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Junge Frau mit blonden Locken lacht und zeigt mit dem Finger in die Kamera

LANDESAUSZEICHNUNG

Wir machen Mobilitätswende

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THEMEN

Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg zeichnen wegweisende Vorreiterinnen und Mitgestalter der Mobilitätswende aus.

Nachhaltige Mobilität ist mitten in unserer Gesellschaft und in unserer Lebenswelt angekommen. Jeden Tag setzen Menschen Ideen um, wie wir klimaverträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich sinnvoll mobil sein können. Genau diese mutigen Vorbilder, smarten Lösungen und kreativen Anwendungen wollen wir bekannt machen!

Sie haben einen Blick fürs Ganze, sind optimistisch und stellen Enormes auf die Beine? Zum Beispiel mit markterprobten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen aber auch Infrastrukturprojekten, die Verkehr effizienter, fairer oder nutzungsfreundlicher gestalten oder Mobilität auf eine andere Art nachhaltig, gerecht und zukunftsfähig machen?

Dieses Engagement möchten wir anerkennen und belohnen. Die Auszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“ soll Einzelpersonen oder Teams aus Baden-Württemberg würdigen, die professionell Bewegung in das Thema bringen.

 

Mitmachen lohnt sich!

Eine namhafte Jury wird insgesamt 18 Nominierungen aus allen eingegangenen Bewerbungen vergeben. Die besten fünf Nominierungen werden zusammen mit dem Publikumspreis im November 2022 von Verkehrsminister Winfried Hermann prämiert und gewürdigt. 

Weiter unten erhalten Sie einen Einblick in die Ergebnisse der Landesauszeichnung 2020.

  • Das suchen wir

    Wir suchen die In-die-Tat-Umsetzerinnen und die Realisierer von nachhaltigen und neuen Mobilitätsideen, die kommunal, klein oder ehrenamtlich sind oder auch groß gedacht werden und auf soliden Füßen stehen. Die Macher und die Gestalterinnen von etablierten Geschäftskonzepten, die schon immer für die Mobilitätswende gearbeitet haben, genauso wie die „jungen Wilden“, die mit neuen Projekten und mit ökologischem Weitblick die Welt erobern und besser machen.

  • Die Kategorien

    Geteilte Mobilität: Carsharing und Ridesharing

    Sie können Carsharing – auch im großen Stil, mit neuen Geschäftsmodellen oder unter schwierigen Umständen?
    Sie fördern Mitfahrgelegenheiten – innerhalb Ihres Unternehmens, von Ort zu Ort oder für alle Menschen in Baden-Württemberg?

    Antriebswende

    Sie skalieren Elektromobilität – etwa die Ladeinfrastruktur oder Ihren Fuhrpark?
    Sie haben Wege weg vom herkömmlichen Verbrennungsmotor hin zu klimaschonenden Lösungen gefunden?

    Multimodalität und mehr Lebensqualität durch weniger Autos

    Sie bewerben sich für eine Kommune, die den Menschen vor Ort die unterschiedlichsten Mobilitätsangebote erfolgreich an Mobilitätsstationen zur Verfügung stellt?
    Sie vereinfachen die Nutzung und Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsmitteln und bieten dadurch immer die beste Option für die unterschiedlichsten Wege?
    Sie setzen in Ihrem Betrieb, Ihrer Kommune oder Ihrem Lebensumfeld Konzepte um, damit bei Ihnen weniger Autos parken und fahren – und scheuen dabei nicht den Konflikt mit tradierten Privilegien und Komfortdenken?

    Verbesserter und vernetzter Rad- und Fußverkehr

    Sie schaffen Raum für alle – indem Sie Flächen neu verteilen und Hürden beseitigen?
    Sie arbeiten am großen Ganzen und revolutionieren die Wegenetze oder machen mit einem Detail das Fahrrad sicherer, flexibler oder zugänglicher? 
    Sie bieten Lösungen für den Personen- oder Lastentransport per (vielleicht auch unterstützter) Muskelkraft?

    Ausbau des ÖPNV und innovative On-demand-Verkehre

    Sie machen das nächste große Ding im ÖPNV?
    Sie bieten ein bedarfsgenaues und besonders faires Abrechnungsmodell?
    Sie haben ein Ridepoolingkonzept, das inklusiv und für alle da ist?
    Ihr Angebot ist besonders flexibel und vielleicht sogar autonom unterwegs?

