Das Land Baden-Württemberg veröffentlicht jedes Jahr einen Emissionsbericht. Darin wird gezeigt, wie sich die Treibhausgasemissionen im Land entwickeln. Zu den Treibhausgasen gehören nicht nur Kohlenstoffdioxid (CO₂), sondern auch andere Gase wie Methan oder Lachgas. Damit alle Gase vergleichbar sind, werden sie in sogenannte CO₂-Äquivalente umgerechnet und anschließend zusammengezählt. Der Bericht ist Teil des Klimaschutzmonitorings des Landes im Rahmen des Klima-Maßnahmen-Registers (KMR). Ausgewiesen wird dabei die international genutzte Quellenbilanz. Das bedeutet: Die Emissionen werden dort gezählt, wo sie tatsächlich entstehen – zum Beispiel in einem Kraftwerk bei der Stromerzeugung.
Im Folgenden werden jedoch die energiebedingten CO₂-Emissionen verursacherbezogen dargestellt. Das heißt: Die Emissionen werden den Bereichen zugeordnet, die den Strom oder die Wärme verbrauchen. Wenn also Haushalte, Unternehmen oder Einrichtungen Strom nutzen, werden die Emissionen aus der Stromerzeugung diesen Verbrauchern zugerechnet – auch wenn das Kraftwerk in einer anderen Stadt steht. Bei der Quellenbilanz hätte eine Stadt ohne eigenes Kraftwerk rechnerisch kaum Emissionen aus Stromverbrauch. In der verursacherbezogenen Darstellung werden die Emissionen dagegen dort berücksichtigt, wo der Strom tatsächlich genutzt wird.
-
Hinweise zu Tabellen und Karten
Um die Karten und Tabellen angezeigt zu bekommen, müssen Sie auf einen der “Aktivieren"-Buttons klicken. Wenn Sie "Dauerhaft aktivieren" anklicken und danach die Seite neu laden, werden automatisch alle Grafiken angezeigt.
Sowohl die Tabellen als auch die Karten sind interaktiv. Sie können…
- in den Karten Details zu den eingefärbten Kreisen/Gemeinden anzeigen, indem Sie mit dem Mauszeiger über diese Gebiete fahren oder sie anklicken,
- in Gemeindekarten durch Doppelklick oder Anklicken der Schaltfläche „+“ (oben rechts) hineinzoomen, wodurch auch mehr Gemeindenamen eingeblendet werden,
- Gebiete mit Werten um einen bestimmten Wert herum hervorheben, indem Sie mit dem Mauszeiger über die Legende (oben links) fahren und einen Wert auswählen,
- die Tabellen durch Anklicken des Spaltennamens nach beliebigen Spalten auf- oder absteigend sortieren,
- einzelne Kreise oder Gemeinden suchen über das Suchfeld (oben links),
- durch einen Klick auf „+ Zeige … mehr/weniger“ (unter der Tabelle in der Mitte) die übrigen Zeilen ein- oder ausblenden.
Zusammenfassung Ergebnisse:
|
Ausgangslage und Entwicklung
Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy.
Die landesweiten energiebedingten CO2-Emissionen zeigen seit 1990 einen abnehmenden Trend, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Die Klimaschutzziele des Landes erfordern aber eine schnellere Reduktion. Der Projektionsbericht 2024 und der Klimasachverständigenrat weisen erheblichen Nachbesserungsbedarf aus, auch in Handlungsfeldern des kommunalen Klimaschutzes. Allerdings sind Land und Kommunen dabei auch von äußeren Rahmenbedingungen abhängig. Dennoch können Kommunen laut Umweltbundesamt (UBA) rund ein Siebtel der CO2-Emissionen beeinflussen.
Was Kommunen dafür tun können und wie weit sie in Baden-Württemberg dabei sind, können Sie auf den weiteren Themenseiten erkunden.
GHD und Industrie
Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy.
Auf Kreisebene liegen derzeit nur Daten für den Sektor „Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) und Industrie“ vor. Hier zeigen sich deutliche regionale Unterschiede: von 10,2 t/EW in der Stadt Karlsruhe bis hin zu 0,3 t/EW in den Städten Heidelberg und Baden-Baden. In gewissem Umfang können Kommunen diese Emissionen durch Beratung und Information der Unternehmen indirekt beeinflussen. Ganz wesentlich für die Unterschiede ist allerdings, welche Branchen vor Ort mit welchen Anlagen vertreten sind.
Weiterführende Informationen:
|
Waren sie eigentlich auf der Suche nach…
…der Übersicht, welche Kommunen eine Treibhausgasbilanz erstellt haben? Dann klicken Sie einfach hier.