Archiv

18.05.2016: Landesförderprogramm Klimaschutz-Plus neu gestartet

Am 18. Mai hat das Umweltministerium Baden-Württemberg das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für 2016 neu gestartet. Das Programm unterstützt die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden im Land. Im Fördertopf befinden sich insgesamt 11,5 Millionen Euro.

Die Teilnahme am European Energy Award wird weiterhin mit einer einmaligen Zuschuss von 10.000 Euro pro Kommune gefördert. Für die Erreichung des European Energy Award Gold und die Durchführung eines externen Re-Audits erhalten eea-Kommunen zudem 1.500 Euro nachträglich. 

Die Anzahl der Bonusregelungen bei der Beantragung von investiven Maßnahmen steigt von drei auf sechs. Antragsteller können Gutschriften erhalten, wenn sie etwa am European Energy Award teilnehmen, ein vom Bund gefördertes Klimaschutz(teil)konzept vorlegen, ihre regionale Energieagentur vor Ort finanziell unterstützen oder sich am Klimaschutzpakt zwischen Land und kommunalen Landesverbänden beteiligen.

Für die zwei Programmteile gelten unterschiedliche Antragsfristen: Im CO2-Minderungsprogramm müssen die Anträge für investive Maßnahmen bis zum 29. September eingereicht sein. Für die Angebote im flankierenden Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm endet die Frist am 30. November – eine Ausnahme ist die Teilnahme beim Wettbewerb Leitstern Energieeffizienz; dort gilt ebenfalls der 29. September.

Eine Übersicht über die neuen und weggefallenen Förderungen finden Sie in der Pressemeldung der KEA. Die Förderbedingungen und Antragsformulare sind unter www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de erhältlich. Fragen beantworten die L-Bank oder die Landesenergieagentur KEA.


04.02.2016: Zweiter Teilnahmeaufruf im Förderprogramm Klimaschutz mit System

Das Umweltministerium hat den Aufruf zur Teilnahme an der zweiten Auswahlrunde des Förderprogramms "Klimaschutz mit System" (EFRE) veröffentlicht.

Mit dem Förderprogramm "Klimaschutz mit System" unterstützt das Umweltministerium Kommunen, die auf systematischer Grundlage einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Attraktive Förderkonditionen ermöglichen es Gemeinden und Landkreisen, ambitionierte Maßnahmen des kommunalen Klimaschutzes zu realisieren. Das Umweltministerium möchte damit außerdem Kommunen dabei helfen, mit sichtbaren Projekten aus dem Bereich der eigenen Verwaltung ihre Vorbildfunktion nach § 7 des Landesklimaschutzgesetzes wahrzunehmen.

Dem eigentlichen Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb voraus. Gemeinden und Landkreise haben bis zum 06.05.2016 Zeit, um Maßnahmen zur Förderung vorzuschlagen.

Der Aufruf zur Teilnahme sowie weitere Informationen zu Klimaschutz mit Systen finden Sie auf der Seite des Umweltministeriums.


02.02.2016: Zehn Jahre European Energy Award in Baden-Württemberg



Umweltminister Franz Untersteller hat am 02.02.2016 im Kloster Maulbronn vier Landkreise und 16 Städte und Gemeinden mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Zum zehnjährigen Jubiläum des Programms in Baden-Württemberg verdeutlichte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die wichtige Rolle der Kommunen bei der Umsetzung des Ende letzten Jahres in Paris abgeschlossenen Weltklimavertrages: „Mit ihrer Teilnahme am European Energy Award setzen Kreise, Städte und Gemeinden im Land die internationalen Beschlüsse zum Klimaschutz im Alltag um und erfüllen sie so mit Leben.“

Mit insgesamt 115 teilnehmenden Städten, Gemeinden und Landkreisen liegt Baden-Württemberg beim European Energy Award in Deutschland an der Spitze, betonte der Minister weiter. “Das hiermit verbundene systematische Engagement der Teilnehmer, Energie und Treibhausgasemissionen einzusparen, unterstützt die Landesregierung mit speziellen Zuschüssen und Förderprogrammen.“

Die Auszeichnung mit dem European Energy Award (eea) erhalten in diesem Jahr:
Landkreise
Enzkreis, Göppingen, Lörrach und Tuttlingen
Städte

Aalen, Bad Wurzach, Meßkirch, Neuenburg am Rhein, Oberndorf am Neckar und Schwäbisch Hall
Gemeinden
Berg, Fronreute, Grünkraut, Ilsfeld, Königsfeld, Korb, Maselheim, Mietingen, Weissach im Tal und Wolpertswende
Der Enzkreis wird mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet.

