Vorträge "Nahwärme kompakt"

24. September 2015: Solare Wärmenetze - ein wichtiger Baustein der Wärmewende

Agenda

Vorträge

 Dr. Joachim Nitsch, Gutachter und Berater für innovative Energiesysteme und Klimaschutzstrategien: Strategien für eine klimaverträgliche Wärmeversorgung und die Rolle der erneuerbaren Energien

Thomas Pauschinger, solites: Technik und Wirtschaftlichkeit solarthermischer Großanlagen

Helmut Böhnisch, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH: Fallstudie für ländliche Gemeinden und Informationen zum Angebot der Erstberatung

Bene Müller, solarcomplex: Solarthermie und Wärmenetze Praxisbeispiele mit Signalwirkung

26. Mai 2014: Abwärmenutzung von Biogasanlagen

Agenda  

Nachlese/Zusammenfassung  

Vorträge  

Konrad Raab (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg) erläuterte zu Beginn die Situation der Abwärme aus Biogasanlagen im Land: Mehr als 1000 GWh Abwärme blieben pro Jahr ungenutzt, das entspräche rund 100 Mio. Liter Heizöl mit einem Wert von 80 Mio. Euro. Rund die Hälfte der Biogasanlagen im Land hätten derzeit keine oder nur eine geringe Wärmenutzung, so Raab weiter.

Konrad Raab, Umweltministerium: Wärmenutzung aus Biogasanlagen und Bioenergiedörfer - eine Bestandsaufnahme für Baden-Württemberg    

Helmut Böhnisch von der KEA zeigte auf, weshalb eine gründliche Planung wichtig sei: Zu groß dimensionierte Netze führten über viele Jahre zu erhöhten Wärmeverlusten und damit zu einer Kostenbelastung, zu knapp ausgelegte Netze reichten eventuell nicht aus, um alle Nachfragen nach Wärme zu befriedigen.

Helmut Böhnisch, KEA: Sinnvolle Wärmenutzung mit Nahwärmenetzen - ein Überblick über Konzeption und Perspektiven   

Bürgermeister Armin Reitze aus Leibertingen verdeutlichte aus Sicht einer Kommune, wie wichtig eine intensive Kommunikation während der Planungs- und Konzeptionsphase sei.

Bürgermeister Armin Reitze, Leibertingen: Bioenergiedorf Leibertingen - ein kommunales Erfolgsmodell    

Thomas Häcker aus Gussenstadt ist Vorstand der dortigen Bioenergiegenossenschaft und verdeutlichte, dass auch ein Landwirt Initiator eines Nahwärmeprojektes sein kann. Die von Landwirten gegründete Genossenschaft betreibe heute das Wärmenetz der Gemeinde, aber auch Wärmeabnehmer könnten Genossen werden, so Häcker weiter.

Thomas Häcker, Energiegenossenschaft Gussenstadt eG: Energiegenossenschaft Gussenstadt - ein schwerer Weg, der sich aber lohnt  

Jörg Dürr-Pucher, Präsident der Bodensee-Stiftung und Geschäftsführer des Projektent-wicklers Clean Energy zeigte die Fallstricke der Finanzierung von Nahwärmeprojekten auf.

Jörg Dürr-Pucher, Bodensee-Stiftung & Clean Energy GmbH: Lösungsansätze der Finanzierung von Nahwärmenetzen im ländlichen Raum    

Schließlich stellte Christian Neumann von der Energieagentur Regio Freiburg die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen von Wärmenetzen vor. Reale Wärmeverluste streuten sehr weit und lägen teilweise deutlich über 30 Prozent.

Christian Neumann, Energieagentur Regio Freiburg: Effizienz von Nahwärmenetzen im ländlichen Raum - Ergebnisse verschiedener Studien  

 

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