     

    Sie haben etwas auf die Beine gestellt, was Sie in keine der genannten Kategorien einordnen können, Ihr Projekt zahlt dennoch auf das große Ziel der Verkehrswende ein – vielleicht durch einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz oder durch große Wirkung für die Gesellschaft? Bewerben Sie sich trotzdem! Vielleicht gewinnen Sie den Publikumspreis.

     

  • Ihre Vorteile

    Unser Angebot: Sie stellen uns Ihre Umsetzung vor – wir prämieren die besten Lösungen, machen sie sichtbar und unterstützen Sie und Ihr Team.

    Ihre Chance: Schon die 18 Nominierungen erhalten ein professionell produziertes Video und vielfältige Kommunikations- und Werbemaßnahmen. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zusätzlich individuelle Unterstützung, damit der gewonnene Schwung durch die Landesauszeichnung in nachhaltigen Erfolg verwandelt wird.

  • Die Gewinne

    Die Preisträgerinnen und Preisträger dürfen eine passende Unterstützung im Wert von bis zu 3.000 € auswählen, die individuell auf ihre Bedürfnisse angepasst wird und ihr ausgezeichnetes Projekt, Team oder ihr Unternehmen weiter voranbringt.

    Zur Wahl stehen

    Teamentwicklung, Coaching, Storytelling

    Dr. Vanessa Giese unterstützt Organisationen, Teams und Menschen im Wandel. Sie studierte Sozialpsychologie, Italienisch und Kommunikationswissenschaft in Düsseldorf und promovierte anschließend an der TU Dortmund im Bereich Journalistik. 

    Seit Anfang 2017 ist Vanessa Giese selbstständige Trainerin und Beraterin und unterstützt Unternehmen und Menschen bei ihrer Weiterentwicklung. Ihre Stärke: ein ebenso empathischer wie pragmatischer und lösungsorientierter Blick auf Menschen, Teams und Unternehmen. Ihr Ziel: Mut machen und bewegen.

    Social Media, Barrierefreiheit, Digitalisierung

    Das Team bei der iRights.Lab Academy machen Sie fit für den digitalen Alltag: Sie vermitteln, wie Algorithmen funktionieren, wie Sie mit Ihren Daten umgehen sollten, welche Stolperfallen beim Urheberrecht im Internet lauern oder wie neue Technologien unsere Kommunikation verändern.

    Sie können beispielsweise Unterstützung bei Aufbau und Pflege Ihrer Social-Media-Kanäle erhalten oder von Fachleuten lernen, worauf es beim Thema Barrierefreiheit ankommt - hier gibt es eine Kooperation mit der Sozialhelden-Akademie.

    Gebärdensprache

    Wussten Sie, dass es mindestens 137 Gebärdensprachen und viele Dialektformen gibt? Gebärdensprachen haben dieselbe Komplexität wie gesprochene Sprache - bildhaft, lebendig, mit Mimik, Gestik, Grammatik, Körpersprache und natürlich Gebärden. Man kann sich über jegliches Thema unterhalten, komplizierte Sachverhalte erklären, Gedanken, Emotionen und Witze teilen.

    Sie haben die Gelegenheit, bei GebärdenVerstehen in diese für hörende Menschen so besondere Welt der lautlosen Kommunikation einzutauchen und die Deutsche Gebärdensprache als selbstverständliches Kommunikationsmittel kennenzulernen und in einfachen Dialogen zu ausgewählten Themen selbst anzuwenden.

    Grundlegende Gebärdensprachkenntnisse können übrigens auch bei der Kontaktaufnahme mit Menschen mit Migrationshintergrund, Demenzkranken sowie Personen mit geistigen Einschränkungen hilfreich sein.

    Sprechtraining, Moderationstraining, Pitchtraining

    Sie möchten noch mehr Menschen für Ihre Ideen begeistern? Mit einem Pitchtraining feilen Sie an Ihrem Auftritt. Sie wollen Ihre Projektepräsentationen und Meetings ergebnisorientiert und stringent moderieren? Im Moderationstraining lernen Sie, wie Sie mit und ohne Kamera überzeugen. Oder Sie lernen, die ganze Kraft Ihrer Stimme und des Sprechens zu nutzen.

