungen oder andere Besitzer von Nichtwohngebäuden im Beratungsprogramm letzte Anträge auf Förderung stellen. Anträge von gemeinnützigen Vereinen werden sogar noch bis zum 31. März 2016 entgegengenommen; das gilt auch für investive Vorhaben. Die KEA und die L-Bank beantworten Fragen und unterstützen bei der Antragsstellung.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Förderbedingungen und Antragsformulare stehen unter www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de bereit. Antragsteller können sich mit konkreten Fragen zu den Fördermöglichkeiten an die L-Bank oder die KEA wenden.

Ansprechpartner bei der KEA ist Arno Maier.

 
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Nachlese – Kommunaler Klimaschutzkongress 2015 in Esslingen

Rund 200 Teilnehmer diskutierten am 15. Oktober in Esslingen über den kommunalen Klimaschutz. Nach einem Grußwort des Umweltministers Franz Untersteller sprachen Referenten aus Forschung und Verwaltung über aktuelle Herausforderungen, neue Wege und die Rolle der Öffentlichkeitsarbeit.

Dass erfolgreicher Klimaschutz auf lokaler Ebene stattfinde, betonte Esslingens Erster Bürgermeister Wilfried Wallbrecht in seiner Eröffnung. Den Bogen zur globalen Klimapolitik schlug der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller mit Blick auf den Weltklimagipfel in Paris. Die Menschen spürten die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar, so der Minister. Er verwies auf die Temperaturrekorde in diesem Jahr, in dem allein in sechs Monaten jeweils neue Höchstwerte mit bis zu 0,84 Grad über dem Durchschnitt zu verzeichnen waren. Die aktuellen Herausforderungen der Kommunen bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik kommentierte Minister Untersteller unter dem Applaus der Kongressteilnehmer: „Ich warne davor, die Flüchtlinge gegen den Klimaschutz auszuspielen.“

Für Lars Waldmann von der Berliner Denkfabrik Agora Energiewende sind die Kommunen die wichtigsten Akteure bei Energiewende und Klimaschutz – in seinem Impulsreferat lieferte er dafür Zahlen und Fakten. Die Energiewende bedinge ein neues Stromsystem und eine veränderte Infrastruktur: Es kämen mehr Flexibilität (Wind und Sonne), mehr Dezentralität sowie eine größere Vielfalt der Akteure (Stromerzeuger) auf uns zu, so Waldmann.

Auch die Beteiligung der Bürger an der Energiewende muss laut Expertenmeinung auf eine neue Stufe gehoben werden. Dass die Kommunen hier noch viel zu tun haben, berichtete Frank Brettschneider, Professor an der Universität Hohenheim, anhand erster Ergebnisse einer Pilotstudie. Die Befragung von Bürgermeistern habe danach ergeben, dass sie die Bürger bislang eher bei sozialen Themen oder der Erarbeitung von Konzepten einbeziehen, weniger bei konfliktträchtigen Themen wie etwa Standortdebatten.
 
Volker Kienzlen von der KEA gab in seinem Vortrag konkrete Empfehlungen dafür, was nach der Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzepts geschehen kann und sollte. Er legte Kommunen etwa nahe, über den Einstieg in den European Energy Award (eea) systematische und kontinuierliche Klimaschutzaktivitäten anzustoßen.

Am Nachmittag befassten sich Vertreter von Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie von Energieagenturen und Verbänden in fünf Foren mit erfolgreichen Lösungen zur wirksamen Minderung von Treibhausgasemissionen: Es wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Strategien für die Zukunft diskutiert und erprobte Vorgehensweisen zur Verständigung von Bürgern und Verwaltung beworben.
Die Teilnehmer lernten das Pilotprojekt „Nachhaltige Kommunalentwicklung“ des Landes kennen, wappneten sich mit neuen Argumenten und Motivationen für ein systematisches Energiemanagement in Kommunen und betrachteten Beispiele für gute Öffentlichkeitsarbeit. Die baden-württembergischen eea-Kommunen tauschten ihre Erfahrungen aus und der Landesarbeitskreis Innovative Energienutzung in Gebäuden und Betrieben (IEGB) stellten dezentrale Lösungen zur Wärmeversorgung kommunaler Gebäude vor.

