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Statusbericht Kommunaler Klimaschutz

Unternehmen

Wie auf der Themenseite CO2-Emissionen zu erkennen ist, setzen Unternehmen einen relevanten Anteil der Treibhausgasmissionen im Land frei. Kommunen haben in diesem Handlungsfeld meist einen sehr eingeschränkten regulatorischen oder finanziellen Einfluss. Allerdings können sie Informationen bereitstellen zu Handlungsmöglichkeiten und Förderprogrammen. So können sie Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen anstoßen. Im Folgenden wird die Nutzung einzelner Klimaschutzförderprogramme für Unternehmen analysiert.


  • Hinweise zu Tabellen und Karten

    Um die Karten und Tabellen angezeigt zu bekommen, müssen Sie auf einen der “Aktivieren"-Buttons klicken. Wenn Sie "Dauerhaft aktivieren" anklicken und danach die Seite neu laden, werden automatisch alle Grafiken angezeigt.

    Sowohl die Tabellen als auch die Karten sind interaktiv. Sie können…

    • in den Karten Details zu den eingefärbten Kreisen/Gemeinden anzeigen, indem Sie mit dem Mauszeiger über diese Gebiete fahren oder sie anklicken,
    • in Gemeindekarten durch Doppelklick oder Anklicken der Schaltfläche „+“ (oben rechts) hineinzoomen, wodurch auch mehr Gemeindenamen eingeblendet werden,
    • Gebiete mit Werten um einen bestimmten Wert herum hervorheben, indem Sie mit dem Mauszeiger über die Legende (oben links) fahren und einen Wert auswählen,
    • die Tabellen durch Anklicken des Spaltennamens nach beliebigen Spalten auf- oder absteigend sortieren,
    • einzelne Kreise oder Gemeinden suchen über das Suchfeld (oben links),
    • durch einen Klick auf „+ Zeige … mehr/weniger“ (unter der Tabelle in der Mitte) die übrigen Zeilen ein- oder ausblenden.

Zusammenfassung Ergebnisse:

  • Das Förderprogramm Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft löst bedeutende Investitionen von Unternehmen in Klimaschutztechnologien aus, insbesondere in Maßnahmen zur Stärkung der Energieeffizienz.
  • Seit 2023 zeigt die Nutzung des Förderprogramms in Baden-Württemberg einen abnehmenden Trend.

Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

Über das Förderprogramm unterstütz das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Maßnahmen von Unternehmen, um deren Energie- und Ressourceneffizienz sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien zu erhöhen. Es gibt eine reine Zuschussförderung, die über das BAFA abgewickelt wird und einen Förderkredit mit Tilgungszuschuss bei der KfW. Die Transformationspläne werden von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH verwaltet. 

Das Förderprogramm besteht aus sechs Modulen: 

  • Modul 1: Querschnittstechnologien,
  • Modul 2: Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien,
  • Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagementsoftware,
  • Modul 4: Maßnahmen zur Optimierung des Energie- und Ressourcenbedarfs von Anlagen und Prozessen,
  • Modul 5: Transformationsplan,
  • Modul 6: Elektrifizierung von kleinen Unternehmen. 

Es werden Investitionen in eine Vielzahl verschiedener Technologien gefördert wie bspw. hocheffiziente elektrische Motoren und Pumpen, Technologien für die Abwärmenutzung, Solarthermieanlagen, Wärmepumpen, Energiemanagementsoftware, elektrische Öfen, Flurfahrzeuge und Gabelstapler sowie Elektrolyseure, um nur einige Beispiele zu nennen.

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Zu den investiven Modulen 1-4 und 6 liegen detaillierte Daten vom BAFA vor. Diese ermöglichen eine Analyse der Nutzung der unterschiedlichen Module. Dabei handelt es sich ausschließlich um die Zuschussförderung. Die Förderkredite mit Tilgungszuschuss der KfW sind in diesem Balkendiagramm nicht enthalten. Es zeigt sich eine deutliche Konzentration in Modul 4. In diesem wurden auch die zweitmeisten Bewilligungen erteilt. Die meisten Bewilligungen gab es in Modul 1, dort ist die Fördersumme pro Bewilligung mit ca. 9.800 € deutlich geringer als in den anderen Modulen. In Modul 2 ist die Fördersumme pro Bewilligung mit ca. 733.000 € mit Abstand am höchsten. Mit 50 % der Investitionen wird in diesem Modul auch die höchste Förderquote erreicht.

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Für die Betrachtung der zeitlichen Entwicklung werden die Zuschussförderung vom BAFA und der Förderkredit mit Tilgungszuschuss der KfW gemeinsam dargestellt. Von 2019 bis 2022 steigt die Gesamtsumme jährlich an. Der Höhepunkt im Jahr 2022 könnte mit den in dem Jahr zeitweise besonders hohen Energiepreisen zu tun haben. Anschließend gehen die Summen wieder zurück, sodass das Niveau 2024 nur knapp über dem von 2019 liegt.

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Im Landkreis Sigmaringen ist die Fördersumme der letzten drei Jahre in Euro pro Einwohnenden und Jahr aus dem Programm Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft am größten. Mit deutlichem Abstand folgen der Landkreis Biberach und der Ortenaukreis sowie der Ostalbkreis und der Landkreis Rottweil. In jedem Kreis wurde das Programm im betrachteten Zeitraum genutzt.

 

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