Förderberatung

Wir sind Ihr erster Ansprechpartner bei allen Fragen zum kommunalen Klimaschutz. Damit Sie unter den zahlreichen bundesweiten und regionalen Förderprogrammen die richtige Förderung für Ihr geplantes Vorhaben finden, haben wir die wichtigsten Programme identifiziert und für Sie zusammengestellt.

THEMEN

Förderberatung

Ihr Lotse im Förderdschungel


Gerne helfen wir Ihnen bei der Suche nach der passenden Förderung - sprechen Sie uns an!

Auf einen Blick: Die uns bekannten einschlägigen Programme finden Sie hier thematisch gegliedert. Zudem erhalten Sie unterhalb dieser Übersicht ausführliche Informationen und Unterlagen zu den Programmen ECOfit und Umweltmanagement im Konvoi. Diese betreuen wir im Auftrag des Umweltministeriums BW.

Von der KEA-BW betreute Förderprogramme

Die KEA-BW betreut im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die beiden Förderprogramme ECOfit und Umweltmanagement im Konvoi. Für das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg wickelt die Landesenergieagentur zudem die Personalstellenförderung Nachhaltige Mobilität für Stadt- und Landkreise ab. Förderrichtlinien und Antragsunterlagen zu allen drei genannten Programmen finden Sie in der rechten Spalte.

 


ECOfit

ECOfit wendet sich als Einstiegsprogramm an Teilnehmer, die sich erstmalig strukturiert mit dem Umweltmanagement beschäftigen möchten. Es zeigt Kosteneinsparungen durch konkrete Maßnahmen im Umweltschutz auf.

Bei Workshops zu Themen wie Energieeinsparung, Abfallmanagement, Wassereinsatz, Luftreinhaltung sowie weiteren technischen Umweltaspekten und bei individuellen Vor-Ort-Terminen werden Potenziale erkundet, um Kosten zu senken und den Ressourceneinsatz zu optimieren. Ein wichtiger Punkt dabei ist, die relevanten Rechtsvorschriften kennenzulernen, um auf rechtssicheres Handeln hinzuwirken. Hierbei erfahren die teilnehmenden Organisationen professionelle Unterstützung durch sachkundige und praxiserfahrene Umweltberater. Die Ergebnisse finden Eingang in ein Maßnahmenprogramm, dessen Qualität am Ende des Projekts von einer unabhängigen Prüfkommission bewertet wird. Das Projekt schließt mit der Übergabe einer Urkunde ab.

Die Bezuschussung erfolgt als Gruppenförderung: Fünf bis maximal zehn Teilnehmer schließen sich in einem Konvoi zusammen, der von einem Projektträger betreut und koordiniert wird. Förderrichtlinien und Antragsunterlagen finden Sie in der rechten Spalte. Die Vorteile:

Doppelter Gewinn für Kommunen:

Als Projektträger:

  • Kommunen kommt bei Energie-, Umwelt- und Klimaschutzthemen eine Vorbildfunktion zu. Als Projektträger können sie diese nicht nur ausfüllen, sondern auch nach außen darstellen. Als Motivator spielen sie eine wichtige und initiative Rolle, um Bewusstsein zu schaffen und auf Fördermöglichkeiten hinzuweisen.
  • Die Organisation eines Projektkonvois stellt eine effiziente Form der Wirtschaftsförderung dar. Energieeffiziente, saubere und umweltmäßig gut organisierte Unternehmen sind wettbewerbsfähiger und ein positiver Standortfaktor. Kommunen agieren dabei als Netzwerker und Vermittler und können ihre Kontakte zu Verbänden und Einzelunternehmen nutzen bzw. verbessern.
  • Der Sektor Industrie und Gewerbe wird in Klimaschutzkonzepten oder in nachhaltigen Prozessen wie dem European Energy Award (eea) regelmäßig adressiert, ist für Kommunen aber schwer zu erreichen. Die Programme schaffen entsprechende Anknüpfungspunkte und Handlungsmöglichkeiten.

Als Teilnehmer:

  • Kommunen können in ihren eigenen Liegenschaften Energieeinsparungen bewirken und Ressourcen schonen.
  • In kommunalen Liegenschaften (z. B. Schulen) kann etwa mit Einsparbeteiligungsprojekten (Fifty-fifty) auf die Ergebnisse aufgebaut werden.
  • Für kommunale Unternehmen, die dem Energiedienstleistungsgesetz unterliegen, gilt die Energieauditpflicht mit einer gültigen EMAS-Validierung als erfüllt.