Kurztexte der Kommunen
Kurzportraits der Preisträger stehen an dieser Stelle zum Download bereit.

Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagement-system und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien in Kommunen dient. Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg momentan 96 Städte und Gemeinden sowie 19 Landkreise am European Energy Award teil. Davon sind 68 Städte und Gemeinden sowie 15 Landkreise zertifiziert.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren.

Weitere Informationen zum European Energy Award

Impressionen eea-Verleihung 2016

25.02.2015: 28 Kommunen mit eea ausgezeichnet

Umweltminister Franz Untersteller hat am 24. Februar 2015 in Sindelfingen insgesamt 28 Kommunen mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet, sechs davon erhielten die Auszeichnung in Gold. „Die Preisträger machen in beeindruckender Weise vor, wie aktiver Klimaschutz ganz konkret vor Ort ausgestaltet werden kann“, erklärte der Minister. Damit die Landkreise, Städte und Gemeinden ihre vielfältigen Konzepte auch umsetzen können, belohne die Landesregierung das systematische Vorgehen für einen bewussten Umgang mit den Themen Klimaschutz und Energie mit speziellen Förderzuschlägen.

„Mehr und mehr Kommunen im Land bewerben sich um die begehrte Auszeichnung“, sagte Franz Untersteller weiter. Er wünsche sich in jedem Landkreis, in jeder Stadt und in jeder Gemeinde in Baden-Württemberg ein ähnlich starkes Bewusstsein für den Klimaschutz wie in denjenigen Kommunen, die am European Energy Award teilnehmen, betonte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

In Sindelfingen wurden folgende Kommunen ausgezeichnet:

Landkreise
Böblingen und Karlsruhe

Städte
Altensteig, Aulendorf, Bad Säckingen, Bad Saulgau, Bad Waldsee, Biberach an der Riß, Fellbach, Isny, Karlsruhe, Lahr, Laupheim, Leutkirch, Ludwigsburg, Radolfzell, Rheinfelden, Singen, Tettnang und Tübingen

Gemeinden
Dürmentingen, Ebersbach-Musbach, Ebhausen, Hattenhofen, Ingoldingen, Walddorfhäslach, Walzbachtal und Wilhelmsdorf

Kurzportraits der Kommunen
Kurzportraits stehen an dieser Stelle zum Download bereit.

Zum European Energy Award
Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien in Kommunen dient. Die Klimaschutzaktivitäten der Kommune werden hierbei erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft, um Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Das wichtigste Werkzeug des eea-Programms ist ein Maßnahmenkatalog, der die Bereiche Kommunale Liegenschaften, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Entwicklungsplanung, interne Organisation und Kommunikation beinhaltet. Zudem bilden die teilnehmenden Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrer Kommune ein Energie-Team, das bei der Umsetzung durch einen externen eea-Berater unterstützt wird.

Erfolge der kommunalen Energiearbeit werden nicht nur dokumentiert, sondern auch ausgezeichnet. Werden 50 Prozent der möglichen Punkte erreicht, erhalten die Bewerber den European Energy Award. Werden 75 Prozent der maximal möglichen Punkte erreicht, erfolgt nach Bestätigung durch einen internationalen Auditor die Auszeichnung in Gold.

Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg momentan 87 Städte und Gemeinden sowie 17 Landkreise am European Energy Award teil. Deutschlandweit sind es derzeit 267 Städte und Gemeinden sowie 41 Landkreise, europaweit etwa 1.200 Städte und Gemeinden.

