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Gesundheitseinrichtungen und Soziales

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THEMEN

Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit durch Effizienzmaßnahmen

Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime weisen in der Regel immense Energieverbräuche auf und damit Kosten, die den Etat des Trägers stark belasten können. Die Corona-Krise und die deutlichen Energiepreissteigerungen haben den wirtschaftlichen Druck noch verschärft. Gleichzeitig steigen die Klimaschutz-Anforderungen: Deutschland hat sich zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 verpflichtet. Um den aktuellen Sanierungsstau zu beheben, die CO2-Emissionen zu senken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen, müssen jetzt die Weichen gestellt werden.

Wir informieren Sie darüber, wie Sie über sorgfältig geplante und bedarfsgerechte Effizienzmaßnahmen zu mehr Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen beitragen. Dabei kann sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen Dienstleistern anbieten.

Angebote für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Träger von Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder Pflegeheimen können trotz knapper Investitionsmittel und begrenzter personeller Ressourcen mit Energieeffizienzprojekten starten. So senken Sie die Energiekosten, bringen die Gebäude auf Zukunftskurs und verbessern das Raumklima für Patienten und Bewohner. Sie erhalten für Ihr Effizienzprojekt vielfältige Unterstützung.

 

 

 

  • Finanzierungsübersicht für Effizienzmaßnahmen in Sozialeinrichtungen

    Es gibt viele verschiedene Finanzierungsinstrumente, um Effizienzmaßnahmen in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen umzusetzen.

    Eine Möglichkeit dabei ist die Zusammenarbeit mit einem Energiedienstleister.

    Mit unserer Finanzierungsübersicht informieren wir Sie zusätzlich zu den Finanzierungsmöglichkeiten auch über Fördermittel und geben Ihnen eine Argumentationshilfe für den Kostenträger an die Hand.

    Ob mit oder ohne Energiedienstleister – die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in Ihrer Einrichtung kann schon kurzfristig viele wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen.

  • Kalkulations-Tool für energetische Sanierungsmaßnahmen (Schnellrechner)

    Dieses Kalkulations-Tool soll Gesundheits- und Sozialeinrichtungen den Einstieg in die vielen Möglichkeiten einer energetischen Sanierung bieten.

    Basierend auf Gebäude- und Energiedaten wird das Potential Ihrer Liegenschaft hinsichtlich Energieeinsparungen und Emissionsminderungen aufgezeigt.
    Am Ende der Kalkulation erhalten Sie ein Dokument, das als Entscheidungshilfe für weitere Schritte in Richtung bedarfsgerechter Sanierungsmaßnahmen dient: es beinhaltet Grobabschätzungen zu möglichen Kosten und Einsparungen über den Lebenszyklus der Liegenschaft, Best-Practice Beispiele und eine Übersicht zu unabhängigen Planern.

    Das Tool wird aktuell noch erarbeitet.
    Haben Sie Interesse, Ihre Erfahrung in den Test des Tools einzubringen?
    Dann melden Sie sich bei tobias.erhart@hft-stuttgart.de.

  • Unabhängige Beratung und Projektplanung durch Experten

    Für eine detaillierte Planung (und gegebenenfalls Ausschreibung) von Effizienzmaßnahmen können Ihnen unabhängige Projektentwickler und Energieberater helfen. Besonders bei größeren Maßnahmenpaketen oder einer strategischen Roadmap zur Dekarbonisierung Ihres Gebäudebestands bis 2045 ist die Beratung durch Fachleute ratsam.

    Um sich unabhängig über Experten im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren zu informieren, können Sie beispielsweise auf die Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur zurückgreifen.

    Hier sind zurzeit über 13.000 Fachleute gelistet, unter anderem mit Expertise für Contracting-Orientierungsberatungen.

  • Contracting und Praxis-Beispiele

    Speziell für Sozialeinrichtungen in Baden-Württemberg bietet das Kompetenzzentrum Contracting der KEA-BW ein umfassendes Informationsangebot [1] zu Energie-Contracting an.

    Beim Energie-Contracting plant, finanziert und realisiert ein sogenannter Contractor ein individuell auf die Einrichtung zugeschnittenes Energiekonzept. Gleichzeitig garantiert er vertraglich die Energiekosteneinsparung.

    Erste Contracting-Projekte in Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern wurden bereits umgesetzt.
    Informieren Sie sich über die Praxisprojekte. (Link von HfT)  .


    [1] Diese Broschüre ist nicht Teil des Projektes „Contracting in Sozialeinrichtungen“.

Angebote für Projektentwickler und Energiedienstleister

Sozialeinrichtungen benötigen häufig für die Vorbereitung und Umsetzung Ihrer Zukunftinvestitionen Unterstützung. Projektentwickler und Energiedienstleister können Ihre Erfahrung in die Projekte einbringen. Allerdings sind die besonderen Gegebenheiten für Effizienzprojekte mit Sozialeinrichtungen zu beachten.
 

 

 

 

  • Handreichung „Sozialeinrichtungen mit Contracting auf Energiesparkurs bringen“

    Effizienzdienstleistungen bündeln sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus energie- und klimapolitischer Sicht viele Vorteile für den sozialen Sektor. Und dennoch spielen sie derzeit bei der energetischen Sanierung von Sozialeinrichtungen eine untergeordnete Rolle.

    Die Handreichung gibt Ihnen als Effizienzdienstleister und Projektentwickler einen detaillierten Überblick an die Hand, wie das Geschäftsmodell der Effizienzdienstleistungen noch passgenauer auf die konkreten Erfordernisse von Sozialeinrichtungen zugeschnitten werden kann.

    Die erarbeiteten Inhalte sind als Hilfestellung für die Vorbereitung von Effizienzprojekten in diesem Sektor angelegt und rücken dabei Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Pflegeheime in den Fokus.

  • Antworten auf zentrale Fragen für Projektentwicklung und Vertrieb

    Sie erhalten Antworten auf zentrale Fragen der Projektentwicklung und des Vertriebs (FAQ) :

    • Welche Entscheider sollte ich in Sozialeinrichtungen ansprechen und was sind ihre größten Herausforderungen in Bezug auf die Gebäudebewirtschaftung
    • Welche zusätzlichen Fördermittel können Sozialeinrichtungen für Energieprojekte nutzen?
    • Welche Formen von Contracting eigenen sich besonders gut für diesen Sektor?
  • Checkliste für Projektentwicklung und Vertrieb

    Eine übersichtliche Checkliste für den Vertrieb unterstützt Sie dabei, die Bedürfnisse von Sozialeinrichtungen aus dem Gesundheitsbereich frühzeitig gut zu verstehen und so gemeinsam die Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen.

 

 

Die Dokumente und Tools sind Resultate aus dem Projekt „Contracting für Sozialeinrichtungen“, das im Mai 2022 auslaufen wird. Zu dem Forschungsverbund gehörten neben der KEA-BW noch die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) sowie die Hochschule für Technik Stuttgart (HFT).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.