THEMEN

KWK-Anlagen bis 20 kWel (Mini-KWK-Programm)

Ansprechstellen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Internet

Mini-KWK-Programm

Antragsteller

Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände, KMU, EVU als Contractoren, Privatpersonen 

Förderungen

Neuerrichtung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kWel in Bestandsgebäuden

Förderhöhe

abhängig von elektrischer Leistung (Basisförderung) sowie Anlageneffizienz (Bonusförderung)

Voraussetzungen

- Die Anlage wird in einem bestehenden Gebäude (Bauantrag vor 01.01.2009) errichtet.
- Die Anlage befindet sich auf der „Liste der förderfähigen Mini-KWK-Anlagen“.
- Die Anlage darf nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen.
- Die Anlage wird über einen Wartungsvertrag betreut.
- Die Anlage muss eine Messeinrichtung zur Erfassung der Stromerzeugung im KWK-Prozess haben.
- Es ist ein Wärmespeicher mit einem Volumen von mindestens 60 Litern Wasser pro kW thermischer Leistung (kWth) vorhanden bzw. neu installiert, wobei maximal ein Speichervolumen von 1.600 Liter erforderlich ist.
- Ab 10 kWel muss die KWK-Anlage über Informations- und Kommunikationstechnik verfügen, um Signale des Strommarktes zu empfangen und technisch in der Lage sein, auf diese zu reagieren.
- Einsatz von Umwälzpumpen, die den Energieeffizienzindex gemäß Ökodesign-Richtlinie von 0,23 nicht überschreiten.
- Durchführung eines hydraulischen Abgleichs für das Heizungssystem, sofern ein bestehender Kessel ersetzt, ein neuer Heizungskessel eingebaut oder die Heizkreisverteilung im zeitlichen Zusammenhang zur Installation der KWK-Anlage erneuert wird.

Fristen

31.12.2020