Am European Energy Award teilnehmende Kommunen erhalten vom Umweltministerium einen Zuschuss von 10.000 Euro. Für das Erreichen des eea Gold wird ein Bonus von 1.500 Euro gewährt. Zudem können eea-Kommunen im Rahmen des Programms „Klimaschutz-Plus“ einen höheren Fördersatz für investive Maßnahmen in Anspruch nehmen. Auch ermöglicht der European Energy Award den Kommunen die Teilnahme am Förderprogramm „Klimaschutz mit System“. Das Programm bietet höhere Fördersätze und -summen als die Regelförderung des Umweltministeriums über das Programm „Klimaschutz-Plus“.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren.

Weitere Informationen zum European Energy Award sind auf den
Internetseiten der KEA erhältlich.

Impressionen


17.07.2014: 100. Kommune in Baden-Württemberg beteiligt sich am European Energy Award

Mit dem Beitritt der Gemeinde Bodnegg (Landkreis Ravensburg) beteiligen sich jetzt 100 Kommunen im Land am European Energy Award (eea). „Ich freue mich sehr, dass immer mehr Kommunen im Land das Thema Klimaschutz aktiv und systematisch aufgreifen“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller am 17. Juli in Stuttgart. Denn nur gemeinsam mit Gemeinden, Städten und Landkreisen könne die Landesregierung ihre ambitionierten Klimaschutzziele erreichen, betonte der Minister.

Mit 3.000 Einwohnern gehört Bodnegg zu den kleineren teilnehmenden Kommunen im Land. „Das zeigt, dass Klimaschutz nicht nur ein Thema für Großstädte ist“, sagte Franz Untersteller weiter. „Auch kleine Gemeinden können mit Hilfe des European Energy Awards ihre Klimaschutzaktivitäten besser strukturieren und somit einen wichtigen Beitrag leisten.“

Das europäische Klimaschutzlabel eea wird Städten, Gemeinden und Landkreisen für die effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien und Erfolge beim Energiesparen verliehen. Mit dem eea werden die Klimaschutzaktivitäten der Kommunen erfasst, bewertet und regelmäßig überprüft, um systematisch alle Potenziale ausschöpfen zu können. Erfüllen die teilnehmenden Kommunen nach einem mehrjährigen Prozess die Anforderungen, erhalten sie die Auszeichnung.

Seit 2006 können Städte und Gemeinden, seit 210 auch Landkreise im Südwesten am Zertifizierungsprozess teilnehmen.

„Der Award bietet praxisorientierte Hilfestellungen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Ich möchte alle Kommunen im Land dazu ermuntern, dieses Instrument ebenfalls zu nutzen“, so der Minister weiter. Nicht zuletzt fördere das Land die Teilnehmer des eea auch finanziell.

Ergänzende Informationen

Wenn eine Kommune den Zertifizierungsprozess des eea begonnen hat, untersuchen akkreditierte Berater, im Land meistens Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen, systematisch die Ausgangslage, bewerten die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen und zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem eea-Label ist der Punktestand, den die teilnehmenden Städte, Gemeinden und Landkreise durch ihre Maßnahmen erreichen. Werden 50 Prozent der möglichen Punkte erlangt, erhalten sie den European Energy Award. Bei 75 Prozent werden die Kommunen mit dem eea in Gold ausgezeichnet. In Baden-Württemberg haben dies bereits die Gemeinde Wiernsheim, die Städte Lörrach, Ravensburg, Friedrichshafen und Bad Schussenried sowie der Landkreis Ravensburg und der Enzkreis geschafft.

Die Teilnahme wird durch das Programm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit 10.000 Euro finanziell gefördert. Zudem erhalten teilnehmende Kommunen einen Bonus bei der Förderung von Investitionen in klimaschützende Maßnahmen.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


Schulung für eea-Teamleiter: Grundlagen und Methoden für die Arbeit mit dem European Energy Award

Am 23. September und 2. Oktober 2014 bietet die KEA eine Schulung für eea-Teamleiter aus Baden-Württemberg an.

