Kosteneffiziente Erschließung von entfernten klimaneutralen Wärmequellen durch innovative Anbindung (KEWinnA)“ – Innovationswettbewerb

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von großskaligen ganzheitlichen Umsetzungen zur Erschließung von entfernten Wärmequellen, z. B. unvermeidbare Abwärme aus Industrie, Rechenzentren, Müllverbrennung oder Elektrolyseuren sowie erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie und Solarthermie.

AnsprechstellenBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Projektträger Jülich (PtJ)
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„Kosteneffiziente Erschließung von entfernten klimaneutralen Wärmequellen durch innovative Anbindung (KEWinnA)“ – Innovationswettbewerb

Förderaufruf vom 17.11.2025, aktualisiert am 20.05.2026

AntragstellerDas Förderformat richtet sich primär an Energieversorger und Energiedienstleister. Um die Umsetzungen in der erforderlichen Tiefe begleiten zu können, ist die Bildung von Forschungsverbünden aus einem oder mehreren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (z.B. Versorger, Hersteller, Ingenieurbüros, Dienstleister) mit Universitäten und Forschungseinrichtungen ausdrücklich erwünscht. Start-ups sowie andere kleine und mittlere Unternehmen werden besonders zur Antragstellung ermutigt.
FörderungenGegenstand der Förderung ist die Erforschung von großskaligen ganzheitlichen Umsetzungen zur Erschließung von entfernten Wärmequellen (z. B. unvermeidbare Abwärme aus Industrie, Rechenzentren, Müllverbrennung oder Elektrolyseuren sowie erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie und Solarthermie, auch in Form von multipler Einspeisung und/oder Sammelschienen). Es sollen innovative Technologien und Ansätze zum Einsatz kommen, mit welchen die Kosten für die Anbindungsleitung signifikant gesenkt werden können. Zusätzlich sollen die Senkung wirtschaftlicher Risiken und die Beschleunigung der Verfahren bei der Anbindung der Wärmequellen betrachtet werden. Dieser Förderaufruf fokussiert sich auf die Untersuchung innovativer Ansätze im Bereich konventioneller Leitungsinfrastrukturen für den Wärmetransport. Gewünscht sind auch ganzheitliche Ansätze sowie „out-of-the-box“-Betrachtungen. Dazu zählen unkonventionelle, vom Stand der Technik deutlich abweichende Ansätze. 
FörderhöheKonkret förderfähig sind alle im Kontext mit der Umsetzung einer innovativen Anbindung entfernter klimaneutraler Wärmequellen notwendigen wissenschaftlich-technischen Arbeiten nach Art. 25 AGVO1, falls die Zuwendung eine Beihilfe darstellt. Dazu gehören unter anderem personelle Aufwände, die konkrete Umsetzungsplanung und wissenschaftlich-technische Begleitung der innovativen Umsetzung, begleitende Feldund Laboruntersuchungen sowie Monitoring. Essentiell für den Anreiz, neuartige, nicht erprobte Ansätze im Feld umzusetzen, ist eine ergänzende Förderung der Investition der Anbindungsleitung (ggf. inklusive Über- gabe an der Quelle bzw. Senke) nach Art. 46 AGVO1, sofern die dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Die Errichtung der Wärmequelle (z. B. geothermische Bohrung, Beschaffung und Bau eines Kollektorfeldes) und die Errichtung eines nachgelagerten Wärmenetzes sind nicht Gegenstand dieser Fördermaßnahme. Sehr große Vorhaben, d. h. oberhalb von 15 Millionen Euro Gesamtfördervolumen, stehen nicht im Fokus dieses Förderaufrufs. Dafür sind in der Regel strukturell andere Förderformate vorgesehen. Dementsprechend können die Zuwendungen für innovative Anbindungsleitungen summiert über die Partner bis zu 15 Millionen Euro betragen.
FristenDie Einreichung der Projektvorschläge erfolgt über das elektronische Antragssystem easy-Online.Frist zur Einreichung der Skizzen, 2. Runde: 31.01.2027. Grundlagen und Informationen für die Einreichung einer Skizze entnehmen Sie der  Förderbekanntmachung des BMWE vom 25. April 2024zum 8. Energieforschungsprogramm. 
Verwandte SuchbegriffeKlimaneutralität, Wärmewende, kommunale Wärmeplanung