Nutzersensibilisierung in Büro- und Verwaltungsgebäuden

In einem Verwaltungsgebäude haben auch die Nutzer einen wesentlichen Einfluss auf den Energieverbrauch. Vielfach besteht aber ein geringes Bewusstsein hinsichtlich des Umgangs mit Energie und der vorhandenen Potenziale.

  • Im Sektor Verwaltung und Dienstleistung entstehen ca. 15 Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland (Statistisches Bundesamt, 2007).
  • In großen Liegenschaften kann das jährliche Einsparpotenzial bei 100.000 Euro und mehr betragen.
  • Maßnahmen zur Verhaltensänderung sind zwar nicht kostenlos, aber kostengünstig (Amortisationszeiten von unter einem Jahr).
  • Einsparungen von fünf bis zehn Prozent sind durch einen maßgeschneiderten Strategiemix erreichbar. 

Ziel einer weitergehenden Nutzersensibilisierung ist es, einzelne Mitarbeiter anzusprechen und dazu zu motivieren, ihren Umgang mit Ressourcen zu überdenken und zu verändern. Hier spielt die Wissensvermittlung eine große Rolle. Der Nutzer muss den Sinn und auch die Möglichkeiten erkennen, Energie und Wasser zu sparen. Damit wird er in die Lage versetzt, sein eigenes, möglicherweise energetisch ungünstiges Verhalten zu erkennen und zu modifizieren. Die zugrunde liegenden Prinzipien sind auf den Privathaushalt übertragbar, sodass auch ein persönlicher Nutzen entsteht.

Die Einflussfaktoren für den Umgang mit Energie sind:

  • Motivation
  • Wissen
  • Gewohnheiten

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollte ein individuelles  Kampagnen- und Kommunikationskonzept entwickelt werden.

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