Im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg wurde ein Schulungsprogramm erarbeitet, dass Ihnen bei der Umsetzung des eea in Ihrer Kommune hilfreiche Unterstützung gibt. Die Schulung, die die KEA als Landesgeschäftsstelle des eea in Baden-Württemberg anbietet, richtet sich vor allem an Kommunen und Energieteamleiter, die erst mit dem eea beginnen und/oder an neue Kollegen, die die Aufgaben des Energieteamleiters neu übernehmen. Selbstverständlich sind alle interessierten eea-Energieteamleiter herzlich willkommen.

Schulungsinhalte:

  • organisatorische Grundlagen der eea-Prozesssteuerung: sinnvolle Zusammensetzung des Energieteams; Organisation der Datensammlung zur Ist-Analyse; Methoden zur Erarbeitung des energiepolitischen Arbeitsprogrammes
  • inhaltliche Fragen zu den sechs Handlungsfeldern im eea
  • strukturelle Gegebenheiten in der Kommune: Verteilung der Zuständigkeiten, Einbindung relevanter Akteure

Geplant ist zudem ein kurzer Einschub zum Thema Moderation und Mediation. Des Weiteren werden zwei im eea erfahrene Energieteamleiter zu Wort kommen, die aus der Praxis berichten können und für konkrete Fragen zur Verfügung stehen.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn bis 12 Teilnehmer begrenzt.

Die Teilnehmergebühr beträgt 100 €.

Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail bei Doris Andresen für einen der Schulungstermine an.


13.06.2014 // Neuer Flyer über European Energy Award

Das Umweltministerium hat gemeinsam mit der KEA den Informationsflyer über den eea aktualisiert.

Der Flyer zum Programm kann im KEA-Shop (Kategorie: Werkzeuge für Kommunen) heruntergeladen oder bestellt werden.


18.03.2014 // Kommunen erhalten European Energy Award

Die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalbkreis, die Städte Konstanz, Kornwestheim, Lörrach, Mengen, Ulm und Waiblingen sowie die Gemeinden Baienfurt, Karlsbad, Kißlegg und Meckenbeuren wurden am 18. März 2014 mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet.

Franz Untersteller wies in seiner Ansprache darauf hin, dass Baden-Württemberg alleine die drohende Erwärmung des Weltklimas zwar nicht aufhalten könne. „Als fortschrittsorientierte Industrienation müssen wir aber Vorbild sein und einen intelligenten, das heißt in erster Linie sparsamen, Umgang mit fossilen Brennstoffen pflegen“, betonte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Auch die Krise in der Ukraine zeigt, wie wichtig es für unseren Wohlstand ist, dass wir uns von Energieimporten unabhängiger machen.“

Um dies zu erreichen, müssten die Themen Klimaschutz und Energie in jedem Landkreis und in jeder Stadt und Gemeinde im Land so präsent sein wie in denjenigen Kommunen, die am European Energy Award teilnehmen, sagte Minister Untersteller. „Kommunale Projekte wirken direkt in die Bürgerschaft hinein. Daher haben wir die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand ins Klimaschutzgesetz des Landes aufgenommen und deswegen unterstützen wir die Kommunen dabei, diese Vorbildfunktion auszufüllen.“

Weitere Grußworte hielten die Kornwestheimer Oberbürgermeisterin Ursula Keck und Dr. Armand Dütz von der eea-Bundesgeschäftsstelle. Diese sprachen in der anschließenden Gesprächsrunde mit Minister Untersteller, der Lörracher Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, dem Landrat Heinz Seiffert (Alb-Donau-Kreis) und dem Kißlegger Bürgermeister Dieter Krattenmacher über die Chancen und Herausforderungen, die mit dem eea einhergehen.

Kurztexte

Kurztexte zu den ausgezeichneten Kommunen können hier heruntergeladen werden.

Impressionen

                       

Zum European Energy Award

Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien in Kommunen dient. Die Klimaschutzaktivitäten der Kommune werden hierbei erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft, um Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Das wichtigste Werkzeug des eea-Programms ist ein Maßnahmenkatalog, der die Bereiche Kommunale Liegenschaften, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Entwicklungsplanung, interne Organisation und Kommunikation beinhaltet. Zudem bilden die teilnehmenden Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrer Kommune ein Energie-Team, das bei der Umsetzung durch einen externen eea-Berater unterstützt wird.