    Die Moderatorenschule Baden-Württemberg bietet viele praxisnahe Fortbildungen in diesem Bereich und unterstützt Sie!

    Songs, Hörspiele, Videoclips oder Trickfilme produzieren 

    Sie wollten immer schon wissen, wie ein professionelles Medienprodukt entsteht und womit man überhaupt anfangen soll?

    Interessieren Sie sich für den visuellen Bereich? Dann produzieren Sie doch einfach unter professioneller Anleitung und mit viel Spaß einen eigenen Videoclip oder einen Trickfilm. Darf es was für die Ohren sein? Wie wäre es dann mit einem eigenen authentischen Song oder einem spannenden Hörspiel? Beim Landesfilmdienst Baden-Württemberg e.V.  geht es ab in die Praxis - sei es als spannendes Teambuilding-Event oder als lehrreiche Weiterbildung für die Contentproduktion.

  • Die Jury

    Wir freuen uns, dass wir eine divers aufgestellte und namhafte Jury für die Landesauszeichnung gewinnen konnten!

    Monika Burkard ist Bereichsleiterin Neue Mobilität bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg.

    Der Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg wird vertreten durch Sophia Häußler und Tobias Rosenberger.
    Sophia Häußler hat im Bachelor Biochemie in Tübingen studiert. Neben ihrem Engagement für den Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsstrategie ist sie im Nachhaltigkeitsbeirat des Landkreises Böblingen und bei foodsharing aktiv.
    Tobias Rosenberger befindet sich gerade in seinem Master mit dem Fokus auf Sustainable Transformation. Für den Jugendbeirat ist er seit 2020 aktiv, vertritt diesen bei der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit und setzt sich für eine institutionalisierte Einbindung der Jugend ein. 

    Nathalie Münz ist stellvertretende Hauptgeschäftsführerin beim Landkreistag Baden-Württemberg.

    Andrea Reidl ist freie Journalistin und schreibt u.a. bei den Riffreportern das Magazin „busystreets“.

    Katja Diehl ist Mobilitätsexpertin und Autorin und arbeitet in den Schwerpunkten Mobilität der Zukunft, Neues Arbeiten und Diversität.

    Prof. Dr.-Ing. Christoph Hupfer ist Sprecher des Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) an der Hochschule Karlsruhe.

    Christoph Erdmenger ist Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg.

  • Der Ablauf

    Bewerbungszeitraum

    26. April 2022 bis 22. Juni 2022

    Jurysitzung

    Juli 2022

    Videoproduktion

    Sommer/Herbst 2022

    öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis

    voraussichtlich über den Oktober bis zur Preisverleihung

    Preisverleihung

    voraussichtlich im November 2022

Noch Fragen?

Sprechen Sie uns bei Fragen rund um den Wettbewerb und zu Ihrer Bewerbung gerne an.

Ellen Wurster
Öffentlichkeitsarbeit Mobilität
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH
Hermannstraße 5a
70178 Stuttgart
Telefon: 0172 1505220

mobilitaet@kea-bw.de

Zum Download

Jochen Breutner-Menschick von der Ökostadt Renningen e.V.

Das Carsharing der Ökostadt Renningen e.V. ist ein nachhaltiger Dauerläufer, der seit 1992 angeboten wird und zunehmend auf E-Mobilität setzt. Jochen Breutner-Menschick hatte in seiner Position als Vorstand 2020 die Bewerbung eingereicht und wurde nominiert.

Mann im T-Shirt steht draußen vor einem Auto

Markus Bergmann von Carla Cargo Kenzingen

Carla Cargo Engineering aus Kenzingen stellt Lastenanhänger her, die den Transport von großen und schweren Gegenständen mit dem Fahrrad ermöglichen. Markus Bergmann hat das Unternehmen vor acht Jahren in einer Garage gegründet, es zum Marktführer entwickelt und 2020 die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen.

Ein jüngerer Mann bekommt von einem älteren Mann eine Urkunde übergeben

Sebastian Ewert von ChargeBIG der Firma Mahle

Die Ladeinfrastrukturlösung ChargeBIG der Firma Mahle aus Stuttgart ist ein System, mit dem ganze Flotten von bis zu 100 Elektrofahrzeugen gleichzeitig geladen werden können, ohne die Infrastruktur zu überlasten oder Leistungsengpässe zu verursachen. Beworben hatte sich Sebastian Ewert, der auch die Idee zu ChargeBIG hatte und dafür 2020 eine Nominierung erhielt.

