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Statusbericht Nachhaltige Mobilität

Modal Split

Einer der bedeutendsten Indikatoren im Verkehr ist der sogenannte Modal Split, der angibt, wie groß die Anteile verschiedener Verkehrsmittel an den zurückgelegten Wegen (oder alternativ den Kilometern) sind. Er gibt damit Auskunft über die Verkehrsmittelwahl als Teil des Mobilitätsverhaltens der Menschen. Um die Mobilität nachhaltiger zu machen, muss der Anteil des Autoverkehrs abnehmen und entsprechend der Anteil des Umweltverbunds (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr = ÖV) zunehmen. Dafür hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg u.a. das Ziel formuliert, dass im Jahr 2030 jeder zweite Weg im ganzen Land zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt wird. Auch das Ziel der Verdopplung des ÖV beinhaltet, dass dafür weniger Auto gefahren wird und dadurch der Anteil der Kilometer mit dem ÖV wächst.

In den folgenden Karten und Tabellen ist der Anteil des Umweltverbunds an allen Wegen der Einwohner:innen dargestellt, sowohl insgesamt als auch differenziert nach Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr (ÖV). Die übrigen Wege entfallen auf den motorisierten Individualverkehr (MIV, also v.a. Autos, aber auch Krafträder). Zusätzlich sind der Anteil des Umweltverbunds an den zurückgelegten Personenkilometern sowie die Veränderungen der Anteile zwischen 2017 und 2023 in Prozentpunkten ausgewiesen (sofern für beide Jahre Zahlen vorliegen, was auf Gemeindeebene nicht der Fall ist).

Bei den dargestellten Zahlen handelt es sich um Ergebnisse der bundesweiten Erhebung „Mobilität in Deutschland“ (MiD), die zuletzt 2017 und 2023 durchgeführt wurde. Da die MiD-Standardmethodik nur für wenige Städte und Kreise in Baden-Württemberg mit ausreichend großen Stichproben Ergebnisse liefert, werden für die übrigen Kreise und Gemeinden ab 10.000 Einwohner:innen stattdessen Ergebnisse der MiD-Small Area-Schätzung gezeigt, die allerdings stärker von den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort abweichen können. Die jeweils zugrundeliegende Methodik ist in den Karten und Tabellen für jedes dargestellte Gebiet einzeln angegeben.

Zusätzlich zu den MiD-Ergebnissen sind am Ende dieser Seite auch Zahlen zum Modal Split aus einer anderen bedeutenden Studie namens „Mobilität in Städten – SrV“ dargestellt. An dieser haben sich zwar nur vereinzelte Städte und ein Landkreis aus Baden-Württemberg beteiligt, doch für diese Kommunen sind die SrV-Ergebnisse in der Regel aussagekräftiger als die Small Area-Schätzergebnisse im Rahmen der MiD. Grundsätzlich ermitteln beide Erhebungen den Modal Split der Einwohner:innen des jeweiligen Gebiets, jedoch mit leicht unterschiedlicher Methodik und Ergebnissen.


  • Hinweise zu Tabellen und Karten

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    Sowohl die Tabellen als auch die Karten sind interaktiv. Sie können…

    • in den Karten Details zu den eingefärbten Kreisen/Gemeinden anzeigen, indem Sie mit dem Mauszeiger über diese Gebiete fahren oder sie anklicken,
    • in Gemeindekarten durch Doppelklick oder Anklicken der Schaltfläche „+“ (oben rechts) hineinzoomen, wodurch auch mehr Gemeindenamen eingeblendet werden,
    • Gebiete mit Werten um einen bestimmten Wert herum hervorheben, indem Sie mit dem Mauszeiger über die Legende (oben links) fahren und einen Wert auswählen,
    • die Tabellen durch Anklicken des Spaltennamens nach beliebigen Spalten auf- oder absteigend sortieren,
    • einzelne Kreise oder Gemeinden suchen über das Suchfeld (oben links),
    • durch einen Klick auf „+ Zeige … mehr/weniger“ (unter der Tabelle in der Mitte) die übrigen Zeilen ein- oder ausblenden.

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Siehe unten für weitere Ergebnisse auf Kreisebene und Gemeindeebene.

Zusammenfassung Ergebnisse:

  • In manchen Groß- oder Universitätsstädten erreicht der Umweltverbund 2023 bereits einen Anteil von etwa drei Vierteln aller Wege. In anderen Städten und Vororten liegt er zwischen der Hälfte und zwei Dritteln, gerade in kleineren und ländlicheren Kommunen aber auch oft darunter (teilweise auch nur bei etwa einem Drittel).
  • Der Anteil des Fußverkehrs an allen Wegen liegt zwischen 19 und 33%, der des Radverkehrs variiert stärker zwischen vier und 34% und der Anteil des ÖV ist mit vier bis 23% oft der geringste unter den dreien (solange man die Anzahl der Wege und nicht deren Länge betrachtet).
  • Seit 2017 lassen sich bei den Kreisen Anstiege des Umweltverbund-Wegeanteils von bis zu 13 Prozentpunkten, zum Teil aber auch eine Stagnation beobachten. Der Anstieg geht vor allem auf Zuwächse bei Fuß- und Radverkehr (bis zu neun bzw. zwölf Prozentpunkte) zurück, während der ÖV, der während der Corona-Pandemie stark zurückgegangen war, meist noch unter oder nur knapp über dem Anteil von 2017 liegt.
  • An den zurückgelegten Personenkilometern hat der Umweltverbund mit 13 bis 49% einen geringeren Anteil als an der Zahl der Wege. Dies ist vor allem auf die vergleichsweise kurzen Fuß- und Radwege zurückzuführen. Gegenüber 2017 hat der Umweltverbund-Anteil an den Kilometern in manchen Kreisen zu- und in anderen abgenommen (letzteres vor allem durch stärkere Rückgänge im ÖV).
     

Handlungsbedarf/-möglichkeiten auf kommunaler Ebene

Die Nutzung des Umweltverbunds nimmt zu, allerdings noch nicht im erforderlichen Tempo. Einige Städte weisen bereits verhältnismäßig hohe Anteile auf, aber auch hier besteht weiteres Steigerungspotenzial. Um die Menschen öfter zum Umstieg vom Auto auf den Umweltverbund zu bewegen, braucht es sowohl Maßnahmen, die den Umweltverbund verbessern („Pull-Maßnahmen“), als auch solche, die den Autoverkehr weniger attraktiv machen („Push-Maßnahmen“). Ein Teil der möglichen Maßnahmen ist bei den übrigen Indikatoren dieses Statusberichts aufgeführt, eine gute Übersicht kommunaler Handlungsfelder findet sich aber auch auf der Seite der Anlaufstelle des Kompetenznetz Klima Mobil. Klassische Maßnahmen sind, wie hier dargestellt, z.B. der Ausbau und die Verbesserung der Infrastrukturen des Rad- und Fußverkehrs sowie der Ausbau und die Attraktivierung des ÖPNV.

 

Maßnahmen auf Landesebene

Das Verkehrsministerium stärkt den Umweltverbund durch zahlreiche Maßnahmen und hat in die Roadmap Klima und Mobilität unter anderem folgende aufgenommen:

Weitere Ergebnisse auf Kreis-Ebene

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Ergebnisse auf Gemeinde-Ebene

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Ergebnisse aus der Erhebung "Mobilität in Städten - SrV"

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