Erfolge der kommunalen Energiearbeit werden nicht nur dokumentiert, sondern auch ausgezeichnet. Werden 50 Prozent der möglichen Punkte erreicht, erhalten Kommunen und Landkreise den European Energy Award. Werden 75 Prozent der maximal möglichen Punkte erreicht, erfolgt nach Bestätigung durch einen internationalen Auditor die Auszeichnung in Gold.

Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg momentan 78 Städte und Gemeinden sowie fünfzehn Landkreise am „European Energy Award“ teil. Deutschlandweit sind es derzeit rund 260 Städte und Gemeinden sowie 30 Landkreise, europaweit etwa 1.100 Städte und Gemeinden.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


04.12.2013: 50ste eea-Kommune in Baden-Württemberg zertifiziert

Der Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg hat am 3. Dezember den European Energy Award (eea) erhalten. Das europäische Klimaschutzlabel für Städte, Gemeinden und Landkreise wurde für die effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien und Erfolge beim Energiesparen verliehen. Der Landkreis ist bereits die 50ste Kommune im Land, die mit dem Klimaschutzlabel ausgezeichnet worden ist.

Überreicht wird der eea im März 2014 in Kornwestheim durch Umweltminister Franz Untersteller. Dort werden auch alle anderen im Jahr 2013 zertifizierten Kommunen gewürdigt.

Die vollständige Presseinformation steht hier als PDF zum Download bereit.


Fachartikel veröffentlicht

In der Ausgabe 10/2013 der GEMEINDE ist ein Artikel über den European Energy Award erschienen:

Download: Klimaschutz nach Maß mit dem European Energy Award   

Die Ausgabe enthält darüber hinaus ausführlichen Beiträge aus den eea-Kommunen Amtzell, Bad Schussenried, Gailingen am Hochrhein, Illmensee, Neuenburg am Rhein, Neukirch, Oberteuringen, Ravensburg, Sigmaringen, Waldenbuch, Wangen im Allgäu und Weissach im Tal. Die gedruckte Version kann unter www.gemeindetag-bw.de (Rubrik "Zeitschrift") bestellt werden.


12.04.2013: Klimaschutz-Plus: Teilnahme am European Energy Award wird gefördert

Am 11. April wurde das Förderprogramm Klimaschutz-Plus neu aufgelegt. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gewährt Städten, Gemeinden und Landkreisen eine Förderung für die Teilnahme am European Energy Award in Form eines einmaligen Zuschusses.

Im Jahr 2013 beträgt der Zuschuss 8.000 Euro für Kommunen bis 10.000 Einwohnern, 10.000 Euro für Kommunen von 10.000 bis 50.000 Einwohnern und 12.000 Euro für Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern sowie Landkreise. Für das Erreichen des European Energy Award Gold wird ein einmaliger Bonus von 1.500 Euro gewährt.

Für Kommunen, die am eea teilnehmen, erhöht sich zudem im kommunalen CO2-Minderungsprogramm der maximale Fördersatz für investive Maßnahmen.

Nähere Informationen: hier    


05.02.2013: Verleihung des European Energy Award

Umweltminister Franz Untersteller hat am 5. Februar insgesamt 20 Kommunen mit dem European Energy Award ausgezeichnet, fünf davon erhielten die Trophäe in Gold.

Die Landkreise Ravensburg und Enzkreis, die Städte Bad Schussenried, Friedrichshafen, Neuenburg am Rhein, Ochsenhausen, Ravensburg, Sigmaringen, Waldenbuch, Wangen im Allgäu und Weingarten sowie die Gemeinden Amtzell, Baindt, Engelsbrand, Gailingen am Hochrhein, Illmensee, Neukirch, Oberteuringen, Vogt und Weissach im Tal - diese 20 Kommunen wurden am 5. Februar im Ravensburger Schwörsaal mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet.

Umweltminister Franz Untersteller gratulierte den Gewinnern und überreichte den jeweiligen Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern die Auszeichnungen. Zuvor betonte er im Rahmen eines Grußwortes und einer Podiumsdiskussion die Bedeutung ihres Engagements in Sachen Klimaschutz. Ohne die Unterstützung durch die Kommunen - insbesondere durch die Energieteams - sei eine Umsetzung der Energiewende nicht möglich, so der Minister. Zudem wies er darauf hin, dass Kommunen, die einen systematischen Ansatz wie den eea verfolgten, im Rahmen von Landesinitiativen wie dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus oder dem Wettbewerb Klimaneutrale Kommune bevorzugt würden.