Dass grüne Smoothies mit Algen gut schmecken und zugleich dem Klimaschutz dienlich sind, erfuhren die Kongressteilnehmer beim abschließenden Empfang.

Weitere Informationen
Alle Vorträge stehen zum Download auf den KEA-Internetseiten zur Verfügung.

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TANDEM - deutsch-französische Partnerschaften für die lokale Energiewende

Klimaschutz und die Umsetzung der Energiewende auf lokaler Ebene sind Themen, die immer stärker auf der politischen Agenda deutscher und französischer Kommunen vertreten sind. Das TANDEM-Projekt bietet Kommunen aus beiden Ländern die einmalige Gelegenheit, durch einen Austausch und die Bildung von Klimaschutzpartnerschaften gemeinsam die Energiewende voranzubringen. Am 27. und 28. Oktober fand in Ettlingen das zweite Projekttreffen statt.

Nach Ettlingen waren rund 40 Teilnehmer aus beiden Ländern gekommen, um sich sowohl mit ihrer Partnerstadt als auch mit weiteren Projektteilnehmern auszutauschen. Zudem bestand die Gelegenheit, mit deutschen und französischen Fördergebern wie der ADEME, dem Umweltbundesamt, der dena oder dem deutsch-französischen Institut über Finanzierungsmöglichkeiten gemeinsamer Projekte zu diskutieren. Aus Baden-Württemberg waren die Städte Karlsruhe, Ettlingen, Kehl und Freiburg dabei.

Das Projekt TANDEM wird von den Städtenetzwerken Energy Cities und Klima-Bündnis in Kooperation mit der KEA durchgeführt und gemeinsam vom Umweltbundesamt und der französischen Energieagentur ADEME finanziert. Das TANDEM-Team setzt sich für ein breites gegenseitiges Verständnis ein und unterstützt interessierte Kommunen bei dem Aufbau ihrer deutsch-französischen Partnerschaft.

Ausführliche Informationen zum Projekt sowie Beispiele laufender Kooperationen stehen unter www.tandem-staedte.eu zur Verfügung. Dort werden auch in Kürze die Ergebnisse des Treffens in Ettlingen vorgestellt.

Ansprechpartnerin bei der KEA ist Claire Mouchard

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Umfrage – Energiespar-Contracting noch wenig genutzt

Die Dienstleistung Energiespar-Contracting für öffentliche Liegenschaften ist inzwischen bei den meisten Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und Banken bekannt. Doch nur die wenigsten waren bisher an konkreten Projekten beteiligt. Das hat eine Umfrage der KEA ergeben.

Die KEA regt eine intensivere Beratung an, um Contracting stärker in der Fläche zu verankern. Dazu passt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Das Interesse an Weiterbildungsmaßnahmen ist bei den Beteiligten stark ausgeprägt. Die Befragung wurde von August bis Oktober 2015 durchgeführt. An der Erhebung haben 60 Fachleute aus Deutschland teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse zum Download hier.

Energiespar-Contracting ist ein gutes Werkzeug, dem Sanierungsstau bei knappen Haushaltskassen entgegenzuwirken. Derzeit sind die Förderbedingungen so gut wie nie. „Noch bessere Förderbedingungen für die Contracting-Beratung als wir sie jetzt haben, sind kaum vorstellbar“, sagt der Bereichsleiter Contracting bei der KEA, Rüdiger Lohse. Er warnt aber: „Die Fördermittel werden bald ausgeschöpft sein.“ Lohse rät daher allen Kommunen und anderen Eigentümern von öffentlichen Gebäuden, etwa Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen und Kirchen, die aktuellen Fördermöglichkeiten bald zu nutzen. Informationen dazu gibt die KEA an alle Interessierten weiter.

Um den besten Contractor für das eigene Projekt zu finden, ist eine umfangreiche und neutrale Beratung wichtig. Diese Dienstleistung bietet die Landesenergieagentur von Baden-Württemberg seit fast zwanzig Jahren Kommunen und anderen Beteiligten im Land an.

