Contracting-Kongress am 20. Mai in Stuttgart: Trotz finanzieller Engpässe die Energiewende in den Kommunen vorantreiben
Branchentreff bietet Vorträge, Foren und erfolgreiche Contracting-Beispiele aus Reutlingen und Mannheim
- Die KEA-BW lädt zum 19. Contracting-Kongress ein. Es ist der Branchentreff für Energiedienstleister, Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen, der Politik und der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen.
- Expertinnen und Experten stellen dar, wie Contracting die Energiewende in den Kommunen beschleunigen kann.
- Viele Contracting-Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Kommunen Sanierungskonzepte erfolgreich umsetzen können, auch ohne hohe Anfangsinvestitionen.
Viele Kommunen in Baden-Württemberg wollen ihre Gebäude energetisch sanieren. Angesichts leerer Kassen ist das eine große finanzielle Herausforderung. Das Problem lösen könnte Contracting: Mit Hilfe der Energiedienstleistung modernisieren Kommunen beispielsweise Schulen und Verwaltungsgebäude – ohne hohe Anfangsinvestitionen. Dabei übernimmt ein Profi, der Contractor, die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb von Energieanlagen. Das entlastet auch das kommunale Personal. Mehr Informationen dazu gibt es auf dem Contracting-Kongress am 20. Mai 2026 von 10 bis 17 Uhr in Stuttgart. Veranstalter ist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW). Ziel ist es, die Akteurinnen und Akteure der Energiewende zu vernetzen und Kommunen dabei zu unterstützen, bezahlbare Lösungen für die Modernisierung ihrer Liegenschaften zu finden.
Ob Schule oder Verwaltungsgebäude, Turnhalle oder Schwimmbad: Kommunen in Baden-Württemberg stehen vor großen finanziellen Herausforderungen, wenn es darum geht, ihre Liegenschaften bis 2040 klimaneutral zu betreiben. Der Contracting-Kongress im GENO-Haus rückt Contracting-Lösungen für Kommunen in den Fokus. In Vorträgen und Foren setzen sich die Expertinnen und Experten damit auseinander, wie Contracting Kommunen entlasten kann.
Reutlingen und Mannheim zeigen, wie’s geht
Der Kongress startet mit einem Vortrag von Dr. Heike Brugger. Die Geschäftsführerin des Instituts für Ressourceneffizienz und Energiestrategien beleuchtet die Rolle der Kommunen in der aktuellen Energiepolitik. Wie eine erfolgreiche Contracting-Strategie in einer Kommune aussehen kann, zeigt das Beispiel Reutlingen. Laura Seitl, dort zuständig für „Gebäudemanagement Steuerung und Strategie“ und Energiemanagerin Sandra Ziegelmeier erklären, wie die Stadt Energiespar-Contracting nutzt, um ihre Gebäude zu modernisieren. Auch Mannheim setzt mit Erfolg auf Contracting. In seinem Vortrag berichtet der Unternehmensberater Thomas Kapitel von einem erfolgreichen Mannheimer Energiespar-Contracting-Projekt aus Sicht des Projektentwicklers.
Drei parallel stattfindende Foren am Nachmittag bieten die Möglichkeit, Themen zu vertiefen: Dabei geht es um die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung mit Contracting, um Energiemanagement oder erfolgreiches Sanieren. Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen und Klimaschutz- und Energieagenturen können in den Foren direkt mit Contractoren und anderen Fachakteurinnen und -akteuren aus der Branche sprechen. Sie lernen Contracting-Beispiele aus der Praxis und innovative Lösungen kennen, die zeigen, wie Kommunen große Schritte hin zu mehr Effizienz und einer fossilfreien Energieversorgung machen können. Auch aktuelle Themen wie die Entwicklung der Digitalisierung, der Einsatz Künstlicher Intelligenz und die aktuelle Energiepolitik finden Eingang in die Gespräche.
Fortbildungspunkte bei Teilnahme
Für die Veranstaltung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fortbildungspunkte als Energieeffizienz-Experte der dena, der Ingenieurkammer BW und der Architektenkammer BW. Anmeldungen für den Kongress sind möglich unter www.kea-bw.de/veranstaltung/contracting-kongress-2026.
Über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ist die zentrale Kompetenzstelle des Landes für Klimaschutz und Energiewende auf kommunaler Ebene. Sie unterstützt Kommunen sowie weitere Akteurinnen und Akteure dabei, ihren Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien auszubauen und nachhaltige Lösungen für Wärme, Mobilität sowie den Schutz von Gewässern und Böden umzusetzen.
Als Landesenergieagentur berät die KEA-BW Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Partner zu Fragen der Energieeffizienz, der kommunalen Wärmeplanung und der nachhaltigen Mobilität. Darüber hinaus unterstützt sie Energieversorger, Netzbetreiber sowie Flächeneigentümerinnen und Flächeneigentümer beim Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere von Windenergie und Photovoltaik.
Im Auftrag der Landesregierung entwickelt die KEA-BW zudem Programme, Projekte und Informationsangebote für Kommunen und begleitet deren Umsetzung. Um möglichst viele Städte, Gemeinden und Landkreise zu erreichen, arbeitet sie eng mit den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen in Baden-Württemberg zusammen.
Die KEA-BW wurde 1994 gegründet und ist seit 2017 eine hundertprozentige Tochter des Landes Baden-Württemberg. An den Standorten Karlsruhe und Stuttgart arbeiten heute über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.kea-bw.de
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