Link zur Startseite

Statusbericht Kommunaler Klimaschutz

Mitgliedschaften und Wettbewerbe

Kommunen, die sich im Klimaschutz engagieren, haben schon früh den Austausch untereinander gesucht. Sie vernetzen sich in Verbänden und Initiativen, um Informationen auszutauschen und mit geeinter Stimme zu sprechen und vergleichen sich in Wettbewerben. Beides dient dazu, voneinander zu lernen und erfolgreiche Ansätze in die Breite zu tragen.


  • Hinweise zu Tabellen und Karten

    Um die Karten und Tabellen angezeigt zu bekommen, müssen Sie auf einen der “Aktivieren"-Buttons klicken. Wenn Sie "Dauerhaft aktivieren" anklicken und danach die Seite neu laden, werden automatisch alle Grafiken angezeigt.

    Sowohl die Tabellen als auch die Karten sind interaktiv. Sie können…

    • in den Karten Details zu den eingefärbten Kreisen/Gemeinden anzeigen, indem Sie mit dem Mauszeiger über diese Gebiete fahren oder sie anklicken,
    • in Gemeindekarten durch Doppelklick oder Anklicken der Schaltfläche „+“ (oben rechts) hineinzoomen, wodurch auch mehr Gemeindenamen eingeblendet werden,
    • Gebiete mit Werten um einen bestimmten Wert herum hervorheben, indem Sie mit dem Mauszeiger über die Legende (oben links) fahren und einen Wert auswählen,
    • die Tabellen durch Anklicken des Spaltennamens nach beliebigen Spalten auf- oder absteigend sortieren,
    • einzelne Kreise oder Gemeinden suchen über das Suchfeld (oben links),
    • durch einen Klick auf „+ Zeige … mehr/weniger“ (unter der Tabelle in der Mitte) die übrigen Zeilen ein- oder ausblenden.

Zusammenfassung Ergebnisse:

  • Einige Kommunen aus Baden-Württemberg engagieren sich in internationalen Bündnissen zum Klimaschutz. Die Mitgliedszahlen von Energy Cities bleiben zuletzt konstant. Der Covenant of Mayors und das Klima-Bündnis konnten ein leichtes Wachstum verzeichnen. ICLEI hat vor allem international zwischen 2021 und 2023 stark zugelegt. 
  • Bei den deutschlandweiten Wettbewerben sind Kommunen aus Baden-Württemberg unter den Preisträgern gut vertreten. 

Mitgliedschaften

Durch die Mitgliedschaft in internationalen Verbänden und Initiativen befördern Kommunen die Umsetzung relevanter Klimaschutzprojekte und -initiativen vor Ort. Der Austausch von Know-how und praktischen Erfahrungen sorgt für effektivere Aktivitäten in den Städten und Gemeinden.

Covenant of Mayors

Nach der Annahme des Klima- und Energiepakets 2020 im Jahr 2007 rief die Europäische Kommission im Jahr 2008 den Covenant of Mayors (Konvent der Bürgermeister) ins Leben, um die Anstrengungen der lokalen Gebietskörperschaften bei der Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik zu fördern und zu unterstützen. Die Unterzeichner teilen eine gemeinsame Vision für 2050, um die Dekarbonisierung in ihren Gebieten zu beschleunigen, die Anpassungsfähigkeit an die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels zu stärken und ihrer Bürgerschaft Zugang zu einer sicheren, erschwinglichen und nachhaltigen Energieversorgung zu ermöglichen.  

Die Unterzeichnerstädte verpflichten sich:

  • den Ausstoß von Treibhausgasemissionen auf ihrem Hoheitsgebiet zu verringern, um die Ziele des Pariser Abkommens einzuhalten,
  • die eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber unerwünschten Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen,
  • Energiearmut (Schwierigkeit, notwendige Energie für Grundbedarfe des täglichen Lebens finanzieren zu können) zu bekämpfen. 

Sie müssen innerhalb einer festgelegten Frist nach der entsprechenden Entscheidung des Gemeinderats einen Aktionsplan zur Erreichung der Ziele vorlegen und darüber Bericht erstatten. 

Europaweit haben derzeit mehr als 12.000 kommunale Gebietskörperschaften aus 56 Staaten den Konvent unterzeichnet, gut zwei Drittel davon sind kleineren Kommunen mit unter 10.000 Einwohnenden. In Deutschland sind 91 Städte und Gemeinden dem Covenant of Mayors beigetreten, davon 18 aus Baden-Württemberg mit zusammen knapp 2,3 Mio. Einwohnenden, wie die folgenden Tabellen zeigen.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Energy Cities

Energy Cities ist ein Verband von europäischen Städten und Gemeinden, die ihre Energiezukunft mit Weitblick gestalten. Er wurde 1990 als gemeinnütziger Verband europäischer Kommunen gegründet. Seitdem engagiert sich Energy Cities für die Förderung nachhaltiger Energiepolitik und den Austausch von Know-how und Erfahrung unter seinen Mitgliedern. Der Verband führt mehr als 1.000 Kommunen aus 30 Ländern zusammen. Er unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung einer nachhaltigen lokalen Energiepolitik und im Kampf gegen den Klimawandel. 

