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28.03.2019

25 Jahre KEA Klimaschutz- und Energieagentur

Am 29. März 1994 startete ein kleines, engagiertes Fachteam in Karlsruhe.


Die Kernthemen der Energiewende sind das Spezialgebiet der
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Seit nunmehr 25 Jahren berät ein stetig wachsendes, neutral agierendes Expertenteam Verwaltung, Politik und Gewerbe. Zum Jubiläum blickt die Agentur zurück auf viele erfolgreiche Projekte und fasst zugleich neue Ziele ins Auge.


25 Jahre Engagement für den Klimaschutz: Bei der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg wird Jubiläum gefeiert. Zum Geburtstag am 29. März beginnt eine Reihe spannender Veranstaltungen, Wettbewerbe und Aktionen, die im Juli in einem offiziellen Festakt im Karlsruher Schloss ihren Höhepunkt finden.

Als unabhängiger Dienstleister berät die KEA seit einem Vierteljahrhundert zu den Themen Energie und Klima: „Vom Land fürs Land“, mit diesem Grundgedanken agieren die sechs Kompetenzzentren „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“, „Wärmenetze“, „Kraft-Wärme-Kopplung“ und „Zukunft Altbau“. Als Experten für die Energiewende erstellen sie Informationsmaterialien, bieten kostenfreie Impulsberatungen an und organisieren Veranstaltungen.

Die Zielgruppen – staatliche Akteure jeder Ebene sowie Unternehmen, Kirchengemeinden und Vereine – wissen die umfassende Leistung zu schätzen. Wegweisend sind die Beratungsleistungen, wenn es darum geht, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Maßnahmen dank entsprechender Fördermittel auch finanziell zu stemmen.

„Ich bin davon überzeugt, dass Klimaschutz die zentrale Zukunftsfrage ist,“ unterstreicht KEA-Geschäftsführer Volker Kienzlen. „Dafür möglichst viele Mitstreiter zu gewinnen, treibt mich an.“ Unter seiner Leitung wurde die KEA 2016 vollständig vom Land Baden-Württemberg übernommen.

Bei der Gründung 1994 war man allerdings noch Diener mehrerer Herren: Neben dem Land waren Verbände, Energieversorger, die Landesbank sowie der Landesnaturschutzverband Mitgesellschafter. „Es dauerte rund fünf Jahre, bis wir uns in diesem Spannungsfeld etabliert hatten“, erinnert sich Rüdiger Lohse. Der heutige Leiter des Kompetenzzentrums Contracting war einer der ersten Experten, die der damalige Umweltminister in die Institution berief.

„Anfangs waren wir zu fünft, und jeder packte überall mit an“, sagt Lohse. „Ganz wichtig war uns, den Kontakt zu den Kommunen und deren Entscheidern zu etablieren. Ich war im ersten Jahr gefühlt nonstop unterwegs, aber es hat sich gelohnt.“ Unter dem ersten hauptamtlichen Geschäftsführer Dr. Reinhard Jank nahm die Arbeit der KEA Gestalt an: Mit Vorträgen in kommunalen Gremien, Fachgesprächen und Weiterbildungsveranstaltungen näherte man sich der Zielgruppe. Ein weiterer Meilenstein war der Ausbau des Dienstleistungsangebots rund um das kommunale Energie-Management.

Heute ist die Beratung einfacher: Klimaschutz ist im Bewusstsein der Entscheider angekommen und wird nicht zuletzt dank zahlreicher Förderprogramme weithin praktiziert. Kienzlen und sein Team setzen zudem auf ihre Vorbildfunktion: „Land und Kommunen und jeder Einzelne müssen jetzt und sofort etwas gegen die Klimaerwärmung tun. Jeder kann sowohl im Alltag als auch in seinem Aufgabengebiet einen Beitrag leisten. Ob man Flugreisen einschränkt, Strom spart oder in energetische Sanierung investiert – Mitdenken ist gefragt.“ So hat die KEA selbst unlängst die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg unterzeichnet, mit der sich Unternehmen zu nachhaltigem Handeln verpflichten.

Weit über 1000 erfolgreiche Projekte haben die aktuell 39 Beschäftigten der KEA bislang umgesetzt und den Klimaschutz auf der Verwaltungsebene etabliert. Die führende Rolle, die Baden-Württemberg hier bundesweit einnimmt, lässt sich beispielsweise anhand der regen Teilnahme der Kommunen am European Energy Award (eea) belegen. Die KEA steht mit ihren Kompetenzzentren als Ansprechpartner bereit, ob Kommunen und Verwaltungen ein Wärmenetz planen, in neue LED-Straßenbeleuchtungen investieren oder ein systematisches Energiemanagement einführen wollen.

Ab dem Sommer wird es im neu konzipierten Internetauftritt der KEA zusätzliche Serviceangebote für noch mehr Klimaschutz geben, etwa in den Bereichen Mobilität und Wohnen. Denn das Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist noch lange nicht erreicht. Es braucht weitere gemeinsame Anstrengungen. Mit einem Vierteljahrhundert Erfahrung ist die KEA bereit für diese Aufgabe.

Weitere Informationen:
- Kreativ-Wettbewerb Klimaschutz für Schulen
- Veranstaltungsprogramm

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