Dr. Armand Dütz von der Bundesgeschäftstelle des European Energy Award betonte in seiner Ansprache, dass Baden-Württemberg beim eea außergewöhnlich stark sei. Besonders die Region Oberschwaben sei vorbildhaft, die Dichte an teilnehmenden Kommunen beeindruckend.

Die Vertreter der Gold-Städte Ravensburg, Bad Schussenried und Friedrichshafen sowie der Gold-Landkreise Ravensburg und Enzkreis nannten in einer halbstündigen Podiumsdiskussion nicht nur ihre Motivation, sondern waren sich vor allem darin einig, dass die Teilnahme am eea kein Selbstzweck sei. Sie sei vielmehr ein zentraler Beitrag der Kommunen, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. 

Im Anschluss an die Diskussion wurden sowohl die Gold- als auch die anderen Kommunen mit dem Award ausgezeichnet.

Eine Presseinformation des Umweltministeriums sowie Kurztexte zu den einzelnen Preisträgern können hier heruntergeladen werden:

Presseinformation  
Kurztexte Preisträger 

Impressionen

 
Gold-Gewinner: Dr. Armand Dütz (ganz
links) und Umweltminister Franz Unter-     
steller (3. v. rechts) gratulieren den
Städten Ravensburg (2. v. links), Bad
Schussenried (3. v. links) und Friedrichs-
hafen (4. v. links) sowie den Landkreisen
Ravensburg (2. von rechts) und Enzkreis
(ganz rechts)

 

 

 

 

 

(c) Martin Stollberg im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Hintergrund

Der European Energy Award ist eine Auszeichnung für energiebewusste Verwaltungen, die jeweils eine Fülle von klimaschützenden Maßnahmen umgesetzt haben. Er ist ein Energiemanagementsystem, das den Kommunen ermöglicht, die Qualität ihrer Energieerzeugung und -nutzung zu bewerten und regelmäßig zu überprüfen.

Das Instrument European Energy Award wird inzwischen in neun Ländern angewandt. 25 Millionen Menschen leben europaweit in eea-Kommunen – 1.000 Gemeinden, Städte und Landkreise nehmen an diesem Zertifizierungsverfahren teil. Bislang wurden bereits 500 Kommunen europaweit mit dem Award ausgezeichnet. Den European Energy Award in Gold erhält eine Kommune, wenn sie mindestens 75% der Maßnahmen umsetzt, die in einer Kommune oder einem Kreis überhaupt möglich sind.


26.11.2012: Verleihung des European Energy Award in Gold

EU-Kommissar Günther Oettinger, die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard und NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel haben in Brüssel am 26. November insgesamt 25 weitere Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa mit dem European Energy Award (eea) in Gold ausgezeichnet.  

Unter den baden-württembergischen Preisträgern sind die Städte Bad Schussenried, Friedrichshafen und Ravensburg. Ebenfalls ausgezeichnet wurden der Enzkreis sowie der Landkreis Ravensburg. Mit der Verleihung des eea wird ihr Engagement in Sachen Klimaschutz geehrt.

Portraits der Preisträger / Fotogalerie

Weitere Informationen über die Preisträger gibt es hier.
Eine Fotogalerie der Veranstaltung steht an dieser Stelle bereit.

Gewinner aus Baden-Württemberg

© Energieagentur NRW

 
Stadt Bad Schussenried                                       Stadt Friedrichshafen      

 
Stadt Ravensburg                                                  Enzkreis

 
Landkreis Ravensburg                                          Gruppenbild der eea Gold-Gewinner

Hintergrund

Der European Energy Award ist eine Auszeichnung für energiebewusste Verwaltungen, die jeweils eine Fülle von klimaschützenden Maßnahmen umgesetzt haben. Er ist ein Energiemanagementsystem, das den Kommunen ermöglicht, die Qualität ihrer Energieerzeugung und -nutzung zu bewerten und regelmäßig zu überprüfen.