In Baden-Württemberg sind die fünf Städte Ettlingen, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Schwetzingen und Stuttgart Mitglied bei Energy Cities, wie die Tabelle unten zeigt. Heidelberg hat die Vize-Präsidentschaft des Netzwerkes inne. Die Stadt Ulm hat ihre Mitgliedschaft aufgegeben. Die Anzahl der Mitgliedskommunen blieb über die letzten Jahre relativ konstant.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

ICLEI

Der International Council for Local Environmental Initiatives (ICLEI) wurde zum Abschluss des ersten Weltkongresses von Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung im September 1990 bei den Vereinten Nationen in New York gegründet. Die Organisation hat über 2.500 Mitglieder in mehr als 125 Ländern. ICLEI ist ein weltweiter Verband von aktiven Städten und Gemeinden, die sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben. Der Verband engagiert sich auf unterschiedlichen Ebenen: Auf der globalen Bühne vertritt ICLEI die Kommunen in internationalen Gremien, zugleich engagiert sich der Verband vor Ort und begleitet Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Das ICLEI-Europasekretariat in Freiburg fördert kommunale Nachhaltigkeit mit Beratungsangeboten.

Die Arbeit von ICLEI umfasst eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsthemen wie z. B. Biodiversität, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Beschaffung. In Deutschland sind 23 Kommunen Mitglied bei ICLEI. In Baden-Württemberg sind es die fünf Städte Bietigheim- Bissingen, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Ludwigsburg und Mannheim. Diese Städte sind teilweise auch Mitglieder beim Klima-Bündnis, dem Covenant of Mayors und Energy Cities. Die nachfolgenden Tabellen zeigen einen Überblick der Entwicklung der Mitgliedszahlen und der Mitglieder aus Baden-Württemberg. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Klimabündnis

Das Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder (Alianza del Clima) wurde 1990 gegründet mit der Motivation, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Das Netzwerk ist stark im deutschsprachigen Raum verwurzelt, seine Ziele erweckten jedoch bereits seit Beginn das Interesse von Kommunen in ganz Europa. Das Bündnis kann inzwischen Vertreter aus beinahe allen EU-Staaten vorweisen. 

Das Klima-Bündnis ist das größte europäische Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat. Von der kleinen ländlichen Gemeinde bis hin zu Millionenstädten verstehen seine Mitglieder den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert. Zusätzlich zur Verpflichtung für Klimagerechtigkeit in Partnerschaft mit indigenen Völkern muss jede Kommune mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis einen Beschluss fassen mit der Verpflichtung, die CO2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 % zu reduzieren. Das entspricht der Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990.

Das Klima-Bündnis hat derzeit über 2.000 Mitglieder in 27 Ländern, davon 634 aus Deutschland. In Baden-Württemberg sind 100 Städte und Gemeinden sowie die Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg, der Ostalbkreis, der Rems-Murr-Kreis und seit 2024 der Schwarzwald-Baar-Kreis Mitglied im Klima-Bündnis. Die folgende Tabelle zeigt, dass die Anzahl der Kommunen im Klima-Bündnis in den letzten Jahren steigt. Die Kartendarstellung gibt einen Überblick der Mitgliedskommunen aus Baden-Württemberg. Sie zeigt eine Konzentration in der Mitte des Landes.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Auch bei der Mitgliedschaft im Klima-Bündnis zeigt sich ein starkes Ungleichgewicht zwischen großen und kleinen Kommunen. Während alle Großstädte außer Pforzheim und 84 % der Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnenden Mitglieder sind, trifft dies nur auf einen sehr geringen Anteil der kleinen Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnenden zu.

Wettbewerbe

Einen Anreiz schaffen für mehr Engagement im Klimaschutz und zugleich ergriffene Aktivitäten würdigen – beides können Wettbewerbe leisten. Im folgenden Abschnitt werden einige renommierte Auszeichnungen für kommunalen Klimaschutz dargestellt und deren Preisträger aus Baden-Württemberg aufgeführt.

Climate Star

Seit 2002 vergibt das Klima-Bündnis (siehe oben) die Climate-Star-Auszeichnung an herausragende Projekte von Städten, Gemeinden und regionalen Netzwerken in ganz Europa. Die Climate-Star-Auszeichnung ehrt das Engagement und die Erfolge europäischer Städte, Gemeinden und kommunaler Netzwerke in den Bereichen erneuerbare Energien, Mobilität, Konsum, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Das Verfahren wird fachlich begleitet und zielt zusätzlich auf eine gute Vernetzung und auf Informationsaustausch ab. Die folgende Tabelle zeigt die baden-württembergischen Preisträger der letzten Jahre von Heidelberg, Herrenberg und Ostfildern im Jahr 2002 bis zum Rems-Murr-Kreis und dem Kompetenznetz KlimaMobil 2023.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Energie-Kommune

