- Acht Kommunen im Land haben nach der erfolgreichen Prüfung im vergangenen Jahr den European Energy Award (eea) erhalten.
- Das Zertifizierungsverfahren in Deutschland endet nun in seiner bisherigen Form – für interessierte Kommunen ist ein nahtloser Übergang zu neuen Klimaschutzmanagement-Systemen möglich.
- Die KEA-BW hat die eea-Aktivitäten in Baden-Württemberg koordiniert und ist nun auch für die neuen Systeme die erste Anlaufstelle im Land.
Am 6. Mai 2026 hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft acht Kommunen aus Baden-Württemberg mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in der Klima Arena in Sinsheim statt. Prämiert wurden die Stadt Achern, die Gemeinde Altlußheim, die Stadt Bietigheim-Bissingen, der Landkreis Böblingen, die Stadt Eberbach, die Gemeinde Edingen-Neckarhausen, der Landkreis Rastatt und die Gemeinde Wiesenbach.
Mit dieser Auszeichnung endet das bisherige eea-Programm in Deutschland. Für die systematische Unterstützung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen stehen künftig neue Angebote bereit, darunter die „Klimakommune Deutschland“ und die „Zukunftskommune“. Beide Klimaschutzmanagement-Systeme setzen verstärkt auf die Einbindung der 33 regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen im Land. Darauf weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hin. Die Landesenergieagentur hat das eea-Programm im Südwesten über viele Jahre koordiniert. Sie steht den Kommunen nun auch für die neuen Systeme als wichtige Anlaufstelle im Land zur Verfügung.
Welche Klimaschutzmanagement-Systeme künftig für Kommunen verfügbar sind und an wen sie sich wenden können, lesen Sie hier. Die Angebote unterstützen
kommunale Verwaltungen dabei, Klimaschutz systematisch anzugehen. Sie erfassen, bewerten und überprüfen regelmäßig die lokalen Maßnahmen und Aktivitäten. Fachleute, häufig aus den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen, begleiten die Kommunen, analysieren den bisherigen Stand und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf.
