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Aquathermie als Baustein der zukünftigen Wärmeversorgung: Gutachten & Webinar-Reihe

Flusslandschaft im Grünen

Bild: AdobeStock 468611044_turtles2

Aquathermie, also die Nutzung von der in Gewässern vorhandenen Wärme, spielt bisher eine untergeordnete Rolle in der Wärmeversorgung. Dabei bietet diese Technologie, die regionale und weitestgehend ganzjährig verfügbare Wärmequellen nutzt, ein großes Potential.

Wie groß dieses ist, zeigt ein aktuelles Gutachten des Instituts Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Darin wird deutlich, dass Flüsse, Seen und Kanäle einen großen Beitrag zur zukünftigen Wärmeversorgung leisten können. Insbesondere dann, wenn Gewässerwärmepumpen in Verbindung mit Wärmenetzen zum Einsatz kommen.  

Durch Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Niederschlag und Grundwasserzuflüsse nehmen Flüsse und Seen Wärme auf und speichern diese. Mittels einer Großwärmepumpe kann diese Wärme genutzt werden und zum Beispiel durch die Verbindung mit einem Wärmenetz eine große Anzahl an Gebäuden mit erneuerbarer Wärme versorgen.  

In Baden-Württemberg gibt es bislang nur wenige Aquathermieanlagen, einige befinden sich gerade in der Planung und Umsetzung. Informationen für Kommunen bereitzustellen gilt als wichtiger Baustein, um Aquathermie zu einer weiteren Säule der Wärmewende zu machen.

Hier knüpft die neue Webinar-Reihe „klimaschutz_konkret online – Wärmewende am Mittag: Aquathermie kompakt” der KEA-BW an. In fünf Veranstaltungen geben Expertinnen und Experten einen Überblick zum Thema und informieren über Technologien und die rechtlichen Rahmenbedingungen und Notwendigkeiten. 

Weitere Informationen und zur kostenfreien Anmeldung gelangen Sie über die einzelnen Termine:

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Zum Gutachten.