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet seit 2008 jeden Monat eine „Energie- Kommune“ aus. Energie-Kommunen profitieren von den Wertschöpfungseffekten der erneuerbaren Energien, verbessern deren Akzeptanz und schaffen Möglichkeiten zur Partizipation der Bürgerinnen und Bürger. Eine „Energie-Kommune“ schöpft die kommunalen Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der erneuerbaren Energien kreativ und innovativ aus. So befördert sie den Bau von Solar-, Biogas-, Windenergie-, Geothermie- und Wasserkraftanlagen. Auch effektive Beratung für die Bürgerschaft oder die Erstellung eines Energiekonzeptes können wichtige Eigenschaften einer „Energie-Kommune“ sein. In Baden-Württemberg wurden bisher 31 Kommunen (2021: 25) sowie die Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis) durch die AEE ausgezeichnet. In der folgenden Tabelle sind diese Kommunen aufgelistet.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Klimaaktive Kommune

Seit 2009 loben das BMU und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) jährlich den Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ aus (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz"). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen und Regionen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die siegreichen Projekte als Filmbeitrag sowie in einer Wettbewerbsdokumentation präsentiert.

Seit 2024 sind Bewerbungen in den folgenden Kategorien möglich:

  • Kategorie 1 „Großstädte“,
  • Kategorie 2 „Mittel- und Kleinstädte“,
  • Kategorie 3 „Landkreise und kleine Gemeinden“ (ab 2026 aufgeteilt in zwei Kategorien). 

Zuvor gab es eine stärker inhaltliche Kategorisierung bspw. 2023 in „Ressourcen- und Energieeffizienz“, „Erneuerbare Energien im kommunalen Fokus“, „Klimaschutz durch Kooperationen mit der Wirtschaft“ und den Sonderpreis „Klimaschutz in sozialen Einrichtungen“. Die folgende Tabelle zeigt die Preisträger aus Baden-Württemberg seit 2009. 

Seither wurde in jedem Jahr außer 2024 mindestens eine Kommune aus Baden-Württemberg ausgezeichnet. Zuletzt gewann Stuttgart in der Kategorie „Großstädte“ mit der ambitioniert energetisch sanierten Eiswelt.

Für die Darstellung dieser Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie einen der „Aktivieren-Buttons“ klicken, werden die Grafiken geladen. Dabei willigen Sie ein, dass z. B. Ihre IP-Adresse an Datawrapper übertragen wird. Diese Einwilligung können Sie über Ihre Browsereinstellungen mit der Funktion „Cookies löschen“ widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kea-bw.de/datenschutz und https://www.datawrapper.de/privacy. 

Klimahaus Baden-Württemberg

Das Gütesiegel „Klimahaus Baden-Württemberg“, das die KEA-BW mit Unterstützung des Umweltministeriums und der KfW im Jahr 2014 entwickelt hat, soll energetisch vorbildliche Gebäude im Straßenbild auf einen Blick erkennbar machen. Grundidee ist, dass die Kommune ihren Bürgerinnen und Bürgern bei der Erfüllung von bestimmten Baustandards für deren private Wohngebäude eine Auszeichnung verleiht. Dies geschieht in Form eines Schildes mitsamt Hausnummer, mit der besonders energieeffiziente Gebäude öffentlichkeitswirksam und gut sichtbar gekennzeichnet werden. So sollen lokal Anlässe geschaffen werden, für das Thema energetische Sanierung Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um so das Interesse der Bürgerschaft an guten energetischen Standards zu wecken. Dies ist also kein Wettbewerb für oder zwischen Kommunen, sondern einer von Kommunen für ihre Bürgerschaft.

Im Bau- und Sanierungsprozess spielen Architekturbüros, Handwerks- und Energieberatungsbetriebe eine wichtige Rolle als Multiplikatoren. Für sie soll mit der Auszeichnung ein weiterer Anreiz geschaffen werden, die energetische Sanierung bzw. den energieeffizienten Neubau voranzutreiben. Die Fachleute können die ausgezeichneten Gebäude als Referenz verwenden. Als Mindestanforderung gilt aktuell (Mai 2026) im Neubau das KfW-Effizienzhaus 40, bei Sanierungen mindestens das Effizienzhaus 55 bzw. das KfW-Effizienzhaus Denkmal. Grundlage ist jeweils die geltende EnEV bzw. das GEG. Maßnahmen, deren Bauantrag mehr als zehn Jahre zurückliegt, sind nicht zur Teilnahme berechtigt.

Am „Klimahaus Baden-Württemberg“ nehmen der Landkreise Esslingen und der Neckar-Odenwald-Kreis teil. Beide setzen die Kampagne in Kooperation mit der ansässigen Energieagentur um. Die Landkreise Rottweil und Rastatt sind 2026 ausgestiegen. Seit Kampagnenstart Ende 2015 konnten mehr als 250 „Klimahäuser“ im Land prämiert werden.

Weiterführende Informationen:

Waren sie eigentlich auf der Suche nach…

…Informationen zu Klimaschutz-Systemen wie dem ehemaligen eea oder zum Leitstern Energieeffizienz? Dann klicken Sie einfach hier.