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Pro Klimaschutz - Alltagsdiskussionen meistern

Die Zeit läuft - Verbleibendes CO2-Budget
Die mittlere Erdoberflächentemperatur ist seit 1880 um 1,3 °C gestiegen. Das Klimaabkommen von Paris setzt ein deutliches Zeichen: die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 °C. Darüber ließen sich klimawandelbedingte Folgen nicht mehr umkehren. Deswegen wurde die Menge an CO2 ermittelt, die wir bis 2100 maximal emittiert werden darf. Die laufende Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) zeigt den aktuellen Stand an: Wie lange dauert es bei der aktuellen CO2-Emission (tons/sec), bis das Gesamtbudget aufgebraucht ist? Die Uhr könnte man beispielsweise vor jeder klimarelevanten Entscheidung in einem Gremium zeigen.

Anpassung an den Klimawandel systematisch angehen (UBA)
Das Forschungsvorhaben beantwortet die Frage, welche Faktoren und Bedingungen die Anpassungskapazität von Kommunen in Deutschland maßgeblich beeinflussen. Dazu wurden im Projekt empirische Befragunge mit kleineren und mittleren Kommunen durchgeführt. Außerdem fand eine Fachworkshopreihe mit insgesamt elf Kommunen statt. Das Projekt bearbeitete Vorschläge und Unterstützungsangebote zum systematischen Aufbau von Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene. Ein wichtiger Baustein für Unterstützungsansätze: Vor allem die Stärkung institutioneller Faktoren, die die Fähigkeit einer Kommune beeinflussen, sich organisatorisch, prozedural und fachlich-strategisch auf neue Herausforderungen wie den Folgewirkungen des Klimawandels adäquat einzustellen.

Kernbotschaften des IPCC
Viele der seit den 1950er Jahren beobachteten Veränderungen sind zum ersten Mal seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden aufgetreten. Die Atmosphäre und die Ozeane haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen. Die weltweit beobachteten Temperaturen von Land- und Ozean-Oberflächen zeigen einen Anstieg von etwa 0,85 °C zwischen 1880 bis 2012. Jedes der letzten drei Jahrzehnte war an der Erdoberfläche sukzessiv wärmer als alle vorangehenden Jahrzehnte seit 1850. Von 1901 bis 2010 ist der mittlere globale Meeresspiegel um etwa 19 cm gestiegen. Die Geschwindigkeit des Anstiegs seit Mitte des 19. Jahrhunderts war größer als die mittlere Geschwindigkeit in den vorangegangenen zwei Jahrtausenden. Seit ca. 1950 wurden Veränderungen vieler extremer Wetter- und Klimaereignisse beobachtet: unter anderem ein Rückgang von kalten Temperaturextremen, die Zunahme von heißen Temperaturextremen, extrem hohen Meeresspiegelständen sowie der Häufigkeit von extremen Niederschlägen in einigen Regionen.

Warum Wärmedämmung?
Gebäudebestände energetisch sanieren: das ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Die Gebäudehülle und Anlagentechnik, die im Gebäude eingesetzt werden, bilden eine Einheit und sollten vor einer Gebäudesanierung gemeinsam analysiert werden. In dieser Publikation soll dennoch nur die Gebäudehülle behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Wärmedämmung. Die Autoren klären über die häufigsten Einwände, Vorurteile und Missverständnisse zum baulichen Wärmeschutz und dem Einsatz von Dämmstoffen auf.

  • CO2-UHR DES MCC

    Wie viel Zeit bleibt noch, das 2-Grad-Ziel zu erreichen?

    mehr Infos
  • INFOMATERIAL

    UBA, 2016: Kommunen befähigen, die Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel systematisch anzugehen (KoBe)

    3 MB | PDF
  • IPCC

    Kernbotschaften / Sachstandsbericht

    147 KB | PDF
  • WÄRMEDÄMMUNG

    Argumente zur Überwindung von Missverständnissen

    2 MB | PDF