Ansprechpartner bei der KEA ist Rüdiger Lohse.

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BioVill – KEA berät Bioenergiedörfer

Die KEA beteiligt sich mit ihrer Kompetenz an dem internationalen Bioenergiedörfer-Projekt BioVill. Ein Bioenergiedorf macht die Bürger unabhängig von Energieimporten, da die Energie vor der eigenen Haustür erzeugt wird. In den energieautarken Kommunen bleiben die Ausgaben für Energie vor Ort und fließen nicht in ferne Regionen ab.

In Kooperation zwischen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, fünf Balkanstaaten, Deutschland und Österreich werden Bioenergiedörfer bekannter gemacht, konkrete Projekte entwickelt und ihre Umsetzung begleitet. Die KEA wird Wissen aus ihrem Spezialgebiet einbringen und Geschäftsmodelle für die Implementierung von Energieeffizienzmaßnahmen, möglichst budgetneutral für die Gebäudeeigentümer, entwickeln. Dabei verankern die BioVill-Partner auch regionale Konzepte zur Nutzung von Biomasse und Solarthermie. Besonderes Augenmerk legt das Projekt auf die Bürger: Sie sollen ein Verständnis für die Chancen und auch ökonomischen Möglichkeiten von Bioenergie entwickeln.

Die ersten fünf Bioenergiedörfer werden in Slowenien, Serbien, Kroatien, Mazedonien und Rumänien aufgebaut. Für Baden-Württemberg bedeutet BioVill wertvollen Wissenstransfer aus den dort gesammelten Erfahrungen sowie neue Möglichkeiten für den Einsatz eigener Produkte und Dienstleistungen in den Partnerländern.

Ansprechpartner bei der KEA ist Rüdiger Lohse

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Familie & Heim – Treffpunkt Energieberatung noch bis 22. November

Noch bis zum 22. November informiert das Team von Zukunft Altbau die Besucher der „Familie und Heim“ in Stuttgart zu energetischer Gebäudesanierung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien.

Familie & Heim 2015
Datum:        14.11.2015 bis 22.11.2015
Ort:             Messe Stuttgart, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Auf dem „Treffpunkt Energieberatung“ von Zukunft Altbau können sich Besucher kostenfrei und neutral über energetische Altbausanierung informieren. Qualifizierte Gebäudeenergieberater aus der Region geben Tipps.

Dieses Jahr neu
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erstmals das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg. In dem neuen Ausstellungspavillon werden Haustechniken auf verschiedenen Thementafeln demonstriert.

Am „Energietag auf dem Forum“ am 21.11.2015 kommt Umweltminister Franz Untersteller gerne mit Besuchern zu Fragen der Klimaschutzpolitik des Landes ins Gespräch. Qualifizierte 20-min-Vorträge bringen den Besuchern Praxistipps nahe.

Weitere Informationen

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Energiepolitisches Forum – bis 2. Dezember anmelden und mitdiskutieren

Unsere alljährliche Podiumsdiskussion mit Parlamentariern richtet diesmal den Blick auf den Weltklimagipfel in Paris. Kommen Sie am 8. Dezember um 19 Uhr in Stuttgart mit den energiepolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen ins Gespräch.

Paris - Stuttgart: Was folgt aus den Ergebnissen der Weltklimakonferenz für die Landespolitik?

Diese Frage stellt das Energiepolitische Forum im Haus der Geschichte und lädt zur Debatte ein. Bereits zum fünften Mal veranstaltet die KEA gemeinsam mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) eine energiepolitische Podiumsdiskussion mit Parlamentariern. In diesem Jahr diskutieren die ZSW- und KEA-Geschäftsführer Prof. Dr. Frithjof Staiß und Dr. Volker Kienzlen mit Ministerialdirektor Helmfried Meinel (Umweltministerium) und den energiepolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen Alexander Schoch, Johannes Stober, Paul Nehmet und Andreas Glück.

Zum Online-Formular für die Anmeldung (begrenzte Plätze!)

