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Neue Förderung: Parkhäuser mit Ladeinfrastruktur und Mobilitätsangebot (E-Quartiershubs)

Ladeinfrastruktur für Pkw und Pedelecs

Quelle: Adobe Stock

Im Interesse der Lebensqualität in den Städten und Gemeinden soll auf den Straßen weniger geparkt werden. Diesen Zielen dient die Förderung von sogenannten E-Quartiershubs – Parkhäuser mit einer guten Ladeinfrastruktur.

Der hohe Anreiz in einem E-Quartiershub zu parken entsteht dadurch, dass eine hohe Zahl der Parkflächen mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden und verschiedene Mobilitätsangebote vorhanden sind (Taxis, Sharing-Fahrzeuge, Pedelecverleihstationen u.a.).

Das Verkehrsministerium möchte bis zu fünf dieser E-Quartiershubs fördern und damit Anreize zur Verlagerung von Straßenparkraum in zentrale Parkhäuser/ -garagen setzen. Dazu sollen neue Parkhäuser/ -garagen errichtet oder bestehende Anlagen erweitert werden, die gleichermaßen für Anwohnerinnen und Anwohner, Kundinnen und Kunden sowie Unternehmensgäste zugänglich sind.

Mit dem Förderaufruf werden vor allem Unternehmen wie Stadtwerke, Einzelhandel oder Unternehmen mit eigenen Parkhäusern/ -garagen angesprochen, da diese bereits über entsprechende Flächen verfügen. Eine Kooperation mit der örtlichen Kommune ist für die Antragstellung zwingend erforderlich.

Kommunen haben auch selbst die Möglichkeit Anträge einzureichen. Hierfür stehen Mittel aus dem LGVFG bereit und entsprechende Anträge können bei den zuständigen Regierungspräsidien eingereicht werden.

Die Antragstellung ist bis zum 15. September 2021 möglich. Ein Förderbeginn wird für Oktober 2021 angestrebt.

Details zu den Förderbedingungen und Förderanträge unter: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/e-mobilitaet

Details zur Antragstellung für Quartiersgaragen über das LGVFG finden unter: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/oepnv

Download: Förderkriterien E-Quartierhubs

Ihre Ansprechpartner bei der KEA-BW: