Energiemanagementsysteme zur Steuerentlastung und Steigerung der Energieeffizienz

Steuererstattung

Seit 31. Juli 2013 ist die Erstattung des sogenannten Spitzenausgleichs nach §10 StromStG und §55 EnergieStG an die Einführung eines Energiemanagementsystems gemäß DIN ISO 50001, der Durchführung eines Energieaudits gemäß DIN EN 16247 oder der Einführung eines alternativen Systems nach SpaEfV gebunden. Nur mit dem Nachweis durch eine akkreditierte Stelle wie der KEA kann die Steuer beim Zollamt erstattet werden.

Welches System für wen?

Entscheidend bei der Auswahl des Systems ist, ob Ihr Unternehmen unter die Definition eines KMU (kleinen und mittleren Unternehmens) fällt oder nicht.

Pflicht für Nicht-KMU

Im Rahmen der Energieeffizienzrichtlinie der EU und der Umsetzung im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) sind Nicht-KMU zudem verpflichtet, ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 (alternativ DIN ISO 50001) durchzuführen und der BAFA einen Auditbericht vorzulegen.

Weitere Vorteile

Neben den steuerlichen Vorteilen darf der eigentliche Sinn und Zweck von Energiemanagementsystemen nicht vergessen werden: Sie decken Energieeffizienzpotenziale auf. So zeigt zum Beispiel eine Maßnahmenliste  energetische Verbesserungen mit Zeitplan auf.

Des Weiteren können Sie Zertifizierungsnachweise auch im Rahmen Ihrer Marketingarbeit nutzen, da Kunden immer häufiger danach fragen. Somit können Sie als zertifiziertes Unternehmen davon ausgehen, dass das Managementsystem Ihre Umsatzentwicklung positiv beeinflusst.

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