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Vom Diesel zum Strom: Die wichtigsten Infos im neuen "Faktencheck E-Lkw"

Link auf Faktencheck E-Lkw

Lkw-Hersteller nicht nur in Baden-Württemberg setzen bereits auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Foto: Volvo Trucks

Ohne ihn läuft nichts: Der Straßengüterverkehr ist in Baden-Württemberg, aber auch darüber hinaus, eine der Lebensadern. Egal ob Industrie und Produktion oder Lebensmittel, die zum örtlichen Händler geliefert werden – an vielen Stellen sind Lkw unersetzlich. Gleichzeitig verursachen sie gemessen an ihrer Anzahl am meisten Emissionen– wenn sie wie bisher mit Diesel betrieben werden. Warum das nicht so bleiben muss und wie sich bereits jetzt etwas verändert, zeigt der neu erschienene „Faktencheck E-Lkw“ der KEA-BW. Er wird ergänzt durch ein Webinar am 03. März.

Vergleich von E-Lkw und Wasserstoff-Lkw

Die Broschüre sammelt kompakt und verständlich die wichtigsten Informationen zu alternativen Antriebsformen mit Fokus auf Elektro-Lkw. Der batteriebetriebene Antrieb wird dem Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellenantrieb gegenübergestellt und es werden Eigenschaften und Voraussetzungen verglichen.  

Doch bereits jetzt zeigen die Absatzzahlen aus der Branche, dass die Zukunft im Schwerlastverkehr wahrscheinlich den E-Lkw gehören wird. Wasserstoff wird an anderen Stellen weitaus dringender von der Industrie benötigt, wo er nicht durch Strom ersetzt werden kann.

Trotz höherer Anschaffungskosten: Kostenvorteile im Betrieb

Weitere Eigenschaften beleuchtet die Broschüre ebenfalls, etwa die Kosten im Betrieb und bei der Anschaffung. Während Verbrenner beim Kaufpreis derzeit noch einen Kostenvorteil haben, kann sich dieser über die niedrigeren Betriebskosten und die derzeitige Mautbefreiung elektrischer Lkw ausgleichen. Die Investition kann sich bezahlt machen. 

Technische Aspekte wie Reichweite und Voraussetzungen an Ladeinfrastruktur werden ebenso dargestellt, wie die Umweltauswirkungen der lokal emissionsfreien Fahrzeuge: Je nach Strommix und teilweise sogar in Kombination mit betrieblicher Photovoltaik sind die Lkw bald deutlich klimafreundlicher unterwegs als ihre Verbrenner-Pendants.  

Ladeinfrastruktur im Depot und auf Achse

Stichwort Ladeinfrastruktur: Depotladen ist eines der Schlüssel-Elemente einer erfolgreichen E-Lkw-Strategie. Welche Anforderungen an Planung und Stromnetze dadurch entstehen, wird ebenso erläutert wie der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und potenzielle Engstellen, die es zu vermeiden gilt.

Transformation geht nicht vom Reißbrett

Wichtig für die Verfasser des „Faktencheck E-Lkw“ war es , die zu Wort kommen zu lassen, die bereits Praxis-Erfahrung mit elektrisch angetriebenen Lkw haben: Speditionen und Logistik-Unternehmen, die sich im besten Sinne technologieoffen gezeigt haben und die ersten Schritte im Transformationsprozess erfolgreich gegangen sind. Was hat sie überzeugt? Welche Erfahrungen können sie jetzt schon an andere weitergeben? Dafür gibt es in der Broschüre die “Einblicke aus der Praxis”.

Jetzt herunterladen oder bestellen

Der “Faktencheck E-Lkw – Vom Diesel zum Strom: Elektrische Lkw in der Praxis” ist als Download verfügbar und kann über die Publikations-Seite als gedrucktes Exemplar bestellt werden. 

Herunterladen: https://www.kea-bw.de/faktencheck-e-lkw

Bestellen: https://www.kea-bw.de/publikationen

E-Lkw in der Praxis in Baden-Württemberg: Zukunft (auf)geladen

Ergänzend zur Broschüre findet am 03. März von 10:45 Uhr bis 11:45 Uhr eine Online-Veranstaltung statt. Mit dabei sind neben Julian Lotz (KEA-BW) auch Tobias Held (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg) und Speditionsunternehmer Simon Gschwander (August Geschwander Transport GmbH). 

Mehr Informationen: https://www.kea-bw.de/servicemenu/klimaschutz-konkret-online#c12789-content-4

Hier direkt anmelden: https://www.kea-bw.de/servicemenu/klimaschutz-konkret-online#c2336