Das Instrument European Energy Award wird inzwischen in neun Ländern angewandt. 25 Millionen Menschen leben europaweit in eea-Kommunen – 1.000 Gemeinden, Städte und Landkreise nehmen an diesem Zertifizierungsverfahren teil. Bislang wurden bereits 500 Kommunen europaweit mit dem Award ausgezeichnet. Den European Energy Award in Gold erhält eine Kommune, wenn sie mindestens 75 % der Maßnahmen umsetzt, die in einer Kommune oder einem Kreis überhaupt möglich sind.


Best-Practice-Broschüre über den European Energy Award

Im Oktober 2012 hat das Umweltministerium Baden-Württemberg die neue Broschüre über den European Energy Award (eea) präsentiert. Auf 60 Seiten werden gute Projekte von baden-württembergischen Kommunen aufgezeigt, die mit ihrer Teilnahme am eea einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Kommunale Initiativen, Praxisbeispiele, Anregungen – so lautet der Untertitel der neuen eea-Broschüre, die seit 8. Oktober im KEA-Shop bestellt werden kann. Im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums hat die KEA in Zusammenarbeit mit der Agentur triolog je drei Kommunen pro Handlungsfeld ausgesucht und deren Projekte aufbereitet. Allgemeine Informationen zum eea sowie eine Übersichtskarte aller teilnehmenden Kommunen in Baden-Württemberg ergänzen die Best-Practice-Publikation, die zum Nachahmen aufruft.


09.02.2012: Verleihung des European Energy Award

Acht Städte und Gemeinden sowie ein Landkreis erhalten begehrte Auszeichnung für ihre Klimaschutzaktivitäten.

Die Städte Aalen, Bad Waldsee, Rheinfelden (Baden), Singen und Walldorf, die Gemeinden Ebhausen, Maselheim und Wiernsheim sowie der Landkreis Böblingen sind am 9. Februar mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet worden. 

Bei der Verleihung im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg lobte Ministerialdirigent Martin Eggstein im Namen des Umweltministers Franz Untersteller das vorbildliche Engagement der Teilnehmer für den kommunalen Klimaschutz. Durch die Teilnahme am European Energy Award würden Städte, Gemeinden und Landkreise ihren CO2-Ausstoß nachhaltig verringern, außerdem entlasteten sie dadurch die kommunalen Haushalte. 

KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen sprach den Preisträgern Glückwünsche aus und bedankte sich für ihr Engagement. Außerdem bat er, weiterhin aktiv zu bleiben und den eea noch bekannter zu machen: „Werben Sie in Ihren Nachbarkommunen für den eea. Heute ist etwa jede 20ste Kommune dabei, das ist toll, aber wir wissen, da ist noch mehr drin!"  

Dr. Armand Dütz von der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt (B.&S.U.) hob vor allem die hohe Dichte der teilnehmenden Gemeinde, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg hervor. Der Südwesten sei bundesweit vorne mit dabei. Die Gemeinde Wiernsheim sei sogar Spitzenreiter in Deutschland. 

Der Bürgermeister der Gemeinde, Karlheinz Oehler, sprach im Anschluss über den Weg hin zum European Energy Award in Gold. Sein Tipp: „Das, was die Bürger freiwillig machen ist immer besser als das, was wir ihnen vorschreiben wollen. Wir fördern mehr als wir fordern, das funktioniert." Dass die Stadt dadurch bereits zum zweiten Mal den Gold-Status erreiche, freue ihn sehr.   

Informationen  

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren.

Impressionen   

© Martin Stollberg, Stuttgart, im Auftrag des UM


Ministerialdirigent Martin Eggstein (UM)


Dr. Volker Kienzlen (KEA)


Dr. Armand Dütz (B.&S.U.)


Bürgermeister Karlheinz Oehler (Wiernsheim)


eea-Verleihung, 9. Februar 2012

 eea-Berater der ausgezeichneten Kommunen

All rights reserved © 2016 KEA
Sitemap
Seite drucken
Impressum
Datenschutz