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Vom 17. bis 29. März: 40 Gewässerführungen in ganz Baden-Württemberg / Weltwassertag

Drei Personen hocken am Gewässerrand und fassen ins Wasser

In der Woche des Weltwassertags (22.3.) finden landesweit 40 Gewässerführungen statt. Foto: KEA-BW / Antonia Bohner

Vom 17. bis 29. März in ganz Baden-Württemberg: Flüsse und 
Bäche in der heimischen Region entdecken

40 Veranstaltungen für lebendige Gewässer

  • Die Veranstaltungsreihe beginnt in der Woche des Weltwassertags (22. März). 40 Veranstaltungen bringen Interessierten Gewässer vor ihrer Haustür näher.
  • Gewässerführerinnen und -führer informieren über den aktuellen Zustand der Flüsse und Bäche in Baden-Württemberg.
  • Auch die Auswirkungen des Klimawandels auf den Lebensraum Wasser und seine Bewohner werden thematisiert.

In der zweiten Märzhälfte können Bürgerinnen und Bürger in ganz Baden-Württemberg an Gewässerführungen teilnehmen. Die Veranstaltungen an Flüssen und Bächen sind kostenfrei und starten am 17. März 2026. Ehrenamtliche Gewässerführerinnen und -führer zeigen innerhalb von zwölf Tagen bis zum 29. März in insgesamt 40 Veranstaltungen, wie es um die Fließgewässer vor Ort steht. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) koordiniert die Aktionen, Vorträge und Führungen im Südwesten. Ziel ist es, den Lebensraum Gewässer erlebbar zu machen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser wertvollen Ressource zu sensibilisieren. Fachleute des Kompetenzzentrums Wasser und Boden der KEA-BW bilden die Gewässerexpertinnen und -experten aus. 

Die Veranstaltungsreihe beginnt in der Woche des Weltwassertags am 22. März. Die Gewässerprofis rücken Flüsse und Bäche im direkten Lebensumfeld in den Fokus – mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten: In Waiblingen erfahren Besucher etwas über das Leben im Fluss, in Herrenberg geht es auf Entdeckungsreise zu den historischen Mühlen, und in Achern erfahren Interessierte bei einer Wanderung entlang von Rench und Acher, wie Hochwasserschutz funktioniert. Die Führungen und Veranstaltungen richten sich an alle Altersgruppen. 

Kleine und große Entdeckungen am Wasser

Neben spannenden Entdeckungen in der Natur lenken die Veranstalter den Blick auf Veränderungen aufgrund des Klimawandels. Während der Exkursionen zeigen die geschulten Gewässerführerinnen und Gewässerführer auf, wie Flüsse durch naturnahe Umgestaltungen und Revitalisierung resilienter werden können. Auch die Frage, wie Klimawandel, Wirtschaften und Wasserverbrauch zusammenhängen, erklären die Wasserexperten und Expertinnen. Dabei zeigen sie auf, warum Wälder, Moore und Auen so wichtig als natürliche Speicher sind. Die Veranstaltungen sollen darüber hinaus Kommunen nahelegen, was sie zum Schutz ihrer Seen, Flüsse und des Grundwassers tun können.  

Gewässerführerinnen und -führer in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg und darüber hinaus sind mehr als 180 Gewässerführerinnen und -führer aktiv. Sie wurden vom Kompetenzzentrum Wasser und Boden der KEA-BW im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ausgebildet. Die Ehrenamtlichen geben ihr Wissen in Form von Exkursionen und Veranstaltungen vor Ort weiter. 

Unter gewässerführer.de, per E-Mail an WasserundBoden@kea-bw.de und telefonisch unter 07221 824489-20 gibt es weitere Infos zu den Führungen an Bächen und Flüssen in Baden-Württemberg.

