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Warum kommunale Wärmeplanung?

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» Für Kreisstädte und Große Stadtkreise: Sobald die Novelle des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg in Kraft getreten ist, finden Sie hier weitere Hinweise und auch den Leitfaden Kommunale Wärmeplanung.

Für Kommunen, die freiwillig einen kommunalen Wärmeplan erstellen wollen: Infos zum kommenden Förderprogramm erscheinen hier in Kürze. «

Für das Gelingen der Energiewende ist die Wärmewende von zentraler Bedeutung. Vor allem der Auf- und Umbau von Wärmenetzen treibt die Transformation in Richtung Klimaneutralität voran. So wird die Wärmewende auch zu einer planerischen Aufgabe. Nach dänischem Vorbild will das Land Baden-Württemberg die Kommunale Wärmeplanung für Große Kreisstädte und Stadtkreise verpflichtend einführen. Warum sich die Kommunale Wärmeplanung lohnt und was Sie zum Einstieg wissen müssen, erfahren Sie hier.

Wie funktioniert kommunale Wärmeplanung?

Die kommunale Wärmeplanung hat zum Ziel, Strategien für eine klimafreundliche und volkswirtschaftliche kostengünstige Wärmeversorgung zu entwickeln und umzusetzen. Damit Kommunale Wärmeplanung funktioniert, ist die sorgfältige Betrachtung der Schnittstellen kommunaler und regionaler Planungsinstrumente sowie ein rollierender Planungsprozess notwendig. Neben der Kommune selbst (Energieabteilung, Stadtplanung, Umweltamt, Tiefbauamt etc.) sind auch die Stadtwerke wichtige Akteure.

Wie aber funktioniert die kommunale Wärmeplanung genau? Der Prozess lässt sich in vier Schritte unterteilen:

1. Bestand und Einsparpotenziale des Energiebedarfs: Im ersten Schritt werden der aktuelle und zukünftige Wärmebedarf sowie die vorhandene Wärmeversorgungsinfrastruktur im gesamten Gemeindegebiet festgehalten.

2. Erneuerbare Energien und Abwärmepotenziale: Im Anschluss erfolgt die Ermittlung lokal vorhandener technischer Potenziale aller EE (Biomasse, Geothermie, Solarthermie, Umweltwärme) und Abwärme (alle Quellen von industrieller Abwärme bis zur Abwärme aus dem kommunalem Abwasser).

3. Entwicklung von Untersuchungsgebieten: Dabei wir die Ausnutzung von 100% der Potenziale von EE und Abwärme und die Dekarbonisierung bestehender Anlagen der zentralen und dezentralen Wärmeversorgung und -verteilung angestrebt.

4. Lokale Wärmewendestrategie: Zum Schluss erfolgt die Entwicklung eines robusten Transformationsszenarios "Zielfoto 2050" aus den möglichen Maßnahmen, um eine effiziente und dekarbonisierte Wärmeversorgung im Gemeindegebiet zu etablieren.

 

Sie benötigen Unterstützung?

Die kommunale Wärmeplanung ist eine Aufgabe, die alle Kommunen in Baden-Württemberg langfristig betrifft. Einen großen Vorteil verschafft sich eine Kommune deswegen mit einem einheitlichen und standardisierten Planungsverfahren. Energieagenturen mit ihren Netzwerken wie die KEA-BW können an dieser Stelle hilfreiche Weggefährten sein und überstützen Sie bei der Implementierung Ihrer Pläne.

 

Vortrag/Webinar

Gut vorbereitet in die kommunale Wärmeplanung [PDF]

Für Große Kreisstädte und Stadtkreise ist sie in Baden-Württemberg demnächst verpflichtend: die kommunale Wärmeplanung. Kleinere Kommunen, die einen Wärmeplan erstellen, erhalten eine Förderung. Beim Webinar lernen Sie wesentliche Schritte der kommunalen Wärmeplanung kennen. Erfahren Sie auch, welchen Mehrwert sie auf dem Weg zur klimagerechten Kommune bietet. Hier finden Sie die Folien im Nachgang. Das Webinar wird in Kürze hochgeladen.

Bericht

Erfahrungen mit der Wärmeplanung in Dänemark. Input zur Entwicklung eines Leitfadens zur Wärmeplanung in Baden-Württemberg [PDF]

Das Land Baden-Württemberg überarbeitet derzeit sein Klimaschutzgesetz und plant diesbezüglich kommunale Wärmeplanung in den 103 größten Städten verbindliche einzuführen.
Ziel dieses Berichts ist es, auf der Grundlage der dänischen Erfahrungen Anregungen für die kommunale Wärmeplanung zu geben, und dadurch die Akteure in Baden-Württemberg bei den umfassenden Herausforderungen der Wärmeplanung zu unterstützen.

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