Wie können konkrete Maßnahmen aussehen?
Kommunikation:
- Maßnahmen zur "Bewusstseinsentwicklung" über den Zusammenhang von Verkehr, Umweltbelastung und Nachhaltigkeit (Info-Kampagne mit Broschüren, Plakaten, Mitwirkung an Umwelttagen, Aufklärung an Schulen, ...; 50 % aller Autofahrten sind kürzer als 2,5 km und könnten auch anders, z.B. mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt werden)
- Kursangebot "spritsparendes Fahren", gemeinsam mit der Verkehrswacht (Verbrauchssenkung um 20 % durch sparsame Fahrweise möglich); Einsatz eines Fahrsimulators
- "integrierte ÖPNV-Beratung" (Verkehrsunternehmen, Kommune, Schulen, Fremdenverkehrseinrichtungen, ...)
- "Runder Tisch" zur Konsens-Entwicklung über ein künftiges umweltverträgliches Verkehrskonzept (Arbeitskreis "Wirtschaft und Verkehr" Gemeinderatsausschuss "Verkehr und Nachhaltige Entwicklung" etc.)
- Integration der Planung von Siedlungs- und Verkehrsstrukturen
- Konzept zur Erfolgskontrolle (Messung von Verkehrsaufkommen und Verhalten)
Verhaltensbeeinflussung:
- Verkehrsleit- und Parkraumkonzept
- ÖPNV-Vorrangspuren (evtl. auch für Taxi, Car-Pooling)
- Geschwindigkeitsbegrenzungen und Geschwindigkeitsmesstafeln
- Fahrradvorrangkonzept mit flankierenden Maßnahmen (Diebstahlsicherungsmaßnahmen in Kooperation mit dem örtlichen Fahrradhandel und der Polizei, Abstellmöglichkeiten, technischer Service, ...)
- "Interface-Optimierung" der Verkehrsträger: Abstimmung von Haltestellen, Fahrplänen, Info-Materialien, Öffentlichkeitsarbeit, ...
- Attraktivierung der Fußgängerwege
- Einführung eines Car-Sharing-Modells (unter organisatorischer Begleitung der Kommune, evtl. unter Mitwirkung eines Mietfahrzeugunternehmens) zur Verringerung von Zweitautos
- "Bus/Rail & Home - Service", Disco-Bus, Wander-Bus, ...
- Einkaufs-Bringservice
- Firmentickets
Infrastruktur:
- Erdgas-Bussystem
- sinnvolle Abstimmung von Haltestellen- und Parkplätzen
- Fahrradwege- und Fahrrad-Fahrsicherheitskonzept
- Telematik- und Verkehrsleitkonzept