Mann sitzt in einem Raum auf einem Liegestuhl und schaut in die Kamera

Moritz Beumer von Velocargo Heidelberg

Velocargo Heidelberg liefert mit Lastenrädern für DPD die Pakete in der Heidelberger Altstadt aus. Moritz Beumer ist der Inhaber von Velocargo Heidelberg, hat 2020 die Bewerbung eingereicht- und wurde mit einer Nominierung belohnt.

Mann steht stolz vor einem Transportfahrrad für DPD

Jana Höffner von Electrify-BW e.V. aus Stuttgart

Electrify-BW e.V. aus Stuttgart ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft heraus, die die Elektromobilität im Land voranbringen möchte und sich aktiv in die Diskussion einbringt. Jana Höffner hatte sich in ihrer Funktion als 2. Vorsitzende für den Verein beworben und 2020 die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen.

Eine lächelnde Frau bekommt von einem Mann eine Urkunde überreicht

Sarah Berberich für das Mobilitätsnetzwerk Ortenau

Das Mobilitätsnetzwerk Ortenau ist ein vorbildliches Konzept für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum, bei dem die Kommunen als Netzwerk und über Gemarkungsgrenzen hinweg mehr erreichen als allein. Die endura kommunal GmbH managt das Netzwerk und Sarah Berberich hatte sich 2020 mit dem Projekt beworben und eine Nominierung erhalten.

Frau steht lächelnd vor einer Gruppe von Leuten am Tisch und schaut in die Kamera

Stephan Fischer von der Stadt Konstanz

Die Anwohnerinnen und Anwohner von Konstanz sind schon heute vorbildlich darin, das Auto stehenzulassen. Durch den autofreien Umbau der linksrheinischen Innenstadt werden es auch Gäste leicht haben, auf die vielen Alternativen umzusteigen. Stephan Fischer, Leiter der strategischen Verkehrsplanung der Stadt Konstanz, hatte sich damit 2020 beworben und die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen.

Ein Mann bekommt eine Urkunde überreicht und blickt glücklich in die Kamera

Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund KVV

Der Karlsruher Verkehrsverbund KVV verknüpft alle Mobilitätsanbieter der Region in einer App: „Regiomove – Alles außer beamen“ wurde vom Team um Projektleiter Dr. Frank Pagel erdacht, der die Bewerbung einreichte und 2020 die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen hat.

Junge rmann bekommt eine Urkunde von einem anderen Mann überreicht

Robert Schneider von LastenVelo Freiburg e.V.

Der Verein LastenVelo Freiburg e.V. stellt den Menschen in Freiburg eine große Zahl unterschiedlicher Lastenräder auf Spendenbasis zur Verfügung. Beworben hatte sich 2020 das Vorstands- und Gründungsmitglied Robert Schneider und mit seinem Projekt eine Nominierung erhalten.

Junger Mann mit Brille sitzt in Werkstatt, im Hintergrund steht ein hellblaues Lastenrad

Konrad Otto-Zimmermann von The Urban Idea

Die Freiburger Mobilitätsgespräche machen die Planerinnen, Gestalter und Entscheiderinnen in den Kommunen am südlichen Oberrhein mit den Entwicklern und Anbieterinnen der Mobilitätslösungen von morgen bekannt. Der kreative Kopf hinter den moderierten Workshops ist Konrad Otto-Zimmermann von The Urban Idea; er hatte sich 2020 beworben und wurde nominiert!

älterer Mann mit grauen Haaren und Brille steht vor einem Haus und schaut in die Kamera

Simon Schwarz von der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg

Die vParken App der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg verknüpft die Anzeige von freien Parkplätzen mit der Abrechnung der Parkgebühren und dem Ladevorgang des Elektroautos. Simon Schwarz war der Projektleiter und hatte sich 2020 mit der wegweisenden Anwendung der App auf dem Gelände der Uni Hohenheim beworben und eine Nominierung erhalten.