Die Termine der 40 Führungen, Vorträge und Aktionen vom 17. März bis 29. März: 

  • Schorndorf (Ausstellung), 17.3. – 20.3. jeweils 17:00-19:00 Uhr
     
  • Achern, 21.3., 13:00 Uhr
  • Freiberg am Neckar, 21.3., 14:00 Uhr
  • Freiburg, 21.3., 13:00 Uhr
  • Schorndorf, 21.3., 10:00 Uhr
  • Schwäbisch Gmünd, 21.3., 10:00 Uhr
  • Staig, 21.3., 13:00 Uhr
  • Teningen, 21.3., 10:30 Uhr
     
  • Abtsgmünd-Schäufele, 22.3., 09:30 Uhr
  • Bad Schussenried, 22.3., 15:00 Uhr
  • Herrenberg, 22.3., 11:00 Uhr
  • Isny-Neutrauchburg, 22.3., 14:00 Uhr
  • Karlsruhe, 22.3., 12:00 Uhr
  • Kehl, 22.3., 10:00 Uhr
  • Lutzingen-Unterliezheim, 22.3., 10:00 Uhr
  • Obermarchtal, 22.3., 14:00 Uhr
  • Riedlingen, 22.3., 13:30 Uhr
  • Ringschnait, 22.3., 14:00 Uhr
  • Salem, 22.3., 14:00 Uhr
  • Schorndorf, 22.3., 14:00 Uhr
  • Spraitbach, 22.3., 10:00 Uhr
  • Urbach, 22.3., 11:00 Uhr
  • Urbach, 22.3., 12:00 Uhr
  • Urbach, 22.3., 14:00 Uhr
  • Vaihingen/Enz-Aurich, 22.3., 11:00 Uhr
  • Waiblingen, 22.3., 14:00 Uhr
  • Wutach-Ewattingen, 22.3., 13:15 Uhr
     
  • Donaueschingen, 23.3., 16:00 Uhr
     
  • Karlsruhe, 25.3., 15:20 Uhr
     
  • Rudersberg, 27.3., 19:00 Uhr
  • Wangen, 27.3., 17:00 Uhr
  • Welzheim 27.3., 15:00 Uhr
     
  • Ludwigsburg, 28.3., 13:00 Uhr
  • Renchen-Erlach, 28.3., 15:00 Uhr
  • Wangen, 28.3., 14:30 Uhr
     
  • Remseck, 29.3., 10:00 Uhr
  • Riegel, 29.3., 15:00 Uhr
  • Rottweil-Oberrotenstein, 29.3., 14:00 Uhr
  • Salem, 29.3., 15:00 Uhr
  • Schutterwald, 29.3., 14:00 Uhr

Das ausführliche Programm mit Treffpunkten und Ansprechpersonen gibt es hier: https://gewässerführer.de/sites/default/files/2026-02/WWT2026_ProgrammGWF.pdf

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich bei den jeweiligen Gewässerführerinnen und Gewässerführern anzumelden: www.gewässerführer.de

Über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) trägt dazu bei, den Klimaschutz im Südwesten umzusetzen. Die Landesenergieagentur ist eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen zur Energiewende, Wärmewende sowie der Verkehrswende und treibt den Gewässer- und Bodenschutz voran. Sie berät Kommunen, Ministerien, Energieversorger, Netzbetreiber sowie kleine und mittelständische Unternehmen, wie sie weniger Energie verbrauchen, Energie effizient nutzen, erneuerbare Energien ausbauen und die nachhaltige Mobilität vorantreiben können. Auch Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Flächeneigentümerinnen und -eigentümer sowie kirchliche Einrichtungen gehören zu den Zielgruppen. 

Die Energieagentur des Landes ist gegliedert in die Bereiche „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“, „Wärmewende“, „Zukunft Altbau“, „Nachhaltige Mobilität“, „Wasser und Boden“ sowie „Erneuerbare BW“. Zu letzterem zählt auch das „Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg“. Die KEA-BW wurde im Jahr 1994 gegründet und ist seit 2017 eine 100-prozentige Tochter des Landes. An den Standorten in Karlsruhe und Stuttgart arbeiten über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.kea-bw.de

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