Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte

 

Zum Projekt

Das Projekt wurde im Januar 2009 auf Initiative des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) und des Deutschen Caritas Verbandes gestartet. Dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) werden Langzeitarbeitslose zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, um zuerst in Anleitung und später selbständig Stromspar-Checks in einkommensschwache Haushalte durchzuführen. Die KEA übernimmt gemeinsam mit der Energieagentur Regio Freiburg und der KliBA Heidelberg die Regionalkoordination von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Weitere regionale Energieagenturen unterstützen dabei die teilnehmenden Caritasverbände bei der Schulung von Langzeitarbeitslosen. 

Angebot für Kommunen

Interessierte Kommunen, die nicht am Bundesprojekt teilnehmen, haben die Möglichkeit, die Aktion Stromspar-Check auf eigene Kosten auf die Beine zu stellen: 20 kommunal finanzierte Initiativen sind in den vergangenen Monaten gestartet und das Interesse wächst stetig.

Hintergrund

Bis Juli 2011 wurden in der Region Süd-West über 10.000 Stromspar-Checks an 16 Projektstandorten durchgeführt. Pro Haushalt werden durchschnittlich 80 Euro pro Jahr an Stromkosten und 60 Euro pro Jahr an Wasser- und Heizenergiekosten eingespart. Demgegenüber stehen Kosten für die installierten Soforthilfen von 55 Euro. Die gesamt erzielten Einsparungen liegen für Strom bei 3.700 MWh und für Wasser bei 140.000 m³ pro Jahr. Über die Lebensdauer der Sparartikel sparen die Haushalte 12 Mio. Euro und die Kommunen, die einen Teil der Energiekosten übernehmen, 2,3 Mio. Euro. Der Umwelt kommt eine Einsparung von knapp 24.000 Tonnen CO2 zugute.

Bundesweit haben geschulte Langzeitarbeitslose über 50.000 Haushalte an 80 Standorten zum sparsamen Umgang mit Strom und Wasser beraten. Von Januar 2011 bis Dezember 2012 läuft das Projekt in der dritten Phase weiter. Mit einem verringerten Beitrag des BMU sollen in den Kommunen und im Kreis der Energieversorger weitere Unterstützer und Sponsoren gefunden werden, um das Projekt langfristig auf eine solide Basis zu stellen. 

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