Flächen gewinnen durch Innenentwicklung

Schwerpunkt des Programms ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Einsatz kommunaler Flächenmanager*innen für Wohnzwecke und die Aktivierung von Leerständen.

AnsprechstellenMinisterium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (MLW)
Internet

Innenentwicklung

Ausschreibung 2026

AntragstellerStädte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise, Zweckverbände und Träger der Regionalplanung in Baden-Württemberg.
Förderungen

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben, die in besonderem Maße den Zielen der qualitätsvollen Innenentwicklung, der Flächeneffizienz bzw. Flächensuffizienz, dem „Flächen gewinnen“ sowie der Schaffung attraktiver, kompakter Siedlungsmuster mit zukunftsweisenden ressourceneffizienten Strukturen Rechnung tragen:

Teil A: Kommunale Flächenmanager*in zur Aktivierung innerörtlicher Flächen für Wohnzwecke

Teil B:
- Unmittelbar umsetzbare städtebauliche Planungen für flächeneffizienten Wohnungsbau sowie für die flächeneffiziente Nutzung gewerblich geprägter Gebiete.
- vorbereitende Untersuchungen, Planungen
- Konzepte zur Aktivierung und Aufwertung von Flächen
- Kommunikation und Beteiligung
- Bürgerbeteiligung bei Innenentwicklungsvorhaben
- Kooperation

Förderhöhe

Der Zuschuss beträgt bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. In besonders begründeten Fällen kann auch ein höherer Anteil übernommen werden. Der gewährte Zuschuss kann 
1)  für Projekte bis zu 100.000 Euro (brutto),
2)  für kommunale Flächenmanagerinnen und -manager (nur Personalkosten) bis zu 144.000 Euro (brutto) (bei einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten) bzw. bis zu 4.000 Euro pro Monat (brutto) betragen

Andere Fördermittel der öffentlichen Hand dürfen für dieselbe Maßnahme nicht in Anspruch genommen werden (Kumulierungsverbot).

FristenFrist für die Einreichung der Anträge ist der 30.04.2026. Die Anträge sind unter Verwendung der Antragsvordrucke mit allen geforderten Anlagen zu richten an: flaechenmanagement@mlw.bwl.de 
Verwandte SuchbegriffePersonalstellen, Suffizienz