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Photovoltaikanlage mit 8,5 Kilowatt Leistung kompensiert jährliche pro-Kopf-Produktion an CO2

Mann und Frau stehen auf einem Dach zwischen Photovoltaik-Paneelen

Photovoltaikanlagen reduzieren den Kohlendioxidausstoß beträchtlich. Foto: KEA-BW

An die Medien

Karlsruhe, 6. Mai 2024

KEA-BW-Serie

Zahl der Woche: 8,5

Eine Photovoltaikanlage mit 8,5 Kilowatt Leistung vermeidet im Jahr 5,8 Tonnen Kohlendioxid

Das entspricht der Menge an CO2, die im Südwesten pro Kopf und Jahr verursacht wird

  • Eine Photovoltaikanlage mit 8,5 Kilowatt installierter Leistung vermeidet im Jahr gut 5,8 Tonnen CO2
  • Der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro Kopf und Jahr in Baden-Württemberg liegt bei rund 5,8 Tonnen.
  • Um dieselbe Menge des Treibhausgases zu kompensieren, müssten 461 Bäume gepflanzt werden

Eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 8,5 Kilowatt vermeidet im Jahr rund 5,8 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Das ist so viel, wie die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg pro Person in einem Jahr verursachen. Auf diesen Vergleich weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hin. Den Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 hat jüngst das Statistische Landesamt ermittelt. Es hat zudem berechnet, dass 461 Bäume zum Ausgleich dafür gepflanzt werden müssten.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes betrug der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro-Kopf in Baden-Württemberg 2022 rund 5,8 Tonnen. Damit lagen die Emissionen 26 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt von acht Tonnen. Rein rechnerisch müssten 461 Buchen gepflanzt werden, um den jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß im Südwesten zu kompensieren.

Eine Solarstromanlage vermeidet pro Kilowattstunde 690 Gramm CO2

Wie viel eine Photovoltaikanlage an CO2 vermeidet, hat nun die Landesenergieagentur KEA-BW berechnet: Der Netto-Vermeidungsfaktor für Photovoltaik liegt aktuell bei 690 Gramm CO₂-Äquivalente pro Kilowattstunde. Er wird jährlich vom Umweltbundesamt ermittelt. Eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 8,5 Kilowatt erzeugt demnach im Jahr rund 8.500 Kilowattstunden und vermeidet damit 5,87 Tonnen CO2. Sie benötigt dafür bei einer herkömmlichen horizontalen Installation eine Fläche von rund 50 Quadratmetern. Das kann entweder eine Dachfläche sein oder eine Freifläche.

Die Bilanz von Photovoltaikanlagen setzt sich aus der vermiedenen Menge an CO2-Emissionen und den neu entstandenen CO2-Emissionen aus der Herstellung der Anlage zusammen. Mit einberechnet ist der gesamte Produktionsprozess, vom Rohstoffabbau über die Zell- und Modulproduktion bis hin zur fertigen Anlage inklusive Rahmen und Aufständerung.

Mehr Infos: www.photovoltaik-bw.de/themen/positive-oekobilanz

Quellen

 

Über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH ist die Energieagentur des Landes. Aufgabe der KEA-BW ist die aktive Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik in Baden-Württemberg: Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen bei der Energieeinsparung, der rationellen Energieverwendung sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Auch die nachhaltige Mobilität ist ein Schwerpunkt der KEA-BW. Zudem ist sie die zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Der Sitz der KEA-BW ist in Karlsruhe, eine Außenstelle befindet sich in Stuttgart.

Über die Themenfelder der KEA-BW

Die fünf Kompetenzzentren „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“, „Wärmewende“ und „Zukunft Altbau“ der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) erstellen Informationsmaterialien, verbreiten sie, bieten kostenfreie Impulsberatungen an, organisieren Veranstaltungen, entwickeln und pflegen einschlägige Netzwerke und beobachten den Markt. Zusammen mit dem Bereich „Nachhaltige Mobilität“ sollen sie den Klimaschutz in Kommunen und Einrichtungen sowie bei Privatleuten in Baden-Württemberg weiter voranbringen. Ergänzt werden die Aktivitäten der KEA-BW durch den Bereich „Erneuerbare BW“. Er ist Ansprechpartner für Kommunen und Projektierer mit dem Ziel, die erneuerbaren Energien im Land schneller auszubauen. Angesiedelt bei „Erneuerbare BW“ ist auch das im Verbund mit regionalen Einrichtungen wirkende „Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg“. Die Kompetenzzentren und der Bereich Erneuerbare BW werden vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes finanziert, der Bereich Nachhaltige Mobilität vom Ministerium für Verkehr BW.
www.kea-bw.de

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