Vorteile für Unternehmen:

  • Die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen führt zu einer Einsparung von Kosten.
  • Die Wettbewerbsfähigkeit wird gesteigert.
  • Es werden konkrete Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet.
  • Die Ergebnisse sind eine solide Grundlage, um in der Folge ein qualifiziertes Umweltmanagementsystem einzuführen.

Umweltmanagement im Konvoi

Das Programm Umweltmanagement im Konvoi (UMiK) setzt weitergehend auf die Einführung eines qualifizierten Umweltmanagementsystems.

Ziel ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 oder die Validierung nach dem Öko-Audit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), welches auf eine umfassende Prüfung der Rechtskonformität setzt und eine Umwelterklärung fordert, die sich an die Öffentlichkeit wendet. Kirchliche Einrichtungen können sich nach dem kirchlichen Umweltmanagementsystem Grüner Gockel validieren lassen. Mit Hilfe des Förderprogramms Umweltmanagement im Konvoi werden die Projektteilnehmer in die Lage versetzt, die Umweltleistung ihrer Organisation zu überwachen und kontinuierlich zu verbessern. Den Teilnehmern stehen dazu Berater zur Seite.

Die Bezuschussung erfolgt als Gruppenförderung: Fünf bis maximal zehn Teilnehmer schließen sich in einem Konvoi zusammen, der von einem Projektträger betreut und koordiniert wird. Förderrichtlinien und Antragsunterlagen finden Sie in der rechten Spalte. Die Vorteile:

Doppelter Gewinn für Kommunen:

Als Projektträger:

  • Kommunen kommt bei Energie-, Umwelt- und Klimaschutzthemen eine Vorbildfunktion zu. Als Projektträger können sie diese nicht nur ausfüllen, sondern auch nach außen darstellen. Als Motivator spielen sie eine wichtige und initiative Rolle, um Bewusstsein zu schaffen und auf Fördermöglichkeiten hinzuweisen.
  • Die Organisation eines Projektkonvois stellt eine effiziente Form der Wirtschaftsförderung dar. Energieeffiziente, saubere und umweltmäßig gut organisierte Unternehmen sind wettbewerbsfähiger und ein positiver Standortfaktor. Kommunen agieren dabei als Netzwerker und Vermittler und können ihre Kontakte zu Verbänden und Einzelunternehmen nutzen bzw. verbessern.
  • Der Sektor Industrie und Gewerbe wird in Klimaschutzkonzepten oder in nachhaltigen Prozessen wie dem European Energy Award (eea) regelmäßig adressiert, ist für Kommunen aber schwer zu erreichen. Die Programme schaffen entsprechende Anknüpfungspunkte und Handlungsmöglichkeiten.

Als Teilnehmer:

  • Kommunen können in ihren eigenen Liegenschaften Energieeinsparungen bewirken und Ressourcen schonen.
  • In kommunalen Liegenschaften (z. B. Schulen) kann etwa mit Einsparbeteiligungsprojekten (Fifty-fifty) auf die Ergebnisse aufgebaut werden.
  • Für kommunale Unternehmen, die dem Energiedienstleistungsgesetz unterliegen, gilt die Energieauditpflicht mit einer gültigen EMAS-Validierung als erfüllt.

Vorteile für Unternehmen:

  • Die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen führt zu einer Einsparung von Kosten.
  • Die Wettbewerbsfähigkeit wird gesteigert.
  • Es werden konkrete Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet.
  • Die Ergebnisse sind eine solide Grundlage, um in der Folge ein qualifiziertes Umweltmanagementsystem einzuführen.

Personalstellenförderung nachhaltige Mobilität

Das Ministerium für Verkehr fördert Personalkosten für den Ausbau der Beratung im Bereich nachhaltige Mobilität in Stadt- und Landkreisen. Gefördert werden neue Stellen in vier Bereichen: Stellen zur Koordination des Radverkehrs, von Mobilitätsstationen, die Erstberatung in Sachen Elektromobilität und das Management für Ladeinfrastruktur.

Mit der Förderung unterstützt das Ministerium für Verkehr den Ausbau von Verwaltung und Beratung im Bereich nachhaltiger Mobilität. Gefördert werden 100 Prozent der anfallenden Personalkosten über die ersten zwei Jahre. Voraussetzung ist, dass die Personalstellen für einen Zeitraum von mindestens vier Jahren geschaffen und besetzt werden. Die Antragstellung ist bis zum 24. Juli 2020 offen. Die Abwicklung des Programms erfolgt über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Anträge sind digital an die KEA-BW zu richten.

Details zu den Förderbedingungen und Förderanträge finden Sie hier. Sollte es notwendig sein, behalte sich sein Haus einen zweiten Förderaufruf vor, so der Verkehrsminister.


Dr.-Ing. Martin Sawillion

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Arno Maier

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Matthias W. Rauch

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