Mann im weißen Hemd steht vor einem E-Auto und lächelt

Eva Adam von der Stadt Stuttgart

Ein Sonderpreis wurde 2020 für ein Mobilitätsangebot ausgesprochen, das im Zuge der Corona-Krise entstanden war. Dieser ging an die Stadt Stuttgart mit ihren Pop-up-Radwegen, die von der Radverkehrsbeauftragten der Stadt, Eva Adam, initiiert und betreut werden.

Eine Frau und ein Mann bekommen von einem Mann eine Urkunde überreicht

Christoph Hupfer von der Hochschule Karlsruhe

Das Reallabor „GO Karlsruhe“ untersucht nicht nur den Fußverkehr in Karlsruhe, sondern gibt ihm auch eine Stimme und findet zusammen mit den Menschen der Stadt neue Gestaltungsmöglichkeiten für öffentliche Räume. Die Hochschule Karlsruhe betreut das Projekt und Prof. Dr.-Ing. Christoph Hupfer hatte sich 2020 als Projektleiter für das Team beworben. 2022 bereichert er die Jury mit seiner Expertise.

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Tisch hinter einem Modell mit Häusern

Bernd Kugel von der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV)

Das neue Stadtbusnetz „Alles wird Busser“ der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) bietet nicht nur ein viel größeres und moderneres Angebot als zuvor, sondern hat auch mit vier Elektrobussen den Einstieg in die E-Mobilität gewagt. Die Bewerbung stammte vom Marketingleiter der RSV Bernd Kugel, der damit 2020 nominiert wurde.

Mann im Anzug steht stolz vor einem gelben Bus

Martina Klärle mit der Smarten KARRE aus Schäftersheim

Die SmarteKARRE ist von Prof. Dr. Martina Klärle aus Schäftersheim, die ein rein elektrisches Carsharing für die Menschen in ihrem kleinen Ort auf die Beine gestellt und 2020 die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen hat.

Lächelnde Frau bekommt Urkunde von Mann überreicht

Wilfried Hajek von der Stadt Heilbronn

Die Bundesgartenschau war der Anstoß für die Stadt Heilbronn, eine durchgängige Radschnellverbindung quer durch die Stadt zu schaffen und so Heilbronn mit Neckarsulm zu verbinden. Baubürgermeister Wilfried Hajek war für Bewerbung und Radweg verantwortlich und hat 2020 eine Nominierung erhalten.

Mann mit Helm auf Fahrrad fährt über Brücke

Stefan Kaufmann und Katharina Schwaiger aus Ulm vom Transportkollektiv

Das Transportkollektiv ist ein informelles und ortsübergreifendes Netzwerk, das sich um offene Daten und freie Software für die Mobilitätswende verdient macht. Stefan Kaufmann vom Verschwörhaus in Ulm ist einer von vielen engagierten Menschen im Netzwerk, hatte 2020 die Bewerbung ausgefüllt und damit eine Nominierung verdient.

Frau sitzt und Mann lehnt auf einer Bank & Blumenkübeln aus Holz

Katrin Korth von der Stadt Tübingen

Tübingen bekommt einen neuen Zentralen Omnibusbahnhof, der die Menschen in den Mittelpunkt stellen soll. Dr. Katrin Korth hat die Gesamtprojektleitung für die Stadt Tübingen übernommen und 2020 stellvertretend für ihr großes Team die Bewerbung eingereicht, die zu einer Nominierung führte.

Eine Gruppe von Leuten sitzt und steht um einen Tisch

Gerda Mahmens von Zuhause Leben e.V. Stuttgart

Der Pflegedienst von Zuhause Leben e.V. aus Stuttgart bietet seine wichtige Arbeit im Stadtgebiet komplett ohne eigenen Fahrzeugpark und nur mit dem ÖPNV an. Für den Verein hatte sich 2020 Gerda Mahmens als Vorsitzende beworben und wurde nominiert.

Frau sitzt mit verschränkten Händen vor einem Arbeitstisch mit Computer und schaut in die Kamera

Ragnar Watteroth vom Landratsamt Karlsruhe

Das MyShuttle des Landratsamts Karlsruhe stellt flexiblen ÖPNV im ländlichen Raum zur Verfügung, der mit virtuellen Haltestellen und individuellem Fahrplan arbeitet. Für den Landkreis beworben – und 2020 die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ gewonnen – hatte sich Ragnar Watteroth, der zuständige Dezernent.

zwei Männer bekommen von einem Mann eine Urkunde überreicht