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KEA-BW unterstützt neue Initiative für den Stromnetzausbau in der Region Stuttgart

Die Initiative "Energie.Region.Stuttgart" soll dazu beitragen, dass Netzbetreiber, Kommunen, Genehmigungsbehörden und regionale Energieagenturen ihre Planungen künftig frühzeitig aufeinander abstimmen, Informationen austauschen und gemeinsame Lösungen entwickeln.

Bild: Kraufmann / Verband Region Stuttgart

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) haben zahlreiche Akteure aus Politik, Verwaltung, Energiewirtschaft und regionalen Energieagenturen die Initiative „Energie.Region.Stuttgart“ auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Ausbau der Stromnetzinfrastruktur sowie die dafür notwendigen Planungs- und Genehmigungsprozesse in der Region Stuttgart künftig enger zu koordinieren und dadurch zu beschleunigen. Die KEA-BW gehört zu den Mitinitiatoren und Unterzeichnern der Vereinbarung.

Das Ziel: Die Herausforderungen der Energiewende gemeinsam angehen und lösen
Die Energiewende stellt auch die Region Stuttgart vor Herausforderungen: Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die zunehmende Elektrifizierung von Industrie, Mobilität und Wärmeversorgung sowie neue Verbraucher mit hohem Energiebedarf wie beispielsweise KI-Rechenzentren erhöhen die Anforderungen an die Stromnetze erheblich. Gleichzeitig müssen Flächen für Umspannwerke, Energiespeicher und Erneuerbare-Energien-Anlagen gesichert und Genehmigungsverfahren effizient gestaltet werden. Hier setzt die neue Initiative an.

Sie wurde gemeinsam vom Verband Region Stuttgart und der KEA-BW entwickelt und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Netzbetreiber, Kommunen, Genehmigungsbehörden, regionale Energieagenturen und weitere Partner sollen ihre Planungen künftig frühzeitig aufeinander abstimmen, Informationen austauschen und gemeinsame Lösungen entwickeln. Dadurch sollen Infrastrukturprojekte schneller umgesetzt und die Versorgungssicherheit langfristig gestärkt werden. Für die KEA-BW ist die Initiative ein wichtiger Baustein, um die Energiewende auf regionaler Ebene wirksam zu unterstützen. Als Landesenergieagentur bringt sie ihre Erfahrung in der Vernetzung von Akteuren sowie bei der Umsetzung komplexer Transformationsprozesse ein.

Steuerungskreis stellt den Austausch und die Umsetzung konkreter Maßnahmen sicher
Mit der Unterzeichnung des Memorandums verpflichten sich die beteiligten Partner, Planungs- und Genehmigungsprozesse enger zu koordinieren, Kommunen frühzeitig einzubinden und die Öffentlichkeit transparent über Vorhaben zu informieren. Ein Steuerungskreis sowie ein Netzwerk auf Arbeitsebene sollen den kontinuierlichen Austausch sicherstellen und die Umsetzung konkreter Maßnahmen begleiten. Zu den Unterzeichnenden gehören neben der KEA-BW und dem Verband Region Stuttgart das Regierungspräsidium Stuttgart, die Landkreise der Region, Netzbetreiber, Stadtwerke sowie regionale Energie- und Klimaschutzagenturen.