Ansprechpartnerin bei der KEA für Veranstaltungsmanagement ist Ursula Rubenbauer

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Call for participation – Contracting-Kongress 2016 mitgestalten

Am 22. Juni 2016 findet der 10. Contracting-Kongress in Stuttgart statt. Interessierte können bis 26. November im Rahmen des „Call for participation" ihre Projekte einreichen und diese auf der Veranstaltung vorstellen. Außerdem können sich Unternehmen in der Begleitausstellung präsentieren.
 
Kommunen und Unternehmen, aber auch Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie Wohnungsbaugesellschaften können den nächstjährigen Contracting-Kongress aktiv mitgestalten. Die Einreichung ihrer Projekt-, Themen- und Referentenvorschläge erfolgt über den „Call for participation", der an dieser Stelle heruntergeladen werden kann. Bewerbungsschluss ist der 26. November. Der eigens gegründete Begleitkreis wird dann darüber entscheiden, welche Projekte auf dem Kongress präsentiert werden.
 
Ansprechpartnerin bei der KEA für den „Call for participation" ist Konstanze Stein
 
Auch 2016 wird es eine Begleitausstellung zum Kongress geben. Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an Ursula Rubenbauer

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Kostenlos – Weiterbildung Energiespar-Contracting

Im Rahmen des EU-Projektes EnPC INTRANS (Capacity Building on Energy Performance Contracting in European Markets in Transition) können Interessierte kostenlos an einer Fortbildung zum Energiespar-Contracting teilnehmen. Die Fortbildung wird vom 23. bis 25. Februar 2016 in Bratislava stattfinden. Reise- und Unterkunftskosten werden über das Projekt abgedeckt. 

In der Fortbildung wird grundlegendes Wissen über das Energiespar-Contracting (EPC) vermittelt und Erfahrungen aus Best-Practice-Projekten weitergegeben. Zudem sollen die Kenntnisse über die Wissensverbreitung mit den neuen Medien vertieft werden.

Folgende Themen werden bei der Weiterbildung behandelt:

  • Voraussetzungen für EPC und am Markt etablierte Geschäftsmodelle
  • Gestaltung von EPC-Projekten (Laufzeit, Finanzierung, Garantieversprechen, Einsparmaßnahmen, Anreize und Sanktionen…)
  • Angebotslegung und Vertragsmanagement für die drei etablierten EPC-Geschäftsmodelle
  • Energiecontrolling und Einsparnachweise
  • Gestaltung von Online-Trainings und Webinars

Alle Module werden in englischer Sprache gehalten. Sofern Sie Interesse an einer Teilnahme haben, senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular bis spätestens 25. November an die Faxnummer (0721) 984 71-20. Es stehen fünf Plätze für die Teilnahme zur Verfügung. Diese werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben.

Zur Agenda und zum Anmeldeformular

Weitere Informationen zum Projekt EnPC INTRANS finden Sie hier

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Vorgemerkt – KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen im Überblick

Damit Sie keine wichtigen KEA- und Zukunft Altbau-Veranstaltungen in den kommenden Monaten verpassen, haben wir hier die Termine für Sie zusammengefasst.

  • 14. – 22. November 2015, Stuttgart
    Familie & Heim 2015
  • 26. November 2015, Karlsruhe
    Grundlagen und Optimierung der Lüftungstechnik und Beleuchtung
  • 1. Dezember 2015, Kornwestheim
    Klimaschutz in kleinen Städten und Gemeinden
  • 2. Dezember 2015, Karlsruhe
    Nutzersensibilisierung in Verwaltungsgebäuden
  • 8. Dezember 2015, Stuttgart
    Energiepolitisches Forum
  • 22. Juni 2016, Stuttgart
    10. Contracting-Kongress
  • 9. November 2016, Stuttgart
    18. Herbstforum Zukunft Altbau

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Impressum
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | Kaiserstraße 94a | 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 984 71-0 | Fax. 0721 984 71-20 | keanewsletter(at)kea-bw.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr.-Ing. Volker Kienzlen
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Martin Eggstein
Registergericht Mannheim | Registernummer: Abt. B 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058

Redaktion
Axel Vartmann/Ursula Rubenbauer | Dr.-Ing. Volker Kienzlen

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA GmbH

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