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Serie für gute Beispiele, Teil 24: Wie die Stadt Kehl nicht nur beim Parkraummanagement den Takt angibt

Einweihung einer Mobilstation in der Stadt Kehl

Die Stadt Kehl betreibt u. a. sieben Mobilstationen an Verkehrsknotenpunkten oder in Wohngebieten. Foto: Stadt Kehl

Kehl hat zum 1. August nicht nur eine neue Parkgebührensatzung rechtskräftig eingeführt. Die Stadt treibt ihre Mobilität übergreifend, vernetzt und strategisch voran: Als Gründungsmitglied des Mobilitätsnetzwerk Ortenau setzte sie früh auf E-Ladeinfrastruktur, ein wachsendes Carsharing-Angebot und sichere Radabstellanlagen. Als Teil des landesweiten Netzwerks kommunaler Mobilitätsfachkräfte teilt Kehl dieses Wissen aktiv mit anderen Städten und erhielt dafür 2022 den Deutschen Mobilitätspreis in der Kategorie „Erfahrungstransfer“. Ausgezeichnet wurde insbesondere Felix Rhein, der als Koordinationsfachkraft für Radverkehr und Mobilstationen kommunale Prozesse zusammenbringt und vorantreibt.

Kehl ist ein gutes Beispiel für:

  • durchdachte Infrastruktur für den Radverkehr,
  • eine frühzeitig entwickelte Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und die interkommunale Kooperation im Mobilitätsnetzwerk Ortenau,
  • ein integriertes Carsharing-Angebot mit wachsender Nutzung,
  • den Ausbau von Mobilstationen als multimodale Knotenpunkte,
  • Parkraumbewirtschaftung über die gesamte Innenstadt sowie
  • eine Mobilitätsbefragung im Rahmen aktueller Bürgerbeteiligung.

Tags: Besser MACHEN