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Aktuelle Hochwasserlage: Statement von Umweltministerin Thekla Walker

Symbolbild: Vielerorts wurden Siedlungen überschwemmt / Foto: AdobeStock

"Mein herzlicher Dank gilt allen Verantwortlichen vor Ort, die mit großem Engagement das Hochwasserereignis bewältigen.", so die Umweltministerin. "Die Landesregierung stellt durch einen 24-Stunden-Betrieb der Hochwasservorhersagezentrale sicher, dass die lokalen Verantwortlichen jederzeit auf aktuellste Zahlen und Prognosen Zugriff haben. Denn auch in den nächsten Tagen muss in einigen Landesteilen noch mit steigenden Pegeln gerechnet werden. Ich danke allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die aktuell Keller leerpumpen, Sandsäcke füllen, Menschen evakuiert und versorgt haben. Auch die Krisenstäbe vor Ort arbeiten die schwierige Hochwasserlage mit teilweise extremen Abflussspitzen sehr gut und konzentriert ab.

Wie erste Erfahrungen vor Ort zeigen, hat es sich ausgezahlt, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren viel Geld für Dämme, Regenrückhaltebecken und kommunale Starkregenkonzepte mobilisiert und dauerhaft gesichert hat. Aber auch für aktuelle Hochwassergefahrenkarten, die die Einschätzung der jeweiligen Überflutungssituation gerade jetzt enorm erleichtern.

Wir dürfen in unseren Anstrengungen aber nicht nachlassen. Eine wärmere Welt ist eine Welt mit häufigeren Extremwetterlagen. Die Risiken für Mensch, Natur und Wirtschaft wachsen. Daran müssen wir uns anpassen und weiter investieren: in technischen Hochwasserschutz, aber auch in renaturierte Landschaften, die Wassermassen besser aufnehmen sowie in den Umbau von Kommunen in Schwammstädte, damit Starkregen nicht zu Sturzfluten durch Straßen und in Keller führt.“